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Kapitel60

Bewertungen

Insgesamt 67 Bewertungen
Bewertung vom 02.01.2026
Guibert, Emmanuel

Ariol 19


ausgezeichnet

Worum geht’s?
Ariol ist ein kleiner pfiffiger Eseljunge, der seine Geschichten aus dem täglichen Leben erzählt. Sein bester Freund, das Schwein Ramono, ist auch immer wieder dabei. Gemeinsam werden vermeintlich alltägliche Situationen zu regelrechten Abenteuern.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Ariol ist ein Comic für Kinder ab 7 Jahren. Die Illustrationen sind auf den Ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr detailliert und mit viel Liebe gezeichnet. Der Text in den Sprechblasen ist angenehm zu lesen und ist auch für Leseanfänger*innen zu meistern. Das Format des Buches ist angenehm - perfekt fürs Auto oder für den Warteraum. Das Buch enthält mehrere kurze Geschichten, die jeweils in sich abgeschlossen sind. Man kann somit alle Bänder unabhängig voneinander lesen.

Fazit:
Ariol – Wie dich Nachtigallen, ist unser erster Band von Ariol. Mein Enkelkind hat sich sehr über das Buch gefreut und als großer Comicfan, hat er es regelrecht verschlungen. Ich habe das Buch ebenfalls gelesen und auch Erwachsenen bereitet dieses Buch große Freude.

Bewertung vom 02.01.2026
Stotz, Martina

Geschwisterkinder


ausgezeichnet

Worum geht’s?
Das Buch Geschwisterkinder zeigt, wie sich Kinder fühlen, die ein Geschwisterkind haben – mit all den schönen, aber auch schwierigen Momenten. Das Buch erklärt typische Konflikte in verschiedenen Altersstufen und gibt viele praktische Tipps, die im Alltag wirklich helfen.

Cover, Schreibstil, Illustrationen
Das Cover wirkt warm und einladend. Der Schreibstil ist leicht verständlich, ruhig und gut strukturiert. Die kurzen Abschnitte machen das Lesen angenehm. Die Gestaltung ist freundlich, auch wenn sie eher Mütter anspricht als Väter.

Fazit
Ein hilfreicher, herzlicher Ratgeber für Familien mit mehreren Kindern. Die Beispiele sind realistisch, die Tipps gut umsetzbar. Ein Buch, das Eltern unterstützt, Geschwister besser zu verstehen und Konflikte entspannter zu begleiten. Wir konnten einiges aus diesem Buch mitnehmen und umsetzen. Sollte in keiner Familie fehlen.

Bewertung vom 02.01.2026
Fournillier, Magdalena

Geliebt


ausgezeichnet

Worum geht’s?
„Geliebt“ ist ein ganz besonderer Bücherschatz. Gemeinsam mit dem kleinen Hasen werden die Leser auf eine Reise durch die verschiedenen Jahreszeiten mitgenommen – auf der Suche nach Liebe, auf der Suche nach Glück.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Das rosafarbene Cover trifft nicht unbedingt meinen Geschmack, dennoch ist dieses Buch wunderschön. Die Illustrationen sind teilweise farbig und teilweise schwarz‑weiß gehalten. Sie haben einen eher kindlichen Charakter. Insgesamt sind sie sehr nett anzusehen und passen gut zum Text. Der Text selbst ist wunderschön und durchaus auch für Kinder geeignet.

Fazit:
Mich hat dieses Buch auf jeden Fall berührt. Es zeigt, wie wichtig die Natur und vor allem ihr Wandel für die Psyche eines Menschen ist. Ich bin immer wieder dankbar, in einer Region zu leben, in der wir die Jahreszeiten so intensiv erleben dürfen. Nach jedem Ende folgt auch wieder ein Anfang.

Bewertung vom 06.12.2025
Kling, Marc-Uwe;Henn, Astrid

Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat / Trubel bei Tiffany Bd.5


sehr gut

Worum geht’s?
Ja, lange Familienfahrten sind oft chaotisch. Marc-Uwe Kling beschreibt hier eine ganz besondere Autofahrt. Max hat einen Kater, Luisa pubertiert, Tiffany muss ständig aufs Klo, Oma sucht ihr Handy, Opa würde lieber mit der Bahn fahren, Papa fährt (mehr schlecht als recht), und Mama ist sowieso im Dauerstress. Das Ziel der Fahrt ist Wuppertal, weil Tante Ilse heiratet.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Das Buch ist sehr witzig, und man erkennt den typischen Humor des Autors. Der Schreibstil ist locker. Illustrationen und Cover treffen nicht ganz meinen Geschmack, aber sie sind okay.

Fazit:
Mir gefällt die Geschichte, aber ich finde, dass die Altersangabe zu niedrig angesetzt ist. Ich wollte das Buch eigentlich mit meinem achtjährigen Enkelsohn lesen, aber ich möchte ihn nicht damit konfrontieren, dass ein 14-Jähriger schon eine Alkoholerfahrung gemacht hat. Das finde ich etwas fragwürdig. Deshalb auch leider nicht die volle Punktezahl.

