Autor im Porträt

Toptitel von Elfriede Jelinek

Die Klavierspielerin. Roman

Broschiertes Buch
Von Hass, Macht und Zerstörung
Mit Die Klavierspielerin gelang der späteren Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek der Durchbruch: Erika Kohut, von ihrer kontrollsüchtigen Mutter zur Pianistin gedrillt, findet sich völlig isoliert und in die Rolle einer Voyeurin gedrängt. Als ein Klavierschüler ein Liebesverhältnis mit ihr beginnt, ist das kein Ausweg: Nur Leiden und Bestrafung können Erika Kohut noch Lust bereiten.
Mit einem Nachwort von Uta Degner.
Originalverlag Rowohlt. Berlin Verlag GmbH, Berlin.
»Die Bilder einer geradezu tödlichen Mutter-Tochter-Beziehung im Roman 'Die Klavierspielerin' von Elfriede Jelinek können einen schon weit über den Buchdeckel hinaus verfolgen.«
Ria Endres
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8,80 €
Das schweigende Mädchen / Ulrike Maria Stuart

Broschiertes Buch
Zwei Königinnen kämpfen in «Ulrike Maria Stuart» um die Deutungshoheit des Diskurses. Als beredte Untote geistern sie durch das Gefängnis ihrer RAF-Vergangenheit: Kinder einer revolutionären Ideologie, die sie längst ausgespien hat.
Ganz gegenwärtig ist hingegen «Das schweigende Mädchen»: letzte Überlebende eines Neonazi-Trios, das eine Mordspur durch das Land zog. Als stumme Leerstelle steht sie vor Gericht, das sich zu einem Tribunal biblischen Ausmaßes weitet.
In zwei großen, sprachmächtigen Stücken umkreist Elfriede Jelinek linken wie rechten Terrorismus - und schreibt zugleich deutsche Mentalitätsgeschichte.
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14,99 €

Elfriede Jelinek

Elfriede Jelinek, geboren 1946 in Mürzzuschlag/Steiermark, wuchs in Wien auf; mit vier Jahren Ballett- und Französischunterricht, in der Folgezeit umfassende musikalische Ausbildung; 1960 Klavier- und Kompositions-Studium am Wiener Konservatorium; 1964 Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien; 1967 Abbruch des Studiums, beginnt zu schreiben; Lyrik und Prosatexte erscheinen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Elfriede Jelinek erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter den Georg-Büchner-Preis (1998). 2004 wurde ihr der Literatur-Nobelpreis verliehen.