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Hanali_92

Bewertungen

Insgesamt 55 Bewertungen
Bewertung vom 05.04.2024
Die verkaufte Sängerin / Cristina Bd.1
Lorentz, Iny

Die verkaufte Sängerin / Cristina Bd.1


ausgezeichnet

Ein fesselndes historisches Abenteuer

"Iny Lorentz entführt die Leser mit ihrem ersten Band der historischen Trilogie um die Sängerin Cristina, 'Die verkaufte Sängerin', ins Thüringen des 18. Jahrhunderts. Die Geschichte spielt im Jahr 1796 und dreht sich um die junge Cristina, die selbst in ihrer Gaukler-Familie aufgrund ihres blonden Haares als Außenseiterin gilt. Von den Behörden wird sie oft für ein entführtes Kind gehalten, was ihre Tante dazu veranlasst, sie kurzerhand an den Herzog von Sachsen-Meinigen zu verkaufen. Dort soll Cristina zur Sängerin ausgebildet werden, obwohl ihre Ausbildung mit militärischem Drill erfolgt. Trotzdem liebt sie die Musik und erregt bald Bewunderung, aber auch Missgunst und Neid. Als sie entführt wird, steht nicht nur ihre Karriere bei Hofe auf dem Spiel. Die Kleinstaaterei in Deutschland und die Napoleonischen Kriege Ende des 18. Jahrhunderts bilden den faszinierenden historischen Hintergrund für diese Romanreihe voller Abenteuer, Liebe und höfischer Intrigen. Iny Lorentz beschreibt die Geschichte toll, hält die Spannung hoch und liefert damit ein Muss für jeden Fan des Autorenpaars."

Bewertung vom 05.04.2024
Alles gut
Rabess, Cecilia

Alles gut


sehr gut

Sehr aktuell.

"Alles gut" von Cecilia Rabess ist mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es ist eine fesselnde Erzählung über wichtige Themen wie Rassismus, die Arbeitswelt in Amerika und die Bedeutung von Toleranz und Dialog.

Die Protagonistin Jess bekommt einen Traumjob bei Goldman Sachs, nur um dort auf Josh zu treffen, der sie schon während ihres Studiums mit seinen reaktionären Ansichten nervte. Doch aus anfänglichen Kontrahenten werden unerwartet Verbündete in einem Büro, in dem Jess als einzige Frau und einzige Schwarze oft gegen Vorurteile kämpfen muss.

Die Beziehungsentwicklung zwischen Jess und Josh ist authentisch und einfühlsam dargestellt, ebenso wie ihre Auseinandersetzungen, die von Toleranz und Respekt geprägt sind. Cecilia Rabess' Schreibstil ist packend und lässt den Leser tief in die Welt der Charaktere eintauchen.

Insgesamt hat mir "Alles gut" sehr gefallen. Es ist ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt und wichtige gesellschaftliche Themen anspricht.

Bewertung vom 19.03.2024
What We Fear / Lakestone Campus of Seattle Bd.1
Flint, Alexandra

What We Fear / Lakestone Campus of Seattle Bd.1


ausgezeichnet

"Lakestone Campus of Seattle: What We Fear" von Alexandra Flint entführt die Leser in eine fesselnde Welt voller Geheimnisse, Spannung und unerwarteter Wendungen. Die Geschichte folgt der jungen Harlow, die aufgrund einer verzweifelten Situation das Gesetz bricht, um ihrem kleinen Bruder zu helfen. Ihr Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als ihr ein Stipendium und die Möglichkeit zu Sozialstunden am Lakestone Campus in Seattle angeboten wird.

Das Zusammentreffen mit Zack, einem Literaturstudenten, der aufgrund eines Gendefekts nicht sprechen kann, eröffnet Harlow eine neue Perspektive. Obwohl sie versucht, ihre Vergangenheit geheim zu halten, kommen sich die beiden näher und entwickeln eine tiefe Verbindung. Doch nicht nur Zack, sondern auch Harlows früheres Hackernetzwerk rückt wieder in ihr Leben.

Flints Schreibstil ist mitreißend und fesselnd. Die Art und Weise, wie sie die Geschichte entwickelt und die Charaktere zum Leben erweckt, ist bemerkenswert. Man taucht regelrecht in die Welt des Lakestone Campus ein und fiebert mit den Figuren mit.

Besonders beeindruckend ist die Dynamik zwischen Harlow und Zack. Ihre unterschiedlichen Hintergründe und Herausforderungen machen ihre Beziehung authentisch und berührend. Man kann sich leicht in ihre Gefühlswelt hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen.

