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Bobo123

Bewertungen

Insgesamt 167 Bewertungen
Bewertung vom 28.12.2025
von Arenberg, Amia;Zierden, Malte;Oßkar

Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge


ausgezeichnet

Sanft, einfühlsam, wunderschön
"Malte & Oscar und der Lauf der Dinge" ist eine wunderschöne, poetische Geschichte über Freundschaft und die Angst vor dem Verlust. Ganz konkret geht es um die Sorge, dass es einem beliebten Haustier nicht gut geht.
Nach einem Unfall mit einem Kaktus bekommt die Taube Oskar einige Stacheln im Flügel. Sein Freund Malte wird von Angst überwältigt und fühlt sich plötzlich ganz klein. Gemeinsam betreten sie eine fantastische Welt, wo sie den Trost finden.
Die Geschichte ist einfühlsam, mit viel Herz und Tiefe. Das Buch greift ein sensibles Thema auf, ohne erdrückend zu wirken. Die Texte sind für Kinder gut verständlich und lassen sich leicht vorlesen. Der poetische Schreibstil schafft eine sanfte, stimmungsvolle Atmosphäre, die sich wie eine behutsame Umarmung anfühlt.
Auch optisch ist das Buch sehr gelungen. Die zarten Rosatöne erinnern an die Abenddämmerung und passen gut zum Thema der Geschichte.
Fazit: ein wunderschönes Kinderbuch über Angst, Verlust, und die Mut, Trost zu suchen.

Bewertung vom 27.12.2025
Bertram, Rüdiger

Robin the Hood - Wie klaut man eine Stadt?


sehr gut

Unterhaltsam, actionreich und lustig
"Robin the Hood" ist ein lustiger Kinderroman mit Comicelementen, ideal für jüngere Leser.
Der Schreibstil ist witzig und locker. Schon der Titel ist ein Wortwitz ("robbing the hood"). Der Robin aus der Geschichte ist ein Nachfahre vom berühmten Robin Hood. Robin möchte Meisterdieb werden, und lernt von seiner inhaftierten Großmutter das Motto der Familie: Primum furare, deinde dare -- Was von den Reichen weggenommen wird, wird den Armen gegeben.
In diesem Buch muss Robin eine Mission erfüllen, die Welt retten, und seine Oma aus dem Gefängnis befreien.
Die Handlung ist actionreich, absurd und chaotisch. Die Geschichte bleibt relativ oberflächlich, und genauso ist der Humor, der eher an jüngere Leser gerichtet ist.
Die Figuren sind sympathisch und liebenswert, und die Beziehung zwischen Robin und seiner Oma ist richtig schön.
Fazit: Eine leichte, unterhaltsame Lektüre für junge Leser.

Bewertung vom 27.12.2025
Ohlsson, Kristina

Flammenrad / Gänsehaut in Hovenäset Bd.1


sehr gut

Grausam und düster
Diese Geschichte liest sich wie ein "echter" Horror-Thriller, nur dass die Protagonistin zwölf Jahre alt ist.
Die Stimmung ist richtig düster, und auch die Themen sind ähnlicher zu den, was man in Erwachsene-Büchern findet. In diesem Buch geht es um eine Gespenstergeschichte. Also viel Spukerei: Knarzen, Dinge, die verschwinden, Albträume und Visionen, und ein unheimliches Gefühl, dass jemand da ist... Es gibt ein Geheimnis, das die Protagonistin Heidi versucht, aufzudecken. Warnungen von der Großmutter und alte Briefe und Bilder deuten an, dass etwas in der Vergangenheit passiert ist, was droht, nochmal aufzutreten.
Heidis Familienleben ist auch ziemlich trist. Ihre Eltern sind in einer Scheidung, sie bekommt eine Stiefmutter, ihr Vater hat Schulden und plötzlich geht es ihre Oma schlecht.
Die Atmosphäre ist wirklich sehr schwer und düster, was ein bisschen viel für ein Kinderbuch ist.
Also Empfehlung nur für echte Horror-Fans.

