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Kuehn, S.

Bewertungen

Insgesamt 856 Bewertungen
Bewertung vom 11.08.2023
Tasmanien
Giordano, Paolo

Tasmanien


gut

Eher verstörend
"Tasmanien" von Paolo Giordano ist ein Buch, welches mich sehr nachdenklich aber auch ein wenig ratlos zurücklässt.
Paolo ist auf der Suche, auf der Suche nach sich selbst, seiner Vergangenheit, seiner Zukunft. Er stellt hier alles in Frage und akzeptiert auch gleichzeitig. Er beschreibt entstehende und zerbrechende Freundschaften, er schaut in die Zukunft und in die Wolken.
Durch seine journalistische Tätigkeit kommt Paolo viel in der Welt rum und greift Themen sehr persönlich auf, Terroranschläge in Paris und Rom, der Klimawandel und endlose Konferenzen dazu. Er schreibt ein Buch über die Bomben von Hiroshima und Nagasaki und lässt uns als Leserinnen an den Recherchen dazu teilnehmen.
Es werden viele Themen aufgegriffen, bei einigen hätte ich gerne tiefer geschaut und insgesamt ist mir alles ein wenig zu unsortiert. Ein wenig gibt es einen roten Faden über seine Beziehung und seine Freundschaften, aber ich habe ihn hier des Öfteren verloren.
Das Buch und viele der Themen haben mich ergriffen und interessiert, mich dann aber wieder in der Ausführung enttäuscht.
Der Sprachstil ist sehr schön und auch gut verständlich und letztendlich habe ich viele Anregungen enthalten, mich auf eine Suche zu begeben, eine Suche in mir selbst, eine nach Hoffnung und Zuversicht und einer Zukunft.

Bewertung vom 11.08.2023
Düstergrab / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.6
Fölck, Romy

Düstergrab / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.6


ausgezeichnet

Verwicklungen im Norden
"Düstergrab" von Romy Fölck ist schon der sechste Band einer Reihe um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Ich habe noch nicht alle Bände gelesen, das ist aber zum Verständnis des aktuellen Falls nicht notwendig, nur um die Zusammenhänge und Bindungen zwischen den Protagonisten besser zu verstehen.
Hier werden nach einer Beerdigung am nächsten Tag Spuren der Schändung an dem Grab entdeckt und beim Exhumieren eine weitere Leiche im gleichen Sarg gefunden.
Die Tote gibt viele Rätsel auf, sie ist sehr altmodisch gekleidet und irgendwie auch friedlich bestattet. Da gibt es Fragen nach der Identität und es tauchen erste Zusammenhänge zu einem lange zurückliegenden Fall von Kindesentführung auf, der nie geklärt wurde.
Zusätzlich zu diesen Ermittlungen gibt es noch einen weiteren Fall um ihren Kollegen Leo Bootz, auf den geschossen wurde. Auch diesen Ermittlungen wird sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet und die beiden Fälle werfen mehr Fragen auf, als beantwortet werden. Hier wird man als Leserin auf so manche falsche Spur geschickt und die Spannung bleibt lange erhalten.
Die Autorin hat einen einmaligen und unverwechselbaren Schreibstil, der mich sofort wieder einfängt und mich mitnimmt. Es wird keine atemlose Spannung aufgebaut, es ist ein ruhiges, intelligentes Erzähltempo. Gerade das mag ich hier so, man wird sehr vertraut mit den Personen und ihren Eigenheiten.
Der Fall wird abgeschlossen und alles ist schlüssig erklärt, es gibt dabei so einiges an Überraschungen und Wendungen. Und jetzt warte ich schon gespannt auf den nächsten Krimi rund um dieses Ermittlerteam und freue mich darauf.

Bewertung vom 04.08.2023
Mord auf der Insel Gokumon / Kosuke Kindaichi ermittelt Bd.2
Yokomizo, Seishi

