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SiWel
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Mönchengladbach

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Insgesamt 1025 Bewertungen
Bewertung vom 26.06.2023
Quitterer, Stepha

Pepe und der Oktopus auf der Flucht vor der Müllmafia


ausgezeichnet

Pepe und der Oktopus auf der Flucht vor der Müllmafia von Stepha Quitterer erschienen im Gerstenberg Verlag. Der Titel deutet bereits an um welche Theamtik es geht. Das Cover ist uns sofort aufgefallen, besonders da sich die Arme des Oktopoden von der Rückseite bis zur Vorderseite schlingen. Auf dem Cover erkennt man Pepe mit seinem Rucksack auf der Flucht. Anfangs waren meine Mitleser von den über 500 Seiten nicht so angetan, aber nachdem wir dann einmal angefangen hatten, waren die zügig zu Ende gelesen. Bei Pepe taucht mitten in der Nacht ein ängstlicher Oktopus auf und will sich verstecken. Er wird verfolgt weil er als Diplomat unterwegs ist um in Europa ein generelles Plastikverbot zu erwirken. Das passt der Müllmafia natürlich überhaupt nicht. Für uns begann eine spannende Reise, die sich um die halbe Welt zog.

Der Schreibstil ist kindgerecht und es lässt sich flüssig lesen, ist interessant, spannend, witzig, fantasievoll und vermittelt viel Wissen. Es startet mit einem ungewöhnlichen Ereignis und mit vielen Informationen zu Oktopoden, welche gut in die Geschichte integriert wurden sind. Wir hatten alle Szenen bildhaft vor Augen, da Stepha Quitterer sehr lebhaft schildert. Zum bessseren Verständnis der Reiseroute befinden sich auf den Innenseiten des Covers Landkartenausschnitte. Gut gefallen hat uns auch, wie hier die Geschehnisse miteinander verbunden sind. Pepe ist ein sympathischer Charakter, der im Laufe der Geschichte mit seinen Aufgaben wächst. Er entwickelt zu dem Oktopoden eine tiefe Freundschaft. Die Erlebnisse in den ganzen verschiedenen Ländern sind herrlich dargestellt, egal ob landschaftlich oder charakteristisch. Das Buch ist auch im Innenbereich sehr aufwendig und liebevoll gestaltet. Jedes einzelne Kapitel startet mit einer Überschrift sowie einem Teil vom Arm des Oktopoden. Jedes einzelne Land beginnt mit einer ganzseitigen schwarz weiß Illustration. Die wirklich gelungenen Illustrationen stammen von Claudia Weikert und konnten uns alle begeistern. Sie ergänzen das Geschriebene perfekt.

Für uns war das ein toller informativer Ausflug, in dem Fantasie perfekt mit der Realität verbunden ist. Das empfohlene Lesealter von 10 Jahren kann ich da bestätigen.

Bewertung vom 21.06.2023
Augstein, U. T.

Mayfaran und die verlorenen Drachen


ausgezeichnet

Mayfaran und die verlorenen Drachen von Ute Augstein ist uns wegen des Klappentextes aufgefallen. Das Cover ist einfach und fällt nicht unbedingt auf, allerdings als die Mädchen dann den Drachen im oberen Bereich gesehen haben sowie die gestalterische Markierung der Umbruchseiten waren auch sie begeistert. Schlägt man das Buch auf, entdeckt man sofort das Drachenalphabet, als Highlight beginnt auch noch jedes Kapitel mit so einem fettgedrucktem Buchstaben. Zusätzlich weist noch jede einzelne Seite im oberen Bereich das Kapitel sowie die jeweilige Überschrift aus. Die Gestaltung des Buches ist auf den ersten Blick sehr liebevoll und aufwenidg gemacht. Worum geht es eigentlich? Man nehme einen knausrigen König, zwei Prinzessinnen, die vom Typ her total verschieden sind, eine böse Königin, Wegelagerer und Drachen. Ute Augstein hat daraus eine total fantasiereiche Geschichte gemacht. Es startet im Karpanland mit eisigem Wind und einem König der kalte Füße hat. Wir lernen Prinzessin Mayfaran kennen, die eher robust ist und Abenteuer liebt sowie ihre Schwester Ramarona, die gerne in Ohnmacht fällt. Schnell waren wir in Karpanhöh angekommen und mitten im Abenteuer drin.

