Die in Zuhause im Text untersuchten Romane von Linda Grant, Tamar Yellin und Naomi Alderman nähern sich auf höchst unterschiedliche Weise dem Phänomen der Erinnerung und seiner Verknüpfung mit den räumlichen Geflechten Londons, Liverpools, Tel Avivs oder Jerusalems. Fragen kultureller Zugehörigkeit zu Orten und Erinnerungsgemeinschaften verbinden sich mit der Verhandlung von Fragen der Autorschaft in Bezug auf das eigene Leben wie auch der Erinnerung. Ausdeutungen des Raums, des Textes und des eigenen Selbst rücken ins Zentrum der Aufmerksamkeit von Martin Kindermanns Untersuchung.
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