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Lesefastalles

Bewertungen

Insgesamt 89 Bewertungen
Bewertung vom 01.04.2025
Almost isn't enough. Echoes of the Past / Secrets of Ferley Bd.2
Bright, Jennifer

Almost isn't enough. Echoes of the Past / Secrets of Ferley Bd.2


sehr gut

Zweite Chance in Ferley
Das Cover von Almost isn't enough: Echoes of the Past finde ich wunderschön und es zog mich magisch an.
Hazel ist vor 3 Jahren spurlos verschwunden, ohne sich weder von ihren Freunden noch ihrem Freund Damian verabschiedet zu haben. Nun ist sie zurück und als sie Damian wieder trifft, herrscht bei beiden Gefühlschaos pur – Wut, Trauer, Liebe. Leider ist es nicht so einfach, nahtlos an damals anzuknüpfen, da seither zu viel geschehen ist und Damian zutiefst verletzt war.
Hazel kümmert sich um ihren Großvater Henry, der viele Anzeichen einer Depression ausweist, auch Damian hat Henry in Hazels Abwesenheit unterstützt und daher treffen die beiden auch immer wieder aufeinander.
Hazel fällt es schwer, sich wieder in der Öffentlichkeit zu zeigen, umso schöner ist es, dass sie ihre Freunde mit offenen Armen empfangen ohne sie nach den Gründen für ihr plötzliches Verschwinden zu drängen.
Außerdem ist da noch jemand aus der Vergangenheit in Boston, der Hazel das Leben schwer macht.
Hazel und Damian sind sehr sympathische Charaktere, obwohl sie es in ihrer Kindheit nicht leicht gehabt haben, sind sie empathisch und wollen ihren Weg selbst bestimmen.
Die Geschichte ist stellenweise beinahe zu einem Thriller ausgewachsen, ich kann das Buch guten Gewissens für eine abwechslungsreiche Lektüre zwischendurch empfehlen.

Bewertung vom 31.03.2025
Rabatz in der Burgruine - Eine Detektivgeschichte zum Mitraten
Mann, Miriam

Rabatz in der Burgruine - Eine Detektivgeschichte zum Mitraten


ausgezeichnet

Süße Vorlesegeschichte
Das Cover von „Rabatz in der Burgruine“ zeigt das Eichhörnchen Ecki und Hermine, die Igelin - beste Freundin von Ecki, die Illustrationen finde ich richtig toll und ansprechend.
Im Wald herrscht große Aufruhr, als Ecki einen herrenlosen Koffer bei der Burgruine entdeckt. Sogleich informiert er Hermine und die beiden beschließen sich als Detektive zu versuchen und der Sache auf den Grund zu gehen.
Die Geschichte eignet sich wunderbar zum Vorlesen, das sie in kurze Kapitel eingeteilt ist, an deren Ende es immer wieder eine teils knifflige Frage gibt, die im Anhang des Buchs aufgelöst wird. Dies lockert den Text ein wenig auf und die Kinder können selbst ihre detektivischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Außerdem besteht die Möglichkeit einen Bilderbogen auszudrucken, wo nach jedem Kapitel ein Bild eingeklebt werden kann.
Für kleinere Kinder ist die Sprache teilweise ein wenig komplex, hier ist der Vorlesende gefragt, auf die Kinder einzugehen und erklärend beizustehen.
Der Erzählstil ist durchwegs sehr witzig und gerade weil die beiden Freunde so verschieden sind, gibt es des Öfteren Stellen, die zum Schmunzeln anregen. Sämtliche Tiere im Wald helfen einander und auch dem Adler, der seine Brille verloren hat, wird gemeinsam geholfen.
Lustig sind die Mäusekinder, die für allerlei Wirbel sorgen und immer wieder mit Mäusekeksen aushelfen, für die es auch im Anhang ein Rezept gibt.
Auf den letzten Seiten sind noch einige Basteltipps angeführt, die relativ einfach durchzuführen sind.
Ich kann diese süße Geschichte mit den kunterbunten, kindgerechten Illustrationen nur empfehlen!

