Kritiken: "Habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und dabei viel gelacht. Danach war ich deprimiert und hatte Albträume!" L.H. "Wenn du weiter so bescheuert schreibst, dann lernst du nie eine Frau kennen." (Diese Antwort bekam ich anonym, als ich meine Comedy-Antwort auf eine Chiffre-Anzeige einer jungen Dame verschickte). "Habe dein Buch gelesen und mit dir gelacht und mitgelitten. Der Stil hat mich an Charles Bukowski erinnert." Ein Freund. Der Autor: Ich bin seit 22 Jahren manisch-depressiv und habe dieses Buch geschrieben, um meine Seele reinzuwaschen. Herausgekommen ist ein sehr kurzweiliges, spannendes Buch über einen schüchternen Jungen, der durch seine Umwelt krank wurde. Es ist aber auch ein positiver Erfahrungsbericht, der zeigt, wie man mit solch einer Krankheit umgehen kann. Dabei ist es sehr unterhaltsam. Zum Schluß meiner Abenteuer gebe ich noch Tipps, wie man mit einer psychischen Krankheit umgehen kann. Leseprobe: Es ist dunkel und warm. Ich fühle mich gut. Nichts kann mir passieren. Dieses Gefühl der Sicherheit werde ich nie vergessen. Plötzlich eine Erschütterung. Ich rutsche und schlittere nach unten. Das gleißende Licht blendet mich noch für Minuten. Dabei bin ich mehr mit Schreien beschäftigt. CUT. Der Arzt durchtrennt meine Nabelschnur:1971 Woher ich komme? Aus dem Penis meines Vaters. 1973 Oma sieht mich um den Tisch rumlaufen und ¿Tong,Tong!` sagen. Gemeint war nicht Gin Tonic, sondern der Karton. Mist, schon mit 2 ein Nuschel-Problem. ... 1986 Wußte nach der Hauptschule nicht, was ich machen soll. Das Tischler-praktikum war nicht ganz so erfolgreich. Der Boß kam am Ende an und meinte:"Hey, werde Gärtner, Schlachter, aber bitte kein Tischler!". Das Praktikum beim Klempner im Dorf war auch nicht besser. Das Hanf hatte ich schnell aufgeraucht, und wie man ein Rohr verlegt, wußte ich immer noch nicht .... 1996 Februar: Die Arbeit läuft wie geschmiert. Werde nach Kiel versetzt. Mom ist stolz auf mich (hatte ich von meinem Samenspender nie gehört). Am ersten Tag fange ich morgens um neun an und vergesse, daß ich nach Mitternacht nicht mehr ins Parkhaus komme (bin sehr manisch,Zeichen dafür: bin fitter, komme mit wenig Schlaf aus). Arbeite die N8 durch. Mache eine Liste mit sechsunddreissig Punkten, was zu ändern und zu verbessern ist. Am Nachmittag ist die Besprechung mit meinen Teamleitern und dem Vorgesetzten. Fühle mich immer noch topfit. Mittags um drei schickt mich mein Boss nach einem Dreißig-Stunden-Tag (Zeichen der Manie: schlafe wenig) nach Hause. Er freut sich über meine Arbeit. Ich fahre los, bin irgendwann auf der Autobahn. Nach einiger Zeit wache ich auf und fahre immer noch auf der Autobahn!!! Die Augen fallen mir wieder zu. Fühle mich gut. Wache irgendwo zwischen Kiel und Bordesholm auf. Fahre schnell auf einen Parkplatz. Nach einer Stunde Schlaf fahre ich nach Schleswig. Glaube, jetzt den richtigen Zeitpunkt gefunden zu haben, meine Komikerkarriere zu starten...
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