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Snappy
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Schweinfurt

Bewertungen

Insgesamt 355 Bewertungen
Bewertung vom 30.11.2025
Heitz, Markus

Irida und die Stadt der Geheimnisse / Irida Bd.1


sehr gut

Als Teil der Clique "Die Furchtlosen" ist Irida jemand. Außerhalb ihrer Komfortzone fühlt sie sich eher, als wäre sie die Birne unter lauter Äpfeln. Doch mit der Hilfe ihrer Freunde kennt sie keine Grenzen, auch nicht, wenn plötzlich sehr viele sehr merkwürdige Dinge passieren.

Iridas Geschichte ist einerseits Fantasie, anderseits ein Abbild dessen, was Kindern im Leben häufig widerfährt. Erwachsene neigen gerne dazu, nicht zuzuhören, ihre Meinung als Gesetz zu vertreten und im Ton nicht immer die richtige Note zu treffen. Aber auch Kinder unter sich sind nicht ohne. Umso wichtiger sind Freundschaften, auf die man sich verlassen kann. Gelungen ist hier auch die Message, dass man nicht Schema F entsprechen muss, um einen Platz in der Welt zu verdienen.

Die neue Welt, die sich um Irida und Co. aufbaut, ist visualisierbar dargestellt und wartet mit vielen Überraschungen.

Ich finde das Abenteuer auch dahingehend gelungen, dass jedes Kind sich angesprochen fühlen kann.

Am Ende der Geschichte habe ich nur nicht die dringende Frage, wie geht es weiter, gehabt. Daher bewerte ich das Buch mit vier von fünf Sternen.

Bewertung vom 25.11.2025
MacDonald, Skye

Herzenswärme in den Highlands


ausgezeichnet

Grace landet mehr oder weniger unverhofft in den Highlands. Sie erwartet dort viel Nichts. Und sie wird eines besseren belehrt als sie auf eine unerwartete Story trifft.

Trotz winterlicher Temperaturen wird ihr dort ordentlich eingeheizt.

Für winterliche oder weihnachtliche Stories bin ich immer zu haben.

Der Klappentext bietet genügend Plot, als dass man von einem Wälzer ausgehen könnte. Nun kommt die Herausforderung: das Buch hat gar nicht sooo viele Seiten.

Ich fand die Übergänge dennoch gelungen und fließend. Beim Inhalt gibt es noch einige auflösungswürdige Themen oder Fragen, aber es handelt sich ja um eine Reihe, daher stirbt die Hoffnung ja üblicherweise als letztes. ;)

Wie schon erwähnt, geht es durchaus heiß her, auch wenn sich nicht "visualisiert".

Das Setting passt sowohl zu Charakteren als auch Handlung.

Ein sehr kurzweiliges Vergnügen für die, die Lust auf ein bisschen Wärme am Kamin, Ehrlichkeit, Witz, Charme, Harmonie und Herz haben.

Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Schnee.

Bewertung vom 25.11.2025
Georg, Miriam

Die Verlorene


sehr gut

"Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben." Das war zumindest das Verständnis von Einstein. Doch nach einem Schicksalsschlag und der herannahenden Zukunft fragt sich Laura, was in der Vergangenheit noch im Schatten verborgen ist. Als sie sich in Schlesien eben diesem Verborgenen stellt, findet sie einen Teil ihrer eigenen Geschichte der mehr bedeutet, als man auf den ersten Blick sieht.

Man bekommt nicht nur einen Einblick in die Familiengeschichte, sondern auch einen Einblick in die Vergangenheit unseres Landes. Auch wenn ich schon einige Bücher gelesen habe, die (in Teilen) in dieser Zeit handelten, so lernt man doch immer wieder Neues dazu.

Als Leser darf man hier auch Lauras Ermittlungsarbeit begleiten und stößt auf einige Rätsel.

Tragik ist ein steter Weggefährte und Freude sucht man in Momenten.

Auch wenn ich das Buch beendet habe, so habe ich noch keinen richtigen Abschluss gefunden, da manche Fragen offenbleiben und man sich doch eher schwer tut, diese eigenständig zu beantworten.

Ich fand die Geschichte spannend, konnte mich aber stellenweise nur schwer mit Charakteren arrangieren.

Für Freunde historischer Romane in Kombination mit Episoden aus der Gegenwart durchaus eine Chance wert.

Bewertung vom 19.11.2025
Hach, Lena

Jahrmarkt der Zeitreisenden - Der gestohlene Kristall


ausgezeichnet

Liv und ihre Familie führen ein Leben als Schausteller. Nicht alles ist dabei immer einfach, insbesondere für einen Teenager. Doch es ist nunmal Familie und Familie hält zusammen. Als plötzlich ein Teil ihres Geschäftes verschwindet, macht sich Liv auf die Suche und tritt dabei in eine ihr unbekannte Welt.

