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Gisel

Bewertungen

Insgesamt 217 Bewertungen
Bewertung vom 17.12.2025
Schumacher, Jens

Lesen NERVT! - Bücher? Weg damit! (Lesen nervt! 4)


ausgezeichnet

Vergnüglicher Lesespaß für Leseanfänger

Die resolute Spinnendame Karoline Kneberwecht wohnt in einer Bibliothek und ärgert sich, dass sie nach den Besuchern immer wieder neu aufräumen muss – und das, obwohl sie ohnehin nicht gerne liest. Bücher sind in ihren Augen einfach überbewertet, und darum will sie auswandern: zum Mond, wo es gar keine Bücher gibt. Und tatsächlich landet sie dann an einem geheimnisvollen Ort voller seltsamer ... Bücher? Was ist denn nur hier passiert?

Das Buch ist bereits der vierte Band um die Spinnendame Karoline Kneberwecht, die von Büchern und ihren Lesern nur genervt ist. Man kann sich aber gut ohne weitere Vorkenntnisse in die Geschichte vertiefen. Das Buch wendet sich an junge Leser ab 7 Jahren und ist mit vielen lustigen Illustrationen aufgepeppt, der Text ist eher kurz gehalten und gut zu lesen auch für Leseanfänger. Dabei ist es total lustig, die Spinne in ihrer schlechten Laune anzutreffen, es gibt ja kein gutes Haar, das sie an den Lesern lässt. Wie denn auch, ist sie doch von Büchern und den Büchertrampeln einfach nur genervt! Die jungen Leser werden dabei direkt angesprochen und auch gleich mit eingespannt in die Aufgabe, die sich Karoline stellt, nämlich einen Flug auf den Mond. Der humorvolle Ton der Geschichte lädt auch Lesemuffel zum Lesen ein.

Karoline Kneberwechts Geschichten machen einfach Spaß, so dass ich dieses Buch unbedingt weiter empfehle. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Bewertung vom 17.12.2025
Louis, Édouard

Der Absturz


ausgezeichnet

Der Absturz eines jungen Lebens

Èdouard Louis versucht, das Leben seines früh verstorbenen Bruders nachzuvollziehen. Er hatte große Pläne, ist aber immer wieder in der harten Wirklichkeit gelandet, bis hin zur Alkohol- und Spielsucht.

Das Buch lehnt sich an eine Reihe von Édouard Louis an, die ich allerdings nicht kenne. Dennoch kann man sich auch ohne weitere Vorkenntnisse gut in dieser Geschichte zurechtfinden. Eddys älterer Bruder hatte schon immer einen schweren Stand in der Familie und rutschte immer weiter ab, bis er frühzeitig verstarb. In Rückblicken, sowohl den eigenen wie auch anderer Personen aus der Umwelt des Bruders, versucht der Autor dessen Leben nachzuvollziehen. Diese Berichte sind schonungslos offen, hier stellt sich der Autor auch immer wieder der Frage, wie er selbst zu seinem Bruder stand und warum er keine Emotion ihm gegenüber fühlte. Das schmerzte sicher nicht nur beim Schreiben, das schmerzt auch beim Lesen. Zurück bleibt der Leser mit einer Menge eigener Gedanken zum Umgang mit seinen Mitmenschen und letztendlich der Frage: Kann das auch in meinem Umfeld geschehen?

Diese schonungslos geschriebene Geschichte des Absturzes eines jungen Lebens ist nicht einfach zu lesen. Dennoch empfehle ich sie unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Bewertung vom 16.12.2025
Puchner, Eric

Weißes Licht


gut

Konnte mich nicht überzeugen

Garret und Charlie sind befreundet seit ihrem Studium. Bei Charlies Hochzeit mit Cece soll Garret die Hochzeitsrede halten. Als Garret Cece kennenlernt, verändert sich etwas in ihm. Und diese Veränderung wird das ganze weitere Leben dieser drei Menschen bestimmen...

