Mit „Der Fall Harry Houdini“ legt Titania Medien einen Sherlock-Holmes-Roman vor, der mich vor allem durch sein starkes atmosphärisches Eintauchen überzeugt hat. Auch hier kannte ich das Hörspiel bereits, doch der Roman eröffnet dem Fall noch einmal eine ganz eigene Tiefe und wirkt wie eine Erweiterung des bekannten Stoffes – nicht wie dessen bloße Verschriftlichung.
Besonders fasziniert hat mich das Eintauchen in die viktorianische Theater- und Varietéwelt Berlins. Die Bühnen und Hinterräume sind nicht nur Kulisse, sondern eng mit der Handlung verwoben. Die Figur des Harry Houdini ist dabei geschickt eingebunden. Die Parallelen zur historischen Persönlichkeit sind klar erkennbar, ohne dass sie sich in den Vordergrund drängen oder zur bloßen Attraktion werden.
Ein deutlicher Gewinn gegenüber dem Hörspiel sind die ausführlicheren Beschreibungen. Die winterliche Kälte Berlins ist beinahe körperlich spürbar, der Schnee prägt Stimmung und Tempo der Erzählung. Besonders eindrücklich sind die Schilderungen des alten Scheunenviertels, dessen Alltag greifbar und wenig beschönigt wirkt – ein starker Kontrast zu den schillernden Varietés, der hervorragend funktioniert.
Gerade diese Gegensätze machen den Roman für mich so reizvoll. Man bewegt sich zwischen Glanz und Elend, Illusion und Realität. Holmes’ Ermittlungen gewinnen dadurch zusätzliche Tiefe, weil man seine Gedankengänge intensiver begleiten kann, als es im Hörspiel möglich ist. Watson sorgt dabei wie gewohnt für Bodenhaftung.
Alles in allem ist „Der Fall Harry Houdini“ für mich ein sehr gelungener Roman, der zeigt, wie gut sich dieser Stoff für eine ausführlichere literarische Umsetzung eignet. Wer das Hörspiel kennt, entdeckt hier viele neue Facetten; wer es nicht kennt, bekommt einen stimmungsvollen, in sich geschlossenen Holmes-Fall mit starkem historischen Ambiente. Eine klare Empfehlung.
Mit „Der verschwundene Grafensohn“ legt Titania Medien einen Roman vor, der einen bekannten Fall aus der Sherlock-Holmes-Reihe noch einmal aus einer neuen Perspektive erzählt. Da ich das Hörspiel bereits kannte, war ich besonders gespannt, ob und wie sich der Stoff in Buchform entfalten würde – und kann sagen: Das funktioniert erstaunlich gut.
Auch ohne Kenntnis des Hörspiels lässt sich der Roman problemlos lesen. Die Geschichte steht für sich, wird sauber eingeführt und nachvollziehbar entwickelt. Wer das Hörspiel kennt, erkennt zwar Handlung und Figuren wieder, bekommt hier aber deutlich mehr Raum für Details. Gerade das macht für mich den Reiz des Buches aus. Es handelt sich nicht einfach um eine Nacherzählung, sondern um eine eigenständige Version des Falls.
Besonders gefallen hat mir das ausgearbeitete Ambiente. Das alte Wien wird sehr lebendig geschildert, mit seinen gesellschaftlichen Strukturen, Schauplätzen und Stimmungen. Diese Atmosphäre konnte im Hörspiel naturgemäß nur angedeutet werden, entfaltet im Roman aber eine ganz eigene Wirkung. Dazu kommen ausführliche Gedankengänge von Watson, die den Fall vertiefen und die Motive der Beteiligten greifbarer machen.
Gerade diese ruhigeren Passagen haben für mich den Unterschied gemacht. Man folgt Holmes nicht nur bei seinen Schlussfolgerungen, sondern ist stärker an seinen Überlegungen beteiligt. Watson fungiert dabei wie gewohnt als menschlicher Anker, was der Geschichte zusätzliche Wärme verleiht.
Alles in allem ist „Der verschwundene Grafensohn“ für mich ein schönes Beispiel dafür, wie gut sich Hörspiel und Roman ergänzen können. Wer das Hörspiel kennt, bekommt hier neue Facetten und zusätzliche Tiefe; wer es nicht kennt, erlebt dennoch eine vollständige, stimmige Geschichte. Eine klare Empfehlung für Fans der Reihe – und für alle, die klassische Holmes-Stoffe gern etwas ausführlicher genießen.