"Lakestone Campus of Seattle: What We Fear" ist ein Roman, der einen nicht mehr loslässt. Mit seiner fesselnden Handlung, den lebendigen Charakteren und dem flüssigen Schreibstil ist es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Eine klare Empfehlung für alle, die auf der Suche nach einem spannenden und emotionalen Leseerlebnis sind. Definitiv verdient es 5 von 5 Sternen!

Bewertung vom 29.02.2024
In einem Land nach unserer Zeit 1: Die Erwachte
Schaumlöffel, Anette

In einem Land nach unserer Zeit 1: Die Erwachte


gut

Ein vielversprechender Anfang mit Luft nach oben

"In einem Land nach unserer Zeit: Die Erwachte" von Anette Schaumlöffel entführt die Leser in eine faszinierende Zukunftswelt, in der die Menschheit mit den Folgen eines verheerenden Klimakollapses konfrontiert ist. Fünfhundert Jahre nach diesem Ereignis erwacht Regina aus ihrem Kälteschlaf und findet sich in einer Welt wieder, die sie nicht mehr kennt. Gemeinsam mit einer Katze, die sie gerettet hat, versucht sie, sich in dieser neuen Realität zurechtzufinden und ihre Vergangenheit zu rekonstruieren.

Die Idee hinter dem Roman ist äußerst vielversprechend und bietet reichlich Potenzial für eine fesselnde Geschichte. Schaumlöffels Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, was den Einstieg in die Handlung erleichtert. Auch die Thematik des ökologischen Wandels und der Mensch-Natur-Beziehung ist hochaktuell und regt zum Nachdenken an.

Jedoch muss ich zugeben, dass mich der erste Teil der Serie nicht vollständig überzeugt hat. Trotz des ansprechenden Schreibstils und der interessanten Konzeption fehlte es mir persönlich an Handlungstiefe. Die Charaktere blieben für mich oberflächlich und auch die Entwicklung der Geschichte konnte mich nicht vollständig packen. Es gab zu wenig Spannung, um mich wirklich zum Weiterlesen zu motivieren.

Dennoch möchte ich betonen, dass "Die Erwachte" keinesfalls schlecht ist. Es ist ein solider Einstieg in eine vielversprechende Serie, die durchaus das Potenzial hat, sich weiterzuentwickeln und zu verbessern. Ich bin gespannt darauf, wie sich die Geschichte in den folgenden Teilen entfalten wird und hoffe auf mehr Tiefe und Spannung.

Für Leser, die an dystopischen Zukunftsvisionen interessiert sind und gerne Romane mit ökologischem Fokus lesen, könnte "In einem Land nach unserer Zeit: Die Erwachte" dennoch einen Blick wert sein.

Bewertung vom 26.02.2024
Notizen zu einer Hinrichtung
Kukafka, Danya

Notizen zu einer Hinrichtung


ausgezeichnet

Highlight des Monats!


Danya Kukafkas "Notizen zu einer Hinrichtung" entfaltet in meisterhafter Weise die letzten 12 Stunden vor der geplanten Exekution von Ansel Packer. Diese Geschichte ist jedoch nicht allein die Chronik seiner Verbrechen, sondern vielmehr ein eindrückliches Porträt der Frauen, die er in seinem schrecklichen Wirken zurückgelassen hat.

Ansel Packer, mit dem Wissen um das grausame Schicksal, das ihm bevorsteht, wartet nicht nur auf seine Hinrichtung, sondern sehnt sich auch nach Anerkennung und Verständnis. Es ist nicht seine eigene Erzählung, sondern die vielschichtige Erzählung durch ein Kaleidoskop weiblicher Perspektiven – die Mutter, eine Schwester, die Kommissarin der Mordkommission – die die Tiefe von Ansels Leben beleuchtet.

Kukafka zeigt dabei nicht nur ein intensives Porträt eines Serienmörders, sondern stellt auch geschickt die Frage nach unserer kulturellen Obsession mit Kriminalgeschichten. Das Buch wird zu einem Spiegel, der unsere kollektive Faszination und Besessenheit mit diesen Erzählungen reflektiert.

Die düstere und zugleich fesselnde Atmosphäre des Buches erzeugt eine beklemmende Intensität. Es fühlt sich an, als wäre man in eine True-Crime-Dokumentation eingetaucht, so lebhaft und packend ist die Erzählung gestaltet. Die Sprache von Kukafka ist dabei von erstaunlichem Einfühlungsvermögen durchdrungen, was die Figuren lebendig und authentisch wirken lässt.

