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riegermilena
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Egenhausen

Bewertungen

Insgesamt 75 Bewertungen
Bewertung vom 09.09.2025

Beloved


ausgezeichnet

In diesem Buch hat Konstanze von der Pahlen die Geschichten vieler Frauen gesammelt und damit ein wunderschönes, ermutigendes und Hoffnung spendendes Werk geschaffen.
Jede Geschichte hat unseren Wert und unsere Identität als Kind Gottes zum Zentrum.

Viele der Geschichten haben mich sehr berührt und ich hatte so manches Mal Tränen in den Augen.
Zu lesen wie Frauen in Schmerz und Enttäuschung erleben durften, wer sie in Jesus sind und welche Autorität sie als Kind Gottes haben tut einfach gut und schenkt neuen Mut für eigene Herausforderungen.
Ich habe solche Sammlungen von (Lebens-)Zeugnissen schon immer sehr gerne gelesen, weil es mich immer wieder erstaunt und mit Freude erfüllt wie Jesus im Leben seiner Kinder wirkt und wie er ihnen auf unterschiedlichste Art und Weise begegnet.

Durch die kurzen Kapitel ist das Buch perfekt zum immer mal wieder reinlesen, oder als tägliche Ermutigung und es eignet sich wunderbar als Geschenk.
Ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle!

Bewertung vom 08.09.2025
Piwowarski, Dajana

Make it happy


sehr gut

In diesem Buch ermutigt uns Dajana Piwowarski uns unseren Ängsten und unserem Schmerz zu stellen, um zu echter und tiefer Freude zu finden. Sie nimmt uns mit auf die Reise herauszufinden was und wirklich antreibt und wovon wir uns Erfüllung erhoffen.
Dabei ist sie schonungslos ehrlich und trifft den Nagel auf den Kopf, denn wahre Freiheit und Freude finden wir nur dann, wenn wir aufrichtig sind zu uns selbst und zu Gott und bereit sind, Licht ins Dunkel zu lassen.
"Freude ist nicht die Lösung, Freude ist ein Ergebnis." (S.14)

Das Buch ist aufgeteilt in vier Teile und sehr ansprechend gestaltet. Ein Buch, dass man schon allein deshalb gerne in die Hand nimmt.
Jeder Teil endet mit reichlich Fragen zum Weiterdenken und Reflektieren, was mir besonders gut gefallen hat. Allgemein ist das Buch sehr praxisnah und die Autorin lädt alle Leser ein selbst aktiv zu werden und die Theorie auch für sich persönlich anzuwenden.

Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, waren die vielen englischen Einschübe. Zum Teil sind es nur einzelne Worte, zum Teil Überschriften oder ganze Sätze.
Für mich hat das den Lesefluss immer wieder etwas gedämpft.
Das eine ist der persönliche Geschmack (vielleicht spricht die Wortwahl und der Schreibstil manche mehr an, als es bei mir der Fall war) aber gerade bei so einem wichtigen und tiefgründigen Thema fände ich es unglaublich schade, wenn man auch nicht alles versteht.

Insgesamt aber wirklich ein schönes Buch, mit einem Thema, das absolut in unsere Zeit spricht und einem ansprechenden Design!

Bewertung vom 04.09.2025
Brandt, Felicitas

You Are My LIFE


ausgezeichnet

Aylin musste schon immer kämpfen. Soweit sie sich erinnern kann, ist ihr nichts zugefallen und mit der Zeit hat sie Abschied genommen, von den Träumen die sie einst hatte.
All das Kämpfen hat seine Spuren hinterlassen, was es ihr umso schwerer macht, anderen ihr Herz zu öffnen.
Doch mit der Zeit gelingt es Ian mehr und mehr, Aylins Vertrauen zu gewinnen.

Mit diesem Buch ist Felicitas Brandt wirklich ein emotionaler und bewegender Abschluss der Way.Truth.Life.-Serie gelungen.
Die Geschichte rund um Aylin und Ian macht Mut, dass auch nach Schmerz und Zerbrochenheit wieder ein Neuanfang möglich ist.
Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus Aylins und Ians Sicht und hin und wieder erhalten wir auch einen Einblick in den Gruppenchat, der Erikson-Geschwister, was für so manches Schmunzeln gesorgt hat. Das ganz Buch hat eine, für mich, perfekte Mischung aus Tiefgang, Humor und Unterhaltung.