Bewertung vom 11.11.2025
Elvarsdóttir, Lou;Dibbern, Julia

Lasst uns reden


sehr gut

Worum geht's?
Lasst uns reden oder Die Familienkonferenz von Julia Dibbern und Lou Elvarsdóttir stellt das Konzept der Familienkonferenz vor. Wie gelingt eine respektvolle Kommunikation innerhalb der Familie? Mit einfachen Ritualen und konkreten Beispielen wird gezeigt, wie Gespräche auf Augenhöhe gelingen können. Die jungen Familienmitglieder stehen hier im Fokus und werden auf liebevolle Weise angeleitet, ihre wichtige Meinung kundzutun.

Cover und Schreibstil:
Das Cover ist liebevoll gestaltet und passt gut zum Thema. Der Schreibstil ist klar, freundlich und leicht verständlich. Die Kapitel sind gut gegliedert, die kleine Eule gibt wertvolle Tipps – sehr praktisch, wenn man kurz querlesen möchte.

Fazit:
Für Familien, die sich mit dem Thema Familienkonferenz auseinandersetzen wollen, bietet das Buch einen guten Einstieg. Die Beispiele und Vorlagen sind sehr praktisch und können von jedem – und vor allem sehr einfach – umgesetzt werden. Besonders hilfreich sind die Tipps und Anregungen der kleinen Eule. Einige Rituale haben wir bereits umgesetzt und sie helfen, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken.

Bewertung vom 11.11.2025
Orso, Kathrin Lena

Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen die Farben - ab 18 Monate


sehr gut

Worum geht's?
Komm, wir lernen die Farben – Mein Spiel mit Magnetbuch ist ein interaktives Kinderbuch, das spielerisch beim Erlernen der Farben unterstützt. Die Geschichte animiert die Zuhörer*innen, aktiv am Lesegeschehen teilzunehmen und mithilfe von Magnetplättchen die Kinder den Farben entsprechend einzukleiden. Zusätzlich gibt es kleine Suchaufträge, die das Buch zu einem aktiven Mitmach-Erlebnis machen.

Schreibstil, Illustrationen:
Die Sätze sind bewusst kurz gehalten – ideal für kleine Kinder, die gerade erst mit dem Zuhören oder Lesen beginnen. Die Suchaufträge sind eine schöne Ergänzung und fördern die Aufmerksamkeit und das genaue Hinsehen.

Die Illustrationen sind Geschmackssache. Die Kinder haben sehr große Augen, und insgesamt wirken die Zeichnungen etwas eintönig. Das Buch ist recht schwer und daher meiner Meinung nach weniger für unterwegs geeignet. Positiv hervorzuheben ist das Fach für die Magnetplättchen: Es lässt sich leicht öffnen und schließen und wirkt stabil. Leider halten die Magnete nicht besonders gut, was bei Kindern zu Frust führen kann.

Fazit:
Ein gelungenes Mitmachbuch, das Kinder spielerisch an Farben heranführt und zum interaktiven Lernen einlädt. Trotz kleiner Schwächen (Magnete und Illustrationen) ein gelungenes Kinderbuch mit Lerneffekt.

Bewertung vom 11.11.2025
Suppiger, Tanja

Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum


sehr gut

Worum geht's?
Tanja Suppinger beschreibt im Buch Rauchnächte, was Rauhnächte eigentlich sind und wie man sie für das eigene Wohlbefinden und Körperbewusstsein nutzen kann. Das Buch ist inhaltlich in zwei große Abschnitte – Grundlagen und Umsetzung – gegliedert. Im Grundlagenteil werden die Basics zu den Rauhnächten erklärt, auf das Nervensystem eingegangen und der Umgang mit dem eigenen Körper erläutert.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Das Buch macht einen sehr wertigen Eindruck. Die violette Metallicschrift am Cover verleiht dem Buch etwas Mystisches. Es ist gut aufgebaut, übersichtlich gegliedert, leicht verständlich und durchgängig mit Fotografien illustriert.

Fazit:
Ich kenne Rauhnächte, seit ich denken kann. Für uns waren immer nur drei relevant. Die letzte Rauhnacht war die Nacht vom 05. auf den 06. Jänner. Und genau das ist für mich in diesem Buch nicht stimmig. Die Autorin spricht von 12 Rauhnächten, die vom 24.12. bis zum 06.01. dauern (S.15). Die erste Rauhnacht ist die Nacht vom 24.12. auf den 25.12. und die letzte Rauhnacht vom 05.01. auf den 06.01. Rein rechnerisch geht sich das mit 12 Rauhnächten nicht aus, weshalb die Rauhnächte in diesem Buch mit der Nacht vom 04.01. auf den 05.01. enden (S.152). Auf Seite 107 dauern die Rauhnächte vom 25.12. bis 06.01. Ich kenne auch einen anderen Brauch, bei dem man 13 Wünsche verbrennt – demnach sind es definitiv 13 Nächte und nicht 12. Nichtsdestotrotz finde ich das Buch sehr schön aufgebaut. Es regt dazu an, sich mit dem eigenen ICH auseinanderzusetzen und die Zeit zwischen Feiertagen und auch vor Weihnachten bewusst zu erleben.

