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Ullas Leseecke
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Düsseldorf

Bewertungen

Insgesamt 20 Bewertungen
12
Bewertung vom 31.03.2025
Der Gesang der Seeschwalben / Die Bücherfrauen von Listland Bd.1 (eBook, ePUB)
Engelmann, Gabriella

Der Gesang der Seeschwalben / Die Bücherfrauen von Listland Bd.1 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Eigentlich wollte sich Anna in List mit der Bücherfrau Fenja Lorenzen treffen. Aber bei deren Ankunft trifft sie statt Fenja nur deren Tochter Elisa an. Beiden kommt das sehr merkwürdig vor, aber lange überlegen können sie nicht, weil bei einem Gewitter das Reetdach beschädigt wird und die auf dem Dachboden gelagerten Bücher gerettet werden müssen. Dabei finden sie auf dem Dachboden noch weit mehr, was sehr geheimnisvoll erscheint.
Als Leserin erfahre ich im Wechsel, was sich in der Gegenwart in Listland abspielt und was Fenjas Familie in der Vergangenheit erlebt hat. Beides hängt sehr eng zusammen, allerdings ahnen weder Anna noch Elisa etwas davon. Es wird Zeit, dass Fenja wieder auftaucht und sich damit beschäftigt und vor allem über Begebenheiten redet.
Gabriella Engelmann hat es ein weiteres Mal verstanden und mich mit einem ihrer Bücher begeistert und vor allem daran gefesselt. Sie hat mich ebenso wie Anna und Elisa neugierig gemacht. Ich wollte auch hinter das Geheimnis kommen. Natürlich habe ich nach und nach vieles über Fenja und ihre Familie erfahren, aber es fehlten noch Antworten, die nur Fenja geben konnte.
Gleichzeitig befand ich mich in der Gegenwart bei Anna und Elisa, wo es ebenfalls interessante Entwicklungen gab. Es zeigte allerdings auch, dass Schweigen schadet und zu falschen Schlüssen führen kann. Gut, dass am Ende eine Entscheidung getroffen wurde, wodurch die Spannung auf das zweite Buch bei mir wächst.
Seit Jahren lese ich die Bücher von Gabriella Engelmann sehr gerne, ich mag ihren Schreibstil und auch ihre Themen. Im Grunde greife ich sofort immer zu, wenn ein neues Buch von ihr erschienen ist, denn gute Unterhaltung ist für mich garantiert und bisher wurde ich auch nie enttäuscht.


Fazit:
Eine Familiensaga, die mich sehr gut unterhalten hat und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Da mir von Anfang an bekannt war, dass dieses Buch zu einer Dilogie gehört, wusste ich auch, dass ich unbedingt beide Bücher lesen wollte.