Die Autorin hat die Charaktere sehr eindrücklich und authentisch beschrieben und man merkt recht schnell, welche Eigenheiten jeder von ihnen mit sich bringt. Ich habe die Freunde aus dem Bibertal sehr ins Herz geschlossen, allen voran aber die kleine Auri, Aylins Tochter. Die Szenen rund um dieses Mädchen waren einfach herrlich zu lesen. Auch Aylins Schicksal ist mir sehr nahe gegangen und es war schön zu sehen, wie sie nach und nach wieder Boden unter die Füße bekommt und Lebensfreude findet.

Wirklich ein tolles Buch, das den Leser an einen ganz besonderen Ort entführt. Ich empfehle das Buch von Herzen weiter - am besten aber gleich die ganze Serie ;)

Bewertung vom 02.09.2025
Hoppe, Damaris

Gesehen, geliebt, gehalten


ausgezeichnet

In diesem Buch nimmt Damaris Hoppe uns mit in das Thema Selbstannahme und führt den Leser dabei Schritt für Schritt durch Psalm 139.
Jedes Kapitel ist dabei ähnlich aufgebaut.
Man erfährt etwas über den Autor des Psalms, König David, und die Autorin beleuchtet das Thema des jeweiligen Abschnitts aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dabei lässt sie auch einige persönliche Erfahrungen mit einfließen, die sie in ihrer Arbeit mit ehemaligen Prostituierten gemacht hat.
Zum Ende jedes Kapitels wird die Kernaussage noch einmal auf den Punkt gebracht und sie schließt ab mit einigen Fragen, die zur Reflexion und Vertiefung dienen können.

Ich war gespannt, welche Herangehensweise die Autorin an das Thema Selbstannahme hat und wurde dabei positiv überrascht. Schon manches Mal ging es mir so, dass auch bei christlichen Autoren die Selbstliebe etwas zu sehr im Fokus steht und einen etwas einseitigen Stellenwert einnimmt. Damaris Hoppe zeigt wunderbar auf, was Selbsannahme ist, was aber auch nicht und worauf unser Wert und unsere Identität wirklich basiert.

Besonders gut, hat mir gefallen, dass das Buch sehr praxisnah geschrieben ist und durch viele Fragen und Ideen zur praktischen Anwendung nicht nur bei der Theorie bleibt, sondern den Leser ermutigt, das Thema weiter zu bewegen.

Persönlich angesprochen hat mich besonders das Kapitel über Emotionen, dass sie gefühlt werden dürfen und wie wir einen gesunden Umgang damit lernen.
Aber das letzte Kapitel und ihre Worte über Menschenfurcht und Gottesfurcht waren für mich sehr wertvoll.

Ein tolles Buch, besonders für Personen, die in diesem Bereich herausgefordert sind oder noch dabei sind, ihre Identität und ihren Wert in Jesus zu finden.
Eignet sich auch toll als Geschenkidee.

Bewertung vom 12.08.2025
Bronsema, Dorothea

Mama-Leben


sehr gut

Dorothea Bronsema ist vierfache Mutter und weiß genau, was der Alltag mit Kindern so alles mit sich bringt. Freude, Überforderung, Chaos, Glück und ganz viel Wäsche. Aus diesem Alltag heraus hat sie ihre Gedanken, Gedichte und Gebete niedergeschrieben.
Die Autorin schreibt sehr wertschätzend und ermutigend an ihre Mama-Mitstreiterinnen und ist dabei erfrischend ehrlich.
Die Texte eignen sich perfekt für zwischendurch zu einer Tasse Kaffee und bringen mal zum Lachen, mal zum Nachdenken.
Jeder Text endet mit einer Frage und es gibt ein bisschen Platz für Notizen.

Besonders gut hat mir gefallen, dass sie immer wieder an den Punkt kam voll Dankbarkeit auf ihre Familie und den damit verbundenen Alltag zu schauen. Manchmal habe ich das Gefühl es gibt nur die Extreme: alles ist rosarot oder der vermeintlich "ehrliche" aber dann plötzlich sehr negative Blick auf das Mama-sein. Hier schafft sie einen wunderbaren Ausgleich und zeigt, dass es möglich ist manchmal auch alles gleichzeitig zu empfinden: Dankbarkeit, Überforderung, Ärger und Liebe.

