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Bis zum Schluss spannend: packender Jugendroman über ein Mädchen mit einer PersönlichkeitsstörungHannah ist 15. Als sie sich in einer Telefonzelle mit der Telefonnummer eines Mädchenhauses in der Hand wiederfindet, hält sie sich für völlig durchgeknallt. Was macht sie hier? Es ist nicht Hannahs erster Filmriss. Sie tut oft Dinge, die sie nicht versteht und hat dunkle Ahnungen, die durch nichts begründet scheinen. Fast scheint es so, als würde sie ab und zu in eine andere Rolle schlüpfen. Und wer sind diese Anderen, die behaupten, zu ihr zu gehören? Hannah stellt sich ihrer Angst und kommt dem Geheimnis langsam auf die Spur.…mehr

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Produktbeschreibung
Bis zum Schluss spannend: packender Jugendroman über ein Mädchen mit einer PersönlichkeitsstörungHannah ist 15. Als sie sich in einer Telefonzelle mit der Telefonnummer eines Mädchenhauses in der Hand wiederfindet, hält sie sich für völlig durchgeknallt. Was macht sie hier? Es ist nicht Hannahs erster Filmriss. Sie tut oft Dinge, die sie nicht versteht und hat dunkle Ahnungen, die durch nichts begründet scheinen. Fast scheint es so, als würde sie ab und zu in eine andere Rolle schlüpfen. Und wer sind diese Anderen, die behaupten, zu ihr zu gehören? Hannah stellt sich ihrer Angst und kommt dem Geheimnis langsam auf die Spur.

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Autorenporträt
Adriana Channah Stern wurde 1960 an der holländischen Grenze geboren und ist Grenzgängerin geblieben. Mit zwölf begann sie zu schreiben, mit fünfzehn lief sie von zu Hause weg, schloss sich der Hausbesetzerbewegung an, lebte in verschiedenen Wohnprojekten in Berlin, Hamburg, Bochum und Amsterdam. Sie ist Autorin, Sozialarbeiterin, Zirkuspädagogin und Gestalttherapeutin. Sie hat in verschiedenen Mädchenhäusern und Jugendzentren gearbeitet und bietet als Beraterin in poetischer Selbstanalyse Schreibkurse für Kinder und Jugendliche an. Schwerpunkte ihres Schreibens sind phantasievolle Romane für Kinder und realistische Romane, die den Charakter von Krimis haben und gesellschaftlich und politisch bedeutende Themen aufgreifen. Die Auseinandersetzung mit dem Anderssein in Deutschland ist eine wichtige Antriebsfeder für ihr Schreiben. Adriana Stern hat bisher vier Jugendromane veröffentlicht: Hannah und die Anderen, Argument Verlag Hamburg 2001, 4. Auflage 2011; Pias Labyrinth, Argument Verlag Hamburg 2003; Und dann kam Sunny, Verlagshaus Jacoby & Stuart Berlin 2010; Jockels Schweigen, Verlagshaus Jacoby & Stuart Berlin 2011 Mehr zu ihr und ihren Büchern findet sich auf ihrer Homepage: www.adriana-stern.de
Rezensionen
Was für ein Buch!!!
Was für ein spannendes, trauriges, packendes und ungemein wichtiges Buch! Es liest sich wie ein Krimi - und die Dinge, die der eigentlichen Handlung zu Grunde liegen, sind Themen wie sie in Kriminalromanen zuhauf vorkommen: Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch, Kinderpornographie, Drogengeschäfte.
Allerdings - und hier gilt der Verfasserin ein weiteres großes Lob - so direkt wie nötig angesprochen, aber nie so detailliert "ausgewalzt", dass die doch sehr jugendliche Leserschaft dadurch Schaden nehmen könnte.
Dasselbe gilt für die im Verlauf des Buches stattfindende "Flucht", "Verfolgung", "Drohungen" und die "Fast-Entführung" - übrigens alles Elemente, die sich problemlos in einen Krimi integrieren ließen.
Multiple Persönlichkeiten
Und doch geht es im vorliegenden Roman um etwas ganz anderes, nämlich um "Multiple Persönlichkeiten". Selten genug steht diese "Krankheit" im Zentrum eines Buches - und wenn, dann meist in Form eines Tatsachenberichts, verfasst von einem Erwachsenen für Erwachsene.
Hier hingegen hat sich eine Autorin (die offensichtlich selbst nicht zu den Betroffenen gehört, aber das Thema wichtig genug findet, um darüber zu schreiben) für junge Menschen eine Geschichte ausgedacht, wie sie vielleicht irgendwo hätte passieren können und diese so spannend zu Papier gebracht, dass auch jene Leser, die sich normalerweise nicht für psychologische Literatur interessieren, bis zur letzten Seite atemlos "am Ball bleiben".
Packend geschildert
Geschickt wechselt die Perspektive zwischen der Erzählung "von außen", in der beschrieben wird, was passiert, und den Tagebucheintragungen, in denen die verschiedenen Persönlichkeiten zu Wort kommen.
So erschließt sich dem Leser nach und nach die ganze Geschichte, er bekommt aber - und zwar auch für Jugendliche durchaus verständlich formuliert - gleichzeitig Einblick in das Krankheitsbild an sich und die Art und Weise der "Heldin" und ihrer "Helferinnen", damit umzugehen.
Packend geschildert und bis zum Schluss faszinierend liegt hier ein Roman vor, der auch dem Leser, der bereits dem Teenageralter entwachsen ist, ganz neue Einblicke verschaffen wird. In jedem Fall jedoch bietet es sich an, nach der Lektüre über das Gelesene zu sprechen. Konkrete Hilfe für Betroffene liefert darüber hinaus der Anhang mit Adressen und Telefonnummern von Anlaufstellen. (Michaela Pelz)

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