Benutzer
Top-Rezensenten Übersicht

Benutzername: 
Krimihexe
Wohnort: 
Hamm Westfalen

Bewertungen

Insgesamt 302 Bewertungen
Bewertung vom 20.11.2011
Der Mann, der kein Mörder war / Sebastian Bergman Bd.1
Hjorth, Michael;Rosenfeldt, Hans

Der Mann, der kein Mörder war / Sebastian Bergman Bd.1


sehr gut

Ein guter solider psychologisch gut aufgebauter Krimi. Der 16-jährige Roger wird in einem See in Västeräs tot aufgefunden, das Herz wurde ihm rausgeschnitten. Kommissarin Hunter fordert die Reichskrim an, um den Fall aufzuklären. So kommen, Torkel, Ursula, Vanja und der Computerspezialist Billy angereist, um sich in die Arbeit zu stürzen. Der Psychologe Sebastian stößt zufällig zu den Ermittlungen, Torkel und er waren vor Jahren gut befreundet- er bittet Torkel um der alten Freundschaft willen, an den Ermittlungen teilhaben zu können, verfolgt aber damit eigene Interessen. Ursula, die Sebastian ebenfalls von früher kennt, ist nicht begeistert. Erst kristallisiert sich schnell ein Verdächtiger raus, der Roger übel gemobbt hat, schnell stellt sich allerdings raus, dass dieser es nicht gewesen sein kann.

Sebastian macht sich mit seiner überheblichen und besserwisserischen Art nicht unbedingt Freunde, sein Hang zu Frauen macht die Sache nicht besser, da er auch vor den Frauen nicht halt macht, die in diesem Fall involviert sind. Allerdings ist er eine tragende Figur, ohne die das Buch langweilig wäre. Letzendlich hat er mit seinem Schlußfolgerungen auch immer Recht, was die anderen zähneknirschend eingestehen müssen. Als der Täter gefaßt scheint und eine große Pressekonferenz stattfindet, gibt es in dem Fall nochmal eine dramatische Wende.

Super geschrieben, nachvollziehbar, die Chraktere gut dargestellt, vor allem der von Sebastian. Sehr empfehlenswert.

Das Ende allerdings, als Sebastian einer privaten Spur folgt, ist die Autorin doch etwas über das Ziel hinausgeschossen, da diese Verwicklung doch sehr unglaubwürdig ist.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.11.2011
Der Vollstrecker / Detective Robert Hunter Bd.2
Carter, Chris

Der Vollstrecker / Detective Robert Hunter Bd.2


sehr gut

Hunter und Garcia ermitteln wieder !! In einer Kirche findet der Ministrant den Pfarrer ohne Kopf vor, da wo der Kopf sein sollte, befindet sich ein Hundekopf. Die Tat läßt auch einen Racheakt oder großen Haß schließen. Auf dem Rücken des Pfarrers ist eine blutige 1 geschrieben. Leider finden sich so gar keine Anhaltspunkte, am nächsten Tag wird eine Frau in einem leeren Haus tot aufgefunden, sie wurde auf unvorstellbar grausame Weise umgebracht, sie wurde vor einem Kamin buchstäblich geröstet, von ihrer Freundin erfährt die Polizei, dass sie große Angst vor Feuer hatte. Auch auf ihrem Rücken befindet sich eine Zahl. Der Täter konftrontiert die Opfer mit ihren größen Ängsten. Die Zeit rennt für Hunter und Garcia, denn der Täter ist noch lange nicht fertig.

Die Geschichte ist wahnsinnig spannend erzählt und die Story ist in sich schlüssig. Ein richtiger Schlafkiller, da man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Für mich persönlich war es etwas sehr detaillreich und blutig, allerdings kann man es trotzdem noch gut lesen. Der Schluss vielleicht etwas dick aufgetragen, aber das nimmt nichts vom Lesevergnügen.