Als drittes Sherlock Holmes-Hörspiel nach der Pause schlägt diese Folge leisere, aber nicht minder eindringliche Töne an.
Im Zentrum steht ein rätselhaftes Schmuckstück, dessen Faszination schnell von einem düsteren Geheimnis überlagert wird. Die Geschichte lebt weniger von spektakulären Wendungen als von einer stetig wachsenden Verunsicherung, die sich langsam, aber wirkungsvoll entfaltet. Genau hier liegt für mich die große Stärke dieser Folge: Man spürt früh, dass etwas nicht stimmt, ohne dass die Handlung dies sofort offenlegt. Die Grenze zwischen Einbildung, Angst und realer Bedrohung verschwimmt zunehmend – und man hört sehr aufmerksam zu, um kein Detail zu verpassen.
Besonders hervorheben möchte ich die herausragende Leistung von Tim Kreuer als Adam Bradshaw. Er verleiht der Figur eine spürbare innere Zerrissenheit, die weit über bloßes Spiel hinausgeht. Die Verunsicherung, die Angst und das langsame Abgleiten in einen Zustand permanenter Anspannung sind in jeder Nuance hörbar. Gerade diese intensive, glaubwürdige Darstellung trägt entscheidend dazu bei, dass der Fall so unter die Haut geht. Den starken Kontrast zu ihm bildet Christian Rudolf als nüchtern-fürsorglicher Horace Bradshaw – Eine Stimme, die ich aus zahlreichen TV-Krimis kenne und schätze.
Detlef Bierstedt überzeugt erneut als Dr. Watson, dem emotionalen Anker der Geschichte. Ihm gegenüber steht der gewohnt souveräne Sherlock Holmes von Joachim Tennstedt, der diesen Fall mit analytischer Schärfe angeht, ohne dabei distanziert zu wirken. Die Chemie zwischen beiden trägt auch diese ruhigere Geschichte mühelos.
Auch die Nebenrollen sind gewohnt sorgfältig besetzt und fügen sich stimmig in die dichte Atmosphäre ein, die Titania Medien so zuverlässig erzeugt. Ein schönes Detail für langjährige Fans: Mit Stephan Bosenius und Marc Gruppe sind hier sogar beide kreativen Köpfe hinter der Reihe selbst in Sprecherrollen zu hören – ein kleines, aber sehr willkommenes Extra, das die enge Verbundenheit mit dem Projekt spürbar macht.
Trotz der ruhigen Erzählweise hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl von Längen. Die Geschichte nimmt sich genau den Raum, den sie braucht, um zu wirken, und belohnt aufmerksames Zuhören mit einer sehr stimmigen Auflösung. Die Perle des Mandarins ist kein lauter Fall, aber einer, der lange nachhallt.
Alles in allem ein weiteres starkes Hörspiel nach der Pause, das zeigt, wie gut der Reihe das Innehalten und Neujustieren getan hat. So darf es sehr gern weitergehen.
Mit „Flaxman Low – Der Fall Saddler’s Croft“ liefert das Gruselkabinett eine Folge ab, die mich als Hörer von Beginn an abgeholt hat. Nicht zuletzt deshalb, weil ich bekennender Fan der Flaxman-Low-Reihe bin und diese ruhige, analytische Form des Mystery-Grusels ganz besonders schätze. Auch dieser Fall reiht sich für mich sehr stimmig in die bisherigen Abenteuer ein.
Die Ausgangssituation ist klassisch und wirkungsvoll: ein abgelegenes Anwesen, nächtliche Gesänge, ein seltsamer Tempel im Garten – und das Gefühl, dass sich hier etwas Unheimliches Bahn bricht, das sich nicht einfach erklären lässt. Die Geschichte nimmt sich Zeit, diesen Eindruck wirken zu lassen, und setzt dabei auf Atmosphäre und leise Irritationen statt auf schnelle Effekte.
Flaxman Lows Geisterjäger-Routine steht dabei wieder ganz im Zentrum. Seine ruhige, sachliche Art bildet einen wohltuenden Gegenpol zu den übersinnlichen Vorgängen und macht genau den Reiz dieser Figur aus.
Einen großen Anteil daran haben die Sprecher. Rolf Berg verleiht Flaxman Low erneut genau die Gelassenheit und Autorität, die diese Figur braucht. Besonders hängen geblieben ist mir aber auch Andy Corcoran, gesprochen von Kai Taschner. Ihn kennt man unter anderem als deutsche Stimme der Killerfigur aus den Scream-Filmen – und genau dieses Wissen sorgte bei mir für eine ganz eigene Gänsehaut. Seine Stimme bringt eine unterschwellige Unruhe mit, die hervorragend zur Rolle passt, ohne jemals aufgesetzt zu wirken. Schön, dass er endlich wieder eine Rolle bei Titania Medien übernommen hat. Auch die weiteren Rollen sind sehr stimmig besetzt.
