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Eva_G

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Insgesamt 1593 Bewertungen
Bewertung vom 21.01.2026
Falk, Rita

Apfelstrudel-Alibi / Franz Eberhofer Bd.13


ausgezeichnet

Eberhofers dreizehnter Fall

Diesmal erreicht den Franz ein etwas anderer Auftrag. Denn wie er so gemütlich daheim, nach seiner extrem anstrengenden Joggingrunde, die ihn nur zum Simmerl in die Metzgerei geführt hat, unter die Dusche springen will, ruft der Richter Moratschek an. Denn vor einigen Tagen ist sein allerliebstes Patenkind, die Letti bei einem Bergunglück zu Tode gekommen und der Richter glaubt nicht, dass es hier mit rechten Dingen zugegangen ist. Natürlich weiß der Eberhofer gleich, dass er hier wieder einmal Hilfe vom Birkenberger rudi braucht und ruft ihn direkt an. Der ist aber ein wenig komisch und bittet ihn schließlich um Geld, denn in seiner Privatdetektei geht gerade gar nichts mehr und der Rudi ist pleite. Also begeben die Beiden sich auf die Suche nach den wirklichen Geschehnissen, die zu Lettis Tod geführt haben. Allerdings muss der Franz auch zuhause mehr einspringen, denn seit die Susi Bürgermeisterin ist, denkt sie nur noch an die Arbeit und der Paul braucht schließlich auch Eltern, dei sich um ihn kümmern. Wie gut, dass Vater und Sohn sich im Rahmen der Ermittlungen auf in den Urlaub auf einen Campingplatz machen können.

Rita Falk erzählt diesen dreizehnten Fall vom Eberhofer in gewohnter Manier. Denn die Sprache ist unverändert bairisch geprägt und in vielen Teilen etwas umgangssprachlich. Da der Franz immer noch einen Haufen Machoallüren hat, die er wohl nie mehr ablegen wird, bleibt alles beim Alten. Nur bei den Eberhofers auf dem Hof ist es anders, denn die Oma wird langsam alt und zerbrechlich und hat manchmal kaum mehr die Kraft, ihr Bett zu verlassen und verbringt die Stunden dort gerne mit ihrem Enkel Paul und zockt ihm beim Quartett regelmäßig ab.

Da der bereits alle Bände der Reihe kenne, sind der Franz, sein Vater, der Birkenberger Rudi, die Susi, der Paul und all die anderen Charaktere wie alte Bekannte für mich und ich wundere mich nicht mehr über so manche Aussage vom Franz. Denn er ist ein Macho und wird es immer bleiben, dennoch kümmert er sich sehr gut um seinen Sohn und verbindet beim Camping das Nützliche mit dem Praktischen. Den Fall fand ich wirklich gelungen und habe das Buch sehr gerne gelesen.

Bewertung vom 19.01.2026
Barth, Rolf

Klonkrieger im Bauch


ausgezeichnet

Ein einfühlsames Bilderbuch über den Krebs

Nils hat ein Laserschwert und ist damit der gefährliche Nils, der alle Feinde in die Flucht schlägt. Als er dann eines Tages seine Mama zum Arzt begleitet, weil die immer so schreckliche Bauchschmerzen hat, erfährt er, dass sie Klonkrieger im Bauch hat. Gemeinsam mit einem Onkologen und seinem Laserschwert wollen sie die aber ganz schnell wieder vertreiben. Doch in der Zeit, während der Kampf in Mamas Bauch stattfindet, ist sie ganz schwach und müde. Deshalb kommt auch Oma oft bei Nils und seinem Papa vorbei und ist für sie da. Doch dann kommt eines Tages die frohe Botschaft: Es sind keine Klonkrieger mehr in Mamas Bauch! Sie sind alle so glücklich und stolz und feiern zusammen diesen ganz besonderen Tag!

Rolf Barth erzählt in diesem Buch für Kinder ab fünf Jahren über den Krebs. Auf einfühlsame und kindgerechte Weise erklärt er die Erkrankung und die Folgen, die die Behandlungen für Nils' Mama. Sehr treffend stellt er die Krebszellen als Klonkrieger dar und lässt Nils mit seinem Laserschwert dagegen antreten. Zusammen mit den Illustrationen von Marta Balmaseda wird das Buch zu einem perfekten Bilderbuch.

