Christiane Dieckerhoff
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Verlassen / Ermittlungen im Spreewald Bd.3 (MP3-Download)
Ein Spreewald-Krimi (Ermittlungen im Spreewald 3) Ungekürzte Lesung. 529 Min.
Sprecher: Amberger, Katja
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Tod einer Heimkehrerin
Kommissarin Klaudia Wagner wird in ein Nobelhotel gerufen. Eine Touristin aus Dortmund wird von ihren beiden Kindern vermisst. Tage später wird die Vermisste, die offenbar aus dem Spreewald stammt, tot aufgefunden neben einem Fahrradhelm, den Klaudia sofort erkennt. Er gehört dem Sohn ihres Kollegen Demel, doch was kann ein vierzehnjähriger Junge mit einem Mord zu tun haben?
Packend und hintergründig der neue Spreewald-Krimi
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Christiane Dieckerhoff, Jahrgang 1960, machte zunächst eine Berufsausbildung zur Kinderkrankenschwester, ist Mutter zweier erwachsener Kinder und lebt am Rande des Ruhrgebiets. Sie schreibt vor allem aktuelle und historische Krimis.
Produktdetails
- Verlag: Audio Verlag München
- Erscheinungstermin: 30. Januar 2023
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783748403982
- Artikelnr.: 67341669
»Im bereits siebten Spreewaldkrimi von Autorin Christiane Dieckerhoff ist so viel Lübbenauer Altstadt drin wie noch nie. Warum das so sein muss, erschließt sich bei der spannenden Lektüre.« Lausitzer Rundschau online 20220530
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Eine Frau wird vermisst, und als ihre beiden Kinder sich bei der Polizei melden versucht Kommissarin Klaudia Wagner Licht ins Dunkle zu bringen. Sie befragt Zeugen, und schnell stellt sich heraus, dass die Vermisste stark alkoholisiert war als sie verschwand. Warum haben die Kinder das …
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Eine Frau wird vermisst, und als ihre beiden Kinder sich bei der Polizei melden versucht Kommissarin Klaudia Wagner Licht ins Dunkle zu bringen. Sie befragt Zeugen, und schnell stellt sich heraus, dass die Vermisste stark alkoholisiert war als sie verschwand. Warum haben die Kinder das verschwiegen?
Als die Leiche gefunden wurde, führt einer der Spuren zum Sohn von Klaudias Kollegen. Hat er was mit dem Mord zu tun?
Christiane Dieckerhoff hat wie gewohnt sehr spannend und flüssig geschrieben. Daher vergebe ich sehr gerne fünf Sterne.
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Die Handlung wird auf zwei Ebenen erzählt. In der Gegenwart, als Heike Thielmann stirbt und die Vergangenheit, die die Vorgeschichte erzählt. Und die hat es ganz schön in sich. Heike ist eine Frau, die nur an sich und ihr Vergnügen denkt. Als die Mauer fällt, geht sie zu …
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Die Handlung wird auf zwei Ebenen erzählt. In der Gegenwart, als Heike Thielmann stirbt und die Vergangenheit, die die Vorgeschichte erzählt. Und die hat es ganz schön in sich. Heike ist eine Frau, die nur an sich und ihr Vergnügen denkt. Als die Mauer fällt, geht sie zu ihrem Liebhaber in den Westen und lässt ihre Kinder zurück.
Dies zu lesen fand ich sehr erschütternd. Dieckerhoff schildert das, als hätte sie es selbst erlebt. Das Leid der Kinder wird spürbar. Allein, wie Männi die Brotscheiben abzählt und immer hofft, dass die Mutter schnell zurückkommt.
Der Todesfall in der Gegenwart gibt Klaudia und ihrem Team Rätsel auf. Schnell ist klar, wie die Familienverhältnisse sind, aber dann gibt es plötzlich zwei Geständnisse und beide wirken wenig glaubhaft.
Ich mag die Charaktere der Reihe sehr gerne. Auch das Privatleben der Ermittler kommt nicht zu kurz, was ich persönlich immer sehr wichtig finde, um die Handlung aufzulockern.
Fazit: wieder ein sehr gelungener Krimi aus der Feder von Christiane Dieckerhoff, den ich sehr gerne gelesen habe.