Bewertung vom 20.12.2025
Probert, Tim

Lightfall 1: Das verlorene Licht


sehr gut

Wunderschön illustrierter Graphic Novel
„Lightfall - Das verlorene Licht“ ist ein wunderschön illustrierter Comicroman für Kinder und Erwachsene. Die Geschichte ist originell und spielt auf dem imaginären Planeten Irpa. Im Mittelpunkt der Handlung steht Beatrice, ein junges Mädchen, das mit Ängsten zu kämpfen hat und sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Großvater macht. Begleitet wird sie von Cad, einem fröhlichen und optimistischen Kerl, den sie gerade erst kennengelernt hat. Gemeinsam erleben sie ein mystisches Abenteuer voller magischer Kreaturen und Monster.
Ich fand die Geschichte sehr originell und die Figuren liebenswert. Es ist ganz klar, dass Bea unter Angstzuständen leidet, und es ist interessant, ihre Interaktionen mit Cad zu beobachten, der grenzenlos optimistisch ist und manchmal ein wenig leichtsinnig wirkt.
Die Illustrationen sind wunderschön und atmosphärisch. Allerdings fand ich einige Sequenzen etwas verwirrend, und es war manchmal schwierig, der Handlung zu folgen.
Da es nicht viel Text gibt, lässt sich das Buch sehr schnell lesen.
Ich muss erwähnen, dass es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, sodass die Handlung am Ende dieses Buches noch nicht abgeschlossen ist.

Bewertung vom 08.12.2025

Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Dinosaurier


sehr gut

Hat meinem Sohn richtig gut gefallen!
Das Format des Hefts finde ich sehr gelungen. Jede Doppelseite befasst sich mit einem Thema, zum Beispiel: "Wie sahen Dinosaurier aus?", "Wie verteigdigten sich die Pflanzenfresser?" oder "Was ist mit den Dinosauriern passiert". Es gibt einen kurzen Erklärtext, den man vorlesen kann, während das Kind mit dem Stickern beschäftigt ist.
Die Sticker-Aktivitäten sind auch unterschiedlich. Meistens gibt es einen großen Bereich, wo man die Dinos so platzieren kann, wo man will. Es gibt aber auch einige Aufgaben, wo es Lücken gibt und die Sticker an der richtigen Stelle geklebt werden müssen. Die haben meinem Kind am besten gefallen.
Ein Verbesserungsvorschlag: Auf den Stickerbögen gibt es viele Beschriftungen (Dino-Namen). Nachdem man die Sticker geklebt hat, weiß man nicht mehr, wie die Dinos heißen. Es wäre schön, wenn die Beschriftungen auch als Sticker geschnitten werden.
Im Allgemeinen ist dieses Heft beim Kind super gut angekommen, und wurde am nächsten Tag mit in die Kita genommen.
Eine super tolle Beschäftigung für unterwegs!

Bewertung vom 28.11.2025
Stotz, Martina

Geschwisterkinder


ausgezeichnet

Alltagsnah und praxisorientiert
"Geschwisterkinder" von Martina Stotz ist ein unglaublich hilfreicher Ratgeber für alle Eltern, die mehrere Kinder haben. Das Buch ist ziemlich umfangreich. Was einem sofort auffallen, sind alle Konfliktsituationen, die im Buch behandelt werden. Es geht nicht nur um Konflikte zwischen Kleinkindern, sondern auch um Streitigkeiten zwischen älteren Kindern. Alle Alltagsprobleme werden thematisiert: Wenn Kinder Spielzeuge wegnehmen, sich prügeln, sich gegenseitig anschreien, das Kommando übernehmen, andere provozieren oder ausgrenzen... Zu jeder Situation werden unterschiedliche Strategien vorgeschlagen, um das Problem besser zu behandeln.
Besonders wertvoll finde ich, dass die psychologischen Grundlagen am Anfang erklärt werden. Es wird auch im Buch betont, dass das Regulieren der Kinder durch die eigene Selbstregulierung erfolgt. Dazu gibt es hilfreiche Tipps, um in einer angespannten Situation ruhig zu bleiben.
Ich werde dieses Buch meinen Freunden und Kollegen mit Kindern unbedingt empfehlen!

Bewertung vom 28.11.2025
Beatrice Sonntag

Earthventure in Las Vegas


ausgezeichnet

Herrlich chaotisch, skurril und witzig
Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Auf den zweiten Blick fällt der Farbschnitt mit den Donuts auf, und ich bin neugierig geworden: Was haben Donuts mit dieser Geschichte zu tun?

Im ersten Kapitel lernen wir Ulionk, eine Außerirdische, kennen. Es gibt eine Unmenge fremder Wörter: Namen, Planeten, außerirdische Völker... aber Ulionks Leben scheint gar nicht so fremd zu sein. Sie war Beamtin, ist jetzt im Ruhestand, und auch mit drei Ehemännern scheint ihr Familienleben nicht besonders glücklich zu sein... zumindest für sie. Sie sehnt sich nach Abenteuern, was natürlich heißt: die Erde zu besuchen!

Nachdem wir die Aliens kennengelernt haben, kehren wir zur Erde zurück. Spätestens dann merkt man, wie lustig und ironisch der Schreibstil ist, denn die Erde klingt genauso schräg wie Angrodan. Ich habe immer wieder gekichert, als der arme Odiklu versucht, einen Nerd zu finden. Die Autorin schafft es meisterhaft, den Blickwinkel der Außerirdischen einzunehmen.