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2011
Erlösung / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.3
Adler-Olsen, Jussi

Erlösung / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.3


ausgezeichnet

Ein gelungenes Wiedersehen mit Carl Moerk und seiner Truppe. Das Sonderdezernat Q bekommt eine ältere Flaschenpost auf den Schreibtisch, das besondere daran, der Brief in der Flasche ist ein Hilferuf und mit Blut geschrieben und schon ein paar Jahre alt. Die ungleiche Truppe läuft zur Höchstform auf. Sie schaffen es, die restlichen vom Wasser verwischten Buchstaben zu ergänzen, so dass die Worte auf dem blutigen Brief einen Sinn ergeben, der Inhalt ist harte Kost und läßt einem das Blut in den Adern gefrieren. Ein sehr gefährlicher und zugleich unauffälliger Mann enführt und mordet Kinder / Jugendliche und erpresst die Eltern und schafft es immer wieder ungeschoren davon zu kommen, aber er hat nicht mit dem Sonderdezernat Q gerechnet, die ihm bald schon dicht auf den Fersen ist.

Ich habe schon die beiden letzten Teile von Jussi Adler-Olsen gelesen und war begeistert, diese dritte Teil allerdings toppt alles bisher da gewesene. Ich habe das Buch in atemloser Spannung verschlungen und konnte es nicht aus der Hand legen - Story schlüssig und bei all dem Grusel noch eine gute Portion Humor. Bei den Spielchen zwischen Carl und der Assistentin Rose bzw. der Schwester Ysra muß ich immer noch lachen. Ein großartiger Thriller, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

57 von 102 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.06.2011
Vom anderen Ende der Welt
Winterberg, Liv

Vom anderen Ende der Welt


sehr gut

Vom anderen Ende der Welt

Mary Linley, eine junge Frau Anfang des 18. Jahrhunderts, soll nach dem Tod ihres Vaters auf Wunsch der Tante so schnell wie möglich eine gute Partie heiraten. Mary, von ihrem Vater, einem Botaniker hat sie viel über Pflanzen, Tiere und Krankheiten sowie Heilungsmethoden gelernt. Ihr großen Traum ist es, an einer Expidition auf dem Schiff Sailing Queen unter der Leitung des Botanikers Carl Belham teilzunehmen. Sie sieht keinen anderen Ausweg, als sich als Mann zu verkleiden und bekommt tatsächlich einen Job als Zeichner.

Das Leben an Bord ist hart, Seekrankheit, Hunger, verdorbene Lebensmittel und Krankheit fordern ihre Opfer. Mary schlägt sich tapfer und freundet sich mit dem Schiffsjungen Seth an - vor allem mit ihrem Chef Carl Belham verbindet sie eine besondere Beziehung. Da sie mit dem Assistenten von Belham, Franklin, eine Kabine teilt, kommt ihre wahre Identität dann doch schneller als erwartet ans Licht, Belham und auch Franklin schweigen darüber, da sie einen Skandal fürchten. Mehr möchte ich dann über den Inhalt des Buches nicht verraten, das würde den Spaß am Buch trüben.

Der Schreibstil ist super, die Geschichte rund - es hätte genauso gewesen sein können. Die Beschreibungen sind plastisch, man kann förmlich das Meer riechen. Auf dieses Abenteuer habe ich mich gern eingelassen und die Beschreibungen über das Leben an Bord haben mich oft schaudern lassen. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, nicht nur den Abenteurern unter uns. Man taucht ein in die schillernde bunte Welt von großer Seefahrt, fremden Kulturen, exotischen Inseln und einem völlig anderem Leben in einem früheren Jahrhundert.

Großes Kompliment an die Autorin für dieses Erstlingswerk.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.05.2011
Tod im Schärengarten / Thomas Andreasson Bd.2
Sten, Viveca

Tod im Schärengarten / Thomas Andreasson Bd.2


sehr gut

Dies ist der zweite Fall von Thomas Andreasson, auch seine beste Freundin Nora Linde ist wieder dabei. Bei Beginn einer Segelregatter vor den Schäreninseln wird der bekannte Anwalt Oscar Juliander erschosssen, der Schuss fällt genau mit dem Startschuss der Regatter zusammen, was auf eine geplante Tat schließen läßt. Thomas und seine Kollegin Margit ermitteln, praktisch alle Anwesenden zur Zeit des Startschusses kommen in Frage, da die Aufmerksamkeit zu dieser Zeit auf die Boote gerichtet war. Die Ermittlungen im versnobten Seglermilieu gestalten sich schwierig, da sich alle Verdächtigen gegenseitig ein Alibi geben und Juliander bei vielen Menschen verhaßt war. Als ein zweiter Mord geschieht, stehen Thomas und Margit wieder am Anfang.