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Klaudia Wagners 7. Fall hat es in sich. Zunächst wird einmal Heike Thielmann als vermisst gemeldet. Für gewöhnlich geht die Kripo solchen Vermisstenanzeigen nicht gleich nach, doch in diesem Fall beginnt Klaudia recht bald mit ihren Nachforschungen. Die Abgängige wurde das letzte …
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Klaudia Wagners 7. Fall hat es in sich. Zunächst wird einmal Heike Thielmann als vermisst gemeldet. Für gewöhnlich geht die Kripo solchen Vermisstenanzeigen nicht gleich nach, doch in diesem Fall beginnt Klaudia recht bald mit ihren Nachforschungen. Die Abgängige wurde das letzte Mal schwer alkoholisiert gesehen und ein Unfall wird befürchtet. Die Ahnung trügt nicht, und nur wenig später wird die Leiche Heike Thielmanns gefunden. Allerdings stellt sich heraus, dass sie ermordet worden ist. Von wem und warum?
Je weiter sich Klaudia Wagner mit der Familie von Heike Thielmann beschäftigt, desto mehr Ungereimtheiten und Geheimnisse der Vergangenheit der Toten, die vor Jahrzehnten hier im Spreewald gelebt hat und kurz nach dem Mauerfall in verschwunden ist, kommen ans Tageslicht.
Doch nicht nur die Vergangenheit der Toten spielt eine Rolle, sondern auch die von Klaudia Wagner. Und dann gibt es Geständnisse von zwei Personen. Wer lügt hier? Wer will jemanden anders schützen?
Meine Meinung:
Dieser Krimi ist der 7. der Reihe „Spreewald-Krimi“ mit Klaudia Wagner als Kriminaloberkommissarin und ist im Aufbau-Verlag erschienen. Ich war ein wenig irritiert, denn es gibt bereits eine vierteilige Serie („Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner“) von Christiane Dieckerhoff aus dem Ullstein-Verlag. Zunächst habe ich angenommen, dass die Ullstein-Krimis neu aufgelegt worden sind. Doch ich wurde eines Besseren belehrt: „Spreewald-Krimi“ ist eine gelungene Fortsetzung, denn die meisten Protagonisten sind wieder mit dabei.
Die Serie in der richtigen Reihenfolge:
Spreewaldgrab-1 (2016)
Spreewaldtod-2 (2017)
Spreewaldrache-3 (2018)
Spreewaldwölfe-4 (2019)
Vermisst-5 (2020)
Verfehlt-6 (2021)
Verlassen-7 (2022)
Ein interessanter Krimi, der tief in die Geschichte der ehemaligen DDR hineinreicht.
In zahlreichen Rückblenden, in denen wir unter anderem ein Geschwisterpaar begleiten dürfen, das Mädchen knapp vor dem Schuleintritt, der Bruder noch mit Windeln, die von ihrer Mutter alleingelassen und anschließend auf verschiedene Kinderheime bzw. Pflegefamilien aufgeteilt worden sind, erhellt sich das Drama rund um die Familie der Toten. Diese Schilderung des Alltags der Kinder, die verschreckt, misshandelt und indoktriniert, auf sich alleine gestellt sind, ist schwer zu ertragen.
Fazit:
Ein kniffliger Krimi für das Team um Klaudia Wagner, dem ich gerne 5 Sterne gebe.
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Der dritte Fall von Klaudia Wagne fängt spannend an.Sie soll das Verschwindwn einer Touristin aus Dortmund aufkläen.Schon bald wird klar die Vermisste steht im Bezug zu Lübbenau,sie hat Früher da gelebt.Einge Tage später wird sie tot im Wasser gefunden.Es gibt einige …
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Der dritte Fall von Klaudia Wagne fängt spannend an.Sie soll das Verschwindwn einer Touristin aus Dortmund aufkläen.Schon bald wird klar die Vermisste steht im Bezug zu Lübbenau,sie hat Früher da gelebt.Einge Tage später wird sie tot im Wasser gefunden.Es gibt einige Verdächtige zumal der Fahrradhelm von dem Sohn ihres Kollegen Demel neben der Toten liegt.Ursprünglich kam die Tote aus dem Spreewald doch als die Mauer fiel -ging sie in den Westen.Ihre beiden Kinder ließ sie damals im Osten.Sie gründete dann im Westen eine neue Familie,ohne je ihre anderen Kinder zu sich zu holen.Sie überließ die Kinder im Osten sich selbst.Klaudia Wagner werden einige Lügen aufgetischt und es ist verworen……
Die Autorin Christiane Dieckerhoff hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Ich war schnell wieder an der Seite von Klaudia Wagner-da ich die vergangenen Bücher gelesen habe.Die Rückblenden waren heftig,die beiden Kinder haben einiges Schlimmes in ihrem Leben erlebt.Es war mega spannend-sehr gerne 5 Sterne.