Das Buch hat 348 Seiten und 41 Kapitel, die sich durch das große Schriftbild für gübte Leser zügig lesen lässt. Ich habe es zusammen mit meiner 10jährigen Enkelin gelesen, für die das Selberlesen hier kein Problem war. Bei einigen Geschehnissen gab es Sprachbedarf bezüglich der Wortwahl, die manchmal etwas märchenhaft bzw. altertümlich klingt. Die Geschichte selbst ist sehr fantasievoll, egal ob von den Namen oder den Geschehnissen her. Die Charaktere sind lebhaft gezeichnet und wir hatten schnell unsere Sympathisanten gefunden. Es ist spannend und hat uns in seinen Bann gezogen. Ute Augstein vermittelt auf kindgerechte Art die Werte Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Für alle Interessierten findet sich zu guter Letzt noch ein Quiz auf der website. Hier konnten wir dann unser Wissen bezüglich der Geschehnisse testen. Das haben wir als tolle Zusatzidee empfunden. Das Buch ist in sich abgeschlossen. Für uns blieben noch einige Fragen offen, aber die Antworten werden wir bestimmt in der Fortsetzung finden.

Bewertung vom 16.06.2023

Ostfriesenspiel


sehr gut

Nachdem ich bereits einige Bücher von Klaus Peter Wolf gelesen habe und die Fernsehserie dazu kenne, hat mich dieses Escape Kartenspiel sofort angesprochen. Die Charaktere mag ich und die Gegebenheiten vor Ort sind mir bestens bekannt. Jetzt war ich gespannt zu erfahren, ob ich bzw. wir Sabrina auch tatsächlich retten konnten. Es gibt 50 Karten, einen Brief des Entführers, eine Anleitungs - Karte, eine Karte mit Tipps und ein Codeheft, für die ZEIT Karte benötigt man noch 12 Ein - Cent - Münzen oder etwas ähnliches. Nachdem wir das alles angeschaut und geordnet hatten, konnte Karte 1 aufgedeckt werden und das Spiel begann. Anfangs hatten wir auch viel Spaß dabei, als die Kennziffern dann aber mehrere Male hintereinander falsch waren und wir schon einige Zeit gespielt hatten, hatten die Kinder ( 14 + 16 J. ) keine Lust mehr. Als nächstes mussten dann Freunde von uns dran glauben. Am Ende haben wir es dann mit einigen Male schummeln geschaft, allerdings nicht in der angegebenen Zeit, d.h. Sabrina wäre verloren gewesen. Trotz allem hatten wir viel Spaß dabei uns einmal als Kommissar Weller zu fühlen und sich mit seinen Ermittlungen zu beschäftigen. Bei nächter Gelegenheit werden wir das Spiel noch einmal machen, denn durch die aufwendige und hochwertige Gestaltung kann man es beliebig oft benutzen.