Bewertung vom 06.09.2025
Weber, Judith

Sherlock Holmes & Dr. Watson. Die Jagd nach dem Geisterzug (Band 1)


ausgezeichnet

Worum geht’s?
Sherlock Holmes und Dr. Watson sind in Crazy London auf der Jagd nach einem Geisterzug. Es gibt ja schon etliche Versionen des detektivischen Duos – und dieses Mal ermitteln sie als Schwein bzw. Hund. London wird hier tierisch auf den Kopf gestellt und trägt nicht umsonst den Namen „Crazy London“.

Schreibstil, Illustrationen:
Das ganze kunterbunte Treiben ist in Form eines Comics gestaltet. Das Buch erscheint durch die dünnen Seiten zwar nicht dick, aber es bietet dennoch einiges an Lesestoff. Der Comic wirkt etwas überladen, und man fühlt sich anfangs regelrecht erschlagen.

Fazit:
Man bekommt hier wirklich einiges geboten. Ich war überrascht über dieses prall gefüllte Kinderbuch – eine kunterbunte Mischung aus Witz, Spannung, Rätselraten, Comic und vielem mehr. Neben Sherlock Holmes und Dr. Watson gibt es noch einige außergewöhnliche, tierische Charaktere. Wir gehören auch eindeutig zum Team „Karlkerlake“: extravagant, originell, superstark und robust.
Die Texte in „Genglish“ gefallen uns leider nicht so gut. Das ist für jüngere Kinder wirklich sehr schwierig zu verstehen. Grundsätzlich habe ich nichts gegen englische Ausdrücke oder Phrasen – ich hätte es nur besser gefunden, wenn es reine englische Texte gewesen wären, vielleicht mit einer Übersetzung.
Insgesamt hat uns das Buch aber sehr gut gefallen. Es gibt so viel zu entdecken, dass einmal Lesen nicht ausreicht. Die Kinder blättern immer wieder in diesem Buch.

Bewertung vom 30.08.2025
Marin, Rosa

Helden der Weide - Vier Hasen für ein Tralala


ausgezeichnet

Worum geht’s?
Shaggy und seine Freunde bekommen Zuwachs am Bauernhof. 4 süße Häschen bereichern ab sofort ihren Stallalltag. Aber irgendetwas ist faul mit den Hopplern.


Cover, Illustrationen, Schreibstil:
Cover und Illustrationen sind kunterbunt und detailliert. Einfach perfekt für Kinder. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lustig. Geeignet ist dieses Buch für geübte Leser*innen und jüngere Zuhörer*innen.

Fazit:
Wir kennen bereits den ersten Band von "Die Helden der Weide". Das dritte Abenteuer gefällt und aber um einiges besser als die erste Geschichte. Es gab wirklich viele lustige Szenen, die für Lacher sorgten. Besonders Donald, der störrische Ziegenbock, hat es uns angetan. Ich bleibe aber auch bei diesem Band bei meiner Meinung, dass sich diese Reihe eher zum Vorlesen als zum Selberlesen eignet. Die Geschichte ist sehr nett, aber dennoch sehr einfach gehalten. Perfekt also für jüngere Kinder. Für ältere Kinder könnte die Story etwas raffinierter sein.

Bewertung vom 31.07.2025
Schreiber, Jasmin

Im Schatten von Giganten


ausgezeichnet

Worum geht’s?
Jasmin Schreiber ist schon seit dem Kleinkindalter von Insekten und kleinen Lebewesen begeistert. Ihre frühe Leidenschaft, hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. In diesem Buch vermittelt sie nicht nur Fachwissen, sondern untermalt dieses mit wunderschönen Fotografien.

Cover, Illustrationen, Schreibstil:
Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet. Man merkt, dass es sich hier um ein ganz besonderes Herzensprojekt handelt. Der Schreibstil ist unerwartet erfrischend und überzeugend. Besonders die Infoboxen sind hilfreich, um sich schnell die wichtigsten Informationen zu verschaffen.

Fazit:
Jasmin Schreiber gelingt es mit diesem Buch, die Faszination für kleine Lebewesen weiterzugeben. Das Buch ist übersichtlich gestaltet und ist kein typisches Sachbuch. Es erweitert definitiv den Blick auf die Natur und schenkt Achtung für Tiere, über die man bisher kaum etwas wusste.