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Melanie T.
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Vettweiß
Buchflüsterer: 

Bewertungen

Insgesamt 484 Bewertungen
Bewertung vom 23.10.2025
Lloyd, Josie

Mord in besserer Gesellschaft


sehr gut

Mich hat sofort das Cover angesprochen. Es ist so wunderbar englisch und ist in einer tollen Farbgebung gestaltet.

Die handelnden Personen sind gut beschrieben, die Handlung an sich kommt etwas schwer in Fahrt. Allerdings kommt man auf dem letzten Viertel kaum noch hinterher und es läuft mächtig gut für Alice und Konsorten.

Der Schreibstil ist wie auch die meisten Personen eher klassisch und schön lesbar.

Die Kapitel sind in ihrer Länge angemessen und gut strukturiert. Mir hätte es geholfen, wenn man einen Wochentag oder ein Datum dazu erfasst hätte, denn manche Handlungen sind einfach zeitlich etwas getrennt von den vorherigen.

Aufgelockert wird das Ganze durch einfliessende Rezepte, die man mit ein bisschen Phantasie sicherlich gut nachkochen und -backen kann.

Ich fände es schön, wenn dieser Krimi nicht allein stehen würde sondern der Auftakt einer neuen Reihe rund um Alice und Agatha wäre. Ich wäre auf jeden Fall bei Folgebänden mit an Bord.

Bewertung vom 18.10.2025
Carlisle, Savannah

Die kleine Inselbibliothek


sehr gut

Das Cover mit dem schönen Bild und den sommerlichen Farben lädt direkt auf die Insel und zum Lesen ein. Man hat direkt ein gewisses Urlaubsfeeling, wenn man das Buch zur Hand nimmt.
Der Inhalt wird selbst im Buch als Analogie zu dem Film E-Mail für Dich gesehen, und gewisse Parallelen sind wirklich vorhanden. Wer also diesen Film mag, wird das Buch ebenso zu schätzen wissen.
Das Konzept ist so einfach wie schön: Eine alleinstehende Frau führt eine Buchhandlung und beginnt eine Art Brieffreundschaft mit einem Fremden, in dem sie sich Bücher empfehlen und dazu Kärtchen hinterlassen. So lernen die beiden sich immer besser kennen. Die gleiche alleinstehende Frau kämpft zeitgleich gegen einen Berater der Stadt gegen Umbaumaßnahmen auf ihrer schönen kleinen und romantischen Insel.
Der Schreibstil ist gemütlich, die Kapitel immer aus Sicht einer der beiden Hauptakteure geschrieben.
Bei einem solchen Roman darf natürlich ein Happy End nicht fehlen und man bekommt was man erwartet.

Bewertung vom 10.10.2025
Brandes, Richard

Gejagt durch Brandenburg


sehr gut

Dieser Kriminalroman lädt schon durch sein Cover auf eine Jagd ein und ist sehr atmosphärisch gestaltet.

Es geht um den Sohn der Kriminalkommissarin Carla Stach, die wir bereits aus den 3 Vorgängerbänden kennen. Ihr Sohn Toni wird verdächtigt, einen Mord begangen zu haben und auch er selbst ist sich sicher und legt daher ein Geständnis ab. Aber jeder Leser, der Toni ja schon eine Weile kennt muss sich sicher sein: er ist unschuldig. Aber dann steht natürlich die naheliegende Frage im Raum: Wer war es und warum soll Toni als Mörder verurteilt werden?

Nach und nach erfährt man sowohl mehr über die Tat und lernt die Umstände kennen, unter denen Toni in den letzten Jahren gelebt hat. Ebenfalls erfährt man einmal mehr über die Lebensumstände und die privaten Geheimnisse der verschiedenen Beteiligten.

Mittlerweile fühlt man sich schon richtig wohl im Team und auch in den Familien der Ermittler.

Ein Minuspunkt für mich ist die Ehefrau von Carla Stach, da sie immer wieder durch psychische Auffälligkeiten Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Insgesamt ein toller Krimi mit gut herausgearbeiteten Protagonisten und einer am Ende in sich stimmigen Geschichte.

Mir persönlich gefällt die Reihe sehr gut und ich freue mich immer, hier mit in die Ermittlungen einsteigen zu dürfen.

Bewertung vom 07.10.2025
Ohlandt, Nina;Wielpütz, Jan F.