Bewertung vom 14.06.2023
Capellmann, Carla

Miesmuschelmord


ausgezeichnet

Freddie kenne ich bereits aus dem Vorgängerband, wo sie in Domburg an einem Yogaseminar teilnimmt um über ihre gescheiterte Beziehung zu Jan nach zu denken und über einen Toten stolpert. Dieses Mal fährt sie zu Tante Gitti und Onkel Holger an die zeeländische Nordseeküste um sich zu erholen. Natürlich schlittert sie auch hier wieder direkt ins Chaos, denn Onkel Holger wird verdächtigt die Nachbarin ermordet zu haben. Tante Gitti kann sie nicht fragen, denn die ist nirgends auffindbar und zu allem Übel ermittelt ihre neue Flamme Holger in dem Fall auch. Das Cover ist wunderschön gestaltet, zeigt einen roten Leuchtturm am Strand, im Hintergrund die Nordsee. Der Titel ist in erhabener weißer Schrift aufgedruckt. Es vermittelt für mich schon direkt beim ersten Blick Urlaubsfeeling. Dieses Gefühl bleibt auch beim Lesen bestehen, denn als ich mit Freddie im Strandcafé sitze, een koffie verkeerd und ein Toastie Java bestelle, bin auch ich bei Onkel und Tante angekommen. Herrliche Landschaftbilder ziehen an meinen Augen vorbei, die Ermittlungen gestalten sich ziemlich stürmisch, es gibt reichlich potenzielle Verdächtige und eine ungeahnte Auflösung. Carla Capellmanns Schreibstil ist einmalig, sie weiß wie man Leser gut unterhalten kann. Es ist amüsant, witzig, spannend und gut durchdacht bis zum Ende. Die Kapitel sind in Tage eingeteilt und jedes beginnt mit einer Information zur Miesmuschel. Überhaupt ist die Aufmachung sehr gelungen, anfangs findet sich eine Landkarte, am Ende befinden sich Infos zu den Schauplätzen, die Übersetzungen der niederländischen Ausdrücke und sogar ein Rezept. Das alles bietet für mich einen perfekten Unterhaltungswert. Bitte mehr davon. Kann ich jedem empfehlen, der Krimis mit viel Lokalkolorit liebt.

Bewertung vom 12.06.2023
Grägel, Gudrun

Bardolino Criminale


ausgezeichnet

Ich mag Doro Ritter, die im Sternerestaurant Marcis ihres Vaters arbeitet und nebenbei gerne ermittelt. Krimis wie diesen, in dem sich zusätzlich noch viel Lokalkolorit und Rezepte finden, gefallen mir besonders in der Sommerzeit immer sehr. Für mich gibt es nichts schöneres als dann damit im Garten zu sitzen und alles wie im Film vor Augen zu haben. So geht es mir in den Gardasee - Krimis von Gudrun Grägel jedes Mal. Schon als ich das bunte Cover mit seinem Titel sah, gab es kein Halten mehr. Klar, auch dieses Mal geht es für Doro wieder an den Gardasee, allerdings nach Bardolino auf das Weingut Buccelli. Der Hausherr dort wundert sich seit einiger Zeit über das ablehnende Verhalten seiner Frau und hat Doro engagiert um zu erfahren was dahinter steckt. Doro steckt plötzlich in großer Gefahr.

Ich habe mich mit Bardolino Criminale wieder sehr gut unterhalten gefühlt. Ich mag die Charaktere der Reihe. Gut gefällt mir auch, dass anfangs alle Personen kurz vorgesstellt werden. Ein Landkartenschnitt findet sich ebenfalls, so kann man immer mal schauen, wo Doro sich gerade befindet. Jedes Kapitel startet mit einer zweisprachigen Überschrift. Das unterstützt den Lokalkolorit nochmals. Zum guten Schluss findet sich auch noch ein kompletter Menuevorschlag. Der Krimi selbst war ausgesprochen spannend, denn es hat fast bis zum Ende gedauert um zu erfahren wer der Mörder bzw. Erpresser ist und wie die Dinge zusammenhängen. Für mich wieder ein rundum gelungenes Gardasee Erlebnis.

