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Bewertungen
Insgesamt 49 BewertungenBewertung vom 27.03.2025 | ||
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Das Cover ist passend zu dem Thema dieses Buches gestaltet, denn schließlich geht es um das Leben von Peggy, einem Familienmitglied der berühmten Guggenheim Familie. Da ich bereits zweimal das Guggenheim Museum in Bilbao besuchen durfte, war ich umso mehr auf diesen Roman gespannt. Und er hat mich nicht enttäuscht. Der Schreibstil aus der Perspektive Peggys ist etwas gewöhnungsbedürftig, lässt uns allerdings die Möglichkeit mit dieser starken Frau mitleben zu dürfen. Wir begleiten Peggy ab ihrem vierzehnten Lebensjahr bis hin zur Eröffnung ihrer ersten Galerie, und lernen auf diesem Weg unter anderem, den ein oder anderen prominenten Menschen oder/und Künstler kennen. Besonders gut gefallen hat mir an diesem Buch, das ich einiges über die Guggenheim Familie erfahren konnte. Ein toll zu lesender Roman. Sehr empfehlenswert für alle Kunstinteressierten. |
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Bewertung vom 17.03.2025 | ||
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Eigentlich sehen wir es schon am Cover. Hier haben wir es nicht mit einem Krimi oder Thriller zu tun, wie man es gewohnt ist. Der Roman plätschert nicht vor sich hin, im Grunde ist er recht sozialkritisch. In Berlin treffen Gegensätze aufeinander. Diese Thematik mag nicht jeden ansprechen, ist jedoch hier in einem sehr angenehmen Schreibstil, gut umgesetzt worden. Ein durchaus spannender Roman, auf dem man sich einlassen muss. Die Charaktere wurden gut heraus gearbeitet und man kann sich durchaus in sie hinein versetzen. Die Welt ist nicht einfach und so kämpfen sich diese Charaktere durch ihr Leben, das mag teilweise abschreckend und brutal sein, ist aber wahrscheinlich von der Realität nicht ganz so weit entfernt. Ein Buch für alle die spannende Krimis mögen und sicherlich auch für alle, die sich mit Berlin beschäftigen möchten, interessant. |
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Bewertung vom 06.03.2025 | ||
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Bereits das Cover ist sehr auffällig. Ein intensives Rot fällt wohl in jedem Buchregal direkt auf. Der Roman spielt in den zwanziger Jahren, eine Zeit der Künstler und Künstlerinnen, in denen Anita Berber groß wird. Ihre Eltern, Musiker und Tänzerin, zeigen kein großes Interesse an ihrer Tochter. Anita wächst bei ihrer Großmutter auf, mit der sie regelmäßig die Aufführungen ihrer Mutter besucht. Schon als Kind bewundert sie die Tänzerinnen der Bühne und entscheidet sich schon früh, selbst Tänzerin zu werden. Doch es bleibt nicht beim Tanz. Anita Berber erlangt auch Berühmtheit durch einige Filmrollen. Der Schreibstil ist sehr gut. Das Buch liest sich sehr flüssig. Wir lernen nicht nur, das eigentlich nicht immer so schöne Leben, von Anita Berber kennen, wir lernen auch die zwanziger Jahre kennen. Wer sich für Kunst, Biografien und historische Romane begeistert, wird hier die ideale Leselektüre finden. |
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Bewertung vom 28.02.2025 | ||
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Ein Roman über den Bau des Panama Kanals ist mir bisher noch nicht begegnet, umso neugieriger war ich auf dieses Buch. Im Jahr 1900 soll durch Panama ein Seeweg entstehen, dieses Projekt zieht viele verschiedene Menschen an. Einige sehen dieses Bauvorhaben kritisch, für andere bietet es die Chance auf ein besseres Leben. Das mag erst einmal nicht ganz so aufregend klingen, ist allerdings sehr spannend und interessant umgesetzt worden. Die Autorin hat wirklich einen tollen historischen Roman geschrieben. Aus verschiedenen Perspektiven werden der Bau des Kanals und die Lebensumstände der Menschen dargestellt. Ein toller Schreibstil und ein Roman, der mich von der ersten Seite an nicht losgelassen hat. Man darf sich nicht von dem, aus meiner Sicht, nicht sehr gelungenen Buchcover, abschrecken lassen, hier haben wir es mit einem tollen Roman zu tun. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung. |
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Bewertung vom 14.02.2025 | ||
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Die Tage nach dem Pflaumenregen In der Danksagung berichtet die Autorin von einem Foto auf dem man ihren Großvater sieht, wie er weinend vor dem Grab seiner Mutter in Shanghai kniet. Dieses Foto hat sie motiviert, sich mit der chinesischen Geschichte zu befassen. Und das hat sie wirklich unglaublich gut in Romanform umgesetzt. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Wir begleiten Haiwen und Suchi, und deren Familien durch die Jahrzehnte. Mir war gar nicht bewusst, was die Menschen in China alles durchgemacht haben. Familien die auseinander gerissen wurden, und teilweise nie mehr zueinander fanden. Junge Männer, eigentlich noch Kinder, die im Krieg kämpfen mussten. Kinder, die von ihren Familien, in die Fremde geschickt wurden, da dies die einzige Hoffnung zu sein schien. Karissa Chen hat es geschafft, einen wunderbaren Roman entstehen zu lassen, der an keiner Stelle langweilig wird. Für mich, das beste Buch, das ich in diesem Jahr lesen durfte, und ich habe schon einige Bücher gelesen. |