Bewertung vom 28.03.2025
Die Villa
Ryder, Jess

Die Villa


sehr gut

Was geschah vor drei Jahren?
Das Cover des Buchs Die Villa von Jess Ryder hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.
Kurz zur Handlung
5 Mädchen machen sich auf zu einem gemeinsamen Junggesellinnenabschied in eine abgeschieden gelegene Villa in der Nähe von Marbella und am letzten Abend wird die Braut Aoife ermordet. Die Ermittlungen werden bald fallen gelassen, da keine wirklich verwertbaren Spuren vorhanden sind.
Drei Jahre später lockt Dani, die beste Freundin der Braut, die anderen Mädels, die bei dem Junggesellinnenabschied dabei waren unter einem Vorwand wieder in die besagte Villa. Dani fehlt jegliche Erinnerung an das Geschehen von damals und sie erhofft sich neue Erkenntnisse, da sie Aoifes Tod nicht wirklich loslässt.
Nun wird das Geschehen aus der Sicht der jeweiligen Beteiligten erzählt und abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit was einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Personen gewährt.
Im Laufe der Erzählung kommen immer mehr Abgründe ans Licht und die Charaktereigenschaften der einzelnen Freundinnen werden offengelegt.
Wer solche Freundinnen hat, braucht keine Feinde, mit Ausnahme von Dani sind Tiff, Celine und Beth wirklich alles andere als loyale Freundinnen, aber auch die Braut selbst, Aoife war nicht gerade ein Kind von Traurigkeit.
Die Wendung zum Schluss hin hat mir gut gefallen, der Thriller ist jetzt nicht Nervenkitzel pur, aber die Spannung wird bis zum Schluss gut aufrechterhalten.
Emfehlenswert! Super Unterhaltung für Zwischendurch!

Bewertung vom 26.03.2025
OTTO fährt los - Ein Sommer in den Bergen
Ottenschläger, Madlen

OTTO fährt los - Ein Sommer in den Bergen


ausgezeichnet

Zauberhafter Urlaub in den Bergen mit Otto
Otto fährt los – Ein Sommer in den Bergen ist der dritte Band dieser entzückenden Bilderbuchreihe, wo es darum geht, dass eine Ferienfamilie mit Otto ein Reiseabenteuer erlebt.
Otto ist aber nicht irgendein Campingbus, er ist ein lebendiger Zauberbus, der aktiv am Geschehen mitwirkt.
Diesmal zieht es die Zwillinge Luzie und Klara mit ihren Eltern in die Berge, eigentlich ins Drei-Länder-Eck, sie besuchen die Berge Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Gleich zu Beginn gibt es eine Übersicht, welche Stecke Otto mit seiner Familie zurücklegt.
Eine Packliste mit allen wichtigen Utensilien inkl. Otto-Buch wird dargestellt, bevor die Reise losgeht.
Auf jeder Station gibt es ein Highlight – wie die wunderschöne Aussicht, die Sternbilder, die es zu bestaunen gibt, das wunderschöne Schloss Neuschwanstein und die wunderschöne Natur.
Witzig finde ich, dass die Familie in der Schweiz auf Heidi und Peter, die mit deren Enkel Matteo auf der Alm leben, treffen und Otto hilft bei der Suche nach Matteos Lieblingskälbchen.
Im Text gibt es auch immer wieder Fragen, wo die Kinder aktiv angesprochen werden und zum Überlegen angeregt werden, wie das denn bei ihnen selbst so ist. Außerdem lassen sich in den Bildern jede Menge Dinge oder Tiere suchen.
Die Illustrationen im Buch sind sehr schön und farbenfroh aber doch eher einfach und altersgerecht, die Geschichte wird warmherzig mit viel Humor erzählt.
Von mir gibt es eine unbedingte Empfehlung – die Kinder lieben Otto!

