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Lahni
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Frankfurt

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Insgesamt 149 Bewertungen
Bewertung vom 04.12.2025
Sole, Mia

Punsch, Plüsch und Herzklopfen


ausgezeichnet

Zweite Chance für die Liebe

Mia liebt ihr Dorf Sternmoos, ihre Familie, seine Bewohner und ihr Café Alpenliebe. Doch als plötzlich Nico, der Zwilling ihrer besten Freundin Nina, wieder da ist, ist es mit ihrer Ruhe vorbei. Der, den sie eigentlich schon immer liebt und der vor vielen Jahren ohne ein Wort der Erklärung einfach verschwunden ist. Sofort sind die Vertrautheit und das altbekannte Kribbeln wieder da. Hin und her gerissen zwischen alten und neuen Gefühlen und Nicos Entscheidung ob er die Alpaka Farm weiterführen oder mit seiner überkandidelten Freundin nach Wien zurückkehren soll, kommt ein Geheimnis ans Tageslicht, was vieles erklärt aber auch alles durcheinander bringt.
Eine bezaubernde, romantische, aber auch dramatische Liebesgeschichte. Protagonisten wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Marie und Nico, herzlich und absolut liebenswert. Maries Oma, herzallerliebst, die möchte man einfach nur knuddeln. Nina, egoistisch, stellt ihr eigenes Glück über das der Anderen ohne Rücksicht auf Verluste. Doch Lügen haben auch hier kurze Beine und kommen irgendwann ans Tageslicht. Constanze, fehl am Platz in Sternmoos, aber die Szenen mit ihr sorgten bei mir regelmäßig für Lachanfälle. Aber alle zusammen, hin und her gerissen zwischen Vertrauen, Angst, Hoffnung, Freundschaft und Liebe schaffen es ihren Weg zu finden. Der Schreibstil flüssig, bildlich und die unterschiedlichen Emotionen wurden sehr gut in die richtigen Worte gefasst. Das Cover wunderschön und gliedert sich perfekt in die anderen Bände dieser Reihe ein. Auch für dieses Buch gibt es von mir eine Leseempfehlung.

Bewertung vom 04.12.2025
Shepherd, Catherine

Verstummte Narben: Thriller


ausgezeichnet

Spuren in die Vergangenheit

Eine Frauenleiche, nur mit einem Nachthemd bekleidet, wird auf dem Grab eines Jungen drapiert. Darunter versteckt ein Foto mit einem Datum. Ein Hinweis, dass in drei Tagen die nächste Frau sterben soll? An der Toten keine Spuren und niemand vermisst die junge Frau. Bei der Obduktion entdeckt Julia Spuren die vor vielen Jahren das Markenzeichen eines inhaftierten Serienmörders waren der auch ihren kleinen Bruder getötet hat. Kriminalkommissar Florian Kessler und sein Team ermitteln auf Hochtouren, doch die nächste Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Wo ist die Verbindung zwischen den Toten und wer ist der Mörder? Etwa ein Komplize des Häftlings oder ein Nachahmer? Er hofft Antworten beim Inhaftierten zu bekommen, doch der hat eine Bedingung: Er spricht ausschließlich mit Julia oder gar nicht. Es gilt einen Mörder zu entlarven und Julia lässt sich auf das perfide Spiel ein. Sie wird immer mehr in einen Strudel noch nicht verarbeiteter Gefühle gezogen, nie richtig verheilte Wunden werden wieder aufgerissen. Es ist Eile geboten, denn die Abstände zwischen den Toten werden immer kürzer. Es gibt einige Verdächtige und die Spuren führen bis ins Darknet. Immer mehr ist ein grausames Muster zu erkennen das auf Julia abzuzielen zu scheint. Ist sie und ihre Familie in Gefahr?
Ein durchgehend spannender Thriller der nicht nur erschüttert sondern auch berührt. Es werden Narben noch nicht völlig verheilter Wunden geöffnet und offenbaren Julias seelischen Schmerz der nach so vielen Jahren immer noch präsent ist. Der Autorin gelingt es perfekt die Leser immer wieder auf falsche Fährten zu schicken und für Verwirrung zu sorgen. Der Schreibstil ist flüssig, bildlich, gefühlvoll und das Cover perfekt. Die Protagonisten wie immer sehr authentisch, vor allem Julia, die ständig die Balance zwischen Job und Familie finden muss. Von mir auch hier eine klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 16.11.2025
Amorelli, Lara