Das Buch hat mich bereits zu Beginn überrascht, da ich es mehr einem jüngeren Publikum zugeordnet hätte (basierend auf dem Klappentext bzw. ersten Eindruck).

Die Story war vielfältig, mal typisch Teenager bzw. Familienleben, mal ein Einblick in das Geschäft, mal ein Abenteuer...

Die Beziehungen zwischen den Charakteren fand ich sehr gelungen und auch die Beweggründe wurden sehr realistisch dargestellt.

Die Geschichte um Livs "neue Welt" war für mich, als jemanden der kein großer Fantasyfreund ist, ebenso überzeugend und fesselnd.

Zudem gab es immer wieder Überraschungen, mal welche die man kommen sehen konnte, mal ganz unerwartete.

Ich hatte zwischendurch wahrgenommen, dass es sich wohl um Band 1 handelt, was ich aber erfolgreich verdrängt habe, bis ich am Ende dastand und verzweifelt nach der nächsten Seite gesucht habe. :D

Eine unterhaltsame Geschichte mit dem Wunsch nach mehr.

Bewertung vom 18.11.2025
Bertram, Rüdiger

Robin the Hood - Wie klaut man eine Stadt?


ausgezeichnet

Robin entstammt einer traditionsreichen Familie. Nun gut, einer traditionsreichen Familie der etwas anderen Art. Diese "Art" führt ihn in ein unerwartetes Abenteuer voller Überraschungen und Irrwege. Ob er da nun wieder rauskommt?

Wie das Cover schon verrät, ist die zentrale Frage wie man eine Stadt klaut. Wie Robin dort landet, bleibt herauszufinden.

Mich hat der Stil der Erzählung so ein bisschen an manche Serien in den Neunzigern erinnert, nicht alles immer logisch, Aufsichtspersonen eher optional, etc. :D

Gelungen fand ich auch die Kombination von Schrift und Bild, so dass die Geschichte immer wieder aufgelockert wurde.

Auch wenn das große Thema eigentlich was ist, bei dem man Kids tunlichst versucht davon abzuhalten, so gibt es mehr oder weniger offensichtlich doch auch viele positive Aspekte zu finden. Manchmal aus dem Inneren gewachsen, mal von außen.

Ganz viel musste ich nicht an Robin Hood denken, zumindest nicht so wie ich ihn bisher kannte, aber Neuinterpretationen sind ja "in". ;)

Die Geschichte hat definitiv ihren eigenen Kopf und mir fällt auch kein Buch ein, mit dem ich sie vergleichen könnte.

Für kleine Helden, die gerne die Welt retten und dabei auch gerne auf Hilfe verzichten.

Bewertung vom 18.11.2025
Beck, Susanne

Bocksbeutel-Verschwörung (eBook, PDF)


ausgezeichnet

Ab einem gewissen Alter kann das Würzburger Nachtleben zu Nachwirkungen führen.

Im Fall von Professor Wulffen, sehr nachhaltige, die sogar die Polizei auf den Plan rufen.

Die frisch versetzte Kommissarin eilt gleich zu ihrem Glück, oder vielleicht eher Unglück, denn wieder Ordnung in das entstandene Chaos zu bringen, ist alles andere als einfach.

Da ortsansässig und bereits Erfahrungen mit Würzburger Krimis (auf dem Papier) habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut.

Ich fand den Schreibstil eher seriös orientiert, kleine Stilbrecher gab es aber trotzdem.

Besonders und besonders gelungen fand ich die Ausleitung aus den Kapiteln über ein Zitat (oder war es vielleicht mehr?).

Positiv war außerdem, dass man auf dem Weg durch das Buch zwar jede Menge Hinweise und Verdächtige finden konnte, es aber im Gegensatz zu vielen Büchern nicht vorab offensichtlich war, auf welcher Spur sich die Lösung befand.

Unterwegs findet man sich irgendwie auch in einem kleinen Stadtrundgang wieder.

Der Abschluss lädt zum Philosophieren ein.

Tatsächlich stand für mich gar nicht so sehr der Fall im Fokus, sondern mehr die verschiedenen Charaktere der Geschichte.

Ein facettenreicher Regionalkrimi mit wiederholtem Griff zum Glas. ;)

Bewertung vom 17.11.2025
Groh, Kyra

The Pumpkin Spice Latte Disaster / Pumpkin Spice Latte Bd.1


ausgezeichnet

Als Jude quasi gezwungenermaßen in den Ort ihrer Kindheit zurückkehrt, brennt ihr das Rückfahrticket schon unter den Fingern. Schon mit einem Bein aus der Tür, erwartet sie allerdings das achte Weltwunder und plötzlich klebt sie dank Sirup am örtlichen Café fest.

Du denkst, das ist frei erfunden? Touché, die Klebeeigenschaften von Zuckersaft sind nicht relevant. Wie es wohl wirklich war, kannst du ja selbst lesen.