Im Vorwort schreibt die Autorin, dass sie dieses Buch auch an alle "noch-nicht-Mamas" richtet, die sie nach einem Kind sehnen. Besonders im Hinblick auf ihre eigene Geschichte kann ich ihr Herz darin verstehen, dennoch halte ich es in diesem Fall nur für bedingt geeignet. Ich würde mich ehrlich gesagt nicht trauen, dieses Buch an eine Mama zu verschenken, die sich nach genau dem sehnt, was in diesem Buch beschrieben und thematisiert wird. Ich weiß nicht, ob es nicht vielmehr Wunden aufreißen, statt heilen würde.

Ein weiterer kleiner Punkt den ich anmerken möchte ist die Illustration. Zwischen den Texten finden sich immer wieder einzelne illustrierte Seiten. Jede einzelne für sich würde mir gut gefallen, doch irgendwie fehlt mir im Design der rote Faden. Für meinen Geschmack ist es etwas zu bunt, bzw. zu viele Stile vermischt und daher nicht ganz stimmig.
Das tut dem Text-Inhalt an sich keinen Abbruch, aber es gehört doch irgendwie ins Gesamt-Konzept.

Alles in allem aber ein sehr schönes Buch, das ein paar angenehme und bereichernde Momente mit sich bringt.
Eine liebevolle und ehrliche Einladung in den Mama-Alltag, wertschätzend verpackt.

Bewertung vom 11.08.2025
Barron, Sylvia B.

Uns führt der Mut


ausgezeichnet

Ich durfte dieses Buch von Silvia Barron schon vorab lesen und ihr dürft euch wirklich auf dieses Buch freuen!
"Uns führt der Mut" ist der erste Teil einer Trilogie und führt uns nach Dresden in das Jahr 1932.

Wie so viele Unternehmen in dieser Zeit steht auch die Otto Kaiser AG kurz vor dem Ruin. Emma Kaiser fühlt sich als Buchhalterin persönlich verantwortlich für die Misere, in der sie nun stecken. Auf der Suche nach einer Möglichkeit das Familienunternehmen zu retten, manövriert sie sich in eine ungemütliche Lage.
Währenddessen wird die Welt um sie herum immer unruhiger und die NSDAP gewinnt mehr und mehr an Zulauf.
Auch Max Dietrich bleibt nicht unberührt von der schwierigen Wirtschaftslage und landet bei seiner Arbeitssuche ausgerechnet in der Firma der Familie Kaiser.

Silvia Barron hat bei ihrem neuen Roman wieder einmal bewiesen, dass sie sich absolut auf gut recherchierte historische Romane versteht und lässt ihre Leser eintauchen in die unruhigen und ereignisreichen 1930er Jahre.
Man bekommt ein gutes Gefühlt für die angespannte wirtschaftliche aber auch politische Lage.

Emma Kaiser habe ich gleich ins Herz geschlossen und mit ihr gehofft, dass es ein gutes Ende, bzw. einen guten Weg für ihr Familienunternehmen gibt. Sehr schön fand ich auch den Zusammenhalt innerhalb ihrer Familie - besonders aber ihr Vater hat mich manches Mal zum Schmunzeln gebracht.
Aber auch viele weitere Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie sich deren Leben besonders in den folgenden Jahren weiterentwickelt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen, dennoch bleibt es spannend und man wird bestens unterhalten.
Die Themen des Romans sind keine leichte Kost: besonders Armut, die wirtschaftliche Krise, angespannte politische Situation und die Ängste die mit all diesen Umständen einhergehen. Erschreckend und eindrücklich fand ich auch die Beschreibung der Strategien und Aufmärsche der NSDAP. Was für die einen Stärke demonstrierte, sorgte bei anderen für Angst und Unsicherheit. Diesen Zwiespalt erlebt man in dem Roman recht deutlich und auch die Folgen, die er für Familien und andere Beziehungen hatte.

Ein absolut lesenswerter Roman den ich sehr gerne weiterempfehle!
Ich freue mich schon sehr auf den Folgeband.

Bewertung vom 25.07.2025
Hong, Jimmy

Mensch, bitte wenden


ausgezeichnet

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch von Jimmy Hong. Ich “kenne” ihn von Jugendfreizeiten und Jugendgottesdiensten und habe ihm, nicht zuletzt wegen seiner humorvollen Art, immer sehr gerne zugehört.
Und ich wurde absolut nicht enttäuscht!

