Michael Kumpfmüller
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Die Herrlichkeit des Lebens (MP3-Download)
Ungekürzte Lesung. 390 Min.
Sprecher: Brückner, Christian
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Kafkas letzte Liebe Auf der Basis von Briefen und Biographien erzählt Michael Kumpfmüller eine Liebesgeschichte, die den Leser anrührt und ergreift und die aus dem fernen Dichter Franz Kafka, den Menschen Franz macht, der leben möchte und lieben und dem langsam sogar das Schreiben entgleitet im langen, langen Kampf um eine Liebe, die ihm vorher nie gelang.
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Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als freier Autor in Berlin. Im Jahr 2000 erschien mit dem gefeierten Roman 'Hampels Fluchten' seine erste literarische Veröffentlichung, 2003 sein zweiter Roman 'Durst' und 2008 'Nachricht an alle', für den er vor dem Erscheinen mit dem Döblin-Preis ausgezeichnet wurde. 'Die Herrlichkeit des Lebens' wurde 2011 zum Bestseller und von der literarischen Kritik hochgelobt. Mittlerweile ist der Roman in 27 Sprachen übersetzt und 2024 unter der Regie von Georg Maas und Judith Kaufmann verfilmt worden. Zuletzt erschienen bei Kiepenheuer & Witsch die Romane 'Tage mit Ora' (2018), 'Ach, Virginia' (2020) und 'Mischa und der Meister' (2022).
Produktdetails
- Verlag: argon
- Erscheinungstermin: 22. September 2023
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783732470433
- Artikelnr.: 68861239
»[Kumpfmüller] hat eine so glückliche Balance zwischen Einfühlung und Distanz gefunden, dass kein Satz ihm peinlich, platt oder anmaßend gerät.« Kristina Maidt-Zinke Süddeutsche Zeitung 20111011
Broschiertes Buch
Meine Meinung;
Das Buch war eine Empfehlung voner einer Literaturstudentin, die ich gerne näher betrachten wollte. Zwar kann Geschmack ja bekanntlich verschieden sein, aber als Literaturstudenten unter sich ist das Leben der berühmten Autoren Europas doch, meist genauso interessant wie …
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Meine Meinung;
Das Buch war eine Empfehlung voner einer Literaturstudentin, die ich gerne näher betrachten wollte. Zwar kann Geschmack ja bekanntlich verschieden sein, aber als Literaturstudenten unter sich ist das Leben der berühmten Autoren Europas doch, meist genauso interessant wie ihre Werke.
Ein Jahr vor seinem Tod lernt Kafka Dora durch Zufall am Strand kennen. Es scheint fast etwas schicksalhaft, wenn man der Erzählung des Autors glauben will. Schon damals ist Kafka krank und gezeichnet durch die Tuberkolose. Dennoch verliebt sich die junge Dora Diamant in ihn. Es war wirklich toll Kafka auch mal als einen romantischen und einfachen Menschen zu erleben, mit den Augen von jemand anderem. Sonst haben seine Werke ja oftmals etwas verwirrendes und zweideutiges an sich, aber dieses Mal gibt es eine ganz klare Linie. Wie ein Zeitstrahl verfolgt der Autor Kafkas letztes Lebensjahr, von der Müritz nach Berlin und weiter.
Zwar wissen wir bereits wie es ausgehen wird, dennoch hat es mich berührt wie hier eine junge Liebe trotz der großen Schwierigkeiten mühelos erblüht und irgendwie hofft man doch, dass es anders kommt. Man bangt mit Dora und ist selbst von ihr und ihrer Selbstlosigkeit bezaubert. Alle kennen zwar Kafka, oder glauben ihn zu kennen, aber nun erfahren wir auch endlich etwas zu seiner großen Liebe. Unterhaltung pur!
Etwas schwierig fand ich den Schreibstil, der so ganz ohne direkte Rede auskommt und eigentlich nur runter erzählt in einem seltsamen Fluss. So entsteht kein Roman sondern eher eine Nacherzählung der Ereignisse, was teilweise ziemlich schwierig zu lesen war und den Lesefluss behinderte.
Fazit:
Auch wenn das Ende bekannt ist, ist man doch verträumt und schaut gern dabei zu wie junge Liebe entsteht. Auch wenn der Schreibstil so gar micht mein Fall war, konnte mich diese neue Seite von Franz Kafka total begeistern.
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Franz Kafka: Der anspruchsvolle Leser kennt seine Geschichten, die nicht immer leicht zu lesen sind, aber kennt man auch den Mann, der sie verfasste? Michael Kumpfmüller beschreibt in seinem Buch das letzte Lebensjahr des großen jüdischen Schriftstellers. Kafka ist bereits schwer von …
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Franz Kafka: Der anspruchsvolle Leser kennt seine Geschichten, die nicht immer leicht zu lesen sind, aber kennt man auch den Mann, der sie verfasste? Michael Kumpfmüller beschreibt in seinem Buch das letzte Lebensjahr des großen jüdischen Schriftstellers. Kafka ist bereits schwer von der Tuberkulose gezeichnet, als er während eines Erholungsaufenthalts im Ostseeheilbad Müritz die wesentlich jüngere Jüdin Dora kennen lernt. Gegen den ausdrücklichen Wunsch der Familie folgt er ihr nach Berlin, wo die bittere Armut der Inflation herrscht. Die beiden beziehen eine gemeinsame Wohnung, bis der Verlauf der Krankheit einen Sanatoriumsaufenthalt erfordert. Dora folgt ihm in verschiedene Klinken und Sanatorien und ist bis zu seinem letzten Atemzug an seiner Seite. Trotz der Krankheit erleben die beiden eine von Liebe erfüllte Zeit, die Kumpfmüller einfühlsam, aber frei von jedem Pathos beschreibt. Er bringt dem Leser nicht nur Franz Kafka näher, sondern auch Dora und die der damaligen Zeit geschuldeten Umstände, die verhinderten, dass Kafka seine Geliebte per Heirat absichert. Ein sehr lesenswertes Buch.
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