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bibliothek.auf.dem.land
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Meinerzhagen

Bewertungen

Insgesamt 220 Bewertungen
Bewertung vom 16.01.2026
Heidi Ulrich

Weiter Weg nach Westen


ausgezeichnet

Ein Siedlertreck ist im Jahr 1868 nach Westen unterwegs. Familien, Alleinstehende, eine Mutter mit Kindern und ein blinder Passagier wagen die große Reise.

Der Leser begleitet den Treck, der zu Beginn schon Anlaufschwierigkeiten hatte, denn ein neuer Treckführer musste schnellstmöglich gefunden werden.

Für gute Unterhaltung sorgen die Zwillingsschwestern Laura und Lydiann Fisher, die ständig von Luke geärgert werden.

Anna Wagner reist mit ihren Kindern ihrem Mann Peter hinterher, der ihnen ein schönes Heim vorbereiten wollte. Sie hat ein starkes Gottvertrauen und gibt das gerne an ihre Mitreisenden weiter. Cassie, ihre Mitbewohnerin hat so gar nichts mit Glauben am Hut. Wird ihr Herz erreicht?

Die Autorin versteht es meisterhaft die Scheinwerfer in jeden Planwagen zu schwenken, sodass der Leser einen Einblick in die Familien bekommt. Freud, Leid und Ängste werden beleuchtet. Die Fishersmädchen bringen mit ihren Freunden frischen Wind in das Buch. Schön ist es zu lesen, wie sie innerlich wachsen und ihnen die Bibel ein wertvoller, täglicher Begleiter wird. Gerade ihre Eltern und Anna Wagner sind prägende Vorbilder und geben ihnen liebevolle Anleitung. Selbst Mr. Henderson, der Treckführer schöpft seine Kraft aus dem Wort Gottes. Warum sieht er nur manchmal so traurig aus?

Der Schreibstil ist trotz der vielen Reisenden nicht verwirrend, sehr spannend und wird durch Lydianns Tagebucheinträge toll aufgelockert.

Der Glaube fließt wunderbar mit ein und ist die stabile Grundlage des Buches.

Wer die kleine Reisegesellschaft auf ihrem aufregendem Treck erleben möchte, wird garantiert nicht enttäuscht werden. Einige Bilder und ein Lesebändchen runden das Buch ab.

Bewertung vom 09.01.2026
Bohlmann, Hanna

Des Königs Gnadenmelodie und die Macht der Vergebung


ausgezeichnet

Ein Buch, was lange nachhallt und ganz besonders Gottes Güte und Treue dem Leser vor Augen stellt.

Wir dürfen Rudolf und Martha begleiten, die fast 60 Hand in Hand durch Freude, aber auch tiefes Leid gegangen sind. Ihre Lebensgeschichte wird packend und kurzweilig von der Autorin erzählt.

Die Kinder- und Jugendjahre werden beleuchtet, ihr Kennenlernen mit dem aufrichtigen Gebett für den richtigen Ehepartner. Nach dem Gott beiden Klarheit geschenkt hat, erleben wir sie in ihrer Ehe. Dort sind sich gegenseitige Hilfe. Anteilnahme und Respekt am Leben des anderen sind tragende Säulen, die fest in ihrem Herrn und Heiland verankert sind.

Gott schenkt ihnen 6 Kinder, die eine fröhliche Kindheit erleben. Das große Erlösungswerk von Jesus Christus wurden ihnen vor Augen gestellt und das Leben der Eheleute war Hingabe und tiefe Liebe zu ihrem Herrn.

Doch Gott läßt seine Kinder auch durch Täler gehen. Das bekamen Rudolf und Martha durch einen narzistischen Menschen jahrelang zu spüren, was sie jedoch nicht abhielt an Gottes Liebe zu zweifeln. Gebet, Flehen und eine vergebende Herzenseinstellung prägte von nun an ihr trauriges Leben bis zum Tod.

Mir ist das Buch sehr nahegegangen und die beiden sind ein großes Vorbild für mich, denn ihr Glaube, Gottesfurcht, Vertrauen, dass Gott nie einen Fehler macht und die Ausrichtung auf Gottes Wort lebten sie aus. Das tägliche Gebet war die Macht, die ihnen sehr wertvoll war.

