Autor im Porträt

Toptitel von Jean-Christophe Grange

Blutrotes Karma

Gebundenes Buch
Ein gnadenloser Blick in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele
Während der Pariser Studentenproteste tauchen die Leichen von mehreren jungen Frauen auf. Das Bizarre: Sie sind alle in Yogaposen arrangiert. Die blutige Spur des Mörders führt um die halbe Welt bis nach Indien. Der neue Thriller von Bestseller-Autor Jean-Christophe Grangé liefert einen gnadenlosen Blick in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele.
Paris, 1968: Die Straßen brennen, die staatliche Ordnung scheint ausgehebelt - und mitten in diesem Chaos befindet sich Hervé, ein ebenso kluger wie wütender Student. Er hätte ein Held der Studentenproteste werden können. Stattdessen entdeckt er die Leiche seiner Freundin Suzanne. Sie hängt in einer Yoga-Pose von einem Balken in ihrer Wohnung. Hervé bittet seinen Halbbruder und Polizisten Mersch um Hilfe. Gemeinsam stoßen sie mit einer Freundin des Opfersauf eine Spur, die sie tief in die spirituellen Bewegungen Indiens führt. Dann taucht eine zweite Leiche auf - wieder in einer Yoga-Pose, wieder eine Freundin von Hervé. Und die drei ahnen: Der Mörder hat es auf Hervé selbst abgesehen. Nur warum? Eine erbarmungslose Jagd um den Erdball beginnt, an dessen Ende sich das Böse unter einer Maske aus Glaube und Macht offenbart.
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26,00 €

Die marmornen Träume

Broschiertes Buch
Der Meister der französischen Spannung: so episch und böse wie nie!
Berlin 1939: Während die Welt dem Grauen des Zweiten Weltkrieges entgegenblickt, treffen sich die schönen Damen der Nazi-Elite zum Champagner im Adlon. Sie scheinen unantastbar. Bis an der Spree eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden wird. Sie war eine von ihnen, und die Spur des Täters reicht bis in die obersten Führungskreise des Regimes. Jean-Christophe Grangé mit seinem ersten historischen Berlin-Thriller: eine erbarmungslose Jagd in den finstersten Abgründen der menschlichen Existenz.
Simon Kraus ist ein brillanter Psychoanalytiker und Traumforscher. Und er ist ein gerissener Gigolo: Erst verführt er seine Klientinnen, allesamt Ehefrauen hochrangiger Nazi-Funktionäre, dann erpresst er sie für sein Stillschweigen. Ein lukratives Geschäft. Doch eines Tages sucht ihn der SS-Offizier Franz Beewen auf: Eine von Kraus' Klientinnen wurde grausam ermordet. Sie gehörte zum Wilhelmklub, einemillustren Zirkel reicher Nazi-Frauen, der jeden Tag im Hotel Adlon zusammenkommt. Während Simon Kraus im Adlon unauffällig seine Kontakte spielen lässt, werden weitere Frauenleichen entdeckt. Unversehens gerät Kraus immer tiefer in die Ermittlungen der Gestapo gegen den brutalen Mörder - und mit ihm die Psychiaterin Minna von Hassel, die mit ganz eigenen Dämonen ringt. Gemeinsam müssen sie erkennen, dass das Böse bei Weitem nicht nur dort lauert, wo man es vermutet.
»Ein Hochfest des Grauens, aber auch ein Plädoyer für die Menschlichkeit.« Rhein-Neckar Zeitung
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14,00 €

Jean-Christophe Grange

In einem Interview sagte Jean-Christophe Grange einmal, dass man als Schriftsteller uber Dinge schreibe, mit denen man Probleme habe. Er hat ein Problem mit Gewalt und deshalb schreibt er auch so obsessiv uber das Bose in uns. Der jugendlich wirkende Grange ist Jahrgang 1961 und Frankreichs meistgelesener Thrillerautor. Auch Menschen, die eher keine Bucher lesen, konnen mit "Die purpurnen Flusse" etwas anfangen: Das Buch wurde mit Jean Reno verfilmt und ein internationaler Erfolg (das Drehbuch dazu kam ubrigens auch von Grange). Weitere Verfilmungen folgten, u. a. "Das Imperium der Wolfe" oder "Der steinerne Kreis".


Die Anfange seines Schreibens liegen im Journalismus. Nach dem Studium dockte der in Paris lebende Autor bei einer Nachrichtenagentur an, spater schrieb er u. a. fur Paris Match, die Sunday Times, den SPIEGEL, den STERN, El Pais oder den Observer aufsehenerregende Reportagen uber das Leben der Tuareg, der Eskimos oder der Pygmaen. Dafur war er oft wochenlang mit diesen Menschen unterwegs - Genauigkeit und Authentizitat sind ihm wichtig. Diese Authentizitat auch sprachlich zu transportieren, das schaffte Jean-Christophe Grange als Journalist dicht und uberzeugend. Als Autor erganzt er diese Kunst um seine ungewohnlichen Plots, die oft an ebenso ungewohnlichen oder exotischen Orten spielen, und er versteht es, den Spannungsbogen bis zum Au?ersten zu treiben. Ja, seine Thriller sind brutal, oft blutig, nichts fur Zartbesaitete. Das ist auch genau so gewollt. Grange will schockieren und seine Leser mit in die Spirale des Bosen rei?en...


Sein Schreiben bezeichnet er als obsessiv - und so lesen sich auch seine Geschichten wie "Das Herz der Holle", "Der Ursprung des Bosen", "Im Wald der stummen Schreie" oder "Die Wahrheit des Blutes". Ungewohnlich auch sein Tagesbeginn: Grange ist ein "fruher Vogel" - wenn gegen 4 Uhr Rotkehlchen, Amseln oder Zaunkonige anfangen zu zwitschern, wacht er auf, ist sofort frisch und setzt sich an den Schreibtisch. Diese stillen Stunden ohne Telefon, den Larm des Tages liebt er und nutzt sie ausschlie?lich fur sein Schreiben. Dass er dabei gerne Musik hort, Opern zum Beispiel, ist fur ihn kein Gegensatz. Dann hat er Puccini auf den Ohren und schreibt uber die Abgrunde der menschlichen Seele, die Lust des Totens. Privat sei er ein ausgeglichener und frohlicher Typ, erzahlt der zweifache Vater - seine Besessenheit vom Verbrechen lebt Jean-Christophe Grange ausschlie?lich in seinen Buchwelten aus. Und das freut nicht nur seine Leser...