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"Ich fühle mich wie etwas, das man wegwirft, wenn man es nicht mehr braucht." ( aus Gone Girl)
Kurz nach dem Mauerfall verschwindet die Mutter von Mandy (Männi) und ihrem kleinen Bruder Martin (Matte).Zuvor hat sie schon ihre beiden Kinder vernachlässigt und sie über …
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"Ich fühle mich wie etwas, das man wegwirft, wenn man es nicht mehr braucht." ( aus Gone Girl)
Kurz nach dem Mauerfall verschwindet die Mutter von Mandy (Männi) und ihrem kleinen Bruder Martin (Matte).Zuvor hat sie schon ihre beiden Kinder vernachlässigt und sie über mehrere Tage zu Hause eingesperrt, alleingelassen. Traumatisiert und krank werden sie noch rechtzeitig gefunden, während von der Mutter jeder Spur fehlt. Viele Jahre später findet man eine Touristin tot im Wasser, die zuvor als vermisst gemeldet wurde. Wie sich später herausstellt, ist diese Frau jene Mutter von damals. Doch warum war sie hier zu Besuch und was sucht der Fahrradhelm Demels Sohn Justin am Tatort? Allerdings warum sollte ein 14-Jähriger eine Touristin töten? Für Klaudia wird es nicht nur eine heiße, anstrengende Ermittlung, sondern außerdem emotional, den jemand hat ihren Kater Dickie angefahren. ---
Meine Meinung:
Dies ist der siebte Band um Kommissarin Klaudia Wagner aus dem Spreewald. In ihrem neusten Fall geht es um die vermisste Touristin Heike Thielmann, die einige Tage später tot im Wasser gefunden wird. Schon zuvor haben die Beamten viel Interessantes über die vermisste Heike Thielmann ausgegraben. Da wären ihre Kinder, mit denen sie hier im Urlaub ist. Sohn Raphael gab sie zur Adoption frei und nur ihre Tochter Marie ist bei ihr aufgewachsen. Doch davor lebte sie im Spreewald und hatte auch hier zwei Kinder, die sie nach dem Mauerfall alleine ließ. Nur warum kommt sie nach so vielen Jahren in ihre Heimat zurück? Will sie wissen, was aus ihren beiden Kindern wurde? Es könnte also durchaus sein, dass sich einer von den Kindern an ihr gerächt hat. Allerdings was hat dann Justin Demels Fahrradhelm am Tatort zu suchen? Der siebte Fall von Klaudia Wagner beginnt recht bedrückend mit einem Einblick auf zwei vernachlässigte Kinder. Die Autorin nimmt mich mit auf eine wirklich bedrückende emotionale Reise. Besonders weil ich immer wieder in die Vergangenheit von Männi und Matte blicken darf. Wie alt die beiden damals sind, wird nicht erwähnt, ich schätze Männi ist 5 und Matte vielleicht 1 1/2 - 2 Jahre alt gewesen. Jedenfalls musste sie ihn noch wickeln. Schon alleine die Vorstellung, dass man zwei so kleine Kinder ganz alleine lässt, macht mich wütend. Doch die Kinder dann auch noch in der Wohnung einschließen und ihnen einreden, nicht um Hilfe zu rufen, geht gar nicht. Man könnte ehrlich gesagt verstehen, wenn sie sich aus Wut an ihrer Mutter gerächt hätten. Doch dieser Fall ist viel komplexer und komplizierter, als wir zu Beginn ahnen und stellt den Leser vor jede Menge Rätsel. So erfährt man erst am Ende zwar mehr, doch selbst da bleiben noch einige Details offen. Erneut wird es für Klaudia wieder emotional. Zwar nicht um Schiebschick wie letztes Mal, sondern diesmal kämpft Kater Dickie um sein Leben. Wieder einmal erlebe ich Klaudia von einer ganz anderen Seite. Die sonst eher toughe und abgebrüht Kommissarin erscheint hier erneut verletzlich und gefühlvoll. Doch vor allem das Wechselspiel zwischen Krimi, Emotionen und psychologischem Einfluss macht diesen Krimi wieder absolut lesenswert. Chapeau, das war wieder ein Fall, der mich sehr berührt hat und dem ich gerne 5 von 5 Sterne gebe.