Auch im Privatleben läuft nicht alles rund, Thomas hat sich mit der jungen Tochter des Chefs eingelassen, die sehr in ihn verliebt ist, merkt aber dann doch, dass diese Beziehung keine Zukunft hat, was nicht nur am Altersunterschied liegt. Nora hat großen Stress mit ihrem Mann Henrik, da dieser das geerbete Haus in Sandham verkaufen will und für Noras Wünsche kein Ohr hat, sondern sich in die Richtung seiner versnobten Mutter entwickelt. Ein Streit droht zu eskalieren.

Gut geschrieben, alle Elemente da, die ein Krimi haben muss. Mir hat allerdings der erste Teil um Längen besser gefallen, bin allerdings Dank der sympathischen Hauptpersonen längst Fan dieser Serie geworden und bin gespannt wie es weitergeht !!

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 24.03.2011
Verwesung / David Hunter Bd.4
Beckett, Simon

Verwesung / David Hunter Bd.4


ausgezeichnet

Hier beginnt die Story 8 Jahre zuvor, David Hunter wohnt mit seiner Frau Kara und Tochter 5järhigen Alice in London. Er wird nach Darmoor gerufen, dort wurde von Fussgängern in den Sümpfen eine Frauenleiche gefunden, bei der es sich um eins der Opfer von Serienmörder Monk handelt, der sich bisher beharrlich geweigert hatte, die Stellen der Gräber seiner Opfer zu verraten. Die Suchaktion, an deren Team auch Polizeichef Simms, Hunters früherer Freund Terry Connors und dessen Assistent Rooper, die Polizei-Psychologin Sophie Keller und der arogante Archäologe Professor Wainwreight. Monk kann sich angeblich nicht erinnern, wo er die Leichen versteckt hat und erklärt sich bereit, bei der Suche der Opfer zu helfen. Simms und auch Wainwright möchten bei einem eventuellen neuen Leichenfund dem Ruhm für sich einstreichen und im Team kommt es daher zu Spannungen. Die Aktion endet in einem Fiasko, als Sophie, die davon besessen ist, die Gräber zu finden tatsächlich ein Grab findet, worin sich allerdings ein totes Tier befindet und Monk bei einem Fluchtversuch den Polizeihund tötet - das ganze spielt im regnerischen Herbst bei anschaulich dargestellten Nebelschwaden, was die ganze Story besonders gruselig erscheinen läßt. Schließlich wird die Aktion abgeblasen und die Leichen nicht gefunden.

8 Jahre später, Dr. Hunter wohnt inzwischen wieder in London und wird durch Terry über den Ausbruch von Monk informiert. Alle aus dem damaligen Team haben Angst vor der Rache von Monk, da vor allem Prof. Wainwreight vor 8 Jahren keine Gelegenheit ausgelassen hatte Monk zu beleidigen. Sophie, die ihren Beruf inzwischen aufgegeben hat und in einem sehr abgelegenen Haus in der Nähe von Dartmoor wohnt und töpfert, bittet Hunter um Hilfe doch noch die Gräber der beiden Zwilligsmädchen zu finden und hatte die letzten Jahre Monk mit Briefen bombadiert mit der Bitte zu helfen. Als Hunter bei Sophie ankommt, ist diese inzwischen überfallen worden und ihr Haus ist verwüstet, kurz darauf wird Prof. Wainwright ermordet. Alles deutet auf Monk als Täter hin. Doch einige Puzzleteile passen nicht so richtig und kommen Hunter komisch vor.

