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Bewertungen
Insgesamt 554 BewertungenBewertung vom 23.12.2024 | ||
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Mit Trophäe liefert Gaea Schoeters einen vielschichtigen, provokanten Roman, der durch Radikalität und moralische Tiefgründigkeit wie auch durch literarisches Können beeindruckt. Es ist ein Werk, das nicht nur die Dynamik zwischen Mensch und Natur, sondern auch die dunklen Facetten von Macht, Gewalt und Privilegien seziert – und dabei einen schonungslosen Blick auf den postkolonialen Umgang Europas mit Afrika wirft. |
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Bewertung vom 23.12.2024 | ||
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Elizabeth O’Connors Debütroman "Die Tage des Wals" entführt in die karge und raue Welt einer (fiktiven) abgelegenen walisischen Insel Ende der 1930er Jahre. Der Roman besticht nicht nur durch seine präzise Schilderung von Natur und sozialer Realität, sondern auch durch die subtile Art, wie die Autorin tiefgründige Themen wie soziale Ungleichheit, Machtverhältnisse und Selbstfindung behandelt. |
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Bewertung vom 23.12.2024 | ||
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Der vielfach preisgekrönte Colm Tóibín ist ein Meister des Geschichtenerzählens, und "Long Island" beweist einmal mehr, warum er zu den größten Schriftstellern unserer Zeit gehört. Der irische Autor versteht es wie kaum ein anderer, die feinen Zwischentöne menschlicher Gefühle einzufangen und sie mit einer erzählerischen Klarheit und Eleganz in Worte zu fassen, die ihresgleichen sucht. |
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Bewertung vom 23.12.2024 | ||
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Caroline Rosales, Kolumnistin bei Die ZEIT und Autorin mehrerer gesellschaftskritischer Bücher, widmet sich in ihrem Roman "Die Ungelebten" brisanten Themen wie Machtmissbrauch, familiärer Loyalität und der Frage, wie persönliche Werte durch die Vergangenheit geprägt werden. |
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Bewertung vom 23.12.2024 | ||
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"Für mein süßes Ich" ist weit mehr als ein Backbuch, es ist auch ein flammendes Plädoyer für mehr Selbstliebe und -akzeptanz, für ein persönliches Glück, das sich nicht von gängigen Schönheitsidealen beeinflussen lässt. Und es ist ein Aufruf zum süßen Genuss. |
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Bewertung vom 23.12.2024 | ||
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Nachdem Theresa Baumgärtner ihre Leser*innen mit "Tweed Time" ins herbstliche Schottland geführt hat, ist "Velvet Winter" nun eine Einladung, ihr auf ihren Erkundungen durch die britischen Cotswolds zu folgen. |
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Bewertung vom 25.11.2024 | ||
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In Island ist Literatur tief in der Geschichte, Kultur und im Alltag verwurzelt. Die Liebe zum geschriebenen Wort macht das kleine Land zu einer der literarisch reichsten Nationen der Welt. Island hat eine außergewöhnlich hohe Publikationsrate. Statistisch gibt es mehr Autor*innen und veröffentlichte Bücher pro Kopf als in fast jedem anderen Land. Umso bedeutender ist die Tatsache, dass "60 Kilo Sonnenschein" dort mit dem Preis für den besten Roman des Jahres ausgezeichnet wurde. |
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Bewertung vom 19.11.2024 | ||
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Dr. Thomas Saller, der sich als Autor kurz Tom Saller nennt, ist studierter Mediziner und praktiziert als Psychotherapeut. Mit seinem aktuellen Roman wirft er einen Blick zurück auf die Anfange dieses Berufsfeldes, indem er Sigmund Freud, den Begründer der Psychoanalyse, und vor allem dessen jüngste Tochter Anna zu Protagonisten macht. |
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Bewertung vom 17.11.2024 | ||
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Cathérine Jamin ist eine erfahrene Konditormeisterin, die ihr Handwerk in renommierten Konditoreien in Frankreich, Österreich und Deutschland verfeinerte, bevor sie ins Familienunternehmen in Frankfurt einstieg. In ihrem aktuellen Buch teilt sie 30 Rezepte aus ihrer Backstube – eine Einladung, den Duft Frankfurts ins eigene Zuhause zu holen, der ich gerne gefolgt bin. |
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Bewertung vom 14.11.2024 | ||
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Hey guten Morgen, wie geht es dir? Man schwimme auf der anscheinend immer noch aktuellen Welle der Autofiktion mit, webe ein paar seltsam anmutende Betrachtungen über Sternbilder und nicht minder diffuse Referenzen an Lars von Triers Film "Melancholia" ein, kröne das Ganze mit einer Portion römischer Mythologie - und heraus kommt ein Roman, den die Jury mit dem Deutschen Buchpreis auszeichnet. |
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