Leider haben auch wir innerhalb der Familie einen Fall von Krebs. Deshalb habe ich dieses Buch bereits einige Male mit meiner Tochter gelesen und über diese schwere Erkrankung gesprochen. Ich mag es sehr, wie der Autor über die Familie, die Diagnose und die schwere Zeit erzählt. Denn obwohl Nils' Mama überlebt und den Kampf gewinnt, wird auch davon gesprochen, dass anfangs alles ungewiss ist. Auch die Illustrationen sind sehr realistisch und zeigen während der Behandlung eine Mama, die schwach und ausgezehrt ist, aber dennoch immer ein Lächeln im Gesicht trägt, wenn sie mit ihrem Sohn Zeit verbringt. Für mich ist dieses Buch rundum gelungen und eignet sich sehr gut, um über dieses extrem schwierige und traurige Thema zu sprechen.

Bewertung vom 18.01.2026
Dornbach, Sophie

Vienna Hearts / Die Wien-Saga Bd.4


ausgezeichnet

Desirées Liebe - eine unglückselige Verbindung?

Wien, 1854: Desirée von Althenau ist die jüngste der vier Schwestern und nun auch die letzte, die noch unverheiratet bei den Eltern lebt. Doch entgegen ihren Schwestern ist es ihr nicht so wichtig, nur aus Liebe zu heiraten. So sucht sie pragmatisch nach einem Ehemann, der viel Zeit bei seiner Arbeit verbringt und so Desirée viel Zeit mit ihrer großen Leidenschaft, den Büchern lässt. Als sie aber dem Landschaftsarchitekten Leonhard von Montfort begegnet, verliert sie ihr Herz an diesen charmanten, gut aussehenden jungen Mann. Dass dessen Mutter aber gegen diese Verbindung ist, lässt sie ihren Sohn immer wieder wissen. Und das, obwohl Leonhards Mutter gleichzeitig auch Desirées Lieblingsbibliothekarin ist und sie sich gut verstehen. Leider steht die beginnende Liebe der Beiden unter keinem guten Stern, denn immer wieder kommt es zu Vorkommnissen, die die gesamte Familie von Althenau in Misskredit bringen sollen.

Sophie Dornbach hat die vierteilige Reihe rund um die Schwestern der Familie von Althenau nun zu einem Abschluss gebracht. Dieser bringt die Familiengeschichte nun zu einem runden Abschluss und sämtliche Erzählstränge finden nun ein Ende. Desirée ist als jüngste Schwester nun auch an der Reihe, nach deinem Mann zu suchen und begegnet schneller als ihr lieb ist der Liebe. Da die Autorin sehr unterhaltsam erzählt und die Spannung rund um die Bedrohung der Familie lange aufrecht erhalten wird, bleiben die Leser*innen bis zur letzten Seite gefesselt.

Diese Reihe hat mich so begeistert, dass ich tatsächlich keine Kritikpunkte äußern kann. Es ist großartig, wie das Rätsel um die Bedrohung der Familie immer wieder in den Vordergrund rückt und so den roten Faden durch die vier Bücher bildet. Ich mag es aber auch, wie alle vier Schwestern von Beginn an eine Rolle spielen und deren Leben während der einzelnen Bände voranschreitet, bis schließlich auch die jüngste Schwester sich verliebt. Daher empfehle ich diese Reihe uneingeschränkt weiter und zähle sie ganz klar zu meinen Lesehighlights!

Bewertung vom 17.01.2026
Lambert, Jonny

Toni & Lou. Eine Nacht im Winterwald


ausgezeichnet

Toni und Lou entdecken den Winterwald

Toni und Lou sind die allerbesten Freunde und machen am liebsten alles zusammen. Deshalb sind sie auch bei der allergrößten Kälte noch draußen unterwegs, um Wintervorräte zu sammeln. Als es am nächsten Morgen dann schneit, freuen sie sich sehr darüber. Für einen Ausflug in die Berge packen sie einige Vorräte in einen Korb und beginnen mit der anstrengenden Wanderung durch den hohen Schnee. Unterwegs begegnen sie immer wieder anderen Freunden und schließlich erreichen sie alle gemeinsam den Gipfel des Berges und werden mit dem beeindruckenden Anblick der Polarlichter belohnt.

Jonny Lambert erzählt dieses Winterabenteuer sehr spannend und mitreißend, sodass Kinder gebannt zuhören. Dank der Suchbilder am Rand einer jeden Seite und der kurzen Fragen zum Text bleibt es stets interessant und die Aufmerksamkeit steigt noch weiter. Wie nicht anders von Jonny Lambert zu erwarten, sind die Texte kindgerecht formuliert und nicht allzu lange und die Illustrationen farbenfroh und detailreich.

