Autor im Porträt

Toptitel von Margaret Atwood

Innigst / Dearly

Gebundenes Buch
»Lasst uns alle hoffen.« - Die Gedichte eines Lebens
Mit »Dearly« veröffentlicht Margaret Atwood nach zehn Jahren erstmals wieder einen Lyrikband. Es geht darin um all das, womit sie sich, berühmtermaßen, auseinandersetzt: ob hinreißend genaue Naturbeschreibungen oder witzige Begegnungen mit Außerirdischen, ob drängende politische Fragen oder Mythen und Legenden.
Klug, dabei oft verspielt sprechen die Gedichte von Abwesenheit, Altern und Rückschau, aber auch von Neubeginn und Glück. »Dearly« ist Atwood pur, voller Einsichten, Empathie und Humor.
»Lyrik handelt vom Kern der menschlichen Existenz: Leben, Tode, Erneuerung, Wandel; in aller Fairness und Unfairness, in aller Ungerechtigkeit und - manchmal - Gerechtigkeit.« Margaret Atwood
Ins Deutsche übertragen von Büchner-Preisträger Jan Wagner
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28,00 €

Die Zeuginnen

Broschiertes Buch
Die lang erwartete Fortsetzung des Weltbestsellers »Report der Magd«
Als am Ende vom »Report der Magd« die Tür des Lieferwagens und damit auch die Tür von Desfreds »Report« zuschlug, blieb ihr Schicksal für uns Leser ungewiss. Was erwartet sie: Freiheit? Gefängnis? Der Tod? Mit »Die Zeuginnen« nimmt Margaret Atwood den Faden der Erzählung fünfzehn Jahre später wieder auf. Das Regime im totalitären Schreckensstaat Gilead ist weiterhin an der Macht, doch die Zeichen, dass der Anfang vom Ende nah ist, werden deutlicher. Im entscheidenden Moment treten drei Frauen für ihre Überzeugungen ein - mit Zeugenaussagen, die Gilead schwer erschüttern werden ...
»'Die Zeuginnen' übertrifft den Vorgänger an Tempo, Handlungsreichtum und Dialog, es lässt keine Fragen offen.« Süddeutsche Zeitung
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12,00 €

Margaret Atwood

Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, ist eine der wichtigsten Autorinnen Kanadas. Ihre Werke liegen in uber 20 Sprachen ubersetzt vor und wurden national und international vielfach aus gezeichnet. Neben Romanen verfasst sie auch Essays, Kurzgeschichten und Lyrik. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Booker Prize, dem kanadischen Giller Prize und mit dem Prinz-von- Asturien-Preis (2008),mit dem Nelly-Sachs-Preis (2009) und dem PEN Pinter Prize (2016).Sie lebt mit ihrer Familie in Toronto.

Die Geschichte von Zeb - Literaturfestival 2014

Die Macht des Erzahlens und "Die Geschichte von Zeb"



Margaret Atwood kommentiert ihren Ende des Jahres anstehenden 75. Geburtstag in unserem Interview mit dem Witz, dass sie "gerade eben doch noch 39" gewesen sei ... Und liest man ihren neuesten Roman - den letzten Teil der "MaddAddam"-Trilogie, "Die Geschichte von Zeb" -, dann spurt man auf jeder Seite, dass Margaret Atwood einfach ein junger Geist ist: so fantasievoll und witzig, vor Einfallen spruhend und immer am Puls der Zeit. Auch ihre Internetprasenz spiegelt das wunderbar wider - mit den z. B. von Atwood gezeichneten BookTour Comix oder Spielen wie The Happy Zombie Sunrise Home. In Letzterem tobt sich Atwood zusammen mit Autorin und Spieleschreiberin Naomi Alderman aus. Ein weiterer Tipp fur Atwood-Fans: ihre Kinderbucher, von denen einige auch auf Deutsch erschienen sind. Anarchische Geschichten und ein gro?er Spa? ...



"Die Geschichte von Zeb" - SciFi und gro?e Literatur



Nun also legt die kanadische Autorin mit "Die Geschichte von Zeb" den Showdown ihrer Trilogie vor - die SciFi-Romane sind gro?e Literatur. Atwood schafft es auch in diesem Buch -mehr

Die Geschichte von Zeb - Literaturfestival 2014

Mit die "Die Geschichte von Zeb" erscheint nun der letzte Teil der "MaddAddam"-Trilogie nach "Oryx und Crake" und "Das Jahr der Flut". Sie schreiben uber das Ende der Menschheit und eine Welt, die von genmanipulierten Tieren wie den riesigen und sehr gefahrlichen Organschweinen mit menschlichem Genmaterial, die sehr schlau sind, oder Mo'Hair-Schafen mit menschlichen Haaren, aber auch von seltsamen menschenahnlich aussehenden Kreationen wie den "Crakern" bevolkert ist. Obwohl der Planet verwustet und verseucht ist, lesen sich die Romane der Trilogie leicht und durchaus humorvoll - wie erreichen Sie diese Leichtigkeit, diese Balance?



Margaret Atwood: Ein europaischer Journalist hat mich vor einiger Zeit mal gefragt, ob meine Bucher denn nun lustig seien oder nicht, und ich habe geantwortet: "Beides." Sein Kommentar: "Ah ja. Angelsachsischer Humor." Wie auch immer - ich glaube, es ist ein weitverbreiteter menschlicher Wesenszug, Dingen, die uns Angst machen und/oder eigentlich nicht wirklich lustig sind, mit Humor zu begegnen. Wahrscheinlich ist das ahnlich wie bei den Raben, wenn sie nach den Schwanzen von Wolfen picken und die anderen Raben dazu krachzen,mehr