Elke Heidenreich liest Shakespeares große Tragödien: Macbeth und Othello, Romeo und Julia, König Lear und Hamlet. Walter E. Richartz hat diese Meisterwerke der Weltliteratur spannend und temporeich nacherzählt. Wem das jeweilige Stück vertraut ist, dem eröffnet die epische Fassung eine Fülle an neuen Ausblicken; wer es noch nicht kennt, bekommt schnell Lust, auch das Original zu lesen.
CD 1 | |||
1 | Romeo und Julia | 00:17:51 | |
2 | Othello,der Mohr von Venedig | 00:14:25 | |
3 | Macbeth | 00:30:16 | |
CD 2 | |||
1 | Hamlet,Prinz von Dänemark | 00:27:24 | |
2 | Timon von Athen | 00:24:59 | |
CD 3 | |||
1 | König Lear | 00:21:16 | |
2 | Cymbeline | 00:30:33 |
Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Rezensent Tobias Döring bedauert, dass als Vorlage dieser Prosa-Einlesung der Shakespeare-Dramen ausgerechnet die Nacherzählungen Walter E. Richartz' dienten. Die nämlich findet er schwer erträglich, weil sie für seinen Geschmack zu stark von einem Drang zum Originellen getrieben sind, den er letztlich "genau beim Erwartbaren" landen sieht. Shakespeares Tragödienhelden hört Döring in dieser "schulfunkgerechten Collagiererei" nur noch plappern, und zwar nicht mal mehr didaktisch verwertbar. Strafmildernd wirkt sich nur Elke Heidenreichs Vortrag aus, den Döring "unnachahmlich" findet.
© Perlentaucher Medien GmbH
© Perlentaucher Medien GmbH