Insgesamt kann "Notizen zu einer Hinrichtung" zweifellos als Monatshighlight betrachtet werden. Die beklemmende Beschreibung, die düstere Spannung und die tiefgehenden Einblicke in die weibliche Perspektive verdienen klar 5 von 5 Sternen. Es ist nicht nur ein Buch über Verbrechen, sondern auch über Menschlichkeit und die Suche nach Verständnis in den dunkelsten Ecken der menschlichen Existenz.

Bewertung vom 26.02.2024
Frühlingsgeheimnisse / Season Sisters Bd.1
Helford, Anna

Frühlingsgeheimnisse / Season Sisters Bd.1


gut

Verborgene Geheimnisse

Die Geschichte der Frühlingsschwester Spring, einer wahren Rebellin unter den vier Season-Schwestern, verspricht eine spannende Reise in die Vergangenheit und die Bewältigung von Geheimnissen. Mit sechzehn Jahren floh sie nach London und fand sich in einem Strudel aus schlechten Entscheidungen wieder, was sie zu Sozialstunden bei der älteren Sophia Fowler verurteilte. Die überraschende Entwicklung zwischen Spring und Sophia, sowie die Enthüllungen über Daffodil Castle und Springs frühere Liebe Ethan, versprechen eine fesselnde Handlung.

Leider war meine persönliche Erfahrung mit "Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse" nicht ganz so überzeugend. Trotz des flüssigen Schreibstils gelang es mir nicht, mich vollständig in die Geschichte einzufinden. Die Erwartungen an die Handlung wurden nicht erfüllt, und ich fand es schwer, eine tiefere Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Die Thematik hätte das Potenzial für emotionale Tiefe und packende Enthüllungen gehabt, jedoch blieb dies für mich ungenutzt.

Dennoch möchte ich betonen, dass die Geschichte keineswegs schlecht ist. Sie eignet sich gut für zwischendurch und bietet einen angenehmen Lesefluss. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, was zu meiner leichten Enttäuschung beigetragen hat. Fans von Familiengeheimnissen und Liebesgeschichten mit einer Prise Nostalgie könnten durchaus Freude an "Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse" finden, auch wenn es für mich persönlich nicht das erwartete Leseerlebnis bot.

Bewertung vom 26.02.2024
Wir werden jung sein
Leo, Maxim

Wir werden jung sein


ausgezeichnet

Eine fesselnde Reise durch die Möglichkeiten der Verjüngung

Maxim Leo entführt die Leser in seinem Roman "Wir werden jung sein" auf eine mitreißende Reise, als die Teilnehmer einer Medikamentenstudie an der Berliner Charité plötzlich um Jahre jünger werden. Inmitten dieses unerwarteten Phänomens treffen wir auf faszinierende Charaktere wie Jakob, Jenny, Wenger und Verena, deren Leben sich auf wundersame Weise verändert.

Leo schafft es meisterhaft, nicht nur eine packende Handlung zu präsentieren, sondern auch tiefgründige Charaktere zu zeichnen, die mit ihren individuellen Hintergrundgeschichten und einer Prise Humor zum Leben erwachen. Ihre Entwicklung während dieses turbulenten Jahres wird einfühlsam und authentisch geschildert.

Durch Leo's flüssigen und mitreißenden Schreibstil wird das Buch zu einem regelrechten Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann. Dabei stellt der Autor geschickt große ethische und gesellschaftliche Fragen, die sich aus der Möglichkeit der biologischen Verjüngung ergeben.

"Wir werden jung sein" ist nicht nur ein spannender Roman, sondern auch eine Quelle der Reflexion über die menschliche Natur und die Auswirkungen des wissenschaftlichen Fortschritts. Ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt und lange im Gedächtnis bleibt.

Bewertung vom 26.02.2024
Die Burg
Poznanski, Ursula

Die Burg


sehr gut

Ein packender Thriller

Ursula Poznanskis KI-Thriller "Die Burg" entführt die Leser in eine fesselnde Welt aus Mittelalter-Atmosphäre und top-aktuellen KI-Szenarien, die einen nervenkitzelnden Lesegenuss versprechen. In diesem mörderischen Escape Game geht es um die halbverfallene Burg Greiffenau, die von Milliardär Nevio zu einer einzigartigen Escape-Welt umgebaut wurde. Mithilfe modernster Technik und einer künstlichen Intelligenz werden die unterirdischen Geheimgänge, Gruften und Verliese zu einem Spielplatz für Nervenkitzel und Abenteuer.