Die Geschichte spielt in Montana, wo Charlies Leben sich auf dem Familienwesen abspielt und wo auch Garret nach Abbruch seines Studiums einen Job gefunden hat. Es ist kurz vor der Hochzeit von Charlie und Cece, als die drei Menschen, die sich freundschaftlich zugetan sind, unversehens aus ihrem bisherigen Leben gerissen werden. Die Geschichte ist in mehreren kaleidoskopartigen Splittern geschrieben, wechselt immer wieder die Perspektive und springt in der Chronologie der Ereignisse hin und her. Nach und nach wird dabei klar, welche Veränderung wie in das Leben dieser drei Menschen hineingegriffen hat. Die Erzählung lässt sich dabei viel Zeit, verharrt manchmal auch in meinen Augen zu sehr an einem Fleck, stellt den Leser vor die Frage, was in der Zwischenzeit geschehen ist... Mit den Charakteren konnte ich mich nicht so ganz identifizieren; immer wieder schien es mir, als wenn das Geschehen zu nahe an sie heran ging, so dass ich nur Ausschnitte, nicht aber den ganzen Menschen erkennen konnte. Letztendlich überwog der Eindruck des Bedrückenden, der mich bis zum Schluss des Romans begleitete. Beeindruckt haben mich die Beschreibungen der Natur in Montana, das Setting hat mich begeistert.

Insgesamt kann ich den Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen. Man kann das Buch lesen, aber wirklich empfehlen kann ich es nicht. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Bewertung vom 13.12.2025
Izquierdo, Andreas

Über die Toten nur Gutes / Ein Trauerredner ermittelt Bd.1


ausgezeichnet

Vom Trauerredner zum Detektiv

Mads Madsen ist Totenredner, bei der Beerdigung hält er die Rede über den Toten, und hier gilt: über die Toten nur Gutes. Für Mads ist es oft ein Detektivspiel herauszufinden, wer die Toten wirklich waren. Als ihn die Nachricht erreicht, dass sein alter Freund Patrick tot aufgefunden wurde, ist klar, dass Mads die Totenrede hält, so wie Patrick sich das gewünscht hat. Mads begibt sich auf die Suche nach Patricks Leben, denn er hatte seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt. Warum aber musste Patrick sterben? Auf der Suche nach den Hintergründen findet Mads sich in einem Netz aus Lügen und Geheimnissen wieder, und unversehens ist er mit all seinen Lieben in größter Gefahr.

Schon der Titel des Buches lässt auf Geheimnisse warten, denn klar erzählt jeder nur Gutes über die Toten, doch als Totenredner hat Mads sich selbst den Auftrag gesetzt, den wahren Menschen postmortem kennenzulernen. Nun soll er die Rede halten über seinen alten Freund, zu dem er vor ewigen Zeiten den Kontakt verloren hatte. Bald ahnt man die tödliche Gefahr, in die Mads sich mit seiner Suche begeben hat. Dabei wechselt sich pure Spannung mit liebevollem Humor ab, denn so ganz einfach ist die Familiengeschichte der Familie Madsen überhaupt nicht. Manches ist dabei ein bisschen überzogen, doch genau das bringt noch zusätzlich seinen Reiz in die Geschichte. Das Buch ist der Einstieg in eine Reihe, auf deren Fortsetzung ich mich bereits freue.

