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Lesefastalles

Bewertungen

Insgesamt 193 Bewertungen
Bewertung vom 16.11.2025
Somville, Damien;Benoit, Marine

Taylor Swift


ausgezeichnet

Ein wahres Meisterwerk
Das Buch „TAYLOR SWIFT Alle Songs. Die 248 Storys hinter den Liedern“ ist ein wahres Kunstwerk. Allein die Haptik des beinahe 500 Seiten umfassenden Werks ist beeindruckend.
Das Werk liefert Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Songs, die Vorgeschichte und versteckte Botschaften, die sich darin finden.
Nachdem das But gut übersichtlich chronologisch mit jeweiligen farblichen Marken am Seitenrand aufgebaut ist, kann man auch gut die Entwicklung und Wandlung von Taylor Swift selbst mitverfolgen.
Beeindruckend waren für mich auch die genialen Fotos, die Taylors Vielschichtigkeit unterstreichen.
Für mich ist Taylor Swift eine begnadete Künstlerin, die trotz ihres jungen Alters auf ein grandioses Werk zurückblicken darf, das äußerst abwechslungsreich und bunt gefächert ist.
Mit diesem Buch werden nicht nur Swifties eine große Freude haben. Durch die wunderschöne und informative Gestaltung richtet sich dieses Werk auch an alle Musikliebhaber, die gerne mehr über die Geschichten hinter den Songs erfahren möchten.
Ich denke das wäre wohl das größte Weihnachtsgeschenk für echte Swifties!
Von mir eine absolute Empfehlung für dieses Meisterwerk!

Bewertung vom 16.11.2025
Weitgruber, Alex

Mein Büro auf zwei Rädern


sehr gut

Inspiration für Radfans
Mit seinem Buch „Mein Büro auf zwei Rädern – Wie ich mein Millionen-Unternehmen in eine Fahrradtasche packe und losfahre“ gibt Alex Weitgruber einen Einblick in die Geschichte seines Erfolges.
Sein Traum ist es mit dem Fahrrad Europas Hauptstädte zu erobern, er will aber diesen Traum mit seinem erfolgreichen Unternehmertum vereinen und wagt einen großen Schritt.
Alex Weitgruber erzählt sehr offen und unverblümt, wie ihn auch oft Zweifel gepackt haben oder er an den Rand seiner Leistungsfähigkeit gelangt ist. Gut schildert die Herausforderungen, die sich im Laufe seiner Reise aufgetan haben. So war er zu Beginn seiner Reise mangelhaft vorbereitet, was er jedoch im weiteren Verlauf ständig erfolgreich zu optimieren versuchte.
Genial finde ich seine Beschreibung, wie es ihm gelingt, den Arbeitsalltag zu meistern und auch wie sein Umfeld auf seinen ungewöhnlichen Arbeitsplatz reagiert.
Unterstrichen wir die Erzählung durch nette Episoden sowie Fotos, die einen anschaulichen Eindruck über die Umstände seiner Reise liefern.
Der Weg ist das Ziel!
Für Radfans kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen!