Hunter lässt sich von mehreren Seiten benutzen und tappt mit offenen Augen in die Fallen, was die ganze Story sehr glaubwürdig erscheinen lässt. Mir hat dieser vierte Teil mal wieder richtig gut gefallen, am Ende ist dann doch nicht alles so, wie es scheint. Spannend geschrieben, ich habe eine Nachtschicht eingelegt, weil ich einfach nicht mehr aufhören konnte und mich das Buch so gefangen hat. Ich freue mich schon sehr auf den fünften Teil.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.03.2011
Fische kennen keinen Ehebruch
Aderhold, Carl

Fische kennen keinen Ehebruch


gut

Valerie lebt mit Mann und Teenagertochter als Kassiererin eines Supermarktes ein eher langweiliges Leben. Als ihre Freudinnen ihr zum 40. Geb. eine Typberatung schenken, und sie nun blond mit engem Kleid und hohen Schuhen daherkommt, bekommt sie von allen Seiten Komplimente, nur von ihrer Familie nicht. Aus einer Laune heraus geht sie morgens nicht wie gewohnt zur Arbeit, sondern findet sich in einem Zug wieder, mit dem Ziel Toulouse.

2 Paare und eine ältere Frau teilen mit ihr das Abteil, wobei es Spannungen gibt, da beide Männer ganz offen mit ihr flirten. Während sich der Zug immer weiter von ihrem alten Leben entfernt, lernt sie die unterschiedlichsten Menschen kennen und da auch zur gleichen Zeit in einer Frauenzeitschrift ein Artikel mit ihrer Typveränderung erscheint, wird sie von einem Frauenchor als Heldin gefeiert und muss Autogramme geben. Ich war total auf das Ende des Buches gespannt. Witzig auch die 75-jährige Mitfahrerin Colette mit der Geschichte von ihren 2 Liebhabern.

Ich muss sagen, dass ich nicht viel Erfahrungen mit französischer Literatur habe, daher war ich ganz gespannt. Die Franzosen haben in jeder Hinsicht eine Leichtigkeit im Umgang mit ihren Mitmenschen, das findet man in Deutschland sicher nicht. Die Beschreibung der Party im Zug fand ich sehr gelungen und wäre gern dabei gewesen. Für mich auf jeden Fall - Gute Unterhaltung !!!

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 18.03.2011
VIRALS - Tote können nicht mehr reden / Tory Brennan Trilogie Bd.1
Reichs, Kathy

VIRALS - Tote können nicht mehr reden / Tory Brennan Trilogie Bd.1


ausgezeichnet

Tory Brennan lebt seit dem Unfalltot ihrer Mutter bei ihrem Vater Kit, von dem sie allerdings erst nach dem Tod ihrer Mutter erfahren hat. Sie leben zusammen auf einer abgelegenen Insel, ihr sehr junger Vater ist mit der plötzlichen Vaterschaft eines Teenager etwas überfordert und hat als Meeresbiologe ohnehin wenig Zeit für seine Tochter. Tory verbringt den Großteil ihrer freien Zeit mit ihren 3 Freunden. Die vier begeben sich auf gefährliches Terrain, als sie auf einen Verdacht hin in ein Forschungslabor eindringen und dort einen Wolfshundwelpen befreien, an dem offensichtlich Versuche durchgeführt wurden, sie verstecken den Welpen und pflegen ihn gesund !! Merkwürdige Dinge passieren, sie werden verfolgt und haben auf einmal minutenlange Schübe in denen sich ihr Geruch- und Geschmackssinn sowie das Sehvermögen in das eines Wolfes verwandelt. In der Nähe des Forschungslabors finden sie zudem noch menschliche Knochen, sie informieren ihre Eltern und die Polizei, die dann an genau der Stelle nur noch Affenknochen finden. Sie wirken daraufhin auf ihre Umwelt nicht sehr glaubhaft und recherieren auf eigene Faust, was sich als sehr gefährlich herausstellt.

Ich muss sagen, dass ich den Klappentext nur überflogen habe und mir war nicht klar, dass es sich hierbei um den Auftakt einer Jugendserie handelt, Tempre Brennan wird zwar erwähnt, kommt aber nicht im Buch vor. Nichts desto trotz bin ich von diesem Buch sehr begeistert. Es ist spannend, gut, schlüssig und glaubwürdig erzählt, da ich fast alle Bücher von Kathy Reichs kenne, habe ich sie natürlich bei diesem Buch auch wiedererkannt. Ich habe beim Lesen dann schon gemerkt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, da die Sprache einfach gehalten ist, die Story leicht zu verfolgen ist und die Denke und Probleme von 14 - 16jährigen Mädchen und Jungen thematisiert sind, keine blutigen Details genannt werden und es nur einen Handlungsstrang gibt. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Teil.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.