Mich hat dieser Krimi mit seiner Mischung aus Detektivgeschichte und Komödie bestens unterhalten können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Bewertung vom 10.12.2025
Leonora, Celine

Blackspell / Das Geheimnis der Blutmotten Bd.1


ausgezeichnet

Geheimnisse in düsterer Atmosphäre

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Eden nach Thunder Hall zurück, sie muss sich mit dem Vermächtnis ihres Vaters auseinandersetzen. In der ersten Nacht entdeckt sie im Wald die Leiche eines toten Mädchens, von Motten bedeckt, doch kurz darauf ist diese verschwunden. War es nur ein Alptraum, der sie erschreckt hat? Da ihr Vater ihr Erbe an die Bedingung geknüpft hat, dass sie ihre letzten beiden Schuljahre an der Wyndhouse Academy verbringen soll, findet sie sich dort an der Schule wieder. Sie entdeckt nicht nur, dass der Tod des Mädchens real war, sondern dass die Tote auch Schülerin dieser Schule war. Bald gibt es eine weitere Tote, wieder eine Mitschülerin der Academy. Zudem muss Eden sich damit zurechtfinden, dass alle Schüler der Wyndhouse Academy verborgene Kräfte haben, und auch Eden selbst soll welche haben. So viele Geheimnisse, die Eden dringend lösen möchte! Doch sie ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich dabei begibt...

Das Buch ist der Auftakt der Blackspell-Reihe. Eden muss sich nicht nur mit dem unerwarteten Tod ihres Vaters auseinandersetzen, sondern auch mit dem magischen Vermächtnis ihrer Eltern und einem Fluch, der über der Schule zu hängen scheint. Die besondere Mischung aus elitärer Schule mit all den Geheimnissen, die plötzlich auf sie einströmen, und dem Zeitdruck, der auf ihr lastet wegen der geheimnisvollen Toten mit den Blutmotten, lässt eine faszinierende Geschichte entstehen mit einer besonderen Atmosphäre, die den Leser schnell in das Geschehen hineinzieht. Überraschende Wendungen in der Geschichte halten die Spannung dauerhaft hoch. Ergänzt wird das Buch durch zwei Karten zur Wyndhouse Academy und ihrer Umgebung. Die erste Auflage ist besonders aufwändig gestaltet, wobei allein schon das Cover ins Auge fällt und das Interesse des Lesers weckt. Das Ende des Buches lässt sehr viele Fragen offen, auf die man sich in der Lektüre des nächsten Bandes freut.

Mich hat diese eher düster gehaltene Fantasy-Geschichte schnell in ihren Sog hineingezogen, ich freue mich bereits auf die Fortsetzung. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Bewertung vom 10.12.2025
Sohst, Kathrin

Zart im Nehmen


ausgezeichnet

Unbedingt empfehlenswert

Viele hochsensible Menschen tun sich (zunächst mal) schwer mit ihrer Sensibilität. Was allerdings manchmal schwach erscheint, trägt einen hohen Anteil an Stärke in sich.

Das Buch wendet sich an Menschen, die sich mit dem Thema Hochsensibilität auseinandersetzen, sei es, weil sie selbst fühlen, dass sie eine höhere Wahrnehmungsfähigkeit haben als ihre Umwelt, sei es, weil sie in ihrer Umgebung Menschen mit hoher Sensibilität haben. Das Buch wendet sich so an eine breite interessierte Leserschaft. Die Autorin Kathrin Sohst ist selbst hochsensibel und weiß somit, wovon sie schreibt. Ihre eigene Erfahrung fließt in dieses Buch hinein wie auch die Berichte vieler hochsensibler Menschen. Man wird das Buch immer wieder neu durchblättern können und dabei neue Anregungen für den eigenen Alltag finden. Es erweitert den Blick, wendet ihn von vielen frustrierenden Alltagserlebnissen weg zu den eigenen Stärke bzw. dem Weg dahin. Gerade in einer Umwelt, in der das Thema bisher noch recht wenig bekannt ist, hilft dieses Buch unbedingt weiter.