Das hier ist kein Buch das man mal kurz zwischendurch liest, spätestens nach dem ersten Kapitel würde man sich das vermutlich nicht mehr trauen. Spaß beiseite - gleich zu Beginn fordert der Autor den Leser heraus, gnadenlos ehrlich zu sein, mit dem Kreislauf in dem wir oftmals festzustecken scheinen.

Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung in das Thema und der Autor nimmt uns mit hinein, wie es dazu kam, dass er sich für ein einjähriges Sabbatical entschieden hat, welches ihn dann auch zu diesem Buch inspirierte.
Im zweiten Teil begleiten wir ihn dann durch die Monate seines Sabbaticals und erfahren was er in diesen Zeiten lernen durfte und welche Herausforderungen er hatte.
Im dritten und letzten Teil gibt er wertvolle Impulse für den Alltag und macht ein Jahr nach seinem Sabbatical eine kurze Bestandsaufnahme.

Das Buch lässt sich sehr angenehm und leicht lesen mit ganz viel Ehrlichkeit, Inspiration und einer Portion Humor.
Und irgendwie ist es erschreckend und erfrischend zugleich. Erschreckend, wenn man sich selbst in den Mustern wiederfindet und doch erfrischend, weil er die Dinge beim Namen nennt und eine Perspektive für Veränderung aufzeigt.

Für alle die ihren Urlaub noch vor sich haben: besorgt euch dieses Buch! So kann das Gelesene hoffentlich in den freien Tagen nachhallen und seine Wirkung zeigen.

„Vorab noch eine eine Warnung: Diese Reise benötigt Demut, einen Hauch Selbstironie und die Bereitschaft, die Oberflächlichkeit hinter sich zu lassen.“ (Zitat, S.18)
Wer dazu bereit ist, für den ist dieses Buch genau richtig!

Bewertung vom 02.07.2025
Werner, Roland

Faszination frühe Christen


ausgezeichnet

„Faszination frühe Christen“ - mit frühen Christen meint der Autor dabei die ersten Generationen von Christen, die nach den Aposteln gelebt haben. Also die Christen, die Jesus nicht mehr persönlich kennen gelernt haben, sondern durch das Zeugnis der Apostel und anderer Jünger zum Glauben kamen.

Im ersten Teil - Fundamente - geht Roland Werner auf die Quellenlage ein und zeigt auf, warum wir davon ausgehen können, dass die zur Verfügung stehenden Quellen zuverlässig sind.
Im zweiten Teil - Faszination - hebt der Autor verschiedene Aspekte hervor, welche für die frühen Christen maßgeblich waren und wie sie diese praktisch gelebt haben, z.B. lebendiges Zeugnis zu sein, bis hin zum Märtyrertod, enge Gemeinschaft, gelebte Diakonie, usw.
Unter dem Stichwort „Fokus“ werden immer wieder einzelne Personen genauer beleuchtet, und wir bekommen einen Blick in das Leben einzelner Christen in dieser Zeit.
Im letzten Teil zieht der Autor Schlussfolgerungen aus den erarbeiteten Themen und zeigt, was wir heute daraus lernen können.

Es war sehr spannend in die Zeit der frühen Christen einzutauchen und erfahren zu können wie und unter welchen Umständen sie damals ihren Glauben gelebt haben.
Besonders die Lebensberichte über bestimmte Personen haben mir sehr gut gefallen.
Der mittlere Teil ist sehr ausführlich und detailliert, wonach mir der Abschluss etwas knapp erschien. Da ich gerade auf die Übertragung in unseren Alltag sehr gespannt war, fand ich das zuerst etwas schade. Andererseits sind seine Schlussfolgerungen so formuliert, dass sie vielmehr den Leser selbst herausfordern und zum nachdenken bringen, was das jetzt für einen persönlich bedeutet.

Alles in allem ein sehr empfehlenswertes und spannendes Buch. Ich habe viel gelernt und viel Neues erfahren und es wird sicherlich noch einige Zeit nachwirken.

Bewertung vom 24.06.2025
Dahinden, Claudia

Sein Wort auf den Lippen


ausgezeichnet

Nidau,1897: Charlotte ist gerade 20 Jahre alt geworden, als sie eine erschütternde Entdeckung macht, die ihr Leben auf den Kopf stellt.
Um ein bisschen Abstand zu gewinnen, aber auch mit der Hoffnung auf Antworten reist sie nach Bern zu ihrem Patenonkel. Doch ganz unerwartet findet Charlotte noch viel mehr: Jesus, der von nun an ihre Heimat.
Erfüllt und voller Begeisterung kann und will sie nicht schweigen von dem, was sie mit Gott erlebt hat. Als sie dann eines Tages in Berührung mit der Heilsarmee kommt, ist sie erstaunt von deren Engagement für Bedürftige und ist sofort Feuer und Flamme für diesen Dienst - doch das gefällt nicht jedem.

