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MarTina

Bewertungen

Insgesamt 792 Bewertungen
Bewertung vom 06.05.2021
Die Reise / Das Internat der bösen Tiere Bd.3
Mayer, Gina

Die Reise / Das Internat der bösen Tiere Bd.3


ausgezeichnet

Bei diesem Abenteuer handelt es sich um Band 3 rund um das Internat der Bösen Tiere. Man sollte die vorherigen Bände auch gelesen haben, um wirklich alles zu verstehen, da die Bücher aufeinander aufbauen.

Dieses Mal dreht sich alles um ein silbernes Kästchen, dass Schulleiterin Mrs Moa für Noel abgegeben hat. Natürlich ist Noel total neugierig, was sich in dieser Kiste befindet und hofft, dass er dadurch mehr über seine Mutter Sonya erfährt. Doch dann wird die kleine Schatulle gestohlen, ohne dass jemand etwas über den Inhalt weiß. Leider kann sich Noel auch nicht an Mrs Moa wenden, da diese das Internat verlassen hat. Und so macht sich Noel auf, Mrs Moa zu finden, um mit ihrer Hilfe etwas über den Inhalt des Kästchens herauszufinden. Auf dieser Reise gerät er wieder in ziemlich gefährliche Situationen ...

Es geht also spannend und unterhaltsam weiter. Mir gefällt, dass nach wie vor gerade die kleinen und auch - zumindest in meinen Aufgen - ekligen Tierchen Großes leisten. Noel hat ihnen viel zu verdanken, denn sie sind für ihn manchmal die Retter in großer Not. Da die Geschichte erst im Internat, dann auf dem Schiff und am Ende im Dschungel spielt, ist das Ganze auch sehr abwechslungsreich. Man ist total gespannt, ob bzw. wo Noel Mrs Moa findet und was das Geheimnis des Kästchens ist.

Ein bisschen schade ist es, dass man nicht mehr über Noels Vergangenheit erfährt. Zwar ist es eine unterhaltsame Geschichte, doch für das große Ganze hilft sie nicht wirklich weiter. Da bleibt nur, auf den nächsten Band zu hoffen.

Fazit:

Mir gefällt die Reihe immer noch sehr. Dieses Buch ist wieder spannend und abwechslungsreich. Trotzdem hoffe ich, dass man im nächsten Band endlich mehr über Noels Vergangenheit bzw. seine Familie erfährt.

Bewertung vom 29.04.2021
Das Mädchen im Nordwind
Baldvinsson, Karin

Das Mädchen im Nordwind


sehr gut

In diesem Buch werden abwechselnd die Geschichten von Luise und Sofie erzählt.

Luises Geschichte beginnt 1936. Sie ist zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt. Man erlebt mit ihr mit, wie die Zukunft für Juden in Deutschland immer grausamer wird. Wie ihre Familie versucht, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht aufzugeben, obwohl es immer düsterer für sie aussieht. Luises Liebe zum Isländer Jònas ist der einzige Lichtblick, der ihr bleibt. Und so steht sie bald vor einer schweren Entscheidung.

Sofie zieht 2019 wegen eines Schicksalsschlags und einer unglücklichen Beziehung nach Island. Dort will sie 3 Monate lang ein Häuschen auf Vordermann bringen. Bald lernt sie unfreiwillig Björgvin kennen, den Neffen der Hauseigentümerin. Und langsam kommen sich die Beiden näher.

Die Verbindung der Erzählstränge geschieht dann dadurch, dass Sofie ein altes Notizbuch von Luise findet. Dort schildert sie ihr Leben und begründet ihre Entscheidungen, die noch heute für viel Kummer und Wut sorgen. Keiner von Luises Nachfahren will mehr über Luise und ihre Aufzeichnungen wissen. Doch Sofie findet, dass Luise Unrecht getan wird und versucht, Luise und ihre Geschichte ihren Nachkommen näherzubringen.

Die gesamte Geschichte liest sich leicht und flüssig. Mir gefällt, dass man abwechselnd in das Leben von Luise bzw. Sofie eintaucht. Jeder Erzählstrang ist fesselnd, so dass man immer gespannt ist, wie dieser weitergeht. Auch mochte ich beide Frauen. Luises Kraft, nie aufzugeben oder auch Sofies Beharrlichkeit, aufzuzeigen, was hinter Luises Entscheidungen steckte.