Mord auf der Insel Gokumon / Kosuke Kindaichi ermittelt Bd.2


ausgezeichnet

Wer mordet auf einer Insel?
"Mord auf der Insel Gokumon" von Seishi Yokomizo erschien im Original schon 1971 in Japan. Er ist Bestandteil einer Reihe von 7 Bänden einer Krimi-Reihe rund um den Privatermittler Kosuke Kindaichi.
Auch der erste Band "Die rätselhaften Honjin-Morde" wurde schon von Ursula Gräfe ins deutsche übersetzt und wurde von mir sehr gerne gelesen.
Zum lesen und verstehen dieses Buches sind aber keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, nur dass man ansonsten schon ein wenig den Ermittler kennt.
Es ist eine sehr schöne Reihe für Freunde klassischer Detektivgeschichten, die sehr aufmerksam gelesen werden müssen und Raum für viele Spekulationen bieten. Hier ist Um-die-Ecke-denken angesagt. Mir gefällt diese Art der Erzählung sehr.
Kosuke Kindaichi kommt mit einer traurigen Nachricht auf der Insel Gokumon an und er hat schon im Hintergrund, dass jemand ermordet werden wird und auch, um wen es geht. Also möchte er eigentlich diese Taten verhindern. Trotz Vorwarnung gelingt ihm das nicht, ja er wird sogar verdächtigt, dort verwickelt zu sein und inhaftiert.
Man hat hier einen schönen Fall von einer Insel, von der kein Täter entkommen kann, also nur ein bestimmter Personenkreis möglich ist. Die Personen werden uns hier alle vorgestellt und sind interessant beschrieben. Auch in die tieferen Familienverhältnisse erhält man Einblick und lernt wieder einiges über die japanischen Sitten und Gebräuche.
Die Story ist sehr spannend und die Aufklärung am Ende schlüssig und verständlich. Sehr hilfreich ist hier auch das Personenverzeichnis und Glossar der wichtigsten Begriffe.
Ich hoffe sehr, dass aus dieser tollen Reihe noch einige Bände übersetzt werden und auf den deutschen Markt kommen, sehr intelligente und durchdachte Krimikost.

Bewertung vom 26.07.2023
Wolf
Stanisic, Sasa

Wolf


ausgezeichnet

Wandern mit dem Wolf
"Wolf" von Saša Stanišić ist ein Kinder- und Jugendbuch, dass von Regina Kehn illustriert wurde. Zu den Bildern kann ich nichts sagen, da ich das Buch als Hörbuch gehört habe, absolut fantastisch gelesen vom Autor selbst.
Kemi ist irgendwie ein Außenseiter, der gar nicht mit ins Ferienlager will, schon gar nicht in die Natur, er will seine Mutter aber auch nicht enttäuschen. Jörg ist auch ein Außenseiter, aber er liebt die Natur und auch das Ferienlager. Die beiden Jungen geraten gemeinsam in eine Hütte.
Jörg wird drangsaliert und gemobbt, immer stärker, Kemi schaut zu. Er will eingreifen, was sagen, helfen, aber er bleibt stumm.
Der Wolf in Kemi stiehlt sich in seine Träume, macht er ihm Angst oder Mut? Irgendwann kann Kemi nicht mehr wegsehen, er wächst über sich hinaus und steht zu Jörg und auch zu seinem eigenen Anderssein.
Das Buch macht Mut, spricht ernste und wichtige Themen an und das mit mehr als nur einer Prise Humor. Auch die Erwachsenen verhalten sich hier nicht immer korrekt und auch das finde ich sehr gut beschrieben. Man braucht Vertrauen, aber auch klugen Menschenverstand und manchmal auch Mut. Ein sehr gutes, eindringliches Buch.

Bewertung vom 26.07.2023
Erinnere dich!
Reiter, Max

Erinnere dich!


sehr gut

Der Schein kann trügen
"Erinnere dich!" von Max Reiter ist ein Thriller, hinter dem eine sehr packende Idee steckt.
Maja ist vor 20 Jahren bei einer Wanderung verschwunden. Arno war dabei und auch jetzt ist er wider dabei. Bei einem Abiturtreffen und dem Wiedersehen mit alten Freunden. Nicht nur gute Erinnerungen kommen hier zum Vorschein. Und auch Erinnerungen können trügerisch sein.
Es geschieht aber noch mehr und zusätzlich zu den aktuellen Ereignissen gibt es immer wieder Erinnerungen an die Vergangenheit. So viele bis Arno selber zweifelt, an sich, an allem.
Das ist hier ein ganz schönes Verwirrspiel, gut geschrieben und spannend.
Auch wenn wir es hier nur mit den Erinnerungen von Arno zu tun haben, wird man beim Lesen doch ab und an von Zweifeln geplagt und auf falsche Fährten angesetzt. Das ist überraschen verwirrend.
Mir hat dieses Buch sehr gefallen, ich hatte Spaß an der Suche nach dem Schuldigen.