Bewertung vom 31.03.2025
Das Erbe der Karolinger
Crönert, Claudius

Das Erbe der Karolinger


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Karl der Große sollte eigentlich jedem bekannt sein, ebenso die geschichtsträchtige Stadt Aachen. Aber wer weiß schon, mit welchen Problemen sein Sohn Ludwig zu kämpfen hatte. Er war Kaiser eines riesengroßen Reiches und brauchte Unterstützung, deshalb ernannte er seinen erstgeborenen Sohn Lothar zum Mitkaiser. Das reichte natürlich nicht aus, weitere Söhne wurden Könige von wichtigen Ländern.
Allerdings gab es damals auch schon reichlich Intrigen, Missgunst und Neid. Der eine gönnte dem anderen nichts oder wollte noch mehr Macht und was heute auch noch oft passiert, man war mit den Entscheidungen des Vaters nicht einverstanden. So richtig zur Ruhe kam Ludwig nicht.
Claudius Crönert hat in seinem Roman die historischen Tatsachen einfließen lassen und ich hatte eine Vorstellung, wie es gewesen sein könnte. An dieser Stelle möchte ich lobend erwähnen, dass er als Autor die vielen Schlachten und Angriffe nicht ausführlich beschrieben hat. Das hat mir natürlich sehr gut gefallen.
Der Autor hat durch seinen Schreibstil meine Neugierde geweckt und ich wollte natürlich noch wesentlich mehr Informationen, die er mir auch geliefert hat. Beeindruckt war ich von der Größe des Reiches und hatte durchaus Respekt, wenn sich Ludwig mit vielen Beteiligten auf den beschwerlichen Weg machte. Heutzutage geht ja vieles wesentlich einfacher und schneller. Ich stellte mir vor, wieviel Lebenszeit durch die Reisen vergeudet wurden. Außerdem musste oft sehr lange auf Nachrichten gewartet werden. Für Boten war es damals oft auch lebensgefährlich. Und dies war nur eins von vielen Begebenheiten und Situationen, über die ich mir Gedanken machte. Es mag manchem vielleicht nicht wichtig vorkommen. Aber durch die Größe des Reiches konnte man nicht mal eben von einem Ort zum anderen eilen und mit wichtigen Personen bestimmte Dinge besprechen. Alles dauerte wesentlich länger und manches hat sich aus Zeitgründen selbst überholt.
Auf über achthundert Seiten berichtet der Autor über die Karolinger, wobei Ludwig der Fromme im Vordergrund steht und ich als Leserin begleite ihn in der Zeit von 817 bis 840. Ein relativ kurzer Zeitraum, wie es scheint, aber es hat sich unwahrscheinlich viel ereignet. Natürlich lerne ich seine Kinder, seine Ehefrauen und auch seine Berater kennen. Eine interessante Mischung an Personen mit den unterschiedlichsten Charakteren, die mir vorgestellt werden. Um dies alles auf Papier zu bringen, bedarf es einer sehr aufwendigen Recherchearbeit, wofür ich ein Lob aussprechen möchte. So entstand ein hervorragendes Buch, in dem geschichtliche Ereignisse wiedergegeben werden.


Fazit:
Das Buch „Das Erbe der Karolinger“ ist Geschichtsunterricht vom Feinsten. Es ist kein trockenes Lernen, in dem man die Namen auswendig lernen muss, auch nicht, wer wann gelebt hat und wer Nachfolger von Karl dem Großen wurde. Ebenfalls wird nicht nach den Orten gefragt, wo besondere Begebenheiten stattfinden. Dieses Buch vermittelt Wissen auf sehr unterhaltsame Weise. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und ich persönlich werde demnächst mal wieder einen Ausflug nach Aachen machen und auf den Spuren der Karolinger wandeln.

Bewertung vom 31.03.2025
Die Zweisteins - Familie formt den Charakter
Kölpin, Regine

Die Zweisteins - Familie formt den Charakter


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Familie formt den Charakter, da könnte etwas Wahres dran sein. Fest steht, dass man sich seine Familie nicht aussuchen kann. So manche Entscheidungen und Entwicklungen gefallen nicht allen Familienmitgliedern. Diese Erfahrung muss Juna Zweistein machen. Sie erbt von ihrer Tante Mine ein Hotel in einem kleinen Küstenort an der Nordsee. Zunächst war die Begeisterung nicht sehr groß, aber dann kamen die schönen Erinnerungen und das marode Haus zeigte auch seine schönen, noch versteckten Seiten.
Juna möchte das Erbe antreten, was ihrem Mann und den Kindern gar nicht gefällt und selbst die Dorfbewohner stehen ihrem Vorhaben ablehnend gegenüber. Zu allem Überfluss mischt sich auch noch die Schwiegermutter ein. Beste Voraussetzungen für einen turbulenten Familienroman, die von der Autorin bestens genutzt wurden. Juna war mir sofort sympathisch und ich verstand ihren Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen. Ihre Familienmitglieder reagierten eigentlich ganz typisch. Pubertierende Teenager, die entweder dafür oder dagegen sind und das dann immer aus voller Überzeugung. Ein Ehemann, der wie viele Männer aus ihrer Komfortzone herauskommen müssen und es meist nur gut meinen, was allerdings nicht immer so richtig funktioniert. Über die sich einmischende Schwiegermutter will ich hier nichts weiter schreiben. Jeder beteiligten Person wurde eine besondere Charaktereigenschaft zugeordnet, allerdings mochte ich nicht jede von Anfang an leiden. Im Laufe der Geschichte gab es reichlich Veränderungen und alle Familienmitglieder wurden mir immer sympathischer, sogar einige Dorfbewohner eroberten mein Leserherz.
Regine Kölpin hat eine durchaus realistische Familiengeschichte beschrieben, die ich sehr unterhaltsam fand. Der Humor kam nicht zu kurz, außerdem wurden norddeutsche Charaktereigenschaften sehr gut beschrieben, ebenso die Umgebung und man bekommt Lust den Küstenort zu besuchen. Sehr reizvoll wäre es mit Sicherheit im Frühjahr, wenn die Tulpen erblühen.