Bewertung vom 25.03.2025
Peggy
Godfrey, Rebecca;Jamison, Leslie

Peggy


sehr gut

Eine schillernde Persönlichkeit
Die Biographie in Romanform wird aus der Sicht von Peggy Guggenheim als Ich-Erzählerin geschildert, was ihre Gefühle gut zum Ausdruck bringt.
Peggy wächst in New York in einer der damals reichsten Familien auf. Einige Jahre nach dem Tod ihres Vaters, der mit der Titanic untergeht, muss sie zum ersten Mal in ihrem Leben erfahren, was es bedeutet, nicht in Saus und Braus leben zu können. Ihre Mutter zieht mit ihren drei Töchtern in ein Appartement und erst als die Mutter erbt, kommt die Familie wieder zu Geld.
Peggys Schwester Benita ist ihre Vertraute und Seelenverwandte und als diese bei der Geburt ihres heiß ersehnten Kindes stirbt, fällt Peggy in tiefe Trauer. Sie muss aber auch noch weitere Schicksalsschläge erdulden und ihr Ehemann stellt sich als gewalttätig heraus.
Neben diversen Affären ist es die Liebe zur Kunst, die Peggy Lebensfreude bringt. Ihre größte Errungenschaft ist die Galerie Guggenheim Jeune, die sie 1938 in London eröffnet und ein großer Erfolg wird. Zeitlebens ist sie wohltätig unterwegs und unterstützt vor allem bedürftige Frauen.
Ich fand die Lebensgeschichte von Peggy Guggenheim sehr interessant und lebhaft erzählt. Der Schreibstil war jedoch teilweise ein wenig mühsam zu lesen, da immer wieder Zeit- und Gedankensprünge eingebaut waren, die den Lesefluss ein wenig bremsten, außerdem gab es manchmal Längen, die es durchzubeißen galt.
Im Großen und Ganzen aber eine lesenswerte Biographie!

Bewertung vom 19.03.2025
Der Bright-Side-Running-Club
Lloyd, Josie

Der Bright-Side-Running-Club


ausgezeichnet

Bewegende Story – wunderbar optimistisch erzählt
Das Buch Der Bright-Side-Running-Club von Josie Lloyd erzählt die Geschichte von Keira, die eigentlich ein tolles Leben hat, zu Silvester feiert sie noch ausgelassen mit ihren Freundinnen und ein paar Tage später wird sie nochmal in die Klinik gebeten. Bei ihrer Mammographie wurde eine Auffälligkeit entdeckt und schon bald bekommt sie die niederschmetternde Diagnose Brustkrebs.
Keira geht durch alle Höhen und Tiefen, die diese Nachricht mit sich bringt.
Als sie Tamsin kennenlernt, die im selben Boot sitzt, sich aber immer wieder aufrafft, um zu laufen, entsteht bald eine Freundschaft und nach und nach kommen noch zwei weitere Leidensgenossinnen dazu, die gemeinsam gegen den Krebs laufen. Durch ihr gemeinsames Schicksal entsteht eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft zwischen den vier sehr unterschiedlichen Frauen.
Wäre es nicht genug, sich um das Gesundwerden zu kümmern, steht Keira einer großen beruflichen Herausforderung gegenüber. Lorna, die Partnerin in ihrer Firma, krempelt mit ihrem Mann Pierre Keiras Laden gewaltig um und immer wieder ertappt Lorna Keira dabei, dass sie wichtige Nachrichten oder Termine übersieht.
Außerdem wollen die Freundinnen Tamsin unterstützen, um ihr eine lebensverlängernde Behandlung in Mexiko zu ermöglichen.
Keiras Alltag ist sehr authentisch gezeichnet, was wohl daran liegt, dass die Autorin selbst eine Krebserkrankung durchgemacht hat. Man leidet, fühlt und freut sich mit Keira. Großen Halt, aber auch Herausforderungen findet Keira in ihrer Familie, die Situation ist für alle eine Challenge.
Die Charaktere, vor allem die vier Damen der ursprünglichen Laufgruppe sind grundverschieden, jede ist auf ihre Art eine starke Persönlichkeit und ein zentrales zwischenmenschliches Thema ist der Zusammenhalt und die gegenseitige Aufmunterung.
Ich habe dieses Buch verschlungen, weil auch die Rahmenhandlung mit Keiras Firma so spannend war und ich empfehle es gerne weiter mit dem Fazit, dass das sehr tragische Thema sehr feinfühlig, sensibel und durchwegs positiv aufgearbeitet wurde.
Ich finde die Geschichte wirklich lesenswert, vielleicht ändert sie die Sicht auf manche Dinge ein wenig!

