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Bewertungen
Insgesamt 204 BewertungenBewertung vom 31.03.2025 | ||
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Emily Marie Laras Debütroman "Nowhere Heart Land" wird im Netz von vielen gefeiert, doch für mich war er wider Erwarten leider nichts. Eigentlich schätze ich den Pola Verlag für seine durchweg unterhaltsamen Romane, aber dieser Roman war mir einfach zu wenig handlungsgetrieben. Dabei fängt der Roman eigentlich vielversprechend an: Rosa kehrt aus London in ihre Heimatstadt zurück, um das Haus ihrer Großmutter zu verkaufen und deren Pflege zu finanzieren. Dabei wird sie mit Erinnerungen an ihre verstorbene Mutter und ihre eigene Vergangenheit in dem Internat, das sowohl ihre Mutter als auch Rosa besucht haben, konfrontiert. |
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Bewertung vom 23.03.2025 | ||
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„Warte auf mich am Meer“ erzählt die lebenslange Liebesgeschichte von Evelyn und Joseph, die gemeinsam an der Küste von New England aufwachsen, sich verlieben und ein gemeinsames Leben aufbauen. Über Jahrzehnte hinweg meistern sie Höhen und Tiefen, ziehen ihre Kinder in einer alten Pension am Meer groß und halten trotz aller Widrigkeiten an ihrer Liebe fest. Doch als Evelyn eine erschütternde Diagnose erhält, beschließen beide, nicht ohne einander sein zu wollen, |
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Bewertung vom 22.03.2025 | ||
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Sarah Winmans zweiter Roman „Das Fenster zur Welt“ ist ein atmosphärischer Roman über Freundschaft und die Kunst, ein Zuhause zu finden – egal, wo auf der Welt man sich befindet. Die Geschichte beginnt 1944 in der Toskana, wo der junge britische Soldat Ulysses Temper auf die kluge, ältere Kunsthistorikerin Evelyn Skinner trifft. Diese zufällige Begegnung beeinflusst Ulysses’ weiteres Leben auf unerwartete Weise und führt ihn schließlich zurück nach Florenz, wo sich sein Schicksal mit einer Gruppe außergewöhnlicher Menschen verwebt. |
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Bewertung vom 22.03.2025 | ||
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„People Pleaser“ hat genau das geliefert, was ich mir von einem guten Jugendroman wünsche: eine lockere, unterhaltsame Lektüre, die trotz ernster Themen nie zu schwer wird. Anna Dimitrova erzählt humorvoll und treffsicher von Freundschaft, Selbstfindung und dem Drang, es allen recht machen zu wollen – und trifft dabei sowohl inhaltlich als auch sprachlich genau den richtigen Ton. |
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Bewertung vom 21.03.2025 | ||
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Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken Für mich ist „Mit dir möchte ich im Himmel Kaffee trinken“ bisher das Lesehighlight dieses Jahres – nicht zuletzt, weil ich Mascha Kaléko als Dichterin, um die es im Roman auch geht, ohnehin sehr liebe. Im Zentrum des Romans steht jedoch Elisa, die der Dichterin ihre eigene bewegende Lebensgeschichte erzählt. |
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Bewertung vom 19.03.2025 | ||
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Mit Bella Famiglia reist man als Leser:in ins München der 1960er Jahre, wo die Geschichte der jungen Kindergärtnerin Sofia spielt. Sie taucht in einem Eiscafé gemeinsam mit dem Eisverkäufer Lorenzo in die Welt des Eismachens und in die Geschichte seiner italienischen Familie ein. Während sie den schweigsamen Lorenzo kennenlernt, entfaltet sich die Vergangenheit der Familie Battaglia – von einem kleinen Dorf in den Dolomiten bis zu ihrem Neuanfang in Deutschland. |
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Bewertung vom 18.03.2025 | ||
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In „Schwebende Lasten“ erzählt Annett Gröschner die fiktive Lebensgeschichte von Hanna aus Magdeburg – eine Geschichte, die zugleich die Geschichte des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive einer ostdeutschen Arbeiterin ist. Der Roman zeichnet Hannas Weg von der Floristin zur Kranfahrerin nach und verknüpft ihr Schicksal mit den politischen Umbrüchen und sozialen Verwerfungen ihrer Zeit. |
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Bewertung vom 18.03.2025 | ||
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„Schweben“ von Amira Ben Saoud hat mich mit seinem dystopischen (oder doch realistischen?) Setting sofort in den Bann gezogen. Die namenlose Protagonistin des Romans wohnt in Zeiten des voranschreitenden Klimawandels in einer abgeschotteten, autokratisch reagierten Siedlung – all das wird mit einer faszinierenden, fast unheimlichen Gelassenheit beschrieben. Die Protagonistin arbeitet als Ersatz für abwesende Partnerinnen, Töchter und Schwestern, indem sie in die Rolle der Frauen schlüpft und ihre Identitäten nachahmt. Bald nimmt sie jedoch einen Auftrag an, der ihr bisheriges Leben infrage stellt und sie aus ihren Routinen reißt. |
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Bewertung vom 15.03.2025 | ||
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„Unmöglicher Abschied“ war mein erster Roman von Nobelpreisträgerin Han Kang – und wird ganz sicher nicht mein letzter sein. Die Protagonistin Gyeongha soll für ihre Freundin Inseon, die im Krankenhaus liegt, auf die Insel Jeju fliegen und sich dort um den Vogel der Freundin kümmern. Auf der Insel tobt ein menschenfeindlicher Schneesturm, der schon die Reise herausfordernd macht. Endlich angekommen muss sich Gyeongha dann auch noch mit den Geistern der Vergangenheit auf der Insel auseinandersetzen: schrecklichen Massakern, die die Regierung in den 1950ern an der Bevölkerung verübt hatte. |
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Bewertung vom 10.03.2025 | ||
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„In ihrem Haus“ von Yael van der Wouden ist ein Roman, der sich zwar langsam entfaltet, aber dabei für mich schnell eine Sogwirkung entwickelt hat. Anfangs begleiten wir die verschlossene Isabel in ihrem stillen, geordneten Leben, das von klaren Routinen geprägt ist. Nach dem Tod ihrer Mutter lebt sie allein im Haus der Familie und trifft sich nur ab und zu mit ihren beiden Brüdern. Als ihr älterer Bruder seine aktuelle Freundin Eva im Haus einquartiert, wird Isabels bisheriges Leben infrage gestellt. |
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