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Eine Touristin aus Dortmund wird von ihren Kindern vermisst. Kommissarin Klaudia Wagner übernimmt den Fall und nur wenige Tage später wird die Vermisste tot aufgefunden. Klaudia findet heraus, dass sie offenbar aus dem Spreewald stammt. Doch was hat das mit ihrem Tod zu tun. Und neben …
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Eine Touristin aus Dortmund wird von ihren Kindern vermisst. Kommissarin Klaudia Wagner übernimmt den Fall und nur wenige Tage später wird die Vermisste tot aufgefunden. Klaudia findet heraus, dass sie offenbar aus dem Spreewald stammt. Doch was hat das mit ihrem Tod zu tun. Und neben ihrer Leiche lag auch der Fahrradhelm von dem Sohn ihres Kollegen Demel. Auch hier stellt sich die Frage, was wohl ein vierzehnjähriger Junge damit zu tun haben kann.
"Verlassen" ist Band 7 aus der Reihe mit Kommissarin Klaudia Wagner. Es empfiehlt sich hier wirklich die Reihe von Beginn an zu lesen, da man sonst Schwierigkeiten haben könnte die ganzen Protagonisten und ihre Beziehungen zu zuordnen. Von Teil zu Teil entwickeln sich die Protagonisten und ihre Geschichte immer weiter, was ich sehr schön finde zu lesen. Es macht die Charaktere authentisch und ich bin interessiert daran, wie es mit ihnen weiter geht.
Die Handlung besteht aus zwei Handlungssträngen. Einmal Klaudia wie sie ermittelt und ihre Privatgeschichte und dann sind da noch zwei Kinder im früheren Handlungsstrang, die von ihrer Mutter verlassen worden sind. Nach und nach werden die beiden Handlungsstränge mit einander verknüpft. Da sie im Wechsel erzählt werden, sorgt dies für Spannung und Abwechslung. Als Leser versucht man mitzurätseln wie es zum Tod der vermissten Touristin gekommen ist. Man denkt man weiß die Lösung, aber wird immer wieder neu überrascht und auf eine neue Spur gelenkt.
Auch wieder sehr schön war der Lokalkolorit. Dadurch entstand wieder eine idyllische Atmosphäre im Spreewald.
Mein Fazit:
Wieder ein sehr gut gelungener Krimi mit einer idyllischen Atmosphäre. Da es ein bisschen ruhiger zu geht, eignet er sich prima für Zwischendurch. Ich möchte gerne mehr von Klaudia lesen.
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Kommissarin Klaudia Wagner soll das Verschwinden einer Touristin aus Dortmund aufklären. Einige Tage später taucht die Vermisste auf - tot im Wasser. Daneben ein Fahrradhelm, der dem Sohn ihres Kollegen Demel gehört. Ursprünglich kam die Frau auch aus dem Spreewald, doch sie ging …
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Kommissarin Klaudia Wagner soll das Verschwinden einer Touristin aus Dortmund aufklären. Einige Tage später taucht die Vermisste auf - tot im Wasser. Daneben ein Fahrradhelm, der dem Sohn ihres Kollegen Demel gehört. Ursprünglich kam die Frau auch aus dem Spreewald, doch sie ging nach dem Mauerfall in den Westen und baute sich eine neue Familie auf. Ihre 2 Kinder ließ sie alleine im Osten zurück. Wagner muss sich mit vielen Lügen herumschlagen und auch persönliche Probleme versuchen hintenanzustellen um diesen Fall zu lösen.