Geräusche und Musik unterstützen die Stimmung, ohne sie zu dominieren, und lassen viel Raum für eigene Bilder im Kopf.
Für mich ist „Der Fall Saddler’s Croft“ ein sehr gelungenes Beispiel dafür, warum ich die Flaxman-Low-Reihe so gern höre: klassischer Mystery-Grusel, ruhig erzählt, stark gesprochen und mit einer Atmosphäre, die lange nachwirkt. Eine klare Empfehlung – gerade für Fans dieser Figur.
Mit „Heimtückisch“ liegt nun das achte Abenteuer der Hargreaves vor – und zugleich eine Folge, die sich bewusst wie ein Blick zurück anfühlt. Back to the roots, könnte man sagen. Denn diesmal basiert die Geschichte nicht allein auf einer freien Erzählung von Per McGraup, sondern wie zu Beginn der Miniserie auf einer literarischen Vorlage von Allen Upward.
Auch inhaltlich knüpft „Heimtückisch“ an diese Anfänge an. Alwyne und Colin Hargreaves sind hier noch nicht das eingespielte Ehepaar späterer Folgen, sondern befinden sich im vorsichtigen, tastenden Stadium der Annäherung. Gefühle werden eher angedeutet als ausgesprochen, und Romantik entsteht, wenn überhaupt, nur sehr zurückhaltend. Dass ausgerechnet ein Spukhaus der Ort ist, an dem sich diese Beziehung weiterentwickelt, wirkt dabei alles andere als idyllisch, passt aber hervorragend zur Grundstimmung der Geschichte.
Während des Hörens hatte ich schnell das Gefühl, mich in einer sehr klassischen Spukgeschichte zu bewegen. Das Haus ist stets präsent als Ort, dem man instinktiv misstraut. Geräusche und das Gefühl von Beobachtung sorgen dafür, dass sich ein leises, stetiges Unbehagen aufbaut. Als Hörer beginnt man automatisch, genauer hinzuhören und sich selbst ein Bild von diesem Ort zu machen.
Per McGraup hält sich spürbar eng an das Ausgangsmaterial, was der Geschichte eine klare Form gibt und ihr erlaubt, vor allem über Atmosphäre zu wirken, ohne jedes Rätsel bis ins Detail aufzulösen.
Die Sprecherleistungen unterstützen diese Wirkung hervorragend. Gerade das Zusammenspiel der Hargreaves lebt von kleinen Nuancen, Blickwinkeln und Pausen – Dinge, die im Hörspiel besonders gut funktionieren und viel über die Beziehung der beiden erzählen, ohne sie auszuerzählen.
Musik und Geräusche sind gezielt gesetzt und drängen sich nie in den Vordergrund. Vieles entsteht im Kopf, und genau dort entfaltet „Heimtückisch“ seine größte Wirkung.
Insgesamt ist diese Folge für mich eine sehr stimmige Rückbesinnung auf die Wurzeln der Hargreaves-Geschichten: klassischer Grusel, ein zurückhaltend erzähltes Spukhaus und Figuren, die noch am Anfang ihrer gemeinsamen Geschichte stehen. Kein lauter Schrecken, sondern eine ruhige, atmosphärische Episode, die man aufmerksam hört und die gerade deshalb lange nachwirkt.
Mit „Die Bekenntnisse des Charles Linkworth“ meldet sich Titania Medien nach längerer Pause eindrucksvoll zurück. Basierend auf einer Kurzgeschichte von Edward Frederic Benson gelingt Marc Gruppe erneut eine atmosphärisch dichte Mischung aus Krimi und Geistergeschichte.
Dr. Teesdale, Arzt und Ich-Erzähler, erlebt den Fall des zum Tode verurteilten Charles Linkworth hautnah – und muss bald erkennen, dass der Tod den vermeintlichen Mörder nicht zur Ruhe kommen lässt. Geschickt verzögert Gruppe die Auflösung und sorgt so für durchgängige Spannung.
Akustisch eine Meisterleistung: düstere Synthesizer, melancholisches Klavier, eindringliche Chöre – und eine Fülle detailverliebter Geräusche, die das Gefängnisambiente sofort lebendig machen. Besonders die Hinrichtungsszene ist akustisch wie dramaturgisch ein Gänsehautmoment.