Bewertung vom 25.07.2023
Here With Me / Die Adairs Bd.1
Young, Samantha

Here With Me / Die Adairs Bd.1


gut

Zu vorhersehbar
"Here with me" von Samantha Young ist irgendwie eine seltsame Genre-Mischung zwischen Krimi und Liebesroman.
Liebesromane lese ich eigentlich gar nicht, aber der Krimianteil hat mich hier verlockt, die Geschichte von Robyn und Lachlan zu lesen.
Von der Geschichte her ist es sehr schnell erzählt und genauso schnell liest es sich eigentlich auch, wobei hier wirklich viel absolut vorhersehbar ist.
Robyn fährt zu ihrem Vater, der für Lachlan arbeitet. Dieser erhält Drohungen, obwohl er absolut exklusiv und abgeschirmt in einem Resort wohnt und arbeitet, als Chef.
Der Schreibstil ist gut und auch die Perspektivwechsel mochte ich sehr. Die Charakter werden gut beschrieben, man kann sich alles gut vorstellen, wer und wo, mit wem und warum.
Rundherum passiert sehr viel, familiär und auch menschlich, man kommt nicht zur Ruhe.
Mich stören hier am meisten die Klischees, die verwendet werden und auch die absolute Vorhersagbarkeit des Geschehens und vor allem des Endes.
Für mich war das ein Ausflug in ein anderes Genres, der wohl ziemlich einmalig bleiben wird.

Bewertung vom 25.07.2023
Overkill - Tod der Schwalben
Korten, Astrid

Overkill - Tod der Schwalben


ausgezeichnet

Und die Schwalben fielen vom Himmel
"Tod der Schwalben" von Astrid Korten ist der dritte Band der Overkill-Reihe rund um die Hauptkommissarin Mo Celta.
Obwohl mir die ersten beiden Bände schon sehr gut gefallen haben, hat dieser hier das ganze noch getoppt. Und das, obwohl Mo Celta gar nicht mal unbedingt die Hauptrolle hier spielte.
Sie arbeitet nämlich in einem Austauschprogramm in der Ukraine, wo sie auch nach ihrer abgetauchten Schwester sucht. Sehr schnell wird sie hier gemeinsam mit ihrem Kollegen Felix Bojko auf die Ermittlungen zu einen furchtbar brutalen Mord an Janik Kanyukov angesetzt. Dieser wird in der Zone rund um Tschernobyl aufgefunden. Am Tatort eine präparierte Schwalbe.
Das Opfer hat einen sehr einflussreichen Vater, der seinerseits Alexej Markow, einen russischen Polizisten, auf die Spur schickt.
Nachdem man sich mit den etwas unvertrauten Namen eingelesen hat, liest es sich nur noch spannend und erschütternd.
Als Leser wechselt man hier in kurzen Kapiteln sehr schnell die Perspektiven, was das Tempo und die Action noch erhöht, wobei es auch nicht bei dem einen Mord bleibt.
Bemerkenswert sind auch die absolut aktuellen Bezüge zum Kriegsgeschehen zwischen Russland und der Ukraine und die Erschwerung der Lage dadurch.
Was hier wirklich mitnimmt und tief erschüttert sind die Beschreibungen rund um Pripyat und Tschernobyl, von der Zeit des schweren Atomunfalls und auch den Jahren und dem Geschehen danach. Es geht hier auch um die Menschen, die dort lebten und leben, litten und starben und noch immer mit den Folgen kämpfen. Es geht um skrupellose Händler, die aus den Umständen Gewinn zogen und noch immer damit Geld verdienen. Ich meine damit nicht nur den Katastrophentourismus.
Das ist absolut fantastisch recherchiert und wird so realistisch in den Thriller mit einbezogen, dass es einen immer wieder mitnimmt und erschüttert.
Nicht zu vergessen, es ist ein gut dargestellter Kriminalfall, der am Ende mit so einigen Überraschungen aufgelöst wird, absolut lesenswert.

Bewertung vom 24.07.2023
Diabolisch
Wagner, Jonas

Diabolisch


gut

Spannend zu lesen
"Diabolisch" von Jonas Wagner ist ein Thriller, der eigentlich recht harmlos beginnt, eine kleine Dorfgemeinde, eine Fastnachtfeier, 2 Kinder auf dem Heimweg, ein wenig Streit mal hier und da. Wie gesagt, er beginnt harmlos.
Im Jahre 1995 mit Alex und seiner Schwester Lotte, die nach dem Sport von den Eltern versetzt werden und versuchen irgendwie nach Hause zu gelangen.
Im Jahre 2022 mit einer Mordserie in ebendiesem Dorf, die irgendwie nicht abreißen will. Die Polizei ermittelt und besonders eine Polizistin will hier nicht aufgeben, bis sie alles verstanden hat.
Die Ausmaße des Bösen, die Gleichgültigkeit der Menschen, die Gier und Schlimmeres kommt hier so nach und nach zum Vorschein.
Beim erzählen wechseln sich die Zeitebenen ab, man kommt da aber nie durcheinander, das ist gut gelöst. Zwischendurch Tagebucheinträge von Lotte, die damals auf ihren Bruder wartete und die gesamte Wut abbekam.
Auch wenn man als Leser schon zeitig wusste, wer dahinter steckt, blieb die Spannung hoch und die Atmosphäre eine ganz besondere.
Mich haben teilweise die Übertreibungen und einige Unglaubwürdigkeiten gestört.

