
Autor im Porträt
Sigmund Freud
zur AutorenweltToptitel von Sigmund Freud
Schriften zum Fetischismus (eBook, PDF)
eBook, PDF
Freuds Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Fetischismus nimmt sowohl eine Sonderstellung innerhalb seines Werkes als auch bezüglich der theoretischen Genese seines Denkens ein. Die vorliegende Edition rekonstruiert Freuds Beschäftigung mit dem Fetischismus, die als ein Schlüssel gelesen werden kann, um zentrale psychische Mechanismen und Verschiebungen innerhalb seines Denkens zu erhellen. Zunächst wird der diskursive Boden skizziert, auf dessen Basis eine Erotisierung des Fetischismus erfolgen konnte. Darauf aufbauend werden Freuds Schriften zum Fetischismus rekonstruiert und werkimmanent kommentiert. Anschließend werden einige zentrale Positionen der psychoanalytischen Rezeption nach Freud sowie produktive Weiterentwicklungen der Fetischismus-Figur in der Kulturtheorie vorgestellt. Freud's preoccupation with the phenomenon of fetishism occupies a special position both within his work and with regard to the theoretical genesis of his thought. This edition reconstructs Freud's examination of fetishism, which can be read as a key to illuminating central psychological mechanisms and shifts within his thought. First, the discursive ground is outlined on the basis of which an eroticisation of fetishism could take place. Building on this, Freud's writings on fetishism are reconstructed and commented on in relation to his work. Subsequently, some central positions of psychoanalytic reception after Freud as well as productive further developments of the figure of fetishism in cultural theory are presented.…mehr
35,00 €
Massenpsychologie und Ich-Analyse
Broschiertes Buch
Klassiker der Psychoanalyse
Ohne Zweifel leben wir in einem Zeitalter der Massenbewegungen: Flucht, Krieg, Extremismus, Umweltzerstörung bewirken folgenschwere Gruppenbildungen.
Für Freud ist eine Masse »ein provisorisches Wesen, das aus heterogenen Elementen besteht, die sich für einen Augenblick miteinander verbunden haben«. Seine Untersuchung der Mechanismen in Massenbewegungen ist so aktuell wie vielleicht niemals zuvor: ein Klassiker, um unsere Zeit besser zu verstehen.
Kommentierte und mit einem Nachwort versehene Ausgabe.
…mehr
Ohne Zweifel leben wir in einem Zeitalter der Massenbewegungen: Flucht, Krieg, Extremismus, Umweltzerstörung bewirken folgenschwere Gruppenbildungen.
Für Freud ist eine Masse »ein provisorisches Wesen, das aus heterogenen Elementen besteht, die sich für einen Augenblick miteinander verbunden haben«. Seine Untersuchung der Mechanismen in Massenbewegungen ist so aktuell wie vielleicht niemals zuvor: ein Klassiker, um unsere Zeit besser zu verstehen.
Kommentierte und mit einem Nachwort versehene Ausgabe.
…mehr
6,60 €

Sigmund Freud
Sigmund Freud, 1856 in Freiberg (Mähren) geboren, wandte sich nach dem Medizinstudium während eines Studienaufenthalts in Paris der Psychopathologie zu. Anschließend beschäftigte er sich in der Privatpraxis mit Hysterie und anderen Neurosenformen. Er begründete die Psychoanalyse und entwickelte sie fort als eigene Behandlungs- und Forschungsmethode sowie als allgemeine, auch die Phänomene des normalen Seelenlebens umfassende Psychologie. 1938 emigrierte Freud nach London, wo er 1939 starb.Kundenbewertungen
Massenpsychologie und Ich-Analyse
Freud ist einer der besten Bücher wo man sich anschaffen kann
Nur zu empfehlen
Massenpsychologie und Ich-Analyse
Bewertung von Jeanette am 26.12.2023
Sigmund schien einen besonders kleinen Penis gehabt zu haben. Ich war während des Lesens doch sehr überrascht, dass die ersten Seiten gefüllt waren mit quer ausgewählten Passagen von Gustav le Bon seinem Werk "Psychologie der Massen". Nur distanziert äußert sich Freud in Möglichkeitsformen und deutet Widerspruch an. Jedoch ohne eindeutige Beweise für seine Widerlegung. Damit man nicht anfängt dies in Frage zu stellen, schießt er auch gleich gegen den nächsten Autor McDougall und dessen Werk "The Group Mind". Interessant dabei ist, dass er hierzu unheimlich viele Fachbegriffe verwendet, denen der normale Bürger und selbst gelehrte, die dem lieben Scheines Willen bejahend abnicken werden, gar nicht mächtig sind. Eine typische Form der Einschüchterung anderer um sich selbst darzustellen. Heute, nach 100 Jahren im Alltag immer noch so begehrt wie damals.
Wer vorher das Buch von Gustav le Bon gelesen hat, wird nun Freud aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten als es unsere Masse und die Fachbücher tun. Es ist schade, dass Sigmund weder den unglaublich trocknen aber genialen Humor von le Bon verstand, noch dass er begriffen hatte, wie naiv er eigentlich war dieses Werk so zu verfassen und zu glauben er wäre klüger als le Bon oder McDougall.
Unabhängigkeit davon, dass ihm mal jemand den Unterschied zwischen Subjekte und Objekt hätte erklären sollen, da er diese während des gesamten Buches in den Zusammenhängen durcheinander gebracht hatte, ist das ganze Buch sehr durcheinander geschrieben. Freud springt permanent hin und her und verwendet mehr Thesen als klar belegt Aussagen. Zu seinen wissenschaftlichen Aussagen bezüglich der Libido selbst enthalte ich mich, da es sich hier um ein Werk von vor 100 Jahren handelt und mit den heutigen Erkenntnissen nicht im Vergleich steht.
Fazit: Immer schön Fachsimpeln und gegen andere schießen auch wenn die Zusammenhänge der größte Müll sind (versteht ja keiner), dann klappt es auch mit dem Ansehen