Luises Erzählstrang war sehr traurig. Sie hatte so viel Verlust und Schmerz zu tragen. Trotzdem hat sie nie wirklich aufgegeben. Man hätte ihr aber auf jeden Fall ein bisschen mehr Glück gegönnt.
Bei Sofie war vor allem der Verlauf rund um Björgvin vorhersehbar. Da fand ich die Sache mit dem Notizbuch schon ein bisschen interessanter. Auch konnte ich Björgvins Verhalten nicht immer verstehen. Trotzdem habe ich auch Sofies Abschnitte gerne gelesen.

Fazit:

Eine unterhaltsame und berührende Geschichte.

Bewertung vom 21.04.2021
Pepino Rettungshörnchen Bd.1
Kramer, Irmgard

Pepino Rettungshörnchen Bd.1


ausgezeichnet

Die Feuerwehr ist für viele Kinder ein aufregendes und interessantes Thema. Da geht es dem kleinen Eichhörnchen Pepino nicht anders. Er wohnt mit seiner Familie im Dachboden einer Feuerwache. Daher ist er an diesem Thema auch ganz nah dran. Er lässt es sich auch nicht nehmen, die Feuerwehr bei dem einen oder anderen Einsatz zu begleiten. Auch wenn er klein ist, für ihn gibt es meistens etwas zu tun. Er hilft für sein Leben gern und möchte daher auch ein Rettungshörnchen sein. Doch sein Einsatz ist nicht nur bei der Feuerwehr gefragt. Auch manche Mitglieder seine Familie muss er vor allerlei Gefahren beschützen.

Ich habe das Buch unseren Kindern (7 und 9 Jahre) vorgelesen. Pepino mit seiner fröhlichen, aufgeweckten Art mochten wir sofort. Er ist ein mutiger kleiner Kerl und ein toller großer Bruder. Pepino erlebt hier ein großes Abenteuer bei dem es immer wieder etwas zu lachen gibt, aber auch oft mitgefiebert werden kann. Vor allem wenn der Marder Don Kling auftaucht, wird es nämlich für die Eichhörnchen sehr gefährlich. Da ist man immer sehr gespannt, wie das Ganze ausgeht.
Dazu geht es in der Geschichte um ganz viel Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Zusammenhalt. Das ist richtig schön.

Die gesamte Geschichte ist in 10 Kapitel mit angenehmer Länge aufgeteilt. Die fröhlichen, farbenfrohen Illustrationen, die die Geschichte begleiten, lockern den Text gleich ein bisschen auf. Auf diese haben unsere Mädels immer sehr gefreut.

Fazit:

Ein unterhaltsames Abenteuer mit Witz und Spannung. Mit Pepino und Co. hat man viel Spaß beim (Vor-)lesen!

Bewertung vom 20.04.2021
Sylvia und der Vogel
Koomen, Gemma

Sylvia und der Vogel


sehr gut

Freunde machen das Leben schöner und abwechslungsreicher - das merkt in diesem Buch auch die kleine Baumhüterin Sylvia. Anfangs meidet sie die Gesellschaft der anderen Baumhüter. Sie liebt die Ruhe und Einsamkeit. Doch durch einen jungen Vogel, der sich ungefragt in ihrer Höhle einnistet, lernt Sylvia, wie schön es ist, kleine Abenteuer mit ihrem neuen Freund zu erleben. Als dieser irgendwann weiterzieht, vermisst Sylvia ihn sehr. Doch nun ist sie auch bereit für neue Freundschaften mit den anderen Baumhütern. Denn sie weiß nun wie schön die Gesellschaft von anderen ist.

Ich habe das Buch unseren Kindern vorgelesen. Uns allen hat der Erzählstil gut gefallen. Auch die Botschaft, wie bereichernd eine gute Freundschaft sein kann, wird klar. Das hat mir gefallen.

Erwähnenswert sind auch die hübschen Illustrationen, die die Geschichte begleiten. Hier gibt es viel zu sehen. Vor allem die Bilder der Baumhüterhäuschen und deren Umgebung fanden unsere Mädels total toll. Auch mir gefallen die ansprechenden Bilder sehr.

Fazit:

Eine schöne Geschichte rund um Mut und Freundschaft, mit ansprechenden Illustrationen. Hier wird das Buch immer wieder gerne angeguckt.

Bewertung vom 19.04.2021
Heute bin ich sauer
Kauer, Jacqueline;Kauer, Daniel

Heute bin ich sauer


ausgezeichnet

Tage, an denen man einfach nicht gut gelaunt ist, kennt wohl jeder. Hier geht es Hund so. Er ist heute sauer. Sein Freund Floh prüft erst einmal den Säuerungsgrad. Und so erzählt Hund wie sauer er ist. Als Floh dann noch den Grund dafür erfahren will, fällt dieser dem Hund nicht mehr ein. Und so ist auch wieder Platz für gute Laune.