Eisbrechen für Anfänger


ausgezeichnet

Herr Grinch

Lena, studierte Textil- und Fashionmanagerin, landet nach einer beruflichen Pleite mit 27 Jahren wieder in ihrem Kinderzimmer in ihrem Heimatdorf Sternmoos. Genau wie ihre beste Freundin Gitti ist sie total verrückt nach Weihnachten und kann davon nicht genug bekommen. Der kleine Weihnachtsmarkt im Dorf, ihr absolutes Jahreshighlight. Zur selben Zeit verschlägt es auch Jack nach Sternmoos. Ein ausrangierter Eishockeyspieler aus Toronto, der das Eishockeyteam des Dorfes, die Sternmooser Hunters, verstärken soll. Raus aus der Großstadt und rein in die Südtiroler Beschaulichkeit, Entschleunigung pur. Mit Weihnachten hat er nicht wirklich was am Hut und kann Lenas Hype darum auch nicht verstehen. Er wiederum erinnert Lena mit seiner grummeligen Art an den Grinch. Weihnachten nicht mögen? Geht gar nicht! Doch Jack verblüfft Lena immer wieder. Es knistert mächtig zwischen ihnen und lang können sie die gegenseitige Anziehungskraft nicht leugnen.
Weihnachtsfan trifft Weihnachtsmuffel, eine romantische und auch sehr humorvolle Geschichte bei der sich die Gegensätze magisch anziehen. Der Schreibstil flüssig und bildlich, ich bin Seite an Seite mit Lena und Jack durch Sternmoos spaziert und habe die Weihnachtsstimmung aufgesogen. Zu Stricker-Muttis Lebensweisheiten bekommen wir diesmal zusätzlich auch noch welche von Jacks ehemaligem Coach Miller serviert. Auch dieses Buch eine wundervolle Reise nach Sternmoos mit einer klaren Leseempfehlung.

Bewertung vom 16.11.2025
Frey, Mira

Zimtsternküsse verboten


ausgezeichnet

Freundschaften

Sylvie und Marika sind seit der Grundschule angeblich beste Freundinnen. Sylvie ist Bäckerin mit Leib und Seele. Sie ist herzlich, emphatisch, loyal und liebt ihr Dorf und deren Bewohner. Und eigentlich auch Simon, aber der hat anscheinend ihrer besten Freundin das Herz gebrochen. Außerdem gibt es da ja auch noch den Beste-Freundinnen-Kodex.
Marika ist das genaue Gegenteil von Sylvie. Sie ist egoistisch, oberflächlich, intrigant, manipulativ, mißgünstig und bösartig. Oder verbreitet man Lügen über seine beste Freundin um sich deren heimliche Liebe selbst unter den Nagel zu reißen? Immer wieder hat sie sich Sylvies Gutgläubigkeit und Loyalität zu Nutzen gemacht. Ständig macht sie sie nieder und behandelt sie vor Anderen unmöglich. Simon ist ein emphatischer und bodenständiger Naturbursche und schon viele Jahre Sylvies heimliche große Liebe. Als er seine Beziehung zu Marika beendet läuft diese aus gekränkter Eitelkeit zur Höchstform auf. Mit Lügen und Gerüchten zieht sie Simon im ganzen Dorf in den Dreck und lässt kein gutes Haar an ihm. Erschreckend, wie schnell die Menschen sich diesen Gerüchten anschließen ohne die wahre Geschichte zu kennen. Aber Sylvie kommen, trotz ihrer Loyalität zu Marika, langsam Zweifel. Denn das hat mit dem Simon, den sie kennt, überhaupt nichts zu tun! Schafft sie es endlich Marikas wahren Charakter zu sehen und zu ihrer Liebe zu Simon zu stehen?
Eine emotionale und spannende Geschichte über wahre Freundschaften, die auch Mißverständnisse und viele Jahre überstehen. Der Schreibstil wie immer absolut bildlich, ich konnte den Zimtgeruch der Zimtsterne förmlich riechen. Sylvie und Simon, zwei absolute Herzensmenschen. Menschen wie Marika können bei mir keine Sympathiepunkte gewinnen, gehören aber zum normalen Leben leider auch dazu. Auch für dieses wunderbare Buch gibt es wieder eine klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 16.11.2025
Frey, Mira