Charlotte Henzi hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und ich war gespannt in welche Richtung sich ihr Weg weiterentwickelt. Besonders nach den Enttäuschungen, die sie erlebt hat, fand ich es sehr schön zu lesen, wie sie in Gott ein Zuhause findet und langsam aufblühen darf.
Charlottes Mut war beeindruckend und ihr Brennen für das Evangelium eine Inspiration. Die Art und Weise wie die Autorin auch die Konfliktpunkte erarbeitet hat, hat mir sehr gut gefallen.
Auch ihre neue Freundin Aimée war mir gleich sympathisch und ist ihr eine tolle Begleiterin.
Die Autorin hat es auch wunderbar aufgezeigt wie die beiden sich in ihrer Unterschiedlichkeit ergänzen und jeder seinen Beitrag zur Kirchengemeinschaft leisten kann.
Allgemein waren die einzelnen Charaktere sehr gut und überzeugend herausgearbeitet.

Der Glaube spielt in diesem Buch eine zentrale Rolle was mir sehr gut gefallen hat. Dennoch finde ich, dass es sich die Geschichte auch für nicht-Christen hervorragend eignet und durch Charlotte wunderbar das Herz des Evangeliums aufzeigt.

Die Fragen rund um die Rolle der Frau in der Gemeinde sind heute ebenso relevant wie damals und ich fand es sehr spannend die Auseinandersetzungen mit dem Thema zu verfolgen und es hat auch mich wieder neu zum Nachdenken angeregt. Sicherlich bringt jeder Leser in diesem Thema seine eigenen Überzeugungen mit, aber diese Geschichte war wieder einmal eine Ermutigung sich persönlich mit Gottes Wort und den Aussagen dazu auseinanderzusetzen.

Eine wunderbare Mischung aus Tiefgang und humorvollen Dialogen, ein Buch das Spaß macht und zum Nachdenken bringt!

Bewertung vom 23.06.2025
Bucher, Timna;Löwen, Anne

An Gottes Hand in den Tag


sehr gut

„Was uns Mamas guttut, nämlich den Tag mit Gott zu beginnen, tut auch unseren Kindern gut!“ (Zitat, S.6)

Die Idee hinter dem Buch finde ich wunderschön und die Liebe, die in dieses Projekt gesteckt wurde, kann man sehen und spüren.
Jedem Tag ist eine Doppelseite gewidmet und es gibt einen kurzen Text zum Vorlesen und Gebet als Abschluss. Die Texte sind kompakt und nicht zu lang und lassen sich so wunderbar auch am Morgen unterbringen, bevor der Kindergartentag beginnt. Jede Andacht ist für die Kinder sehr wertschätzend und liebevoll verpackt und in einfachen Worten formuliert.
Kinder lernen, dass sie willkommen und nie allein sind und in Jesus einen besonderen Freund haben. Aber es geht auch ums Freunde finden und dass es manchmal auch Tage gibt, an denen man nicht so fröhlich ist.

Das Buch hat einen sehr schönen Hardcover-Einband aus strukturiertem Material, wodurch es schon Spaß macht, das Buch in die Hand zu nehmen. Auch der Inhalt ist auf hochwertiges, dickeres Papier gedruckt und macht was her.
Das Buch ist, für meinen Geschmack, wunderschön illustriert und zu jedem Tag gibt es eine Zeichnung. Die Farben sind auch im Buch, sowie auf dem Titelbild zu sehen, in gedeckten Farben gehalten, vorwiegend in Naturtönen.
Ich habe mir nur die Frage gestellt, ob das für Kinder im Alter der Zielgruppe auch so ansprechend ist, wie für mich als Mama. Zumindest hier werden kräftige Farben definitiv bevorzugt, ganz nach dem Motto: je bunter, desto besser.

Insgesamt aber wirklich ein schönes Buch und eine tolle Möglichkeit gemeinsam in den Tag zu starten.
Eignet sich auch wunderbar als Geschenk zum Kindergarten-Start.