Persönliche Tagebucheinträge, Lieder, die der Familie Trost brachten und Bibelverse sind mit im Buch, was selbst die Leser ermutigt.

Es kommt nicht auf das Ansehen in dieser Welt an, sondern darauf, dass der Herr einmal sgen kann: "Wohl du guter und getreuer Knecht".

Mit deiner Gnade will ich gehen, sie trägt mich hier.

Nie werde ganz ich sie verstehen; doch trau ich Dir,

dass, selbst gar nichts weiter bliebe in dieser Zeit,

Du mich umgibst mit Deiner Liebe - in Ewigkeit.

Dieser Liedvers spiegelt das ganze Buch wieder.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.01.2026
Kähler, Sabine

Die Hühneroma


ausgezeichnet

Es gibt Neuigkeiten aus Bruttelbach von Silas und Sarah. 14 tolle, kurzweilige Geschichten für Kinder von 7 bis 10 Jahren.

Es passiert wieder viel aufregendes im Leben der Familie Niels.
Anhand der Hühneroma Frieda wird den Lesern vermittelt, dass alle Geschöpfe für Gott wertvoll sind, egal ob sie viel Leistung bringen oder wenig.
Bei einem Streit können häßliche und verletzende Worte fallen. Wie gehen wir damit um?
Was passiert, wenn man mit Feuer spielt und was kann daraus schlimmes entstehen?

Die einzelnen Geschichten sind spannend, mal lustig, mal ernst. Schön finde ich, dass die Blicke immer positiv auf Gott gelenkt werden und was der Leser aus den einzelnen Geschehnissen lernen kann.

Freundschaft, Neid, das Wohl des anderen im Auge zu haben, Gebetserfahrungen und vieles mehr sind eine wertvolle Grundlage für weiterführende Gespräche mit der Familie und Freunden.

Bewertung vom 05.01.2026
Barron, Sylvia B.

Uns führt der Mut


ausgezeichnet

In ihrer neuen Familiensaga nimmt uns die Autorin mit in das dunkle Jahr 1932. Der Leser begleitet die Familie Otto Kaiser in Dresden, die seit Jahren eine Schokoladenformenfirma betreibt. Leider sind in der damaligen Zeit viele Firmen zugrunde gegangen, was auch der Kaiser AG droht.

Doch Emma Kaiser verliebt sich in den reichen Franz von Altrock, der die Firma retten könnte. Was sagt ihr Herz und ihre innere Glaubensüberzeugung zu einer Verbindung mit Franz?

Da die NSDAP immer stärker wird, bekommt der Leser viele Einblicke in die Zeit der Entstehung dieser Partei und die Judenfeindlichkeiten. Organisierte Verbrecherbanden gibt es zuhauf, Prostitution wird großgeschrieben. Genau das möchte Max Dietrich aufdecken und sich für die Schwächsten der Gesellschaft einsetzen. Er fängt als einfacher Mitarbeiter bei Kaisers an. Sein Ideenreichtum ist genial und sein Glaube und Gottvertrauen standfest und bewundernswert. Doch warum hat er so oft blaue Flecken und Wunden? Kann man ihm vertrauen?

Das Buch ist sehr gut recherchiert und malt dem Leser die damalige Zeit schonungslos vor Augen. Die Protagonisten alle authentisch und charakterstark.

Der christliche Glaube wird sehr schön mit in den Alltag eingewoben. Das Vertrauen auf Gott, auch in dunklen Stunden ist ein Lebensbaustein einzelner Protagonisten. Das Gebet zeigt sich als wahrer Halt und als Stütze, wenn alles um einen herum wankt.

Die Autorin führt gekonnt durch die Straßen Dresdens, so dass man das Gefühl hat, direkt dabei zu sein.

Ein ernster, aber sehr spannender Auftakt.

Bewertung vom 12.12.2025
Rogasch, Julia

Winterträume in der kleinen Pension am Meer


ausgezeichnet

Ist Sylt im Winter nicht schrecklich langweilig und einsam?