Dieser Ratgeber besticht durch die vielen Erfahrungen, die hineingeflossen sind und durch die vielen Anregungen, die man sich daraus holen kann. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Bewertung vom 10.12.2025
Moers, Walter

Qwert


ausgezeichnet

Hinreißende Fabulierkunst

Nach einem Sturz durch ein Dimensionsloch findet sich Qwert, der Gallertprinz aus der 2364. Dimension, in der Parallelwelt Ormia wieder, und zwar im Körper des Ritters Kaltbluth, den er aus Trivialromanen kennt, er liebt diese Bücher und kennt so gut wie alle Bände davon. Schon seine allererste Tat ist die eines Ritters würdig: Er befreit eine gefesselte Schönheit, die von einem Ungeheuer bewacht wird. Doch oh Graus, die Befreite ist eine gefürchtete Janusmeduse, die sofort aufbricht, um die Lebewesen in Ormia zu versteinern. Mit seinem Knappen zieht Qwert nun als Prinz Kaltbluth durch die Lande, dicht gefolgt von Bewohnern dieses Landes, die sich von ihm ins Unrecht gesetzt fühlen.

Und ab geht es auf eine wahnwitzige Reise in die mittelalterliche Welt eines Ritters, der seine ritterliche Vergangenheit nur aus den Büchern kennt, dafür aber verfolgt wird von allen Seiten! Die Reise geht durch eine Welt, die mit ganz vielen Überraschungen aufwartet. Walter Moers hat hier eine Welt zusammenfabuliert, in der er sich Anleihen genommen hat von den verschiedensten Ideen unserer Kultur, das alles einmal quer durch die Menschheitsgeschichte. So entsteht ein humorvoller Roman, der neben all den fantastischen Bildern auch mit jeder Menge Sprachwitz brilliert. Die passenden Illustrationen dazu entführen auch bildlich in die Welt von Ormia. Die Geschichte ist ein Ableger der Romane von Zamonien, ist aber in sich geschlossen und unabhängig von allen weiteren Büchern gut zu lesen.

Mich hat Walter Moers einmal mehr mit seiner hinreißenden Fabulierkunst bestens unterhalten. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe voller Überzeugung alle 5 möglichen Sterne.

Bewertung vom 04.12.2025
Flitner, Bettina

Meine Mutter


sehr gut

Spuren eines Lebens

Eine Lesung in Celle zu ihrem Buch “Meine Schwester” führt Bettina Flitner auf die Spuren ihrer Mutter, die vor 40 Jahren in Celle beerdigt wurde. Die Autorin lässt sich auf die vielen Fragen ein, die sie anspringen, und macht sich auf eine Reise voller Überraschungen, die sie in den Luftkurort Wölfelsgrund im ehemaligen Niederschlesien führt. Dort haben ihre Vorfahren bis zur Flucht 1946 ein Sanatorium geführt. Tagebücher einiger Familienmitglieder helfen ihr, die Geschichte ihrer Familie und damit das Leben ihrer Mutter neu zu begreifen, so dass sie sich mit ihrer Mutter post mortem versöhnen kann.

Es ist eine spannende Reise, auf der sich die Autorin plötzlich wiederfindet. Obwohl sie lange Zeit in ihrer Kernfamilie die Verbündete ihrer Mutter war, merkte ich beim Lesen einen Abstand, der zuletzt die Beziehung zwischen Mutter und Tochter prägte. Der Schreibstil ist von dieser Distanz der beiden Frauen geprägt, so dass es der Autorin gelingt, mit etwas Abstand eine neue Sichtweise zu gewinnen und diese auch dem Leser zu vermitteln. Zum Schluss blickt sie auf eine tragische Familiengeschichte mit vielen Geheimnissen, die es aufzudecken lohnt. Dabei springt die Erzählung zwischen mehreren Ebenen hin und her, so wie sich die Ereignisse vermutlich der Autorin selbst bei ihren Nachforschungen aufgedeckt haben.

