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Benutzername: 
petra_silie
Wohnort: 
Potsdam

Bewertungen

Insgesamt 302 Bewertungen
Bewertung vom 06.02.2021
Bucket List - Nur wer fällt, kann fliegen lernen
Clark, Georgia

Bucket List - Nur wer fällt, kann fliegen lernen


weniger gut

Um ehrlich zu sein, schiebe ich diese Rezension schon etwas länger hinaus. Es fällt mit nicht leicht dieses Buch zu bewerten, Ich hatte etwas anderes, tiefgründigeres erwartet, als ich mich für diesen Roman beworben habe. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt., Das Buch ist für mich eine Enttäuschung.
Die fünfundzwanzigjährige Lacey, deren Mutter sehr jung an Brustkrebs gestorben ist ,macht einen Krebstest. Dabei wird eine BRCA1-Genmutation festgestellt, die eine Krebserkrankung bei ihr sehr wahrscheinlich macht. Sie muss sich entscheiden, zwischen einer Brustamputation oder das Risiko eingehen und warten.
Das Verhalten von Lacey fand ich nicht realistisch dargestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man nach solcher Schockdiagnose nichts anderes vor hat, als eine Rollenspiel, Sex mit einer Frau, Sex in einer weißen Limousine...usw

Bewertung vom 04.02.2021
Dein bester Freund? Bist du!
Kienle, Dela

Dein bester Freund? Bist du!


ausgezeichnet

Dieses Buch bekommt von mir auf jeden Fall fünf Sterne, ich finde es richtig toll.
Gedacht ist es ab 10 Jahre, wobei ich denke, dass noch nicht jeder 10jähriger reif genug dafür ist. Aber das sollte jeder für sich entscheiden, man kennt ja seine Kinder am besten.
Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die man schnell findet, weil die Blätter am Rand unterschiedlich eingefärbt sind. In den einzelnen Rubriken findest man Ankreuzlisten, Tests, Gedankenexperimente und Mitmachelemente. Es geht unter anderem um positives Denken, Abbau von Schulstress,, Konzentration und Umgang mit Kritik.
Dieses Buch ist nicht dazu gedacht es am Stück zu lesen. Man kann es immer wieder zur Hand nehmen. Ich kann mir auch vorstellen, dass manches Kind bei auftretenden Problemen noch mal das Buch hervor kramt, weil man sich erinnert, zu dem Thema gab es doch da was.

Bewertung vom 26.01.2021
Wo wir Kinder waren
Naumann, Kati

Wo wir Kinder waren


ausgezeichnet

Im Buch "Wo wir Kinder waren" von Kati Naumann wird die Geschichte einer Sonneberger Familie erzählt, die seit der Kaiserzeit Puppenfabrikanten waren.
Eva, ihr Cousin Jan, mit dem sie aufgewachsen ist, und Die Cousine Iris, die im westlichen Teil von Deutschland aufwuchs haben als Erben der Puppenfabrik Langbein im Jahr 2019 die Aufgabe das Stammhaus und die Spielzeugfabrik auszuräumen, um das Ganze neu zu vermieten.
Der Roman ist so aufgebaut, dass ein Kapitel in der Gegenwart spielt, also bei Eva. Jan und Iris und im darauf folgenden Kapitel ein Rückblick in die Vergangenheit erfolgt, beginnend mit Albert und Mine Langbein, den Urgroßeltern und später deren Kindern und Enkelkindern.
Die Puppenfabrik übersteht zwei Kriege, die deutsche Teilung und die Verstaatlichung in der DDR, nach der Wiedervereinigung kommt es zur Insolvenz.
Ich habe dieses Buch mit viel Freude gelesen und würde es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Bewertung vom 09.12.2020
Zeit der Wunder / Kinderklinik Weißensee Bd.1
Blum, Antonia

Zeit der Wunder / Kinderklinik Weißensee Bd.1


ausgezeichnet

Der erste Band der "Kinderklinik Weißensee-Zeit der Wunder" von Antonia Blum hat mir sehr gut gefallen.
Der Roman beruht auf einem wahren historischen Hintergrund. In Weißensee entstand am Anfang des 20. Jahrhundert das erste kommunal geführte Säuglings-und Kinderkrankenhaus Preußens. Zu dieser Zeit gab es eine hohe Säuglings-und Kindersterblichkeit und man fürchtete einen rapiden Rückgang bei den Kleinkinderzahlen. Das Krankenhaus wurde 1911 eingeweiht und hatte sogar einen eigenen Kuhstall mit 36 Kühen und angeschlossener Molkerei zur Versorgung der Kinder mit Milch.
Die Waisenschwestern Marlene und Emma Lindow erhalten zu ihrer großen Überraschung die Möglichkeit als Lernschwester in Weißensee anzufangen, was eigentlich den Töchtern betuchter Eltern vorbehalten war. Der Leser kann sie durch die harte Zeit ihrer Ausbildung begleiten

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.11.2020
Kleiner Weihnachtsbaum
Cooper, Gary

Kleiner Weihnachtsbaum


sehr gut

"Kleiner Weihnachtsbaum" von Gary Cooper (Anmerkung:hierbei handelt es sich nicht um den Filmheld, den unsere Großmütter liebten) ist eine etwas andere Weihnachtsgeschichte. Ein kleiner Weihnachtsbaum, der einsam ist, weil er allein auf einem Berg steht, hat Angst vor den Menschen, weil sie einmal im Jahr in den Wald kommen um die schönsten Exemplare der Bäume, die auf der anderen Seite des Berghanges stehen zu fällen. Aber er wünscht sich sehr den Besuch von den Waldtieren.
Die Geschwister Klara und Kai machen ein Picknick im Wald. .Bald teilen sie mit Hase, Eichhörnchen und Co. .Als sich die Kinder schließlich verirrten, fanden sie den kleinen Baum. Sie schliefen unter ihm ein, gewärmt von den Waldtieren. Der Baum war so happy, dass er ihnen später ins Dorf folgte und zum Schluss noch toll geschmückt wurde.
Eine schöne Vorlesegeschichte und auch noch klimaneutral gedruckt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 18.11.2020
Teatime mit Lilibet
Holden, Wendy