Wenn du diese Einstellung hast, dann lass dich mitnehmen in das neue Buch "Winterträume in der kleinen Pension am Meer". Alleine das funkelnde Cover ist eine Augenweide.

Die Autorin versteht es erneut in ihrer bildgewandten Sprache dem Leser das Herz für Sylt zu erwärmen, egal zu welcher Jahreszeit.

Wir begleiten Clara, die gemeinsam mit ihrer Mutter die Pension "Meerglück" und ihre Manufaktur "Schönerlei" betreiben. Clara möchte die Pension genauso weiterführen, wie ihr Vater es gewollt hätte. Doch auch auf Sylt ziehen dunkle Wolken auf und die Pension kämpft ums Überleben. Die großen Hotelketten scheinen sie verschlucken zu wollen.

Clara vertraut sich ihrem freundlichen Gast Severin an, der sehr gute Vorschläge hat. Aber dann findet sie eine Visitenkarte, die ihr Vertrauen schwer ins Wanken bringt. Kann man denn niemandem mehr vertrauen?

Wie es ausgeht, müsst ihr selber lesen. Einige Überraschungen kommen noch auf euch zu.

Es ist eine wohlige gemütliche Geschichte. Kerzenschein und Plätzchenduft aber auch Neuanfänge, Vergebungen und Freude ziehen ihren "Duft" durch das winterliche Sylt. Warmherzige Protagonisten runden alles ab. Sehr gut hat mir auch das besondere Augenmerk auf einzigartige Manufakturen gefallen, die großartige Handarbeit leisten und oft leider übergangen werden.

Lasst euch den frischen wohltuenden Meerwind um die Nase wehen und genießt das Buch.

Bewertung vom 04.12.2025
Austin, Lynn

Der Schimmer von Weihnachten


ausgezeichnet

Wer hat Anfang des Jahres nicht mit etwas Wehmut das Buch von der Autorin "Die Wege, die wir wählen" zugemacht?

Aber jetzt dürfen wir uns auf eine kleine, feine Fortsetzung freuen und begleiten Howard und Adelaide in ihrer Ehe. Für Adelaide ist es ein völlig neues Leben als das, was sie bisher gewohnt war. Ich würde es jetzt als bodenständig bezeichnen und finde es einfach genial, wie lernfähig sie ist. Backen, Kochen, Haushalt: alles Dinge, mit denen sie nichts zu tun hatte und denen sie sich tapfer stellt.

Die Liebe zwischen ihr und Howard spürt man deutlich. Und genau diese tiefe innige Liebe geben sie an Jack weiter, der eines Tages in ihr Leben tritt. Doch wer ist Jack? Ein kleiner Junge, den Adelaide im Gebüsch gefunden hat und der verzweifelt seine Familie sucht. Und nein, er ist kein Waisenjunge. Entspricht das der Wahrheit?

Howard und Adelaide machen es sich zur Aufgabe dem Jungen in seiner Not zu helfen und eine ganz besondere Suchaktion startet. Was erwartet sie am Ende der Suche?

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt eindrucksvoll. Das Miteinander der Eheleute so respektvoll, einander achtend und vertrauend. Mich hat der Lernprozess von Adelaide berührt, die sich schlussendlich die Frage stellt, wer wirklich arm oder reich ist. Denn reich ist der, der sein Leben auf den Herrn baut und ihm in schwierigen Umständen des Lebens vertraut und die Führung überlässt und nicht der Geldreichtum, wo vieles oberflächlich und ein Haschen nach Wind ist.

Ein zu Herzen gehendes Buch, indem kindliches Gottvertrauen groß geschrieben wird.

Bewertung vom 19.11.2025
Schörghofer, Manuela

Schatten über dem Kloster / Isabella Falk ermittelt Bd.1


ausgezeichnet

Zwei Klöster im Allgäu im Jahr 1376. Und genau dort soll ein Mord geschehen sein? Man geht doch von Stille, Einsamkeit und friedlichem Miteinander an solchen Orten aus. Doch weit gefehlt. Abgründe, die man nicht hinter den hohen Mauern vermutet tun sich auf. Spannung pur ab Seite 1.