Bewertung vom 13.03.2025
Pauli. Ein Garten für alle
Weninger, Brigitte

Pauli. Ein Garten für alle


ausgezeichnet

Gemeinsam schafft man alles
Das Bilderbuch „Pauli – Ein Garten für alle“ ist ein weiteres, heiß ersehntes Abenteuer dieser Reihe von Brigitte Weninger und die immer wieder wunderschön stimmigen Illustrationen von Eve Tharlet sind eine Klasse für sich.
Als Pauli eine alte Hasendame mit einer schweren Gießkanne entdeckt, bietet er ihr sofort ihre Hilfe an. Er erfährt, dass sie das Wasser für ihren Garten mühsam herbeischaffen muss, weil es schon lange nicht mehr geregnet hat und sonst alles verdorren würde.
Da Paulis Hilfe zu wenig wäre, bittet er auch seine Familie um Unterstützung. Gemeinsam helfen sie der alten Hasendame Elise den Garten wieder in ein Paradies zu verwandeln, bis plötzlich so viel Regen kommt, dass er den Garten zerstören könnte, doch auch da haben die Hasenkinder eine geniale Idee.
Die Geschichte ist wunderschön und warmherzig. Der Text ist ideal für Kinder aufbereitet, es sind kurze und einfache Sätze, umrahmt von ganz vielen tollen Illustrationen. In den Bildern selbst gibt es viele winzige Details zu entdecken.
Wunderschön ist der Grundgedanke dieser Erzählung, dass es mit Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaft sowie Familienrückhalt kaum ein Problem gibt, das sich nicht lösen ließe.
Ein wunderschönes Buch, warmherzig erzählt – Pauli Bücher sind für mich immer Highlights!

Bewertung vom 12.03.2025
Racheritual
Cross, Ethan

Racheritual


ausgezeichnet

Nervenaufreibend, spannend, fesselnd
Das Buch Racheritual war mein erster Thriller von Ethan Cross und ich war vollauf begeistert.
Dem Ermittler Baxter Kincaid und seinem Partner Terry gelingt es, den legendären Ravenkiller, einen Serienkiller, dem unzählige grausamste Ritualmorde zur Last gelegt werden, hinter Gitter zu bringen, leider können die beiden nur Steinar Hagen, den Kopf dieser grausamen Sekte, die sich als Odin Society bezeichnet, festnehmen, die weiteren Mitglieder können nicht belangt werden.
Neun Jahre später kommt es wieder zu einem Ritualmord im Stile des Ravenkillers, was eine erneute Anhörung des inhaftierten Steinar Hagen zur Folge hat. Bei der Überstellung gelingt ihm die Flucht und nun steht ihm nichts mehr im Wege, seine blutrünstige Prophezeiung wahr werden zu lassen.
Baxter und Terry, die beide nicht mehr bei der Polizei sind, stehen natürlich nun im Fokus dieses Wahnsinnigen.
Mich hat diese Geschichte unglaublich fasziniert, die mordlustigen Rituale unter Drogeneinfluss, der Wahnsinn, der von der Person Steinar Hagen ausgegangen ist, die Manipulation seines Umfeldes und sogar seiner Familie. Der innerliche Zwist, der sich teilweise in den Familienmitgliedern abgespielt hat wurde detailreich herausgearbeitet.
Ich finde, dass die Personen gut herausgearbeitet wurden.
Der Ermittler Baxter hat im Laufe der Handlung sein Leben komplett umgekrempelt. Vom Kriminalbeamten, der sich nur noch durch Koks wachhalten konnte, wurde er zu einem privaten Ermittler, der seinem Grundsatz, den armen und Obdachlosen zu helfen, stets treu geblieben ist. Er hat auch einen Galgenhumor, der den schweren Inhalt immer wieder gekonnt humorvoll auflockert.
Auch seine Co-Ermittlerin Corin ist trotz ihrer kleinen Körpergröße eine starke Persönlichkeit, die gezeichnet durch ihre Biographie, an der Herausforderung gewachsen ist.
Dieser Thriller ist definitiv ein Highlight für Leser, die Lektüre mit psychologischen Aspekten bevorzugen.
Mich hat die Handlung voll in Beschlag genommen und ich konnte das Buch kaum weglegen.
Prädikat: absolut lesenswert!