Trotzdem handelt es sich nicht um eine „ernste“ Sci-Fi-Geschichte, sondern um eine chaotische Komödie im besten Sinne. Die Figuren sind schräg und witzig, essen Unmengen an Zucker und geraten in immer skurrilere und absurdere Situationen.

Die Lektüre war absolut unterhaltsam, und ich bin von diesem Buch restlos begeistert!

Bewertung vom 28.11.2025

Dinosaurier Stickerheft


sehr gut

Hat meinem Sohn richtig gut gefallen!
Das Format finde ich sehr gelungen. Jede Doppelseite befasst sich mit einem Thema, zum Beispiel: "Wie sahen Dinosaurier aus?", "Welche Dinosaurier lebten unter Wasser?" oder "Was essen Dinosaurier?". Es gibt einen kurzen Erklärtext, den man vorlesen kann, während das Kind mit dem Stickern beschäftigt ist.
Die Sticker-Aktivitäten sind auch unterschiedlich. Meistens gibt es einen großen Bereich, wo man die Dinos so platzieren kann, wo man will. Es gibt aber auch einige Aufgaben. Meinem Kind hat das Sticker-Puzzle besonders gefallen, wo die Stickers wie Puzzleteile aussehen und müssen an der richtigen Stelle geklebt werden. Ich finde es auch interessant, dass einige Stickers über gedruckte Bilder geklebt werden sollten. Auf der ersten Seite finde ich das aber ein bisschen schade, da die man die tolle Dino-Skelette dann verdeckt werden.
Im Allgemeinen ist dieses Heft beim Kind aber super gut angekommen, und wurde am nächsten Tag mit in die Kita genommen.

Bewertung vom 26.11.2025
Bovalino, V. L.

The Second Death of Locke


ausgezeichnet

Tolle Geschichte großartig erzählt
Die Geschichte in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist interessant und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Das Magiesystem in dieser Welt umfasst einen Magier, der Magie einsetzt, und eine verbundene Quelle, die die magische Kraft liefert. Die Idee ist nicht neu, aber in den Büchern, die ich bisher gelesen habe, relativ selten.
Die Handlung ist gut aufgebaut und an sich nicht besonders komplex, aber der Erzählstil finde ich raffiniert und macht die Geschichte interessanter. Es ist definitiv eine Geschichte, die man noch einmal liest, um all die Hinweise zu entdecken, die man beim ersten Lesen übersehen hat.
Mir gefällt, dass die Protagonisten Grey und Kier einfach zwei Menschen sind, die ein normales Leben führen wollen und sich nicht absichtlich auf eine große Mission begeben, um die Welt zu retten. Die Hauptfiguren (und sogar die Nebenfiguren) sind als Menschen sehr glaubwürdig: Sie sind vielschichtig, haben Lebens- und Kriegserfahrung und treffen vernünftige Entscheidungen. Die Liebesgeschichte ist für einen Liebesroman ungewöhnlich, da Grey und Kier sich schon fast ihr ganzes Leben lang kennen und daher bereits eine sehr starke Freundschaft verbindet. Beide fühlen sich eindeutig zueinander hingezogen und brauchen nur einen Anstoß in die richtige Richtung.
Fazit: Tolle Geschichte großartig erzählt

Bewertung vom 03.11.2025
Noah, Trevor

Ins hohe Gras


sehr gut

Sanfte, einfühlsame Fabel über das Zusammensein
In diesem Buch schafft Trevor Noah eine Art Fabel für Kinder und Erwachsene.
In der Geschichte geht es um einen kleine Jungen und seinen Teddybären Walter, die sich eines Tages ins hohe Gras begeben, dorthin, wo man kein Bett machen muss, um Abenteuer zu erleben. Sie begegnen einem Zwerg, zwei Schnecken und einer Handvoll Münzen, die dem Jungen jeweils schöne Botschaften über das Zusammensein vermitteln. Am Ende beschließt der Junge, dass es zu Hause vielleicht doch gar nicht so schlimm ist.
Die Geschichte ist einfühlsam und leicht poetisch. Es gibt schöne Bilder auf jeder Doppelseite, die das Leseerlebnis auch für Kinder im Vorlesealter sehr angenehm machen.
Der Text ist relativ kurz und die Geschichte wird simpel gehalten. Die Botschaften sind tiefgründig, werden jedoch so bildhaft dargestellt, dass auch jüngere Kinder sie gut verstehen können.
Wo das Buch nicht ganz überzeugt, ist beim "Abenteuer" selbst, das ziemlich unspektakulär ist. Der Junge begegnet den Wesen und sie reden nur miteinander. Wer ein fantasievolles, spannendes Abenteuer erwartet wird vielleicht enttäuscht sein.