Vorne im Buch ist erst ein Personenverzeichnis und ein Glossar, wo viele mittelalterliche Begrifflickeiten erklärt werden. Eine Landkarte von Füssen im Jahr 1376 dient zum besseren Verständnis.

Und dann darf der Leser in den nebelumhüllten Weißensee eintauchen. Die Fahrt geht zu einer Insel, auf der ein Kloster der Klarissen erbaut wurde. Gerade dort wird nach einem Brand die verkohlte Leiche des amtierenden Bürgermeisters gefunden. Er war ein guter Freund von Rudolf Falk, Richter der Stadt Füssen, der schwer krank wird und es nun an seiner Frau Isabella liegt, den Mörder zu finden, denn sonst kann sie ihr Erbe nicht antreten. Was hat sich ihr Mann nur dabei gedacht? Auch ihr Schwager stellt Erbansprüche, denen sie sich stellen muss.

Zusammen mit dem Stadtschreiber und dem jungen Medicus beginnt eine lebensgefährliche Aufklärungsarbeit. Können die drei sich gegenseitig überhaupt trauen und wer ist dieser Prior Schwarzenfels, der den Abt vertritt?

Der Schreibstil ist toll, nicht verwirrend, sehr erklärend und spannend. Der Leser bekommt viele Einblicke in die damalige Klosterzeit und auch die Stadt Füssen lernkt man kennen.

Die Protagonisten alle sehr ausgearbeitet, so dass man ihre Beweggründe und Handlungen gut nachvollziehen kann. Die dunklen Machenschaften und Intrigen der Klösten sind erschreckend und der Leser wird oft staunen.

Die hartumkämpfte Wahrheit wird ans Licht kommen, egal wie. Dafür steht Isabella Falk, eine mutige, starke Frau, die vor nichts zurückschreckt. Doch um welchen Preis?

Ein lesenswertes, hervorragend recherchiertes Buch.

Bewertung vom 11.11.2025
Brandt, Felicitas

You Are My LIFE


ausgezeichnet

Bibertal, ein Ort wo soviele Lebensgeschichten aufeinandertreffen und zu einer schönen Lebensgemeinschaft zusammenfließen.

In dem letzten Band darf der Leser Ian, den geheimnisvollen Fremden in seiner Waldhütte näher kennenlernen und die zuckersüße Auri mit ihrer Mami Aylin. Die beiden zu begleiten tut der Seele einfach nur gut. Das kindliche Vertrauen von Auri, die sehr herausfordernde Fragen hat und Tatsachen feststellt.

Ja, Aylin, eine Frau, die durch dunkle Täler gewandert ist, aber dabei den großen Gott kennenlernen durfte, der ihr Leben in seiner Hand hält und dem sie blindlings vertrauen kann. Doch wie ist es um ihr Herz bestellt? Läßt sie dort Einblicke gewähren oder zerbricht es an der großen Verantwortung für ihre Familie und an der Vergangenheit? Kann Ian ihr mit seiner stillen zurückhaltenden Art vielleicht helfen? Auch da tun sich Fragen auf, warum er mit seinem Wolfshund Jamie so einsam lebt. Aber das müsst ihr einfach selbst lesen.

Der Schreibstil ist sagenhaft. Ich konnte mich in jeden Protagonisten so gut hineinversetzen. Der Leser erfährt vieles auch über die Vergangenheit, darf aber sehr die Gegenwart genießen. Oft musste ich schmunzeln, weil die Wortspiele und der Humor in den Sätzen grandios sind. Die Familienchats am Anfang jeden Kapitels sind herzerfrischend. Auri möchte man am liebsten fest umarmen. Finn, Emma, Gideon und Lexie gehören fest zur "Familie" und machen alles komplett.

Der Glaube ist so authentisch mit eingewoben, dass man über das geistliche Wachstum der Protagonisten nur staunen kann. Gott bereitet Herzen vor, in denen gesät wurde und man sich an der Frucht nur dankbar erfreuen kann. Inneres Zerbrochensein und deren Heilung braucht viel Zeit und das wird in dem Buch wunderbar beschrieben.