Für dich strick ich bunte Zeiten


ausgezeichnet

Licht am Ende des Tunnels

André ist gefangen im grauen Nebel der Depression als Gitti in sein Leben tritt. Voller Leben, voller Farbe, voller Energie wirbelt sie sein Leben gehörig durcheinander. Sie liebt das Leben, ihren Handarbeitsladen Strickliesel, die Filmabende mit ihrer besten Freundin und natürlich die Vorweihnachtszeit in ihrem Dorf und dem dazugehörigen Weihnachtsmarkt. Von Anfang an besteht eine magische Anziehungskraft zwischen den beiden und André versucht sich von ihrer Lebensfreude und ihrem Optimismus anstecken zu lassen. Endlich sieht er ein kleines Licht am Ende des grauen Tunnels. Aber immer wieder steckt der graue Nebel unbarmherzig seine Finger nach ihm aus um ihn immer mehr in die Tristesse herab zu ziehen. Kann die Farbe der Liebe das Grau der Depression besiegen?
Eine wunderschöne, berührende Geschichte mit Tiefe und sehr viel Herz. Alles wurde so wunderbar bildlich beschrieben, ich habe mich sofort heimisch gefühlt. Die Dorfbewohner alle besonders und herzallerliebst und Stricker-Mutti mit ihren Ratschlägen einfach unschlagbar. Gitti und André zwei Menschen wie sie nicht gegensätzlicher sein könnten und ihr gemeinsamer Kampf gegen Andrés Depression, der hier von der Autorin sehr einfühlsam thematisiert wird. Von mir gibt es natürlich eine ganz klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 11.11.2025
Halbe, Sandra

Der Pakt mit meinem Schutzengel


ausgezeichnet

Zweite Chancen

Vera, eine rastlose, egozentrische, selbstverliebte junge Frau die es auch mit der Treue nicht so genau nimmt. Auf dem Weg ihre Ziele zu verfolgen stößt sie auch den Menschen die ihr nahe stehen ohne Rücksicht gerne mal vor den Kopf. Ein folgenschwerer Unfall verändert ihr Leben von jetzt auf gleich. Zwischen den Welten begegnet sie Ted, ihrem Schutzengel. Keiner mit Flügeln und Harfe, sondern einer der raucht, flucht und sie mit seiner sarkastischen Art immer wieder herausfordert. Vera hängt fest in einer Endlosschleife zwischen Leben und Tod und muss den Tag des Unfalls immer wieder erleben. Immer wieder werden ihr die eigenen Fehler vor Augen geführt und sie würde alles tun um manches noch ungeschehen machen zu können. Doch was ist der Preis für zwei Tage mehr Lebenszeit die ihr Ted anbietet?
Eine sehr gefühlvolle, geheimnisvolle Geschichte zwischen Himmel und Erde die unter die Haut geht. Ein wunderschön erzählter Roman über Zeit, Schicksal, Schuld, zweite Chancen und die Kraft loszulassen, die zum Nachdenken anregt. Die Beziehung zwischen Vera und Ted ist durch ihre unterschiedlichen Charaktere voller Dynamik. Mal voller Zynismus, dann fast schon wieder zärtlich. Der Schreibstil flüssig, bildlich und die Autorin hat es perfekt geschafft die unterschiedlichen Emotionen in die richtigen Worte zu fassen. Das Cover einfach wunderschön und perfekt für diese Geschichte. Von mir gibt es für diesen wundervollen Roman eine klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 09.11.2025
Eisfeldt, Carla