Bewertung vom 01.06.2023

Abenteuer Heimat


ausgezeichnet

Die Heimat erkunden - dieser Teil ist auf jeden Fall seit Corona in den Vordergrund gerückt. Ich war gespannt darauf zu erfahren, welche Orte ich hier für mich noch entdecken konnte. Schon als ich beim ersten Buchaufschlagen die Fotos mit Camper, Fahrrad und Kanu gesehen habe gab es kein Halten mehr. Im Vorwort begegnen mir Wörter wie Flexibilität und innere Balance, zu denen es oft nur eines Sonntagausflugs bedarf. Also allen Couchpotatoes sei gesagt, raus in die Natur. Egal ob alleine, zu zweit oder in der Gruppe. Hier finden sich 10 außergewöhnliche Erlebnisse, die man selbst nacherleben kann. Man muss nur seine Komfortzone verlassen. Überraschend für mich war, ich habe einige Abenteuer entdeckt, die ich bereits auf die eine oder andere Weise auf Kurztripps mit meiner Familie schon erlebt habe wie z.B. die Umgebung von Schloss Neuschwanstein, die Atta Höhle, die Kreidefelsen auf Rügen, die Rhön. Ich fand es total interessant hier nochmals über die Ortschaften zu lesen. Die einzelnen Abenteuer sind lebhaft und spannend geschrieben. Es lesen sich alle sehr informativ und interessant. Gut gefallen haben mir auch die jeweiligen Tipps zu den verschiedenen Erlebnissen.Unterstützt wird jedes Abenteuer noch mit wunderschönen farbigen, teils sogar ganzseitigen Fotos. Zur Abrundung findet sich zum Ende hin noch eine kurze Vorstellung aller Abenteurer. Das Buch zeigt eindeutig mal wieder auf wieviel Schönheit unsere Umgebung doch zu bieten hat.

Bewertung vom 31.05.2023
Bohlmann, Sabine;Ziegler, Christine;Schellhammer, Silke;Müller, Nina

Komm mit in die Berge! Das große Vorlesebuch für die Ferien


ausgezeichnet

So bunt wie das Cover gestaltet ist verleitet es sofort dazu gelesen zu werden. Es macht neugierig auf das was im Inhalt passiert. Obwohl wir ja eher die Meertypen sind, fanden wir es total interessant auch mal nur Geschichten über Berge zu lesen. Tatsächlich haben wir uns hier dann sehr wohl gefühlt, denn es finden sich Geschichten zu den empfohlenen Altersklassen von ab 4 Jahren bis hin zu ab 8 Jahren. Gut gefallen hat uns, dass man anhand der verschieden farbigen Markierungen sofort erkennen kann, welche Geschichte für wen geeignet ist, zumindest als erste Empfehlung. Jedes Kind ist da in der Entwicklung doch unterschiedlich. Die einzelnen Geschichten sind in mehrere Kapitel aufgeteilt. Sie starten mit Aufstieg, weiter geht es mit Rast, Gipfelglück, In der Nacht und endet Im Tal. Insgesamt finden sich 25 verschiedene Geschichten von 25 Autorinnen und Autoren, die am Ende des Buches auch alle kurz vorgestellt werden. Jeder einzelne hat sich viele Gedanken zu den jeweiligen Einteilungen gemacht. Die einzelnen Geschichten sind witzig, geheimnisvoll, fantasievoll und abenteuerlich., erzählt aus verschiedenen Sichten, sogar ein paar knifflige Rätsel wurden sich hier passend dazu ausgedacht.. Natürlich finden sich noch zahlreiche bunte oftmals ganzseitige Illustrationen, die von Nina Müller liebevoll gestaltet wurden. Da wir viel zusammen lesen und dementsprechend verschiedene Altersklassen sind, hat uns das Buch alle einige Tage sehr gut unterhalten. Es eignet sich aufgrund der geeigneten Längen der Geschichten perfekt zum Vor - und auch zum Selberlesen. Vielleicht wird es jetzt demnächst doch einmal ein Urlaub in den Bergen, denn unser aller Neugierde darauf wurde hier geweckt.