Meine Tochter und ich sind seit dem ersten Buch von Toni und Lou große Fans der beiden Freunde, denn sie sind so wunderbar neugierig, helfen sich immer gegenseitig und erleben die tollsten Abenteuer zusammen. So haben wir auch dieses Buch wieder voller Freude gelesen!

Bewertung vom 16.01.2026
Schönbeck, Marie

Karamellzauber an der Nordsee / Das Bontjehuus Bd.2


ausgezeichnet

Annika wagt sich endlich wieder ins Leben zurück

Annika hat ihren Ehemann Fabian vor drei Jahren bei einem schrecklichen Autounfall verloren. Doch auch an ihr ist der Unfall nicht folgenlos vorbeigegangen, denn ihre vernarbten Hände und Unterarme haben sichtbare Schäden erlitten. Aber auch ihre Seele kämpft noch mit den schlimmen Träumen und der Trauerbewältigung. Nachdem sie endlich wieder ihre Arbeit in der Bonbon-Manufaktur "Dat Bontjehuus" aufnehmen konnte, wollte sie aber nicht mehr am Empfang arbeiten und hat extra einen Job im Lager erhalten. Dort konnte sie sich etwas vor den mitleidigen Blicken der Menschen schützen, denn gerade die und die geflüsterten Worte, haben sie tief verletzt und immer wieder zum Weinen gebracht. Als sie nun aber Bendix begegnet, der wild in der kleinen Bucht hinter der Fabrik campt, spürt sie, dass sie wieder bereit ist, einem Menschen außerhalb ihrer Familie Vertrauen zu schenken und vielleicht eine neue Liebe zu erleben. Doch das Geheimnis, das Bendix verbirgt wiegt schwer und Annika fragt sich immer wieder, warum er sich ihr nicht öffnet und auch dem Bontjehuus sehr skeptisch und negativ gegenüber eingestellt ist.

Marie Schönbeck knüpft mit diesem zweiten Band rund um die beschauliche und familiäre Bonbon-Manufaktur perfekt und übergangslos an den ersten Teil an. Sie wiederholt nur die nötigsten Informationen nochmals und sorgt so für ein fesselndes Lesevergnügen ab der ersten Seite. Annika und Bendix haben in diesem Roman gleichermaßen mit den Schatten ihrer Vergangenheit zu kämpfen und sind sich gegenseitig eine Stütze. So ist es sehr bewegend, den Beiden zuzusehen, wie sie sich einander öffnen und ihren Blick auf die Dinge ändern.

Vollkommen gefesselt und mitgerissen habe ich diesen zweiten Band der Reihe gelesen und war leider viel zu schnell am Ende angelangt. Ich mag die Art, wie die Autorin schreibt sehr gerne und bin nur so durch die Seiten geflogen. Da ich mich durchgehend gefragt habe, wie es wohl weitergeht und was als nächstes geschieht und die Spannung bis zum Ende hoch ist, hatte ich nie Langeweile oder kann andere Kritikpunkte nennen.

Bewertung vom 15.01.2026
Sousa, Ashe de

Erstes Aufklappen und Verstehen: Freundschaft - Was ist das?


ausgezeichnet

Freunde sind wichtig!

Freunde zu haben ist großartig und kann für besondere Momente und Rückhalt in schwierigen Zeiten sorgen. Wenn man aber noch keine Freunde hat, kann man anhand von einigen kleinen Punkten dafür sorgen, dass neue Freundschaften entstehen können. Auch über die Pflege von Freundschaften wird ausführlich gesprochen.

Die Autorin Ashe de Sousa hat sich in diesem Kindersachbuch für Kinder ab vier Jahren sehr ausführlich und kindgerecht mit dem Thema Freundschaft auseinandergesetzt. Hinter den über 35 Klappen verstecken sich viele hilfreiche Antworten rund um dieses Gebiet. Zusammen mit den Illustrationen von Dan Taylor erfahren die Kinder so einiges und haben gleichzeitig unterhaltsame und interessante Lesestunden.

Meine Tochter und ich haben das Buch zuallererst gemeinsam gelesen und sind begeistert, wie einfühlsam, aber dennoch ehrlich und hilfreich über Freundschaft erzählt wird. Mittlerweile haben wir das Buch einige Male angesehen und einzelne Teile noch mehrfach gelesen und darüber gesprochen, denn Freunde und die meist positiven, aber manchmal eben auch negativen Erlebnisse sind emotional und bewegend.