Das Cover ist liebevoll gestaltet und hervorragend geworden; dazu passt es natürlich auch zum Buch.
Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt.
Dies ist der 7. Band um Kommissarin Klaudia Wagner, allerdings ist er auch der 3. Band der Reihe "Ermittlungen im Spreewald". Ich zähle ihn hier als 7. Band, da ich den ersten ("Spreewaldgrab) bereits gelesen habe, dann aber (warum auch immer) keinen weiteren Teil. So kannte ich die Ermittlerin und ihr Privatleben schon ein wenig. Für Neueinsteiger ist es aber auch kein Problem und der Krimi kann sehr gut für sich gelesen werden, auch wenn es natürlich Anspielungen auf die Vergangenheit gibt.
Der Fall/Plot ist sehr gut gewählt, da auch einiges an Zeitgeschichte darin verbergen ist. Man fiebert mit auf der Jagd nach dem Täter, da viele ein Motiv haben und einige Verdächtigungen nach und nach eher ausgeschlossen werden können.
Ausgezeichnet sind auch die Kapitel dazwischen, die die Vergangenheit aus der Sicht von "Männi" zeigt und dem Leiden dem sie eigentlich ausgesetzt war, auch wenn sie dies selbst nicht immer erkannte.
Der Spannungsbogen ist sehr hoch; es wurde nie langweilig.
Auch eine Prise Humor war an manchen Stellen zu finden.
Fazit: Spannender Lokalkrimi aus dem Spreewald. 5 von 5 Sternen
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Wieder ein packender Ausflug in den Spreewald
Seit dem ersten Buch der Reihe um Klaudia Wagner bin ich regelmäßig im Spreewald unterwegs. Zumindest virtuell mit den Bücher der Autorin Christiane Dieckerhoff. Daran habe ich immer großen Lesespaß! Die Bücher haben …
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Wieder ein packender Ausflug in den Spreewald
Seit dem ersten Buch der Reihe um Klaudia Wagner bin ich regelmäßig im Spreewald unterwegs. Zumindest virtuell mit den Bücher der Autorin Christiane Dieckerhoff. Daran habe ich immer großen Lesespaß! Die Bücher haben nur einen Nachteil und der ist, dass sie immer so schnell gelesen sind. Hat man einmal angefangen, ist man so im Sog der Geschichte, dass man immer weiterlesen möchte, bis man weiß, was passiert ist und warum und wie der Fall aufgeklärt wurde.
Wenn man die Reihe kennt, macht es meiner Meinung nach umso größeren Spaß, weil man auch die Entwicklung der Hauptfiguren mitverfolgen kann. Das mag ich immer sehr. Daher mag ich Serien gerne, vor allem wenn die Protagonisten so spannend sind wie Klaudia, Thang und Schiebschick. Beim Lesen ist man mittendrin, man hat das Gefühl, man wäre selbst im Spreewald unterwegs. Die Autorin erzählt so spannend und authentisch, dass man als Leser ganz nahe dran ist, direkt mitfühlt und mitleidet. Man kann das Surren der Mücken am eigenen Ohr hören, das Plätschern des Wassers der Fließe, man riecht die Natur und spürt die Gurken auf der Zunge. Wenn eine Autorin das schafft, hat sie meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Dafür spricht sicherlich auch die große Fangemeinde, die die Autorin inzwischen hat. Auch ich lese jedes neue Buch von ihr und freue mich heute schon auf den nächsten Roman.
Im vorliegenden Buch ist die Stimmung eher düster – sowohl bei der Familie der verschwundenen Frau, als auch bei den Ermittlern. Das kommt richtig gut rüber. Besonders eindrucksvoll fand ich die Passagen aus der Vergangenheit, die über die beiden verlassenen Kinder berichten. Da hatte ich teilweise auch Gänsehaut und Tränen in den Augen. Man spürt die Angst, die Trauer und die Wut regelrecht – sehr emotional. Geschickt werden Vergangenheit und Gegenwart zu einer Geschichte gewebt, die zeigt, dass Untaten vielleicht nicht geahndet, aber nie vergessen und verziehen sind.