Fazit:
Regine Kölpin hat einen sehr schönen Wohlfühl-Familienroman geschrieben. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten und gebe deshalb gerne eine Leseempfehlung

Bewertung vom 10.03.2025
Mörderisches Santorin - Zoe und die tödliche Kreuzfahrt (eBook, ePUB)
Humberg, Christian

Mörderisches Santorin - Zoe und die tödliche Kreuzfahrt (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Zoe Dahlmann habe ich bereits im Buch „Mörderisches Santorin – Zoe und der tote Reeder“ kennengelernt. Sie hat auf der wunderschönen Insel ein Restaurant geerbt und bekommt nun überraschenden Besuch von ihrer Freundin aus Frankfurt. Sonja ist mit einem Kreuzfahrtschiff angereist und wird leider sofort nach der Ankunft verhaftet. Denn eine Reisende aus der Nachbarkabine wurde ermordet aufgefunden. Für den zuständigen Kommissar ist sofort klar, nur Sonja kann die Mörderin sein. Natürlich kümmert sich Zoe sofort um alles, denn sie weiß ganz genau, dass ihre Freundin keine Mörderin ist. Ich begleite Zoe und die beiden Männer, die sie unterstützen. Dabei lerne ich noch mehr von der Insel und auch etwas über Kreuzfahrtschiffe kennen.


Fazit:
Eine Reise nach Santorin wird mit diesem Buch geboten, außerdem ist es sehr unterhaltsam und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Allerdings finde ich es gut, wenn die beiden Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden, das erhöht das Lesevergnügen.

Bewertung vom 10.03.2025
Mörderisches Santorin - Zoe und der tote Reeder (eBook, ePUB)
Humberg, Christian

Mörderisches Santorin - Zoe und der tote Reeder (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Das Buchcover hat mich sofort angesprochen, denn ich bin ein Fan von griechischen Inseln. Allerdings war ich erst einmal auf Rhodos und sehr oft auf Kreta. Santorin kenne ich (noch) nicht. Aber mit diesem Buch habe ich eine Reise unternommen und die Insel etwas kennen gelernt. Denn ich habe Zoe Dahlmann begleitet, die in Frankfurt nicht mehr glücklich war und überraschend ein Restaurant auf Santorin geerbt hat. Leider geht direkt von Anfang an vieles schief. Sie muss feststellen, dass das Restaurant eine Bruchbude ist und sie eines Mordes verdächtigt wird. Das sind wirklich schlechte Voraussetzungen für einen Neustart und ich bin gespannt, wie sich für Zoe alles entwickelt. Der Autor hat dafür gesorgt, dass ich mich sehr gut unterhalten fühlte. Schließlich drehte sich nicht alles nur um die Mordermittlung. Zoe lernte den sympathischen Leon kennen und durch ihn die Insel. Christian Himberg hat hervorragend das Flair der Insel vermittelt und Appetit auf das Essen gemacht. Somit ist ihn ein Wohlfühlkrimi gelungen, der auf weiteren Folgen hoffen lässt. Zumindest ein weiteres Buch ist schon erschienen..


Fazit:
Ein gelungener Wohlfühlkrimi, dem hoffentlich noch einige folgen werden. Unterhaltung mit Humor und Spannung, sowie eine Reise wird einem mit diesem Buch geboten.