Bewertung vom 16.11.2025
Luka, Saskia

Lass uns noch bleiben


ausgezeichnet

Leise, gefühlvoll und einfühlsam
Mit dem Buch „Lass uns noch bleiben“ hat Saskia Luka einen sehr einfühlsamen Roman verfasst, ein Plädoyer für einen Neubeginn, auch wenn es noch so schwierig scheint.
Nachdem Vinka Anna verlassen hat, ist ihre Welt leer, der einzige Lichtblick ist Henning, der Antiquar von nebenan, mit dem Anna täglich Kaffee trinkt und sich anschweigt.
Als Alex, der nach einer Wohnung sucht in Annas Leben tritt, beginnt langsam eine zarte Freundschaft. Alex, der selbst ein Päckchen mit sich trägt, versteht es, Anna Zeit zu geben und sich rar zu machen, wenn nötig, Anna aber auch aus ihrem Schneckenhaus herauszuholen.
Gemeinsam begeben sich Anna und Alex auf die Suche nach Vinka, wo Anna auf ein Geheimnis stößt, von dem sie keine Ahnung hatte.
Sie nähert sich auch ihrer Mutter wieder an, die nach dem Tod des Vaters und dann von Annas Oma auch noch immer trauert.
Die gemeinsame Reise führt den immer fröhlichen Alex und Anna näher zusammen und die beiden erkennen, dass sie sich sehr ähnlich sind.
Ich fand die Sprache des Romans wunderbar gelungen, es steht so vieles zwischen den Zeilen, dem es nachzusinnieren gilt.
Die Charaktere sind gut und authentisch gezeichnet und ich habe die Entwicklung des Freundschaftsgeflechts genossen, das sich im Laufe der Geschichte herauskristallisiert hat.
Ich kann diese leise warmherzige Geschichte, die noch lange nachhallt nur empfehlen!

Bewertung vom 14.11.2025
Golinske, Svea;Heilmeyer, Peter

Der Cortisol-Code


ausgezeichnet

Wertvolle Tipps – leicht umsetzbar
Ich bin vor kurzem zufällig über einen Vortag auf das Thema Cortisol gestoßen. Da kam mir dieses Buch „Der Cortisol-Code“ der Autoren Svea Golinske und Dr. med. Peter Heilmeyer sehr gelegen.
In vielen der angesprochenen Indikatoren habe ich Faktoren von mir selbst wiedergefunden.
Es ist ja so, dass man es insgeheim ohnehin spürt, aber die Checklisten zum Selbsttest haben mir bestätigt, dass ich etwas an meinem Lebensstil ändern muss.
Der Ratgeber ist gut strukturiert und leicht verständlich verfasst, außerdem sind die Tipps meiner Meinung nach gut umsetzbar und praxisnah.
Besonders durchdacht finde ich die detaillierte Anleitung zum 30-Tage-Reset, den ich unbedingt ausprobieren möchte.
Stress ist zwar allgegenwärtig, aber dieses Buch zeigt anschaulich, wie es gelingt u. a. durch Achtsamkeit, gesunde Ernährung, erholsamen Schlaf und Bewegung den Cortisolspiegel ins Gleichgewicht zu bringen und somit für mehr Gesundheit und Wohlbefinden zu sorgen.
Ich werde mir die Tipps zu Herzen nehmen und diesen Ratgeber bestimmt noch öfter durchschauen um das Gelesene in Erinnerung zu rufen.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung!