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand


ausgezeichnet

Zum Einstieg sei gesagt, dass mir das Cover wirklich sehr gut gefällt Es löst direkt eine – wenn auch etwas düstere – Urlaubsstimmung bei mir aus.
Von beiden Autoren habe ich bisher noch nichts gelesen. Im Nachwort wird darüber aufgeklärt, dass die Story nach einer Idee von Nina Ohlandt – die 2020 bereits verstarb - von Jan F. Wielpütz geschrieben wurde.
Insgesamt haben mir der Schreibstil und der Aufbau sehr gut gefallen.
Es geht erst mal langsam und auch etwas humorvoll los. Die handelnden Personen werden sehr ausführlich beschrieben, das hilft dabei den Ort und die Verhältnisse gut kennen zu lernen.
Dazu gibt es eine Geschichte aus der Vergangenheit, die nach und nach mehr Substanz erhält und bis zum Schluss die Geschichte begleitet.
Die Zusammenarbeit zwischen der örtlichen Polizei aus Ostersande und der Kripo aus Wismar scheint – wenn es so im wahren Leben auch sicherlich nicht vorkommt - recht gut zu funktionieren und die Aufgaben werden mehr oder weniger gerecht verteilt. Kollegialität wird auf beiden Seiten groß geschrieben.
Die persönlichen Verhältnisse der Protagonisten werden gut herausgearbeitet, nehmen aber nicht zu viel Anteil ein.
Zum Schluss werden dann alle noch offenen Fragen ausführlich beantwortet. Eine sehr schlüssige und stimmige Geschichte.
Es bahnt sich zum Schluss sogar eine Liebesgeschichte an und es gibt einen Ausblick auf einen nächsten Teil der Reihe durch einen gesetzten Cliffhanger.
Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil der Reihe.

Bewertung vom 05.10.2025
Ferguson, R. L.

Die Macht der weißen Sonne / Spellcraft Bd.2


sehr gut

Es geht weiter mit den Spellcraftern und ihrem Kampf um Unabhängigkeit.
Mit einem zum ersten Teil passenden Cover kommt dieser zweite Teil daher. Auch hier das Zeichen der Spellcrafter Vereinigung - nicht nur auf dem Cover sondern widerspiegelnd als Kapitelüberschriften.
Wir treffen alte Bekannte wieder, aber auch neue Protagonisten betreten die Bühne. Es gibt zum Schluß, nach vielen Kämpfen und Rätseln erneut einen Großgegner zu besiegen und leider gibt es ein sehr offenes Ende, dessen Lösung wohl erst im dritten und wahrscheinlich letzten Band offenbart werden wird.
Der Schreibstil ist ungebrochen gut und auch wenn es um Magie geht ist diese doch auch für uns Dimmer - Menschen ohne Magie - verständlich.
Ich bin sehr gerne mit Lucy, Adele und Renly unterwegs und freue mich selbstverständlich schon jetzt auf die Auflösung im nächsten Band.

Bewertung vom 04.10.2025
Osman, Richard

Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code / Die Mordclub-Serie Bd.5


ausgezeichnet

Fans der Reihe hatten schon fast die Hoffnung verloren, dass es mit dem Donnerstagsmordclub und Coopers Chase weitergeht. Aber zum Glück haben sich die vier Altertümchen nur ein Jahr Auszeit genommen, in welcher Elisabeth getrauert hat und sonst anscheinend nicht viel passiert ist.
Die Personen sind wie wir sie kennen, herzlich und einfach sie selbst.
Es macht Spaß, wieder dabei zu sein wenn Rätsel gelöst und Verbrecher gefangen werden. Ein paar Akteure sind neu hinzugekommen. Da sind Joyces Tochter Joanna mit ihrem frisch angetrauten Ehemann und Tia, die ein mehr oder weniger ordentliches Leben führen möchte und dafür Hilfestellung von Ibrahim erfährt.
Der Schreibstil und der Humor sind ungebrochen toll und der Fall ist verzwickt, aber nur eine kleine Herausforderung für die Gang.
Das Cover fügt sich schön in die Reihe an und man kann hoffen, dass es weitergeht in Coopers Chase.

Bewertung vom 02.10.2025
Kruse, Tatjana

Mumien morden mittwochs nie


ausgezeichnet

Eine ziemlich verfluchte Krimödie lautet der Untertitel, und genauso ist es.