Bewertung vom 28.01.2025
Die Schwestern von Krakau (eBook, ePUB)
Storks, Bettina

Die Schwestern von Krakau (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Lilo und Helene Wagner heißen zwei Schwestern, die in Krakau aufwachsen. In einer Zeit, in der sich vieles ändert. Manche halten an alten Lebensweisen fest und scheuen Veränderungen. Junge Frauen, wie Lilo und Helene gehen aber mit offenen Augen durchs Leben und haben andere Vorstellungen als ihre Eltern. Sie wachsen in einer Zeit auf, in der es für viele Menschen lebensgefährlich ist, eine bestimmte Einstellung zu haben oder einer Religion anzuhören, deren Mitglieder bereits seit Jahrhunderten verfolgt und schikaniert wurden. Die Schwestern von Krakau bleiben in ihrer vermeintlich heilen Welt nicht vom Schicksal verschont und ihre Lebenswege trennen sich.
Jahrzehnte später stellen Édith und Tatjana fest, dass sie Cousinen sind und es in ihrer Familie anscheinend einige Geheimnisse gibt. Diese wollen sie natürlich auflösen. Der Weg dazu führt auch nach Krakau und es ist bewegend, was sie alles herausfinden.
Die Autorin hat in ihrem Buch eine sehr bewegende Familiengeschichte geschildert, die in zwei Zeitebenen und aus Sicht verschiedener Personen betrachtet wird. Wobei Erinnerungen polnischer Widerstandskämpfer die Realität wiedergeben und mit der fiktiven Familiengeschichte der Wagners verknüpft werden. Bettina Storks hat es wirklich hervorragend verstanden, einen ergreifenden historischen Roman nach wahren Begebenheiten zu schreiben.
Während des Lesens tauchten bei mir einige Fragen auf, denn die Geschehnisse machten mich doch nachdenklich. Vielleicht denkt die eine oder der andere ebenfalls darüber nach, wie man selbst gehandelt hätte. Es zeigt einem immer wieder welche Folgen manches haben kann und man mehr miteinander reden sollte, zumindest nichts auf die lange Bank schieben. Es kann so schnell vorbei sein.
Das Cover ist sehr ansprechend und entspricht genau meiner Vorstellung der beiden Schwestern in Krakau. Sehr gut gefällt mir auch, dass in der vorderen Umschlagseite Bilder von Krakau abgebildet sind, unter anderem von der Person, die eine wichtige Rolle im Widerstand hatte und von der Apotheke, die ebenfalls ein besonderer Ort in dieser Geschichte ist und tatsächlich gab.


Fazit:
„Die Schwestern von Krakau“ ist ein Buch mit einer sehr bewegenden Geschichte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Bewertung vom 28.01.2025
Die Toten von Mallorca
Späne, Klaus

Die Toten von Mallorca


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Von wegen beschauliche Urlaubsinsel. Eine Radfahrerin verunglückt tödlich auf ihrer letzten Tour, am Tag vor der geplanten Rückreise. Im Meer wird eine Leiche geborgen und die Frage ist, wie kam sie dahin und vor allem, was ist passiert.
Zwei Fälle, um die sich Chefinspektor Pau Ribera und seine Mitarbeiter kümmern muss. Zu beiden finden sie mehr Fragen als Antworten. Vieles ist sehr undurchsichtig. Außerdem gibt es da den Chef, der aus verschiedenen Gründen alle ausbremst. Aber sie schaffen es trotzdem, allerdings gibt es reichlich Hilfe von anderen Seiten, was sich als nicht ganz ungefährlich herausstellt.
Der Autor hat mich mit nach Mallorca genommen und dort auch brisante Themen aufgenommen. Umweltschutz spielt eine wichtige Rolle und vor allem die Auswirkungen durch Wassermangel.
Die drei Hauptpersonen haben interessante Charaktere bekommen, aber auch die anderen Beteiligten haben mir Lesevergnügen bereitet. Gerne habe ich alle begleitet und ich kam auch mit den ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden von Ribera klar.
Der Schreibstil des Autor hat mir gut gefallen, er schaffte es normale Begebenheiten sehr spannend zu schildern.