Bewertung vom 14.01.2026
Helland, Liv

Die Schloss-Schwestern: Sturmwindherz


ausgezeichnet

Drei Schwestern und ein Schloss

Die drei Schwestern Ebba, Levke und Marie haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen und treffen sich nun nur in ihrer Heimat wieder, weil ihr Großvater verstorben ist und nun die Testamentsvollstreckung stattfinden soll. Doch für alle drei Schwestern ist nicht nur das Erbe mit seinen einhergehenden Verpflichtungen herausfordernd, sondern auch die Rückkehr in die alte Heimat. Denn Ebba wollte ihren Ex-Freund Cord nie wiedersehen, nachdem er sie zutiefst verletzt hat gehen lassen. Auch Levke kämpft mit den Ereignissen der jüngsten Zeit und sie erhofft sich nun einen Neuanfang auf Schloss Süderholt. Für Marie ist die Rückkehr auch ein Ausflug in die Vergangenheit und das Trauma, das sie seither mit sich herumträgt. Doch obwohl sie sich so entfremdet haben, spüren sie eine Verbindung und treten gemeinsam das Erbe an.

Liv Helland hat diesen Reihenauftakt sehr spannend gestaltet. Durch viele Rückblicke in die Geschichte der drei Schwestern und der Familie erhalten die Leser*innen ein Gefühl für die Vergangenheit und bauen eine Verbindung zu den Protagonistinnen auf. Doch auch die Gegenwart ist emotional schwierig und herausfordernd, sodass die Hürden, die sie meistern müssen, sie wieder zusammenwachsen lassen.

Nie hätte ich gedacht, dass ich dieses Buch in nur knapp einem Tag beenden würde, doch die Handlung mit seinen packenden Ereignissen und aufwühlenden Momenten hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Da die Autorin zwischen den unterschiedlichen Perspektiven wechselt, rücken vorallem die drei Schwestern, aber auch andere Charaktere in den Vordergrund und sorgen für viele tiefe Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der Personen. Leider ist der zweite Band noch nicht erschienen und ich muss mich noch etwas gedulden bis ich weiterlesen kann, aber Vorfreude ist bekanntlich ja die schönste Freude...

Bewertung vom 13.01.2026
Moroni, Lisa

Tine & Tupf erleben ein Winterabenteuer


ausgezeichnet

Tupf will auch mal den Winter erleben

Tine und Tupf sind beste Freunde. Aber während Tine immer noch topfit ist, wird Tupf langsam müde und wäre eigentlich bereit für seinen Winterschlaf. Allerdings möchte er in diesem Jahr endlich einmal den Winter erleben. Also machen sich die Beiden an die Arbeit und nähen Tupf einen Wintermantel und basteln ihm kleine Schlittschuhe. Als sie nun ihre Wohnung im Baumstumpf verlassen, ist es schon wunderbar kalt und während sie einige Runden auf dem Eis drehen, fallen die ersten Schneeflocken. Jetzt geht das Abenteuer erst richtig los! Und es ist unglaublich, was den Freunden an nur einem Tag widerfährt! So viel, dass Tupf sich am nächsten Tag beruhigt in seinem Nussschalen-Bett zur Ruhe legt und den restlichen Winter verschläft.

Lisa Moroni hat diesen winterliche und abenteuerliche Bilderbuch geschrieben und illustriert. Da die Texte nicht allzu lange und in kindgerechter Sprache formuliert sind, lassen sie sich gut vorlesen und werden von Kindern sofort verstanden. Gemeinsam mit den farbenfrohen, detailreichen Illustrationen ist die Geschichte wirklich spannend.

Dieses Bilderbuch hat uns vom ersten Moment an sehr gut gefallen, denn Tine und Tupf sind die allerbesten Freunde, die immer zusammenhalten und sich so perfekt ergänzen. Von ihren Abenteuern im Schnee fühlen sich Kinder sofort angesprochen und haben große Lust, selbst im Schnee zu toben und solche interessanten und unvergesslichen Erlebnisse zu haben. Daher gefällt uns diese herzerwärmend schöne Geschichte sehr gut!