Bewertung vom 09.11.2025
Borrmann, Mechtild

Lebensbande


ausgezeichnet

Ein uneingeschränktes Highlight
Mit „Lebensbande“ ist der Autorin Mechtild Borrmann wieder ein unglaublich emotionales und fesselndes Werk gelungen, das auf wahren Begebenheiten basiert und den Leser auf eine Zeitreise entführt.
Erzählt wird einerseits in historischen Rückblicken ab 1931 die Geschichte von Lene, einer Bauerntochter, die sich in den holländischen Schreiner und Fabriksarbeiter Joop de Jong verliebt. Da Joop ihrer Familie nicht standesgemäß erscheint, muss Lene zu einer reichen Familie um dort als Dienstbote zu arbeiten und auf andere Gedanken zu kommen. Der Kontakt zwischen den beiden bleibt jedoch aufrecht, bis auf einmal keine Briefe mehr von Joop kommen. Gekränkt beginnt sie eine Beziehung zu Franz und wird von diesem schwanger. Die beiden heiraten und bald stellt sich heraus, dass Franz überfordert ist und oft gewalttätig gegenüber Lene. Auch dass ihr erster Sohn Leo, der nach einer schweren Geburt geistig ein wenig eingeschränkt ist und Lene auch noch Zwillinge bekommt, dient nicht gerade einer Familienidylle. Franz verstirbt jedoch, als die Kinder noch sehr klein sind bei einem tragischen Arbeitsunfall.
Der Nationalsozialismus erstarkt einstweilen und Leo kommt in ein Kinderheim, dort lernt Lene ihre Kusine Nora kennen, eine Krankenschwester, die verspricht, sich um Leo gut zu kümmern und die ihr eine gute Freundin wird. Nora ist es auch, die alles riskiert um Leo vor der geplanten Verlegung in ein Heim zu retten, von dem sie gehört hat, dass dort sehr oft Kinder sterben.
Der zweite Erzählstrang beginnt kurz nach dem Mauerfall in Kühlungsborn, einem Ort in der ehemaligen DDR. Eine Frau, deren Namen der Leser lange nicht erfährt, bekommt einen Brief von der Rentenversicherung, um fehlende Jahre in ihren Versicherungszeiten bekannt zu geben. Dieser Brief bringt die Frau völlig außer Fassung und als sich dann auch noch ein Neffe ankündigt, der sie endlich ausgeforscht hat und sich mit ihr treffen möchte, beginnt sie, für ihn ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben, die sich mit der Geschichte von Lene überlagert. Die Frau trägt eine große Last mit sich.
Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, auch die Gefühlswelt wir facettenreich dargestellt. Zuerst der beginnende Aufschwung der nationalsozialistischen Partei, die Unfähigkeit wirklich zu glauben, welche Gesetze plötzlich vorherrschen und die Gefahr, die für jene geboten war, die sich gegen das Regime zu stellen wagten.
Der Roman ist unglaublich fesselnd verfasst, man fühlt mit den Frauen, ihren Schicksalen und dem ihrer Familien. Hier werden vor allem starke Frauen in den Vordergrund gestellt und das Thema Euthanasie aus einer ganz neuen Perspektive dargestellt.
Die Autorin schafft es, mitten ins Herz zu treffen, für mich war dieses Buch eines meiner Jahreshighlights und ich gebe dafür eine absolute Empfehlung ab.

Bewertung vom 07.11.2025
Suppiger, Tanja

Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum


ausgezeichnet

Die Sperr- und Rauhnächte bewusst erleben – Kraft tanken
Tanja Suppigers Buch „Rauhnächte – Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum“ ist ein wunderschön gestalteter Ratgeber, der uns helfen soll, entschleunigt durch die Sperr- und Rauhnächte zu gelangen und um Kraft zu tanken. Nicht nur die Haptik des Buchs und die Ausstattung mit einem Lesebändchen machen das Werk zu einem Hingucker, auch im Inneren sind wunderschöne Naturaufnahmen, die zum Entschleunigen anregen.
Das Buch ist sehr gut strukturiert und übersichtlich aufgebaut, wobei zu Beginn die Begriffe und der Zusammenhang zwischen Sperr- und Rauhnächten und dem autonomen Nervensystem erklärt und dargestellt werden, wobei für mich der Begriff der Sperrnächte völlig neu war.
Weiters werden die 12 Sperr- und Rauhnächte einzeln vorgestellt, die einzelnen Nächte sind jeweils einem konkreten Monat zugeordnet. Hier wir Raum dafür geschaffen, das vergangene Jahr noch einmal bewusst zu reflektieren, es gibt Impulse, die gezielt auf die jeweiligen Monate ausgerichtet sind. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass man dafür bereit ist, sich auf diese Veränderungen, die angestrebt werden, einzulassen.
Ich möchte diese Tage heuer bewusst die Übungen aus diesem Ratgeber ausprobieren um mein Körperbewusstsein zu stärken, ich freue mich schon darauf!