Bewertung vom 24.07.2023
Vom Ende der Nacht
Daverley, Claire

Vom Ende der Nacht


sehr gut

Das Leben steht dazwischen
"Vom Ende der Nacht" von Claire Daverley ist ein Roman, der es geschafft hat, mich zu berühren, obwohl ich Liebesgeschichten so gar nicht lese.
Wir haben hier Will und Rosie, die sich schon in ganz jungen Jahren kennenlernen. Rosie ist eher zurückhaltend, vernünftig und hat einen Zwillingsbruder, den sie abgöttisch liebt und mit dem sie eng verbunden ist.
Will ist eher ein Draufgänger aus einem zerstörten Elternhaus, wächst mit seiner kleineren Halbschwester bei der liebevollen aber strengen Großmutter auf. Er ist voller Wut, voller Leidenschaft, ordnet sich nicht unter.
Beide haben nicht das Leben, dass sie sich wünschen und man hofft als Leser, dass sie ich gegenseitig unterstützen können. Doch dann passiert ein schreckliches Unglück und beide sind nicht mehr die Menschen, wie davor.
Sie leben andere Leben und an erfährt hier jeweils die Geschichte aus der Sicht des Betroffenen.
Das Buch liest sich sehr gut und sehr schnell, es ist von der Sprache relativ einfach gehalten, die Charaktere sind hier das einzig Entscheidende.
Beide kommen sich oft nahe und entfernen sich wieder voneinander, nicht immer kann man das nachvollziehen, obwohl es jeweils Gründe gibt.
Ich mochte beide sehr, Rosie und auch Will und auch den Nebencharakteren wurde hier sehr viel Leben eingehaucht. Beim Lesen hat man fast vergessen, dass es um eine Geschichte über die Liebe des Lebens geht, weil hier so viel anderes angesprochen wird und auch im Vordergrund steht.
Mir hat diese Geschichte sehr gefallen und sie wird mir eine Weile in Erinnerung bleiben.

Bewertung vom 22.07.2023
Einmal Himmel und zurück zu mir
Stüker, Celine

Einmal Himmel und zurück zu mir


ausgezeichnet

Ode an das Leben
"Einmal Himmel und zurück zu mir" von Celine Stüker ist eine wahre Geschichte einer Frau, die auf einer Reise im die Welt einfach sich selbst wiederfinden wollte.
Dieses Buch hat mich von Anfang an absolut überrascht, weil es so offen, ehrlich und doch warmherzig geschrieben ist. Es liest sich so, als säße man mit der besten Freundin bei einer Tasse heißer Schokolade und sie erzählte aus ihrem Leben. Die Autorin lässt auch unangenehme Situationen und falsch erscheinende Entscheidungen nicht aus und so fiebert man immer mit ihr für einen guten Ausgang der Situation.
Ihre Vergangenheit, ihr Leben bis zu der Reise, wird in kleinen Rückblicken immer wieder ma mit angesprochen, so dass man sehr gut verstehen und nachvollziehen kann, warum sie letztendlich aufgebrochen ist.
Der Reisebericht selber liest sich ganz wunderbar, fast so, als wäre man dabei. Mir waren die durchreisten Länder alle unbekannt und gerade das war für mich fast wie selber erleben.
Es startet bei den Vorbereitungen in der Heimat, mit Organisatorischem, Papierkram, Arbeit und Wohnung aufgeben. Vorfreude aber auch Angst, Zweifel und Bedenken stehen im Mittelpunkt.
Die Reise durch die Länder Südamerikas wird so offen und sympathisch beschrieben, es ist kein purer Reisebericht, weil sie ihren Fokus auch viel auf ihre Gedanken und Gefühle dabei legt. Und sie denkt meistens positiv, obwohl man ihr die Arbeit daran noch anmerkt.
Ganz begeistert haben mich ihre Fotos, ganz tolle Bilder, abseits der üblichen Touristenaufnahmen und auch anderer Reisebücher. Hier hat sie mich von Frau zu Frau einfach mitgenommen.
Der Unfall in Australien hat nicht nur die Autorin hart getroffen, auch als Leser leidet man hier sehr mit ihr. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen, sondern zeigt uns hier auch ihren persönlichen Weg, um mit diesem weiteren Schicksalsschlag fertig zu werden.
Für mich ist dieses Buch eine einzige Ode an das Leben, an die Schönheit darin und auch eine Erinnerung an seine Vergänglichkeit, eine Mahnung jede einzelne Minute zu nutzen.
Wirklich für jeden zu empfehlen, egal ob Weltreisende oder eher Daheimbleibende. Mich hat diese Geschichte tief berührt und ich habe viel für mich mitgenommen.