Fazit:
Mit einem Buch nach Mallorca reisen, gefällt mir immer wieder sehr gut. Allerdings war es diesmal schon sehr gefährlich für einige. Zum Glück konnte ich das Buch zu Hause in aller Ruhe lesen und deshalb empfehle ich es hier auch gerne

Bewertung vom 28.01.2025
Der Traum des Louis Vuitton
Bast, Eva-Maria

Der Traum des Louis Vuitton


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Eigentlich erkennt jeder eine Tasche, die von Louis Vuitton ist, an dem Logo. Nicht jeder wird so eine besitzen und viele kennen vielleicht auch nicht den Lebensweg von Louis. Dies kann nun mit dieser Romanbiografie nachgeholt werden.
Eva-Maria Bast erzählt den Weg eines Jungen, der es aus dem Bergdorf nach Pairs schafft und dort Karriere macht. Louis hatte keine leichte Kindheit und hat sich mit vierzehn Jahren zu Fuß auf den Weg gemacht. Natürlich hat in Paris niemand auf ihn gewartet und er hat sich zunächst einen Namen als Kofferpacker und Kistenhersteller gemacht. Er hatte sehr gute Ideen, die sich der geänderten Zeit anpassten und baute ein Familienunternehmen auf. Leider gab es Rückschläge, aber er hat es am Schluss geschafft. Hier ist der Autorin eine weitere gute Romanbiografie gelungen.


Fazit:
Ich fand es ausgesprochen interessant zu lesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.

Bewertung vom 28.01.2025
Mord im Himmelreich
Winkelmann, Andreas

Mord im Himmelreich


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Björn Kupernikus befindet sich im Ruhestand und mit seinem alten Wohnmobil auf dem Campingplatz Himmelreich. Bevor er seinen morgendlichen Kaffee in Ruhe genießen kann, hört er Hilferufe von einer Frau. Sie macht ihn auf ein Board aufmerksam, das herrenlos auf dem See treibt. Es befindet sich aber doch jemand auf dem Board, allerdings ist es ein kleiner Hund, den Kupernikus retten soll. Das macht er auch, ohne zu ahnen, welche Auswirkungen diese Rettungsaktion haben wird. Zunächst stellen sich alle einander vor. Annabelle Schäfer ist der Name der Frau, die eigentlich am Strand ihre Staffelei aufgebaut hat und dort malen wollte. Otto ist der Name des dreißig Jahre alten Wohnmobils und der kleine Hund erhält den Namen Pinguin. Eine Person verrät ihren Namen aber nicht, das ist der Mann, der unter dem Board befestigt war und leblos überm See trieb.
Es kann sich jeder denken, dass Annabelle und Björn nun wissen wollen, wer der Tote ist und weshalb er mit Gurten unter dem Board befestigt war. Was sie unternehmen und herausfinden beschreibt der Autor humorvoll und mit einer Prise Spannung. Dabei gibt es einige Nebensächlichkeiten, die Lesefreude bereiten. Die Gewohnheiten auf Campingplätzen werden beschrieben und Pinguin reagiert auf bestimmte Namen entsprechend.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsamer Wohlfühlkrimi, der auf weitere Folgen hoffen lässt. Zunächst gebe ich für dieses Buch eine Empfehlung.

Bewertung vom 28.01.2025
Mopsjagd (eBook, ePUB)
Richter, Martina

Mopsjagd (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Einige Jahre habe ich Holmes und Waterson begleiten können und erleben dürfen, wie sie miteinander kommunizieren und die Fälle erfolgreich lösen. Nun ist die Zeit gekommen und der Mops Holmes berichtet von seinem letzten Fall. Schließlich ist er nicht mehr der Jüngste, einige Hundejahre liegen schon hinter ihm.
Beinahe hätte er gar nicht mehr ermitteln dürfen, denn sein Frauchen war übervorsichtig und wollte ihn nur noch zu Hause behalten. Sie ahnt nicht, was sie dem kleinen Profi damit antut. Langsam kommt die Einsicht und Holmes darf ein letztes Mal Waterson unterstützen, was ihm natürlich hervorragend gelingt.
Die Autorin hat dafür gesorgt, dass ich mit viel Lesevergnügen dabei sein konnte. Auch diesmal hat sie mich begeistert. Ich finde es gelungen, wie Holmes sich mitteilen kann und somit wirklich eine große Hilfe ist. Wer achtet schon auf einen Hund, wenn etwas ausgeplaudert wird, was nicht jeder hören soll.


Fazit:
Es ist zwar schade, dass es der letzte Fall für Holmes war, aber es sein ihm gegönnt. Wer weiß, vielleicht lese ich ja mal etwas über die Abenteuer seines Sohnes. Auf jeden Fall gebe ich für dieses Buch gerne eine Leseempfehlung.

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