Lügen sind Rudeltiere


sehr gut

Kurzweiliger Krimi mit Lokalkolorit

PR-Beraterin Romy Sternek hat ein ungewöhnliches Hobby:
Um mit dem ungeklärten Verschwinden ihres Vaters klar zu kommen besucht sie regelmäßig Beerdigungen fremder Menschen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof. Auf der Beerdigung von Lukas Delbrück beobachtet sie einen tätlichen Angriff. Da die Polizei ihre Beobachtungen ignoriert stellt sie eigenhändig Nachforschungen an ohne sich Gedanken um eventuelle Konsequenzen zu machen. Sie verstrickt sich immer mehr in ein Netz aus Intrigen, Macht, Erpressung und Lügen und gerät selbst in allergrößte Gefahr.
Die Protagonistin Romy eine sympathische junge Frau mit Ecken und Kanten die sich ohne großes Nachdenken ins Abenteuer stürzt. Mit der Wahrheit nimmt sie es nicht immer so genau und stolpert schnell von einem Schlamassel ins nächste. Der Schreibstil klar und bildlich, die Spannung wird stetig weiter aufgebaut. Es gibt immer wieder falsche Fährten und neue Wendungen, es wird nie langweilig. Und durch Nachbarin Margit kommt auch der Humor nicht zu kurz. Für mich war es ein unterhaltsamer, gut geschriebener Krimi mit Lokalkolorit und einer Prise Alltagsflair. Als Frankfurterin hat es mir natürlich besonderen Spaß gemacht die Protagonistin auf mir bekannten Wegen durch meine Heimatstadt begleiten zu können.
Von mir gibt es natürlich eine Leseempfehlung und ich hoffe auf weitere Geschichten mit Romy Sternek.

Bewertung vom 08.11.2025
Jensen, Stina

Leuchtturm, Scones und Winterliebe (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Eine Reise ans Ende der Welt

Nach einer anstrengenden Saison als Köchin auf der familieneigenen Hacienda auf Teneriffa freut sich Blanca auf ein ruhiges Weihnachtsfest. Doch als ihr Bruder ihre Bedürfnisse mal wieder ignoriert und über Weihnachten eine Gruppenbuchung annimmt, ist für sie das Maß voll! Auf der Suche nach einem Ort am Ende der Welt landet sie in einem kleinen Küstenort in Schottland. B&B und Flug sind schnell gebucht und schon geht die Reise los. Alles könnte so schön sein, doch das B&B ist geschlossen und Besitzer Sandy nicht auffindbar. Zum Glück gibt es Maggie und ihren Livingroom in dem sie Zuflucht findet. Zwischen Sandy und ihr entsteht ein zuerst sehr hitziger dann immer persönlicher Schlagabtausch per mail. Parallel dazu lernt sie in einem Pub in Edinburgh den Barkeeper Alec, der sie sofort begeistert und ihr bei Ausflügen seine Heimat näher bringt. Ihre Gefühle fahren Achterbahn, denn so sehr sie sich auch zu Alec hingezogen fühlt, ständig kreisen ihre Gedanken auch um Sandy. Kann man sich per mail in jemanden verlieben?
Wird sie in ihrem Gefühlswirrwarr eventuell die wahre Liebe finden? Spannung, Verwicklungen, Humor mit einer Prise Liebe, perfekt für schöne, kuschelige Lesestunden. Der Schreibstil wie immer locker und sehr bildlich, so dass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Die verschiedenen Emotionen wieder perfekt in die richtigen Worte gefasst und die unterschiedlichen Protagonisten sind mir sofort ans Herz gewachsen. Natürlich gibt es auch hier wieder eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf Band 10 aus dieser Reihe!

