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Die Schroedel Interpretationen bieten anspruchsvolle, doch verständlich und interessant geschriebene Darstellungen und Deutungen von wichtigen Werken der deutschen Literatur. Die Bände der Reihe eignen sich besonders zur Vorbereitung auf Referate, Hausarbeiten, Klausuren und Prüfungen.
Heinrich von Kleists Novelle "Das Erdbeben in Chili" (Erstdruck 1807) schildert auf knappem Raum eine nicht leicht zu überbietende Folge dramatischer und schockierender Ereignisse. Wie diese Geschehnisse zu bewerten sind, bleibt dabei in typisch kleistscher Manier auf verstörende Weise offen. In diesem Band…mehr

Produktbeschreibung
Die Schroedel Interpretationen bieten anspruchsvolle, doch verständlich und interessant geschriebene Darstellungen und Deutungen von wichtigen Werken der deutschen Literatur. Die Bände der Reihe eignen sich besonders zur Vorbereitung auf Referate, Hausarbeiten, Klausuren und Prüfungen.

Heinrich von Kleists Novelle "Das Erdbeben in Chili" (Erstdruck 1807) schildert auf knappem Raum eine nicht leicht zu überbietende Folge dramatischer und schockierender Ereignisse. Wie diese Geschehnisse zu bewerten sind, bleibt dabei in typisch kleistscher Manier auf verstörende Weise offen.
In diesem Band wird vorgeführt, wie sorgfältig und kunstvoll die kurze Novelle komponiert ist. Die zahlreichen Bibelanspielungen werden erschlossen und in ihrer Funktion erläutert. Der Text wird eingehend interpretiert. Darüber hinaus wird sein Bezug zu philosophischen und literaturgeschichtlichen Tendenzen der Zeit sowie zu Kleists Lebensgeschichte verdeutlicht.
Autorenporträt
Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810-11 war er Herausgeber der Berliner Abendblätter , zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord. Von den Dichtern der Goethezeit ist Heinrich von Kleist einer der lebendigsten und zerrissensten. Sowohl sein Leben als auch sein Werk standen im Zeichen einer aus den Fugen geratenen Zeit, und die extremen Gefühlslagen und radikalen Zweifel, die sich in den Werken d

ieses zu Lebzeiten erfolglosen Dichters Bahn brachen, sind auch heute noch höchst aktuell.