Bewertung vom 12.01.2026
Andeck, Mara

Das Schneeflockenmädchen


ausgezeichnet

Marie und die Kraft der Märchen

Rothenburg ob der Tauber, Dezember 1925: Marie ist mit ihrem Pferd Rosi, ihrem Hund Jaro und ihrem ganz besonderen Pferdewagen unterwegs, um Kinder und Erwachsene mit ihren Märchen zu unterhalten. Zu diesem Zweck hat sie heute die historische Altstadt Rothenburgs ausgesucht, denn auf dem Weihnachtsmarkt erhofft sie sich viele Zuhörer. Dass direkt neben ihr der etwas arrogante Carl seinen Zuckerwatte-Stand aufgebaut hat, ist für Marie nur ein kleines Übel. Schließlich ist sie am nächsten Tag wieder an einem anderen Ort. Doch wie es scheint, wird sie Carl nicht los und begegnet ihm immer wieder bis eine Freundschaft entsteht und beide eine Anziehung verspüren, die da nicht sein sollte. Doch haben sie eine Chance oder stehen zu viele Geheimnisse zwischen ihnen?

Mara Andeck erzählt diese winterlich-weihnachtliche Geschichte in einem langsamen Tempo , aber dennoch kurzweiligen Art, sodass die Leser*innen beim Lesen das Gefühl bekommen, zu entspannen und sich ganz in der bezaubernden Winterlandschaft verlieren können. Da immer wieder Märchen eine tragende Rolle spielen und versteckte Botschaften an die Zuhörer vermitteln, wirkt der gesamte Roman auf eine ganz besondere Art märchenhaft.

Mein erster Anreiz dieses Buch lesen zu wollen war tatsächlich der Schauplatz, denn ich kenne Rothenburg ob der Tauber sehr gut, da es nicht sehr weit entfernt von mir liegt und auch die anderen Orte, an die Marie und Carl reisen, sind mir wohlbekannt und haben eine Wohlfühlatmosphäre verbreitet, die ich sehr genossen habe. Marie und Carl waren mir auf Anhieb sympathisch und ich wäre gerne noch viel länger mit ihnen durch Mittelfranken gereist, weshalb ich bezaubernd schöne Lesestunden mit den Beiden hatte und etwas enttäuscht war, dass ich viel zu schnell am Ende des Buches angelangt war.

Bewertung vom 11.01.2026

Kinder lieben Kuchen


ausgezeichnet

Ein sehr kreatives Backbuch!

Dieses Backbuch widmet sich Kuchen, Torten und anderen Gebäcken, die Kinder mögen. Doch neben wunderschönen Kindergeburtstagskuchen gibt es auch babyfreundliche Rezepte ohne Zucker, Rezepte, die von der ganzen Familie gemeinsam zubereitet werden können und am Ende noch drei Rezepte, die von Kindern ganz alleine gebacken werden können. So sind die Gebäcke sehr vielfältig und es ist für jeden etwas dabei. Da die Rezepte in den einzelnen Kapiteln nach dem ABC geordnet sind, findet sich das Gesuchte sehr schnell und einfach. Die Fotografien, die zu jedem Gericht abgedruckt sind, vermitteln einen schnellen Eindruck, wie aufwendig, kleinteilig und machen natürlich Lust auf das Nachbacken.

Meine neunjährige Tochter und ich lieben es, gemeinsam zu backen. Weshalb wir auch sofort erste Rezepte ausgesucht haben, die wir nachmachen wollten. Begonnen hat meine Tochter allerdings ganz alleine mit dem Glitzerkuchen, der dank der Schritt-für-Schritt-Anleitung in Bildform absolut einfach und gelingsicher war. Und auch die Cookies hat sie vollkommen alleine gebacken und hat von der gut verständlichen Beschreibung der einzelnen Schritte geschwärmt. Für meine Neffen und meine Tochter habe ich dann noch die bunten Bausteine und die Schokokusstorte gebacken. Auch hier war alles gut beschrieben, die Rezepte gelingsicher und rundum perfekt. Einziger Kritikpunkt war, dass die Schokolade bei den bunten Bausteinen geronnen ist, als sie mit der Lebensmittelfarbe in Kontakt gekommen ist, weshalb ich schlussendlich Zuckerguss als Glasur verwendet habe.

Dieses Backbuch ist nicht nur perfekt, wenn Erwachsene für Kinder backen wollen, sondern eignet sich auch perfekt für Kinder selbst, die gerne mithelfen oder sogar alleine backen wollen. Daher bekommt es von mir eine sehr gute Bewertung und wird sicherlich noch viele weitere Male verwendet werden, um Kinder mit wunderschönen Torten zu überraschen oder Zeit mit ihnen gemeinsam in der Küche zu verbringen.