Bewertung vom 06.11.2025
Albich, Mina

Wienerberg


ausgezeichnet

Spuren in die Vergangenheit

Auch der aktuelle Kriminalroman „Wienerberg“ hat mich wieder von Beginn an gepackt und mir viele spannende Lesestunden beschert.
Ausgerechnet dort, wo sich vor vielen Jahren die öffentliche Hinrichtungsstätte Wiens befand findet die achtjährige Mara einen menschlichen Knochen und tritt damit eine Ermittlungslawine los die Bezirksinspektor Felix Grohsmann und sein Team zurück bis ins Jahr 1785 katapultiert.
Bei der Identifizierung des Toten kommen viele dunkle Geheimnisse ans Tageslicht und etliche Menschen hätten einen Grund gehabt ihm nach dem Leben zu trachten. Rache? Habgier? Wer ist für den Tod verantwortlich? Denn der Tote war zu Lebzeiten ein wahrer Unsympath und in etliche dubiose Machenschaften verstrickt. Und es bleibt nicht bei einem Toten! Dem Ermittlungsteam wird alles abverlangt. Viele Verwirrungen und unerwartete Verbindungen erschweren das Ganze. Neben all der Spannung kommt aber auch der Humor nicht zu kurz und zwischen Joe und Ralf knistert es ganz gewaltig.
Ein absolut gelungener Kriminalroman bei dem man die Spannung von Beginn an greifen kann. Der Schreibstil auch diesmal wieder flüssig, gradlinig, bildlich und an den richtigen Stellen der gewisse Wiener Schmäh. Besonders gut hat mir Mara gefallen. Für ihr Alter sehr pfiffig, wissbegierig, fokussiert und selbstständig lässt sie sich kein x für ein u vormachen und ist somit für Lehrer und auch für ihre Mutter eine wahre Herausforderung. Um sich als Leser in sie hineinversetzen zu können werden immer mal wieder Passagen aus Maras Sicht erzählt, was mir sehr gut gefällt und wobei wir auch einiges über sie und ihre Familie erfahren.
Auch diesmal gibt es von mir wieder eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon jetzt auf viele weitere Fälle mit Felix Grohsmann und seinem Team!

Bewertung vom 19.10.2025
Johannson, Lena

Aufgeben können die anderen / Sternstunden der Frauen Bd.1


ausgezeichnet

Aufgeben ist keine Option

Alice ist eine toughe, junge Frau und leidenschaftliche Schwimmerin. Im Sport findet sie die benötigte Ruhe und kann alles um sich herum vergessen. Doch warum dürfen Frauen ihr Können nicht bei Wettkämpfen unter Beweis stellen? Ihr Ziel, dass Frauen in allen Disziplinen bei den Olympischen Spielen 1920 teilnehmen dürfen. Doch in den 1920er ein geradezu aussichtsloses Unterfangen. Die Rollen sind klar verteilt, der Mann ist der Ernährer und die Frau gehört an den Herd und hat sich ausschließlich um das Zuhause und die Familie zu kümmern. Bildung für die Frau, ein wahres Privileg. Trotz des Verlustes ihres Ehemannes, ihr Halt und uneingeschränkte Unterstützung, und anderen Schicksalsschlägen hält sie an ihrem Vorhaben fest und lässt sich auch von etlichen Rückschlägen nicht abhalten. Wird sie es schaffen ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, allen Widrigkeiten zum Trotz? Und ist in ihrem Leben irgendwann auch wieder Platz für eine neue Liebe?
Dies war mein erster Roman der Autorin und schon der Klappentext hat mich für ihn eingenommen. Eine tolle Geschichte die auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Gleichberechtigung der Frauen in den 20er Jahren, ein schwieriges Thema.
Der Schreibstil flüssig und klar formuliert, man konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Das damalige Frauenbild und die Widrigkeiten mit denen diese zu kämpfen hatten wird sehr detailliert dargestellt. Die Protagonistin Alice eine sehr starke, junge Frau, ihr Ziel immer klar vor Augen. Hut ab vor ihrem Mut sich allen Widersachern entgegenzustellen.