Das Buch beginnt mit einem fesselnden Auftakt, der den Leser sofort in die Geschichte zieht. Die Idee, eine KI als zentrales Element des Thrillers zu verwenden, ist äußerst originell und trägt dazu bei, dass die Handlung überraschende Wendungen nimmt. Die Autorin spielt geschickt mit den Möglichkeiten und Gefahren, die eine solche KI mit sich bringt, und schafft dadurch eine hochspannende Atmosphäre.

Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie Poznanski die Charaktere zum Leben erweckt und ihre individuellen Perspektiven und Motivationen einfängt. Die Vielfalt der Experten, die von Nevio für das Testspiel eingeladen werden, verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und Komplexität.

Das Ende des Buches ist ebenso packend wie der Anfang und lässt den Leser mit einem Gefühl der Befriedigung zurück. Poznanski gelingt es, die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten und gleichzeitig alle offenen Fragen zu klären.

Insgesamt ist "Die Burg" ein mitreißender Thriller, der mit einer faszinierenden Prämisse, starken Charakteren und einem packenden Plot überzeugt. Sowohl Fans von Ursula Poznanskis bisherigen Werken als auch Leser, die zum ersten Mal mit ihrem Schreiben in Berührung kommen, werden von diesem Buch begeistert sein. Ein absolutes Muss für alle Thriller-Liebhaber!

4,5 von 5 Sterne :)

Bewertung vom 26.02.2024
Die Entflammten
Meier, Simone

Die Entflammten


gut

Eine leidenschaftliche Odyssee durch Kunst und Schicksal

"Die Entflammten" von Simone Meier entführt die Leser in das künstlerische Umfeld Frankreichs und Hollands um 1900. Die Geschichte folgt der jungen Jo van Gogh-Bonger, die nach dem Verlust ihres geliebten Mannes Theo und dem tragischen Tod von Theos Bruder Vincent van Gogh vor der Herausforderung steht, allein mit einem Baby und hunderten unbekannten Gemälden zurückzubleiben. Ihr Entschluss, Vincents Werke weltberühmt zu machen, setzt eine faszinierende Erfolgsgeschichte in Bewegung.

Über ein Jahrhundert später taucht die Kunsthistorikerin Gina in Jos Geschichte ein und wird mit einer Welt voller Leidenschaft, Obsessionen und künstlerischer Visionen konfrontiert. Dabei trifft sie auf Ginas Vater, einen Schriftsteller, der seit Jahren vergeblich versucht, sein zweites Buch zu schreiben. Durch die fesselnde Erzählung über Jos kurze, doch folgenreiche Liebe und die beiden Familiengeschichten im Schatten der Kunst entfaltet sich vor den Lesern ein rauschhaftes Panorama.

Simone Meiers Schreibstil ist flüssig und von einer journalistischen Präzision geprägt, die durch gründliche Recherche untermauert wird. Trotzdem empfand ich persönlich das Buch teilweise als etwas langweilig. Dennoch handelt es sich um eine solide und mittelmäßige Lektüre, die vor allem Kunstliebhaber und Fans historischer Romane ansprechen dürfte.

Bewertung vom 26.02.2024
Everything I Hate About You / Mighty Bastards Bd.1
Saxx, Sarah

Everything I Hate About You / Mighty Bastards Bd.1


ausgezeichnet

Ein Wohlfühlroman

"Everything I Hate About You" von Sarah Saxx ist ein fesselnder Auftakt zu einer Reihe voller Romantik, Spannung und Emotionen. Die Geschichte dreht sich um Tessa, die entdeckt, dass ein Song, den sie geschrieben hat, von einem anderen als sein eigenes Werk ausgegeben wird. Entschlossen, den Diebstahl zu konfrontieren, bewirbt sich Tessa als Tourbusfahrerin der Band und gerät dabei in ein emotionales Wirrwarr aus Liebe, Wut und Verwirrung.

Saxx versteht es meisterhaft, die Gefühle und Gedanken ihrer Charaktere zu porträtieren, und zieht die Leser mit einer mitreißenden Handlung in den Bann. Die Liebesgeschichte zwischen Tessa und Alexander ist authentisch und berührend, und auch die Nebencharaktere tragen zur Tiefe der Geschichte bei.

Insgesamt ist "Everything I Hate About You" ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann. Die Beschreibungen sind lebendig, die Charaktere sind liebenswert, und die Geschichte ist einfach zum Verlieben. Ein perfektes Buch, um sich zu entspannen und in eine Welt voller Romantik und Abenteuer einzutauchen. Und mit dem vielversprechenden Auftakt dieser Reihe können die Leser gespannt sein auf weitere aufregende Bände.