Ich bin mal wieder Late to the Party, da das Buch einen Selbstfindungstrip hingelegt hat, bis es bei mir aufschlug und irgendwie hab ich dadurch auch ein bisschen der ursprünglichen Begeisterung verloren, so dass es auf dem SuB nicht ganz oben lag. Aber zurück zum Buch:

Eigentlich hatte ich einige Seiten vor Schluss schon die Worte "Das Ende hätte ich mir allerdings etwas weniger vorhersehbar gewünscht" bereitgelegt. Aber man soll den Schluss ja nicht vor dem Ende schimpfen, denn es kam dann doch noch anders als erwartet und eben unvorhersehbar.

Ich kenne schon ein paar Bücher der Autorin und man findet ihre Note definitiv wieder. Zwar habe ich mich diesmal mit der Handlung nicht ganz so angefreundet, aber die Story hat dennoch ihren Charme. Zwischenzeitlich hab ich auf eine Nebenhandlung gebrannt, die nicht kam, aber dann kam ja die Erkenntnis, dass es sich um einen Reihenstart handelt, insofern muss ich wohl noch ein bisschen ausharren.

Cosy, casual, Café, ... Wohlfühlen ist hier definitiv ein wichtiger Faktor, ich denke einige offene Themen werden auch im Folgenden noch beendet.

Nicht mein All-time favorite, aber ein harmonisches Buch, mit einigem zum Nachdenken, einer hyggeligen Atmosphäre und ab und an auch einem Lachen. Nur die Rezepte, die fehlen.

Bewertung vom 17.11.2025
Masini, Beatrice

Die Reise zum Glück


ausgezeichnet

Ich finde es schwierig, etwas zu diesem Buch zu schreiben, denn ich denke man kann es sehr unterschiedlich wahrnehmen.

Zentral ist das Thema die Reise zum Glück. Der ein oder andere wird sicher schon versucht haben, Glück für sich selbst zu definieren. Doch ist es vermutlich schwer, es festzunageln. Als Kind ist Glück etwas anderes als wenn man ein Jugendlicher ist. Erwachsene verändern ihr Bild vom Glück auch weiter. Ist Glück also nicht statisch sondern eine Reise?

Vielleicht sollte man sich öfter fragen, was dieses Glück eigentlich ist und wie nahe man ihm kommen kann, wenn man so lebt wie man lebt.

Das Buch selbst ist ein Denkanstoß mit Illustrationen, die die Gedanken hervorragend unterstützen.

Man sollte sich allerdings auf ein bisschen Philosophie einlassen können, um damit glücklich zu werden.

Bewertung vom 17.11.2025
Wunderlich, Christian

Fia & die Herzensbande 1. Mission Spielstraße


sehr gut

Fia zieht in eine neue Straße, zusammen mit ihrer Familie. Eigentlich findet sie das gar nicht so toll. Aber dann trifft sie die neuen Nachbarn. Und plötzlich ist das Ganze gar nicht mehr so schlimm.

Ich war wahnsinnig neugierig auf das Buch, da ich den Autor noch aus dem Fernsehen zur Zeit meiner Kindheit kenne.

Das Buch beinhaltet eine Kombination aus positiven und negativen Erlebnissen, in denen sich Kinder tagtäglich wiederfinden. Auch ihre Familien finden hier ihren Platz, sowie Fantasien, Wünsche und Träume. Ich fand diese ganzen Elementen sehr facettenreich und authentisch umgesetzt.

Damit einher ging für mich allerdings auch, dass ich diese vielen verschiedenen Themen etwas zu viel für ein Kinderbuch fand. Ich hätte mir wohl eher gewünscht, dass hier weniger Themen umgesetzt werden (weitere dann gerne in Folgebänden), diese dann aber auch gerne umfangreicher.

Natürlich sind Geschmäcker verschieden und andere Leser, insbesondere der Zielgruppe, können das anders empfinden.

Dennoch ein schönes Abenteuerbuch für Kinder, das sicher auch gerne die eigene Fantasie anregt.

Bewertung vom 17.11.2025
Stocrate, Ari

Bean. Abenteuer im Drachenwald


ausgezeichnet

Bean lebt im Drachenwald, zusammen mit Sally. Die ist aber eine Hexe und kein Drache. Außerdem gibt es dort noch jede Menge andere Bewohner. Magst du sie kennenlernen?

Bean ist ein cooler Comic, mit jeder Menge Abenteuer und vielen Sachen zum Entdecken. Die Illustrationen sind süß und so ansprechend gezeichnet, dass man sich einen Anime daraus vorstellen könnte.

Neben den Abenteuern und Begegnungen, die Bean hat, geht ihre Geschichte aber auch tiefer.

Die Art der Erzählung lädt zu einer Fortsetzung ein.

Kreative Wesen warten auf ihre Entdeckung. Komm und lern sie kennen! ;)