Das Cover kommt sehr auffällig daher, in der Buchhandlung wird man kaum daran vorbeikommen. Und das ist gut so. Nicht nur das Cover springt ins Auge, auch der Inhalt hinterlässt bleibende Schäden beim Leser. Es gibt etwas zum Gruseln, etwas zum Schmunzeln und es darf auch herzhaft gelacht und sich gewundert werden. Es ist einfach eine herrliche Mischung, wenn man Krimis nicht so ganz ernst nehmen möchte. Und dafür ist die Autorin bekannt und beliebt.

Die Kapitel sind zeitlich gegliedert und immer mit einem absolut passenden Spruch versehen. Man kann also oft schon erahnen, worauf man sich im folgenden Kapitel einstellen darf.

Der Schreibstil ist mitreissend und die Protagonisten suchen ihresgleichen.

Es gibt zum Abschluss noch eine Playlist und ein Personenverzeichnis der ganz besonderen Art. Diese am Schluß befindlichen Infos sollte man keinesfalls überlesen.

Die Story ist insoweit stimmig, als dass alle auftretenden Fragen beantwortet werden.

Und jetzt die Hoffnung zum Schluß: Hoffentlich gibt es mehr von Polly und Daphne. Die beiden Mädels sind einfach ein Dream Team.

Bewertung vom 30.09.2025
Aichner, Bernhard

Man sieht nur mit der Schnauze gut


sehr gut

Das Cover ist auffällig, in der Buchhandlung kommt man daran sicherlich nicht so einfach vorbei.

Der Preis für diese doch sehr dünne Abhandlung über Aspro dagegen finde ich tatsächlich etwas überteuert. Dafür bekommt man an anderer Stelle schon ein Buch, das mehr als einen Abend Lesespaß bereitet.

Aber zum Thema Lesespaß: Ich hatte erwartet einen Fall mit Aspro gemeinsam lösen zu können. Aber anders als erwartet handelt es sich um viele kurze Episoden aus Aspros Polizeihundeleben. Und natürlich auch aus seinem Privatleben. Aus der Sicht des Hundes das ein oder andere zu erleben ist wirklich mal etwas anderes.

Die Kapitelüberschriften sind sprechend, die Kapitel recht kurz, der Schreibstil ist eher österreichisch als deutsch - was dem Lesespaß aber keinen Abbruch beschert. Es ist kein klassischer Krimi, eher eine humorige Hommage an den besten Freund des Menschen.

Ich bin sehr gerne mit Aspro unterwegs gewesen, hätte mir natürlich viel mehr Fälle gewünscht.

Bewertung vom 27.09.2025
Mullen, Kelly

Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste


sehr gut

Schon das Cover ist für Krimileser sehr einladend gestaltet. Eine Villa, hellerleuchtet, im Schnee verspricht Spannung.
Es erfolgt eine Einladung zu einer Auktion, gepaart mit einem Erpresserbrief. Da möchte Mimi - unsere betagte Hauptprotagonistin mit großem Beutel - natürlich nicht alleine hingehen und bittet ihre krimiaffine Enkelin um Beistand. Die beiden sind sich zunächst etwas fremd, da sie zerstritten sind, aber im Verlauf der Mordermittlung kommen sie sich immer näher. Dieser Kriminalroman ist aufgebaut nach dem Muster von Hercule Poirot und somit kann man sich auf viele bis gar keine Verdächtigen sowie einen Showdown mit Aufklärung freuen.
Der Schreibstil ist von Anfang bis Ende mitreissend, die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und hier liegt in der Kürze wahrlich die Würze.
Ich würde mir mehr von diesem Ermittlerduo wünschen.

Bewertung vom 18.09.2025
Monti, Olivia

Die Toten von nebenan


gut

Hier handelt es sich um einen Roman mit Tiefgang, und zwar bezüglich Karma. Wie verhalten wir uns - egal ob lebend oder tot - um gute Menschen zu sein. Und was genau macht eigentlich das Böse aus? Natürlich kann man es grundsätzlich auf die Todsünden beziehen, das passt immer. Insgesamt ein wirklich interessantes Thema, wobei die Umsetzung doch sehr langatmig war. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, das die Seitenanzahl für den aufgerufenen Preis einfach noch nicht passt und man eine erneute Runde drehen muss. Es gibt viele Wiederholungen und immer wieder Wendungen, bis man wieder am Ausgangspunkt angelangt ist. Die Personen sind ganz gut beschrieben, aber überhaupt für den Anfang wäre ein Personenregister hilfreich gewesen. Auch die ein oder andere Unstimmigkeit hat den Lesespaß ein bisschen verdorben.

Insgesamt gut lesbar, aber mit deutlichen Schwächen.