Bewertung vom 11.03.2025
Einfach herzhaft & süß
Süss, Dominik

Einfach herzhaft & süß


ausgezeichnet

Tolle Rezepte – super erklärt mit vielen Tipps
Im Kochbuch „Einfach herzhaft & süß“ von Dominik Süß ist für jeden etwas zu finden.
Dominik erklärt in seinem aufrichtigen Vorwort, wie er zum Kochen gekommen ist und er hat jede Menge Tipps auf Lager, die es schon zu beachten gibt, bevor man noch ans Eingemachte geht.
Toll finde ich die Icons, die je Rezept anzeigen, ob das Gericht laktosefrei, vegetarisch, vegan bzw. glutenfrei ist bzw. ob es Fleisch, Fisch, oder Geflügel enthält.
Das Buch ist mit liebevollen Details gestaltet, die zeigen, wieviel Herzblut in diesem Werk stecken. Es ist sogar das Originalrezept von Dominiks Opa abgebildet.
Abgesehen davon sind die einzelnen Rezepte mit tollen Bildern dokumentiert und die Schritte sind sehr einfach und systematisch beschrieben und lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Jetzt freue ich mich schon richtig aufs Nachkochen dieser vielseitigen Köstlichkeiten!

Bewertung vom 10.03.2025
Stromlinien
Frank, Rebekka

Stromlinien


ausgezeichnet

Unglaublich spannend, mit unerwarteten Wendungen
Ich bin sowieso kein E-Book Fan, jedoch dieses Buch bestärkt mich wieder in meinem Fable für gebundene Bücher. Das wunderschöne Cover lässt einen die Stromlinien haptisch erspüren.
Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen, es wird durcheinander immer wieder auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, was eine unheimliche Spannung aufbaut. Fragt man sich erst, wie diese Stränge zusammenpassen, so erhält man im Laufe der Erzählung bald einen Überblick über die Zusammenhänge.
Enna und Jale sind Zwillingsmädchen, die von ihrer Mutter in der Strafvollzugsanstalt geboren werden und anschließend von ihrer Großmutter aufgezogen werden. Als der herbeigesehnte Tag der Entlassung ihrer Mutter endlich da ist, verschwinden plötzlich Jale und die Mutter Alea spurlos, am selben Tag ereignet sich auch ein tödlicher Unfall, der jedoch bald mit dem Verschwinden der beiden Frauen in Zusammenhang gebracht werden soll.
Da Enna der Polizei nicht vertraut, beginnt sie selbst nach Jale zu suchen und erhält hierbei bald unerwartete, energische Hilfe. Manchmal glaubt man schon, hier wäre ein Krimi verpackt, aber es ist einfach eine dynamische Familiengeschichte, bei der kleine Fehler schicksalsträchtige Konsequenzen hernachziehen.
Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch und überzeugend gezeichnet. Ennas gesamte Familie neigt zu Misstrauen und Distanziertheit natürlich auch aufgrund der Geschehnisse und Umstände, die zur Inhaftierung von Alea geführt haben.
Wunderschön und malerisch wird die Landschaft entlang der Elbe dargestellt, sodass man direkt in diese Welt eintauchen kann.
Ich kann dieses fesselnde Buch nur wärmstens empfehlen, es ist beinahe unmöglich, es wieder aus der Hand zu legen!