Es ist immer wieder spannend zu lesen, wie die historischen Ereignisse so manche Familiengeschichte durcheinandergewirbelt haben. Mich hat diese biografische Erzählung in ihren eigenen Bann ziehen können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

Bewertung vom 01.12.2025
Tsokos, Michael

Mit kalter Hand / Die Sabine Yao-Reihe Bd.3


sehr gut

Spannend und sehr authentisch

Gerichtsmedizinerin Sabine Yao wird angefragt wegen ihrer Expertise in der Sonderkommission um den Pferderipper von Lübars. Es gibt eher wenig Informationen zu Pferderipper-Fällen, aber die Gefahr ist groß, dass der Täter irgendwann von Tieren auf Menschen umschwenkt. Auch in der Rechtsmedizin gibt es genügend zu tun, vor allem als mehrere Leichenteile im Wald gefunden werden.

Das Buch ist der dritte spannende True-Crime-Bestseller um die Rechtsmedizinerin Sabine Yao und ihre Arbeit. Wer die bisherigen Bände kennt, weiß vom Sachverstand des Autors Michael Tsokos, der selbst in der Rechtsmedizin tätig ist und deshalb genau weiß, wovon er schreibt. Auch in diesem Buch wird das schnell deutlich, wobei der Kunstgriff darin besteht, für den Laien unverständliche Begriffe der Praktikantin zu erklären, so dass es auch für jeden Leser verständlich wird, wovon hier erzählt wird. So spannend die beiden Fälle sind, die hier im Vordergrund stehen, und so authentisch auch die vielen Vorgänge in der Rechtsmedizin beschrieben werden, war es mir doch manchmal schon zu viel, wie sehr auf die vielen verschiedenen Vorgänge eingegangen wurde. Dabei ging in meinen Augen schon mal kurz der rote Faden der Geschichte verloren. Die Gerichtsmedizinerin Sabine Yao ist eine sympathische und äußerst kompetente Frau, sehr gerne folgt man ihr nicht nur in ihrer angestammten Arbeit, sondern auch in den weiteren Arbeitsbereichen, für die sie tätig ist.

Trotz einiger Längen hat mich auch dieser Band sehr schnell in seinen Bann ziehen können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

Bewertung vom 01.12.2025
Stein, Tina

Secret Forest Academy. Avas Bestimmung


ausgezeichnet

Magisch-fantastische Fantasywelt

Als Ava wieder einmal mitten im Wald aufwacht, will sich ihr ein unheimlicher Fremder aufdrängen, um Ava mitzunehmen. Er behauptet, er wisse, wo Avas Eltern sind. Unerwartet erhält sie Hilfe von einem sprechenden Bären: Urs verjagt den Fremden und nimmt Ava mit in eine geheime Schule. In der Secret Forest Academy erwarten sie magische Wesen und Mitschüler, die scheinbar viel mehr wissen als Ava – zumindest wussten sie bereits von ihren Eltern von ihrem magischen Talent. Ava beginnt zu ahnen, dass hinter dem Verschwinden ihrer Eltern eine große Geschichte steckt und ist bereit, sich ihrem Schicksal zu stellen.

Ava ist ein Mädchen, das in tiefer Trauer über das plötzliche Verschwinden ihrer Eltern ist und nun überraschend erfährt, dass sie in der Secret Forest Academy lernen kann, wie sie ihr magisches Talent entfalten kann. Auch über ihre Eltern erfährt sie einiges, was sie bisher nicht wusste. Dass ihr dieses Wissen aber so widerstrebend erteilt wird, hat mich etwas irritiert beim Lesen. Sie muss geradezu darum kämpfen, dass man ihr rechtzeitig die nötigen Informationen gibt – zu ihrem magischen Talent, zu ihren Eltern, zur Schule selbst. Ava weiß sich jedoch zu helfen, und das ist von Vorteil für alle, als die Schüler in größte Gefahr geraten. Das Ende der Geschichte ist so offen, dass man eigentlich sofort weiterlesen möchte. Schade, dass man da noch ein bisschen Geduld aufbringen muss, bis der nächste Band erscheint!

Diese Fantasy-Geschichte um Gestaltwandler und Seelentiere erzählt eine Geschichte voller Magie in einer faszinierenden anderen Welt. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.