Der Text ist sehr überschaubar. Pro Seite gibt es auf der linken Seite 1 bis 3 Sätze, auf der rechten findet man die dazugehörige Illustration. Diese sind sehr ausdrucksstark. Man kann die Stimmung der Beiden immer im Gesicht ablesen. Das ist sehr gelungen. Außerdem gefällt uns der Illustrationsstil sehr.

Unsere Mädels fanden das Buch witzig. Vor allem der grummelige Hund sorgte für Heiterkeit. Dazu ist es total schön, wie Floh versucht, seinem Freund zu helfen. Mir gefällt, dass die Botschaft für Kinder selbsterklärend ist. Außerdem sind auch die sauer-Vergleiche für die Kleinen verständlich. Dazu kann man das Buch auch noch wunderbar vorlesen. Wenn man hier den Hund grummeln lässt, ist es gleich noch unterhaltsamer. Wir hatten hier auf alle Fälle großen Spaß.

Fazit:

Ein lustiges und toll illustriertes Bilderbuch mit einer schönen Botschaft.

Bewertung vom 19.04.2021
Das Mädchen und der flüsternde Wald
Anderson, Sophie

Das Mädchen und der flüsternde Wald


ausgezeichnet

Wo komm ich her und warum bin ich so anders? Diese Fragen beschäftigen Janka sehr. Sie wurde als kleines Mädchen von ihrer Ziehmutter im Wald gefunden, weiß aber nichts über ihre richtigen Eltern. Sie erinnert sich nur an eine Bärin, die sich wohl früher um sie gekümmert hat. Was sicher ist: Janka fühlt sich im Dorf nicht immer wohl, hat sehr wenige Freunde und ist nicht glücklich, da sie das Anderssein immer spürt. Auch wenn ihre Mamotschka sie über alles liebt, sie kann Janka dieses Gefühl nicht nehmen. Eines Tages verändert sich dann auch noch Jankas Körper: Sie bekommt Bärenbeine. Da wird für Janka klar, dass sie ihrer Vergangenheit auf die Spur kommen muss. Und so macht sie sich auf in den Wald, um endlich die Antworten auf ihre Fragen zu finden.

Die Geschichte wird von Janka selbst erzählt. Ich mochte sie sofort. Sie ist ein mutiges Mädchen, dessen Gedanken und Gefühle man nachvollziehen kann. Ihre Reise ist dann ein großes Abenteuer voller Fantasie und Märchen. Genau das ist auch besonders an diesem Buch. Zwischen Jankas Erzählung werden immer wieder Märchen eingefügt, die etwas aus der Geschichte erklären oder auch auf Jankas Vergangenheit hinweisen. Diese Art, mehr über das Ganze zu erfahren, ist einfach wunderschön. Dazu kommen auch die detaillierten Schilderungen der Schauplätze und Situationen. Man hat dadurch immer ein Bild vor Augen. Das ist sehr gelungen.

Jankas Weg ist voller Gefahren, aber auch schönen neuen Erfahrungen. Man lernt ganz besondere Figuren kennen, von denen man nicht immer weiß, ob sie zu den Guten gehören. Auch die Tiere im Wald sind Janka nicht immer wohlgesonnen. Es ist also immer sehr spannend und mitreissend, so dass man das Buch kaum weglegen kann.

Ganz toll sind auch die vielen kleinen Botschaften, die in der Geschichte stecken. Man merkt, wie wichtig der Zusammenhalt ist, dass man manchmal erst aufbrechen muss, um zu merken, was man alles hatte oder auch, wie wichtig es ist, seine Vergangenheit zu kennen. Diese sind auch sehr gelungen in die Geschichte eingebunden.

Fazit:

Ich bin begeistert! Dieser wunderschöne, märchenhafte Erzählstil hat mich total gefesselt. Dazu ist die Geschichte voller Fantasie, Spannung und tollen Botschaften. Alles in allem: Sehr empfehlenswert!

Bewertung vom 14.04.2021
Die Superheldin in dir: Entdecke deine geheimen Kräfte
Kaiser, Natasa;Wieja, Corinna

Die Superheldin in dir: Entdecke deine geheimen Kräfte


ausgezeichnet

In diesem Buch können Mädels ihre geheimen Superheldinnenkräfte entdecken. Unsere Tochter war gleich begeistert von der abwechslungsreichen und fröhlichen Aufmachung des Buches. Da macht das Bearbeiten viel Spaß. Die Seiten sind in pink, türkis und lila gehalten. Verschiedene Schriftarten und Illustrationen machen das Ganze sehr ansprechend. Auf den Seiten wechseln sich Tests mit kreativen Aufgaben wie Basteln oder Malen ab. Dazu gibt es auch noch tolle Tipps und Erklärungen.