Valentin Stroh als verunsicherter, zunehmend panischer Arzt überzeugt auf ganzer Linie, Glenn Goltz als gebrochener Linkworth zeigt intensive Wandlung. Bodo Primus, Bert Stevens und Marie Bierstedt ( u. a. dt. Stimme von Kirsten Dunst, Anne Hathaway, Kate Beckinsale) liefern starke, glaubwürdige Rollen. Auch Uschi Hugo (Synchron-Stimme u. a. von Rebel Wilson, Malin Akerman, Tara Reid) weiß zu überzeugen. .
Fazit: Ein packendes, elegant inszeniertes Hörspiel voller Atmosphäre und psychologischer Spannung – klassisches Titania Medien-Handwerk in Bestform.
Endlich geht es weiter bei Titania Medien, und zwar mit einer herrlich innovativen Sherlock Holmes-Folge. In Doyles großartiger Vorlage „Der Hund der Baskervilles“ hatte ja der Schöpfer der Figuren selbst schonmal die Idee, Watson in den Mittelpunkt zu rücken. In einer Folge, die zurecht ein Klassiker wurde. Nun darf er bei Titania Medien ein weiteres Mal beweisen, dass er mehr kann als nur Beobachtungen aufzuschreiben und als Handlanger aufzutreten. Was nicht heißen soll, dass Holmes in der Folge nichts zu tun hätte. Im Gegenteil. Dieser Fall bietet genug Potenzial, um beide Figuren glänzen zu lassen – jeden auf seine Weise. Das Verschwinden eines kleinen Jungen sorgt für große Verstörung innerhalb einer Familie, die sich durchaus kompliziert zusammensetzt. Hier rate ich allen, gut aufzupassen, da es für das Verständnis der Handlung bedeutend ist, wer mit wem in welcher Form verwandt ist.
Da ich die Vorlage der Geschichte von R. Austin Freeman nicht kenne, kann ich an dieser Stelle keinen Vergleich ziehen. Was ich zu hören bekam, ist jedenfalls trotz der Länge sehr kurzweilig, und ich fand keine Sekunde zu viel. Es ist ja Merkmal der Serie, nicht in „schnellen Schnitten“ zu erzählen, und um das vertraute Tempo beizubehalten, muss die Geschichte genauso erzählt werden, wie sie erzählt wird. Detlef Bierstedt glänzt als launiger, sehr aufgeweckter Dr. Watson, neben dem gewohnt spöttischen, amüsierten Sherlock Holmes (Joachim Tennstedt) und der beherzten Regina Lemnitz-Mrs. Hudson, die sich gegen ihre Mieter gewohnt burschikos zur Wehr setzt. Sehr gut gefällt mir auch Herma Koehn, die ihr ganz eigenes Tempo hat und Warmherzigkeit mit der die Erfahrung eines langen Lebens in ihrer besonderen Stimme transportiert, und in der Stresssituation eine glaubwürdige, altersweise Ruhe bewahrt. Da ich selbst Vater bin, mag ich es auch immer besonders, wenn echte Kinder die Kinderrollen spielen, was Freya McMenemy wirklich beeindruckend hinbekommt.
Alles in allem kann ich diese Doppel-CD mit bestem Gewissen weiterempfehlen. So kann die Reihe sehr gerne weitergehen!
Da ich kleine Kinder habe, fiel mir bei den Brüdern Grimm bisher etwas wie Froschkönig und Schneewittchen ein, was bei Titania Medien ja auch schon sehr atmosphärisch vertont wurde. Im Film gibt es dann und wann ein paar hübsche Abweichungen für Erwachsene, wie „Die Zeit der Wölfe“, „Die Jungfrau und das Ungeheuer“ oder „Snowwhite And The Huntsman“. Und wie Marc Gruppe eindrucksvoll beweist, gibt es auch die Möglichkeit, Grimms Märchen im Gruselkabinett zu erzählen, und zwar gnadenlos und gewohnt eng an der Vorlage.
Vor allem „Blaubart“ und „Der Räuberbräutigam“ haben es in sich. Da wird gesplattert, gemeuchelt und kein Körperteil ist heilig. Während bei „Das Mädchen ohne Hände“ und „Der Liebste Roland“ die Anwesenheit größerer Kinder noch vertretbar wäre, sollte man die anderen beiden Märchen wirklich erst einmal durch den elterlichen TÜV schicken und prüfen, inwiefern der Nachwuchs hier besser draußen bleiben sollte.