Teatime mit Lilibet


gut

In "Teatime mit Lilibet" von Wendy Holden wird die Lebensgeschichte von Marion Crawford erzählt. Sie wurde mit zweiundzwanzig Jahren die Gouvernante von Prinzessin Elisabeth, der heutigen Queen Elisabeth II.,sowie ihrer Schwester Margaret. Durch diesen Umstand erfährt der Leser im Roman auch viele Details aus der Geschichte des britischen Königshauses. Wobei jeder selbst entscheiden muss, was er für Wahrheit und für Fiktion hält.
Marion Crawford oder Crawfie, wie sie von der Familie genannt wurde, blieb 16 Jahre als Gouvernante im Dienst. In dieser Zeit versuchte sie den Mädchen das echte Leben zu zeigen. Sie geht mit ihnen ins Schwimmbad, fährt U-Bahn und macht Weihnachtseinkäufe bei Woolworth.
Sie ging erst nach der Heirat von Prinzessin Elisabeth im Jahre 1947 in den Ruhestand, nachdem sie selbst zwei Monate zuvor geheiratet hatte.
Mit der Veröffentlichung ihres Buches "The Little Princesses" kam es mit der königlichen Familie zum Bruch.

Bewertung vom 10.11.2020
Das schwarze Gold des Südens
Haigh, Tara

Das schwarze Gold des Südens


sehr gut

"Das schwarze Gold des Südens" von Tara Haigh hat mir gut gefallen, obwohl ich nach den ersten Seiten dachte, dass es das nicht machen werde. Aber ich habe mich geirrt, das Buch nahm Fahrt auf, je mehr ich las, je spannender wurde es. Gestört hat mich allerdings der schnelle Wechsel zwischen den Geschichten der beiden Schwestern.
In dem Buch geht es um das Süßholzimperium der Familie Imhoff und deren Töchter Amelie und Elise. Die beiden sind sehr verschieden. Die ältere Tochter ,Amelie,ist sehr pflichtbewusst und fügt sich den Wünschen ihrer Eltern, insbesondere ihres Vaters. Sie geht eine Vernunftsehe mit dem auch im Geschäft arbeitenden Herrmann ein, so wie der Vater es von ihr erwartet. Erst als sie einen Mann kennen lernt, der ihr Herz im Sturm erobert, überdenkt sie ihr bisheriges Leben.
Elise dagegen wehrt sich gegen die Pläne des Vaters und verwirklicht ihre Träume.

Bewertung vom 25.10.2020
Marigolds Töchter
Woolf, Julia

Marigolds Töchter


ausgezeichnet

Marigolds Töchter von Julia Woolf ist ein sehr berührender Roman um das Thema Demenz.
Marigold eine engagierte Frau mit sechzig ,betreibt einen kleinen Laden, ist in ihrer Dorfgemeinschaft sehr aktiv und lebt mit Mann , Mutter und inzwischen wieder mit ihren zwei Töchtern unter einem Dach. Sie ist immer für alle da und macht es ihrer jüngeren Tochter und der etwas grantigen Mutter manchmal zu einfach. Mit ihrem Mann führt sie eine liebevolle Ehe. Eigentlich ist sie mit ihrem Leben rund herum zu frieden, wäre da nicht die immer wachsende Vergesslichkeit. Anfangs hält sie das Vergessen von Kleinigkeiten für eine altersbedingte Schwäche. Später fängt es an ihr Angst zu machen, sie schafft sich kleine Hilfen. Sie versucht ihre Mitmenschen zu täuschen, indem sie Situationen überspielt. Aber irgendwann geht das nicht mehr. Sie und ihre Familie müssen der Tatsache, dass Marigold dement ist ins Auge sehen. Ihre Familie kümmert sich liebevoll, bis sie einsehen müssen, dass auch auch sie an ihre Grenzen gestoßen sind.
Glatte 5 Sterne und der Tipp:unbedingt lesen!

Bewertung vom 07.10.2020
Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht
Petkovic, Andrea

Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht


gut

Auf das Buch von Andrea Petcovic war ich schon sehr gespannt. Das sie ein großer Literaturfan ist, wusste ich bereits. Sie hat vor kurzem auf Instagram den digitalen Buchklub Racquet Book Club gegründet. Als Tennisspielerin und Moderatorin der ZDF-Sportreportage ist sie natürlich allgemein bekannt.
Ihre Erzählungen hat sie in etwa zwanzig Kapiteln unterteilt. Zwischen den Kapiteln fehlt mir der rote Faden. Es ist ihr aber in dem Buch gelungen, die Liebe zum Tennis, die großen Momente des Glücks und auch die dramatischen Momente der Niederlagen und Verletzungen darzustellen. Für mich als Nichttennisfan waren die vielen Namen der Spielerinnen etwas überflüssig. Aber wie gesagt, ich bin kein Tennisfan. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein Kenner der Szene das völlig anders sieht.
Nur die Erzählung mit der Überschrift "New York"hat mich etwas ratlos zurück gelassen. War das schon der Anfang eines neuen Buches?