Das gesamte Buch ist in 3 Abschnitte eingeteilt:
Im ersten Teil macht man erst einmal eine Bestandsaufnahme. Hier geht es darum, sich selbst einzuschätzen, die eigenen Vorlieben und Abneigungen, Schwächen und Stärken zu erkennen.
Der nächste Abschnitt dreht sich um das eigene Zuhause, die Familie und die Freunde.
Im letzten Teil geht es dann um die Zukunft. Hier geht es beispielsweise darum, Neues auszuprobieren, sich Ziele zu stecken und seine Wünsche zu formulieren.

Unsere Tochter findet das Buch richtig toll. Bisher ist sie mit Feuereifer bei der Sache. Gerade die große Abwechslung gefällt ihr. Auch ich bin sehr begeistert. Wenn die Kinder das Buch wirklich bewusst ausfüllen, können sie hier wohl einiges daraus mitnehmen. Vielleicht wird das eigene Selbstbild auch ein bisschen positiv gestärkt.

Fazit:

Ein ansprechend gestaltetes Buch, mit interessanten Tipps, abwechslungsreichen Mitmachmöglichkeiten und toller Botschaft. Alles in allem: Sehr empfehlenswert!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 09.04.2021
Rosarotes Glück
Sideropoulos, Susan

Rosarotes Glück


sehr gut

In diesem Buch erzählt die Autorin von ihrem Leben und ihrer Einstellung dazu. Der Schreibstil ist flüssig, so dass sich das Buch gut lesen lässt. Es ist interessant, wie sich ihr Leben entwickelt hat. Außerdem gefällt mir ihre sympathische, offene Art. Man kann ihr dazu oft zustimmen: Im Leben kommt es wirklich darauf an, auf was ich meinen Fokus lege. Man kann das Glas halb voll oder halb leer sehen - je nach Einstellung ist man dann gut oder schlecht drauf. Das eigene Leben kann man selbst gestalten.

Neben Unterhaltung sorgt das Buch also auch dafür, dass man sich die oben genannten Dinge nochmals bewusst macht. Man hat viel mehr Einfluss auf sein Leben, als man manchmal denkt. Mir gefällt außerdem der Ausdruck der rosaroten Brille gut. Erst einmal vom Guten ausgehen, schadet normalerweise nicht. Außerdem lebt man damit wohl wirklich im Endeffekt glücklicher.

Fazit:

Leicht zu lesen, mit guten Denkanstößen. Mir hat das Buch gefallen.

Bewertung vom 08.04.2021
Supermops und die erstaunliche Eiszeit
Gorny, Nicolas

Supermops und die erstaunliche Eiszeit


ausgezeichnet

Helden sind immer im Dienst, denn Ganoven machen auch keinen Urlaub. Helge ist zwar nicht begeistert, dass Mops und er nicht einmal in Ruhe einen Kinofilm angucken können. Doch wenn die Rettung der Welt ansteht, kann man sich natürlich auf die Beiden verlassen. Und die Welt steht wirklich auf dem Spiel. Lady Schockfrost will nämlich eine neue Eiszeit erschaffen, da sie den Sommer überhaupt nicht erträgt. Und so müssen Helge und Supermops zeigen, dass sie auch einer Eislady gewachsen sind.

Bei uns wurde das Buch von unserer Großen (9 Jahre) vorgelesen. Gleich anfangs wird klar, dass man sich mit Lady Schockfrost lieber nicht anlegt. Das machte die Geschichte dann auch sofort spannend. Dazu sorgte das Helge- und Supermops-Team auch immer wieder für Heiterkeit - wenn auch manchmal unfreiwillig. Auf alle Fälle wird man hier gut unterhalten. Unsere Mädels waren von Anfang bis Ende begeistert bei der Sache. Hier hatte die Große beim Vorlesen und auch ihre Schwester beim Zuhören gleichermaßen Spaß.

Die gesamte Geschichte ist in 10 Kapitel mit angenehmer Länge aufgeteilt. Die größere Schrift und Zeilenabstand sind kindgerecht. Außerdem lockern die schwarz-weißen Illustrationen, die immer wieder auftauchen, den Text etwas auf und sorgen auch gleich für ein bisschen mehr Lesemotivation. Es machte unseren Mädels Spaß, die Geschichte hier mitverfolgen zu können.

Fazit:

Ein witziges und spannendes Abenteuer mit ganz besonderen Superhelden.