Bewertung vom 06.11.2025
Sedgman, Sam

Die gestohlene Zeit


ausgezeichnet

Spannendes Abenteuer um kriminelle Machenschaften
Die Handlung von „Die gestohlene Zeit“ des Autors Sam Sedgman hat mich von Beginn an gefesselt.
Isaac ist mit seinem Vater Diggory Turner gerade dabei die Uhrzeit am Big Ben umzustellen, als sein Vater plötzlich spurlos verschwindet.
Da Isaac mit seinem Vater alleine lebt, nimmt ihn vorerst sein Patenonkel Sol, der Speaker oft he House, zu sich. Isaac freundet sich mit dessen Tochter Hattie an, die zum Zeitpunkt des Verschwindens einen weißhaarigen Mann beim Big Ben beobachtet hat.
Zur selben Zeit soll ein Gesetz verabschiedet werden, das eine Umstellung der Zeit auf das Dezimalsystem veranlassen soll.
Die Polizei tappt völlig im Dunkeln, darum beschließen die Kids, sich selbst auf die Suche nach Isaacs Vater zu machen. Diggorys Uhr, die am Tatort liegengeblieben ist, liefert den Kinder Hinweise, die nur Isaac entschlüsseln kann. Eine abenteuerliche und gefährliche Suche beginnt und bald wissen Isaac und Hattie nicht mehr, wem sie vertrauen können.
Sie finden eine geheimnisvolle Verbindung von Diggory zu den Hütern der Zeit heraus, aber im Bunde dieser Organisation muss sich ein Verräter befinden.
Für die Kinder bedeutet die Recherche einen gefährlichen Wettlauf gegen die Zeit, denn der hinterhältige Feind fungiert in den höchsten Kreisen der Gesellschaft. Ob sie ihren Vater und die Zeit retten können?
Die Personen werden gut gezeichnet, Isaac ist die technikaffine Komponente und Hattie ist eine Sportskanone, die noch dazu durch ihren Vater gut über die politischen Zusammenhänge Bescheid weiß.
Insgesamt wird sehr viel Wissen beiläufig vermittelt, ob politisch oder Details über Uhren.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, hier ist vollste Spannung zu erwarten, wobei ich die Altersempfehlung eher auf 12 oder 13 Jahre einstufen würde.

Bewertung vom 03.11.2025
Hooton, Richard

Der Tag, an dem Barbara starb


ausgezeichnet

Batgran & Robin
Das Buch „Der Tag, an dem Barbara starb“ von Richard Hooton ist ein Cozy Crime der besonderen Art.
Als Barbara, die Nachbarin der 89jährigen Margaret, eines gewaltsamen Todes stirbt und die Ermittlungen nur schleppend vorangehen, beginnt Margaret mit ihrem 15-jährigen Enkel James auf eigne Faust zu ermitteln. Da sich bei Margaret untrüglich Anzeichen einer Demenz auftun, stellt sich dies als gar nicht so einfach heraus. Gut, dass ihr James, wie sich bald herausstellt auch nicht ganz uneigennützig, zur Seite steht. Er ist ihr Gehirn und steuert die digitale Komponente bei.
Was war es bloß, was Barbara ihr noch sagen wollte?
Die Geschichte wird aus Margarets Sicht in der Ich-Perspektive erzählt, immer wieder führt sie Zwiegespräche mit Arthur, ihrem vor einem Jahr verstorbenen Ehemann.
Gut herausgearbeitet hat der Autor die Komponente der Demenzerkrankung. Es wird sowohl die Erkrankung aus Margarets Sicht geschildert als auch die Sorge der Angehörigen, vor allem von Margarets Tochter Shirley, die ihre Mutter am liebsten wohl behütet in einem Pflegeheim versorgt wüsste.
Die Charaktere sind authentisch gezeichnet, vor allem Margaret, die Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit hütet und trotz ihrer Einschränkung noch über eine sehr gute Kombinationsgabe verfügt wächst einem schnell ans Herz. Sie kann einem richtig leidtun, wenn sie nicht mehr unterscheiden kann, was real ist und was in ihrer Einbildung stattfindet.
Ich kann diese warmherzige und einfühlsame Geschichte, die durchaus humorvoll ist und sich vor allem durch ein unvorhersehbares Ende auszeichnet, allen ans Herz legen, die Krimis ohne grausige Details vorziehen.