Genauer kann ich hier nicht auf die Geschichte eingehen, um nichts zu verraten – nur soviel: Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen, es spannend und auch packend und macht richtig Spaß!
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Wenn aus Liebe Hass wird
Dies ist bereits der siebte Fall mit der Kommissarin Klaudia Wagner. Da die Fälle jeweils in sich abgeschlossen sind, können sie auch außerhalb der Reihe gelesen werden, aber man verpasst dann etwas. Ich begleite die Kommissarin bereits von Beginn an und …
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Wenn aus Liebe Hass wird
Dies ist bereits der siebte Fall mit der Kommissarin Klaudia Wagner. Da die Fälle jeweils in sich abgeschlossen sind, können sie auch außerhalb der Reihe gelesen werden, aber man verpasst dann etwas. Ich begleite die Kommissarin bereits von Beginn an und liebe die Reihe der Spreewald-Krimis.
Was als Vermisstenfall beginnt, entpuppt sich nach und nach als Tötungsdelikt. Bei ihren Ermittlungen stellt das Team bald fest, dass das Motiv in der Vergangenheit der Toten in der ehemaligen DDR liegen könnte. Für das Team gilt es das Knäuel der vielen Spuren und einiger Verdächtiger zu entwirren.
Ich mag die Figur der Klaudia Wagner sehr, auch wenn sie mit ihrer Sturheit oft andere vor den Kopf stößt. Aber sie ist eine hervorragende Ermittlerin und liegt mit ihrer Vermutung oder ihrem Bauchgefühl meist richtig. Als Lieblingscharakter kann ihr höchsten noch Kahnfährmann Schiebschick den Rang ablaufen.
Besonders nah ist mir das Schicksal von Männi und Matte gegangen, das in Rückblicken aus der Sicht von Männi geschildert wird. Christiane Dieckerhoff hat in sehr eindringlicher Form die Liebe, aber auch die Sorgen und Ängste der Kinder zum Leser transportiert. Sehr gut nachvollziehbar, dass am Ende neben der Traurigkeit nur noch Hass übrig geblieben ist.
Ganz besonders mag ich die anschaulichen und atmosphärischen Beschreibungen der Landschaft. Neben den Einblicken in das Privatleben der Ermittler macht das für mich den Reiz dieser Reihe aus.
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Christiane Dieckerhoff hat mit Verlassen einen Spreewald-Krimi geschrieben, der Klaudia Wagner über den Tod einer Dame, die im Spreewald im Urlaub war ermitteln muss bei dem bei der Aufklärung des Falles die Zeit der Wende eine große Rolle spielt. Insbesondere die Rückblicke auf …
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Christiane Dieckerhoff hat mit Verlassen einen Spreewald-Krimi geschrieben, der Klaudia Wagner über den Tod einer Dame, die im Spreewald im Urlaub war ermitteln muss bei dem bei der Aufklärung des Falles die Zeit der Wende eine große Rolle spielt. Insbesondere die Rückblicke auf die Zeit der Wende finde ich sehr gut gelungen. Hier wird der Blickwinkel aus der Sicht Schwester eines Geschwisterpaares beschrieben. Insbesondere die Handlung, wie die beiden von ihrer Mutter zur Zeiten der Wende im Spreewald verlassen wurden und welche innere Ansichten ein Kind dadurch bekommt finde ich sehr beeindruckend von der Autorin beschrieben. Die Verknüpfung der Handlungsstränge aus den Zeiten der Wende mit der Gegenwart sind sehr gut gelungen. Christiane Dieckerhoffs Schreibstil hat es mir möglich gemacht, sich in die handelnden Personen sehr gut hineinversetzen zu können. Dabei ist es sicherlich auch von Vorteil, die vorherhgehenden Krimis aus der Klaudia Wagner Reihe zu kennen, um einige Passagen und Ängste der Ermittlerin verstehen sowie die Verknüpfungen von Nebenfiguren einordnen zu können. Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Krimi, bei dem die psychologischen Aspekte, was die Vergangenheit eines Menschen mit ihm macht nicht zu kurz kommen und was meines Erachtens diesen Krimi ganz besonders machen.
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