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Bewertung vom 20.01.2025 | ||
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Der Fuchs und der kleine Tanuki Bd.1 Eigentlich ist es ein Manga. Es beginnt auf der Rückseite und wir lesen dieses Buch von hinten nach vorne. Das mag für den ein oder anderen erst einmal ungewohnt sein, funktioniert aber sehr gut. Die Gestaltung des Covers und die Zeichnungen gefallen mir sehr gut. Die Charaktere sind sehr ansprechend gestaltet. Das Thema gefällt mir ebenfalls sehr gut. Die Geschichte handelt von japanischen Fabelwesen. So haben wir hier nicht nur eine wirklich tolle Geschichte, sondern beschäftigen uns nebenbei noch ein wenig mit der japanischen Kultur. Ein Buch das man durchaus auch schon jüngeren Kindern vorlesen kann. Es handelt sich zwar um Sprechblasen, aber genau wegen diesen kurzen Sätzen besteht eine hohe Leseaufforderung. Dieses Buch kann durchaus zum lesen Lernen und selber lesen auffordern. Ein Comic der auch für Jugendliche und Erwachsene geeignet ist. Ich habe es mit großem Vergnügen gelesen. |
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Bewertung vom 24.11.2024 | ||
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Ein sehr schön gestaltetes Buch in einem etwas größerem Format, als normalerweise, und als Hardcoverausgabe. Auch wenn man vielleicht erst einmal nicht viel mit dem Titel anfangen kann, gebe ich jedem den Tipp, schaut mal hinein in dieses wirklich interessante und toll gestaltete Buch. Ein Sachbuch mit einem Thema, das mir so noch nicht begegnet ist. Die Autorin erklärt uns sehr anschaulich und unterhaltsam, wie das alles so mit unserem Geschmackssinn funktioniert. Sie stellt uns die verschiedenen Arten von Gewürzen, Gemüse, Obst usw. vor, wie diese Einfluß auf unseren Geschmack haben und schlägt besondere Kreationen vor. Dieses Buch beinhaltet nämlich auch Rezepte, und zwar Rezepte wie wir sie nicht in den Standardkochbüchern finden. Ein besonderer Sirup, getrocknetes Olivenpulver, wie man Ingwerschärfe verändern kann, wie man Aromen durch Hitze entstehen lassen kann, wie man Raucharoma in den Fisch bekommt, Saucenrezepte und noch viele andere Anregungen. Ein wirklich tolles Buch, das mich sehr begeistert. Ich werde ganz bestimmt, ganz viele Dinge, die hier vorgeschlagen werden nachkochen oder/und ausprobieren. Das Buch hat zudem ganz tolle Illustrationen. Ein Buch das in meiner Küche einen festen Platz findet. |
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Bewertung vom 18.09.2024 | ||
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Ein wirklich spannender Thriller, den ich in einen Rutsch durchgelesen habe. Die Story ist ungewöhnlich, endlich mal eine komplett neue Idee, im Bereich des Genres Thriller. Der Schreibstil ist sehr gut, der komplette Roman ist sehr flüssig geschrieben, das Lesen hat mir viel Spaß gemacht. |
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Bewertung vom 15.09.2024 | ||
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Der Schreibstil ist sehr ansprechend, der Roman liest sich sehr flüssig, der Geschichte kann man sehr gut folgen und die Charaktere wurden gut heraus gearbeitet. Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, wobei es eigentlich ein ernstes Thema beinhaltet. Mit der Thematik der Suchterkrankung ist die Autorin sehr einfühlsam umgegangen. Im Mittelpunkt steht jedoch die Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie und der Vergangenheit der eigenen Familie. So folgen wir der Geschichte von Jane und fühlen mit ihr. Und immer wieder führt es Jane zu diesen Haus in Maine, das sie schon als Kind fasziniert hat. Ein schöner, ansprechender Roman. Für alle Leser und Leserinnen geeignet, die sich gerne mit Familiengeschichten beschäftigen und die sich von etwas ernsteren Themen nicht abschrecken lassen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. |
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Bewertung vom 07.09.2024 | ||
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Unsere Jahre auf Fellowship Point Mit 730 Seiten gehört der Roman Unsere Jahre in Fellowship Point durchaus zu den etwas zeitaufwendigeren Büchern. Das die Autorin Alice Elliott Dark 17 Jahre, bis zur Vollendung, benötigt hat, kann ich mir durchaus vorstellen. |
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