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Die Sonne war untergegangen, und ein kühler, blasser Abend dämmerte, als Frodo das einst so vertraute Klopfen hörte. "Du hast dich gar nicht verändert", sagte der Zauberer. "Du auch nicht", antwortete Frodo, aber im Stillen fand er, dass Gandalf doch um einiges älter und sehr besorgt aussah.
Oscar 2001 für Beste Kamera, Beste visuelle Effekte, Bestes Make-up und Beste Filmmusik!
Nach seinem 111. Geburtstag entschließt sich der Hobbit Bilbo Beutlin schweren Herzens, einen magischen Ring an seinen Neffen Frodo zu übergeben. Der große Zauberer Gandalf betraut Frodo mit der Aufgabe, den Ring
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Produktbeschreibung
Die Sonne war untergegangen, und ein kühler, blasser Abend dämmerte, als Frodo das einst so vertraute Klopfen hörte. "Du hast dich gar nicht verändert", sagte der Zauberer. "Du auch nicht", antwortete Frodo, aber im Stillen fand er, dass Gandalf doch um einiges älter und sehr besorgt aussah.
Oscar 2001 für Beste Kamera, Beste visuelle Effekte, Bestes Make-up und Beste Filmmusik!

Nach seinem 111. Geburtstag entschließt sich der Hobbit Bilbo Beutlin schweren Herzens, einen magischen Ring an seinen Neffen Frodo zu übergeben. Der große Zauberer Gandalf betraut Frodo mit der Aufgabe, den Ring in das Reich des nach der Herrschaft über Mittelerde strebenden Magiers Sauron zu bringen. Dort soll er ihn im Magma des Schicksalsberges vernichten. So macht sich Frodo in Begleitung von Gandalf, seinen Hobbit-Freunden, einem Zwerg sowie menschlichen und elbischen Gefährten auf die gefährliche Reise...

Features:
  • 6 Stunden Zusatzmaterial
  • hochwertiges 4 Disc DVD-Box-Set
  • 12-seitiges Begleitheft
  • insgesamt ein Archiv von ca. 2.000 Bildern
  • DISC 1 & 2:
  • Special Extended Edition des Films
  • 4 Originalkommentare über die gesamte Länge des Films:
    vom Regisseur, Drehbuchautoren, Darstellern, Design-Team, Produktions- und Postproduktionsteam
  • DISC 3:
  • Die Anhänge Teil 1 - Vom Buch zur Vision
  • interaktive Karte von Mittelerde mit der Reiseroute der Gefährten
  • Bildergalerien und begleitende Diashows mit Original-Kommentaren der Künstler
  • Storyboards und Pre-Viz Sequenzen mit vergleichbarer Filmszene
  • 6 Original-Dokumentationen über J.R.R. Tolkien:
    die Adaption des Buches in ein Drehbuch, die Planungsphase des Films, die Gestaltung und den Aufbau Mittelerdes, ein Besuch bei Weta Workshop mit einem ausführlichen Bericht über die Kostüme, die Waffen, die Geschöpfe und Miniaturen
  • DISC 4:
  • Die Anhänge Teil 2 - Von der Vision zur Realität
  • Bildergalerien `Hinter den Kulissen´
  • 11 Original-Dokumentationen:
    über die Darsteller, die Kamera, ein Tag im Leben des Hobbits, visuelle Effekte, Postproduktion, Schnitt, Musik, Ton und über die Veröffentlichung des Films
  • Bonusmaterial

    DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Kapitel- / Szenenanwahl - 6 Stunden Zusatzmaterial - hochwertiges 4 Disc DVD-Box-Set - 12-seitiges Begleitheft - +++ Weitere DVD-Features siehe unten +++ - Easter-Egg / Hidden Feature
    Autorenporträt
    John R. R. Tolkien, geb. am 3. Januar 1892 in Südafrika, in England aufgewachsen, früh verwaist, hat mit seiner Romantrilogie 'Der Herr der Ringe' das Genre 'Fantasy' überhaupt erst geschaffen. Er zeigte sich schon als Kind fasziniert von alten, längst vergessenen Sprachen und Mythen. In Oxford spezialisierte sich der Stipendiat, der seit Kindertagen in seiner Freizeit zum bloßen Zeitvertreib Alphabete kreierte und neue Sprachen komponierte wie andere Menschen Musikstücke, bald aufs Altenglische und beschäftigte sich vor allem mit mittelalterlichen Dialekten der westlichen Midlands. W.A. Craigie, ein Kenner besonders der schottischen Volksüberlieferungen, führte ihn in die isländischen und finnischen Sprachen und Mythologien ein. Das Finnische wie das Walisische wurden später Grundlage für die Elfensprache im Herrn der Ringe. 1924, gerade 32 Jahre alt, wurde Tolkien als Professor für englische Sprachen nach Oxford berufen und blieb mehr als vierzig Jahre. Mit Frau und Kindern lebte er in einem schmucklosen Reihenhaus am Rande der Stadt.
    Tolkien ist 1973 gestorben, sein Fantasy-Land 'Mittelerde' ist, obwohl literarisch inzwischen vielfach abgekupfert, der beliebteste literarische Abenteuerspielplatz für Kinder und Erwachsene geblieben.
    Rezensionen

    Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
    Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 15.02.2012

    Sattelfester Regisseur
    Was das Pferd Spielbergs Film "Gefährten" verdankt

    Die südwestenglische Landschaft von Devon hat alles, was es zu einem neuen Arkadien braucht: sanfte Hügel, kuschelige Hecken, schirmende Bäume und von ferne den Geruch des Meeres. Wären da bloß nicht diese Steine. Schwer und scheinbar unverrückbar liegen sie auf den Hainen, und wenn ein Bauer da mit dem Pflug vorankommen wollte, brauchte er ein Lasttier wohl von der Größe zweier Elefanten. Doch Ted Narracott hat ein schönes Tier gekauft, ein Pferd, auf dem man durch die Flure galoppieren möchte, keinesfalls aber es ins Geschirr legen. Es äußert sich etwas nobel Störrisches in diesem Kauf, und dem Sohn Albert obliegt es nun, aus dem Pferd Joey einen Aristokraten unter den Ackergäulen zu machen. Denn gepflügt muss werden, andernfalls fällt das Land zurück an den Pachtherrn und die Narracotts müssten wohl Devon den Rücken kehren und sich den elenden Massen in London anschließen.

    Doch dann kommt alles ganz anders, und auch dieser lange Prolog zu Steven Spielbergs neuem Film "Gefährten" ("War Horse") bekommt nun erst so richtig seinen Sinn. Der Pflug, den Joey mit einer Kraft zieht, die sogar den schweren Stein zerbrechen lässt, muss dem Schwerte weichen. Der Erste Weltkrieg bricht aus, in England wird bis in die hintersten Winkel des Landes rekrutiert und requiriert, und so ist es Joey, der die Scholle hinter sich lassen und in den Krieg ziehen muss. Sein treuer Flüsterer Albert ist anfangs noch zu jung, doch er wird alles tun, um bald selbst irgendwo zwischen Somme und Verdun nach Joey Ausschau halten zu können.

    Es ist aber das Tier, dessen Odyssee durch den Krieg in "Gefährten" erzählt wird. Da sich der Erste Weltkrieg für das pikareske Genre nicht sonderlich eignet, ist es im Wesentlichen ein Epos der geschundenen Kreatur, das Spielberg hier erzählt. Im Umgang mit den Tieren verdichtet sich der Widersinn des Kriegs, denn sie wissen nichts von Kaisern und Königen, Nationen und Traditionen. Sie tun das, wozu man sie einspannt - bis es Joey in dem einzigen wirklich großen Moment dieses Films zu viel wird und er einfach ausbricht. Mit der ganzen Kraft, mit der er zuvor den Pflug und später die Artilleriewagen gezogen hat, läuft er los und endet jämmerlich in einem Stacheldraht. Wie Spielberg das löst, das ist so etwas wie der Inbegriff seiner sentimentalen Ökumene, ein Moment, in dem die üblichen Dramen suspendiert sind und es einzig darum geht, einem schutzbefohlenen Wesen die Schmerzen zu lindern, gleich, welche Uniform man trägt oder welcher patriotischen Verblendung man unterliegt. Es ist eine dieser typischen Spielberg-Szenen, in denen Rührung alle anderen Impulse überlagert. Und es ist zugleich eine neue Qualität, denn die Logik der Stellvertretung, die sein Werk so intensiv prägt (tausend Schindlerjuden für sechs Millionen Opfer der Schoa, ein geretteter Gefreiter für Millionen gefallener G.I.s, ein Extraterrestrischer für alle verlassenen Kinder dieser Welt), weitet sich hier nun über die Gattungsgrenze hinaus und appelliert noch stärker an jene konditionierten Reflexe, die schon immer sein Spezialgebiet waren.

    Dem steht wie immer ein Interesse an der virtuosen Ausgestaltung der einen oder anderen großen Aktionsszene gegenüber. Was "Saving Private Ryan" mit der Landung in der Normandie für den Zweiten Weltkrieg bedeutete, das leistet nun "Gefährten" für den Ersten Weltkrieg: ein Schlachtengemälde, das Lewis Milestones berühmte Verfilmung von "Im Westen nichts Neues" in Rente schickt. Doch sind diese Szenen, in denen Spielberg wie immer dem Darstellungsrealismus seines Mediums das höchste Vertrauen entgegenbringt, nur die Rahmenbedingung für das in "Gefährten" mit großem Pathos inszenierte Ideal: dass nämlich die glückliche Einheit von Mensch und Haus und Hof, von Landwirt und Nutztier, von Mutterland und Mutterbrust nicht einmal der größte Krieg verwüsten kann.

    Damit betreibt "Gefährten" - auf der Grundlage des Romans "War Horse" von Michael Morpurgo - pure Mythologie, Homer gekreuzt mit "Lassie", und entsprechend sieht auch das Devon aus, mit dem alles beginnt und in das alles zurückführt. Nur Ted Narracott, der aus dem Burenkrieg als vielfach versehrter Mann zurückgekommen ist und seinen Schmerz nun bärbeißig in sich hineintrinkt, verweist darauf, dass von den Eindrücken der Schlacht so etwas wie ein traumatischer Rest bleiben kann, den man in keine Pferdeflanke weinen kann.

    BERT REBHANDL

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