In meinem Fall dürfen die Kleinen weiter die „Grimms-Märchen“-Reihe von Titania Medien hören, während ich die Schauermärchen lieber mit der Gattin alleine genieße. Wenn die holde Prinzessin (Reinhilt Schneider - wer sonst könnte so unschuldig bangen?) um ihr Leben zittert, weil die rettenden Brüder nicht in Sicht sind, aber der Gatte schon das Messer zu ihrer Hinrichtung wetzt, überkommt den Hörer wirklich ein Schauder nach dem anderen. Wer Märchen mag und sich gerne gruselt, ist hier sehr gut aufgehoben. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Schauermärchen, die im September erscheinen.
Titania Medien sind ja immer für eine Überraschung gut, und so gibt es bei den geheimen Fällen nun eine Geschichte, die dem berühmten Duo allerhand abverlangt. Das gewohnte Londoner Umfeld wird dieses Mal verlassen und gegen Paris getauscht, wo gleich mehrere Fälle auf eine Lösung warten. Entsprechend viel hat Holmes zu tun, glücklicherweise hat er die Unterstützung eines Familienmitglieds, das bei Doyle nicht erwähnt wurde. Inwiefern Marc Gruppe hier eine neue Figur einführt, die wir zukünftig öfter in der Reihe erleben dürfen, ist bislang offen. Interessanterweise lässt die Besetzungsliste hier auf einiges hoffen, denn der Neuzugang wird von Joachim Tennstedts (Sherlock Holmes) Sohn Julian Tennstedt gesprochen.
Der Fall besticht durch zahlreiche Wendungen, und das Ende hat mich durchaus überrascht. Marc Gruppe gönnt dem Hörer spannendes Pariser Krimiflair auf zwei CDs, sodass ich genug Zeit hatte, mich auf den neuen Handlungsort einzulassen. Ob dieselbe Geschichte auch in London hätte spielen können, ist Ansichtssache. Ich persönlich fand es sehr schön, einmal mit Holmes und Watson zu verreisen. Trotz des neuen Settings und der neuen Figur bleibt Marc Gruppe beim Skript der Linie Doyles treu, und auch ich als Fan der Doyle-Klassiker erkenne die typischen Merkmale wieder. Da ich die Vorlage Amy Onns nicht kenne, kann ich hier keinen Vergleich ziehen.
Herausgekommen ist ein unterhaltsamer, schön kniffliger Fall mit Wendungen und Neuerungen, ohne die Pfade Doyles zu vernachlässigen. Die Sprecher sind wie immer durchweg erste Sahne. Daher Daumen hoch!
Titania Medien sind ja immer für eine Überraschung gut, und so gibt es bei den geheimen Fällen nun eine Geschichte, die dem berühmten Duo allerhand abverlangt. Das gewohnte Londoner Umfeld wird dieses Mal verlassen und gegen Paris getauscht, wo gleich mehrere Fälle auf eine Lösung warten. Entsprechend viel hat Holmes zu tun, glücklicherweise hat er die Unterstützung eines Familienmitglieds, das bei Doyle nicht erwähnt wurde. Inwiefern Marc Gruppe hier eine neue Figur einführt, die wir zukünftig öfter in der Reihe erleben dürfen, ist bislang offen. Interessanterweise lässt die Besetzungsliste hier auf einiges hoffen, denn der Neuzugang wird von Joachim Tennstedts (Sherlock Holmes) Sohn Julian Tennstedt gesprochen.
Der Fall besticht durch zahlreiche Wendungen, und das Ende hat mich durchaus überrascht. Marc Gruppe gönnt dem Hörer spannendes Pariser Krimiflair auf zwei CDs, sodass ich genug Zeit hatte, mich auf den neuen Handlungsort einzulassen. Ob dieselbe Geschichte auch in London hätte spielen können, ist Ansichtssache. Ich persönlich fand es sehr schön, einmal mit Holmes und Watson zu verreisen. Trotz des neuen Settings und der neuen Figur bleibt Marc Gruppe beim Skript der Linie Doyles treu, und auch ich als Fan der Doyle-Klassiker erkenne die typischen Merkmale wieder. Da ich die Vorlage Amy Onns nicht kenne, kann ich hier keinen Vergleich ziehen.
Herausgekommen ist ein unterhaltsamer, schön kniffliger Fall mit Wendungen und Neuerungen, ohne die Pfade Doyles zu vernachlässigen. Die Sprecher sind wie immer durchweg erste Sahne. Daher Daumen hoch!
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