Bewertung vom 30.10.2025
Magalhaes, Vanessa

Streuner - von der Straße direkt ins Herz


ausgezeichnet

Ein Plädoyer für den Tierschutz und ganz viel zum Nachdenken
Da wir selbst einen Hund haben, ist mir das Cover des Buchs „Streuner - von der Straße direkt ins Herz“ von Vanessa Magalhaes direkt ins Auge gestochen.
Die Autorin, die selbst drei Hunde aus dem Tierschutz als Familienmitglieder hat und aktiv im Tierschutz tätig ist, berichtet ehrlich und ohne zu beschönigen, welche Herausforderungen die Adoption eines Tierschutzhundes mit sich bringen kann – aber auch, wie groß die Belohnung ist, in dem Wissen, ein wehrloses Tier vor einem traurigen Schicksal bewahrt zu haben und mit viel Geduld und Liebe einen Ort zu schaffen, an dem sich das Tier, das schon viele Grausamkeiten erlebt hat, tatsächlich zu Hause und geborgen fühlen darf.
Die einzelnen Tierschicksale, die im Buch erwähnt wurden, haben mich sehr berührt, kaum zu glauben, dass es in unsere Zeit noch möglich ist, solches Tierleid als gegeben zu sehen. Vor allem von Straßenhunden in Portugal wird hier berichtet, es werden aber auch sogenannte Puppy-Mills thematisiert, von denen ich schon zuvor gehört habe. Hier werden Hunde allein zur Produktion von Welpen ausgebeutet und wenn sie zu alt dafür sind, oft einfach getötet.
Meiner Meinung nach sollte jeder, der Tiere mag, dieses einfühlsame Buch lesen, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es sehr viel Tierleid gibt und dass jeder aktiv beim Tierschutz mitmachen kann, in welcher Form auch immer, hier werden viele Möglichkeiten vorgestellt.
Absolut lesenswert!

Bewertung vom 29.10.2025
Dumas, Marti

Secret Society of Rebel Girls. Wie ich wegen Nachsitzen einen Brief von Kleopatra bekam (Band 1)


sehr gut

Mut, Magie und Mädchenpower
Das Buch Secret Society of Rebel Girls. Wie ich wegen Nachsitzen einen Brief von Kleopatra bekam von Marti Dumas möchte das Selbstbewusstsein und die Selbstbestimmung von Mädchen stärken.
Nina, Maya und Zoe sind unzertrennlich – die drei Musketiere. Doch nach den Sommerferien ist plötzlich alles anders: Zoe distanziert sich von ihren Freundinnen und unterstützt sogar Kai, Mayas Gegenkandidaten bei der Wahl zum Jahrgangssprecher. Kai verteilt großzügig kleine Geschenke und steht nach dem ersten Wahlgang klar an der Spitze. Hat Maya überhaupt noch eine Chance?
Als die technikbegeisterte Nina mit ihrem selbstgebauten Roboter zufällig ein Gespräch von Kai belauscht, kommen sie in Versuchung eine kurze Sequenz des Gesprächs durch den Schulfunk laufen zu lassen. Das bringt ihr und Maya allerdings eine Stunde Nachsitzen ein – und dort beginnt das eigentliche Abenteuer. Nina schreibt einen Brief an Kleopatra und erhält tatsächlich eine geheimnisvolle Antwort auf Pergament, die nur für sie und Maya sichtbar ist. Ob es den beiden gelingt, mit Kleopatras klugen Ratschlägen das Blatt zu wenden?
Die Handlung ist spannend und durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch die Seiten. Gleichzeitig steckt sehr viel in dieser Geschichte – vielleicht sogar ein wenig zu viel. Es geht um Wahlkampf und Freundschaft, um unterschiedliche soziale und ethnische Hintergründe, gleichgeschlechtliche Eltern, historische Bezüge zu beeindruckenden Frauen und ein wenig Magie.
Trotz der vielen Themen freue ich mich auf weitere Bände dieser Reihe, die Mädchen ermutigt, an sich selbst zu glauben und sich nicht kleinmachen zu lassen.