Wenn Gott bei allem, sei es Heilung, Vertrauen und Neuanfang mit ins Boot genommen wird, man still auf seine Lösung wartet, entsteht ein Geschenk, womit niemand gerechnet hat.

Ein würdiger Abschluss einer wunderschönen Serie.

Bewertung vom 27.10.2025
Albers, Maria

Halt in der Brandung


ausgezeichnet

Wie fühlt man sich als junge Frau im Jahre 1853, wenn plötzlich alles nie mehr so sein wird wie es einmal war?

Genau das trifft Emilie von Eichenstedt, Dame aus hochgeborenem Haus in der Lüneburger Heide. Ihre Eltern und ältester Bruder leben nicht mehr, das Gut verschuldet und ihr Beinahe-Verlobter verhält sich ganz merkwürdig. Nun beschließt Emilie ihren vor 8 Jahren verschollenen Bruder zu suchen, denn der kann doch das Erbe retten oder?

Ausgerechnet nach Kapstadt führt seine Adresse und Emilie fasst den Mut, selber hinzufahren. Platz findet sie auf dem Missionsschiff Candace und eine atemberaubende Reise ins Ungewisse beginnt für die verwöhnte Emilie. Wird sie ihren Bruder im wilden Afrika finden? Und Gott hat sie doch längst vergessen, ansonsten hätte er ihr doch nicht soviel Leid zugefügt, oder? Diese Fragen und Ansichten nimmt sie alle mit.

Ich kann nur sagen: ein wunderbares Buch mit soviel Tiefgang, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Der Schreibstil fesselnd und was mir am besten gefallen hat, dass bei allen Zweifeln und Fragen an Gott immer eine Grundehrfurcht ihm gegenüber da war.

Die Entwicklung der einzelnen Protagonisten begleiten zu dürfen, war ein Genuss und es zeigt, wie Gott im Verborgenen arbeitet und sich zu dem bekennt, der es ehrlich und aufrichtig meint. Selbst die Protagonisten haben im Rückblick über die Wege Gottes nur staunen und danken können. Das inneres Wachstum nicht laut geschieht, sondern leise zeigt sich besonders bei Emilie, die sich zu einer starken Frau entwickelt, sich selbst reflektiert hat und mit Gottes Hilfe ein glücklicher Mensch wird.

Mein Fazit: Ein Buch, in dem spürbar Gott die Ehre gegeben wird.

Bewertung vom 16.10.2025
Herr, Christina

Der kleine Ritter Zartbitter


ausgezeichnet

Ein echer Ritter zu sein ist doch was ganz beeindruckendes und dann noch bei einem Lanzenstechenturnier auf seinem eigenen Pferd in Ritterausrüstung anzutreten erst recht.

Doch den Ritter Zartbitter behagt das nicht. Statt sich zu freuen zittert er und hat Bauchweh. Die Zuschauer lachen und sein Vater brummt auch so merkwürdig. Zartbitter rennt los und stoppt, denn eine kleine Raupe läuft direkt vor der Hufe seines Ponys Wohlgemuth her und die darf keineswegs zertrampelt werden. Liebevoll bringt er sie in Sicherheit.

Er und ein Ritter? Um das herauszufinden begibt er sich mit Wohlgemuth auf eine abenteuerliche Reise. Kann er beweisen, dass doch ein Ritter in ihm steckt?

Das Bilderbuch ist so lebhaft, wunderschön und voller kleiner Details gestaltet. Auf jeder Seite gibt es neues zu entdecken, zu bestaunen, zum Nachdenken und zum Lachen.

Der Ritter trifft Menschen und Tiere, denen er respektvoll, feinfühlig, hilfsbereit und voller Liebe begegnet.

Das Buch zeigt besonders schön auf, das es oft die inneren Werte sind, die einen echten Ritter ausmachen. Und das gelingt der Autorin auf eine ganz gefühlvolle Art und Weise den kleinen Zuhörern nahezubringen.