Bewertung vom 28.05.2023

ENDLICH EIFEL - Band 7


ausgezeichnet

Die Eifel kenne ich und die Region ist nicht so weit von uns weg, da lohnt sich ein Tagesausflug häufiger als man denkt. Allerdings ist eine meiner Töchter auch vor Jahren in dieser Region mit ihrer Familie heimisch geworden. Neugierig wurde ich aufgrund des Namens Bugazin. Es ergibt sich aus dem Wort Buch und Magazin in einem. Das Format finde ich ehrlich gesagt zum Lesen unhandlich, allerdings würde in einem kleineren Format vieles wohl nicht so gut wirken. Die Aufmachung ist hochwertig, es ist bunt, ergänzt sich durch eine Menge toller Illustrationen und die unterschiedlichen Schreibstile sind durchweg sehr unterhaltsam. In dem Teil Genussvolle Region lernen wir alles über engagierte Menschen in der Region kennen, anschließend kommen die Eifeler Genießertypen, das Eifeler Allerlei, es finden sich aber zussätzlich noch Eifeler Genüsse mit Rezepten und Ausflugstipps, zum guten Schluss gibt es sogar noch einen Eifel Cartoon.

Da es mein erstes Bugazin ist, war ich total gespannt darauf zu erfahren, was mich hier überhaupt erwartet. Die Eifel ist eine ziemlich große Region, was einem anhand der Karte im Innenteil auch sofort auffällt. Gut gefallen hat mir, dass ich hier Markierungen zu allen Berichten vorfinde, so dass ich sofort erkennen kann, welches wo liegt und ich abschätzen kann wielange man dorthin braucht. Die bunte Mischung an unterschiedlichen Berichten hat mir total gut gefallen, es hat viel Spaß gemacht die 154 Seiten zu lesen und einige der Berichte haben, obwohl ich nicht in der Eifel lebe, Kindheitserinnerungen geweckt. Für die kommende Zeti habe ich eiiniges entdecken können, welches auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Das Bugazin wird mich bei meinem nächsten Besuch dort definitiv begleiten. Als Geschenk finde ich es auch gut geeignet und kann es jedem empfehlen.

Bewertung vom 26.05.2023
Haller, Elias

Die Schrift


ausgezeichnet

Ich habe bereits einen Band der Reihe gelesen, kenne aber nicht alle. Dieser hier hat mich aufgrund seines Klappentextes aufmerksam werden lassen. Ausserdem hat mich auch das Cover sehr angesprochen, mittig der Titel in feuerroter Farbe gehalten und drumherum die verteilten Scheren. Das hat mich noch zusätzlich auf den Inhalt neugierig werden lassen. Elias Haller kenne ich bereits von einer anderen Reihe und ich mag seinen Schreibstil.
In dem Fall hier mit dem Kryptologen Arne Stiller geht es um einen schlimmen Psychopathen, der sich seine Opfer holt und diese schlimm verstümmelt. Kurz vor ihrem Versterben setzt er sie an einem Ort aus, wo man sie anhand seiner Informationen rechtzeitig finden kann. Auf ihrem Rücken hinterlässt er Tätowierungen, die Arne Stiller entschlüsseln soll um zu erkennen was der Täter eigentlich will.
Hört sich nicht nur spannend an, es ist spannend. Einmal angefangen lassen einem die lebhaften und gut vorstellbaren Geschehnisse keine Ruhe mehr. Der Schreibstil ist angenehm und schnell lesbar. Die Charaktere sind glaubhaft und lebhaft dargestellt. Ich war zu jeder Zeit mitten dabei. Es ist teilweise richtig gruselig und lässt einem die Haare zu Berge stehen, aber trotzdem wollte ich zügig wissen, ob und wie Arne Stiller dem Täter auf die Spur kommt. Ich selbst hatte ihn bis zum Schluss nicht auf dem Schirm und war total erstaunt. Elias Haller versteht sein Handwerk, denn er hat mich als Leser*in bis zum bitteren Ende an sein Buch gefesselt.
Wer gerne harte Thriller liest ist hier gut aufgehoben

Bewertung vom 25.05.2023
Neumann, Hinrich

Von Elstern, Eichhörnchen und Erdhummeln


ausgezeichnet

Heimische Tiere und ihre Lebensweisen - was kreucht und fleucht da eigentlich alles so im Garten herum? Viele der Tiere kann man fast täglich beobachten, aber wer weiß schon Näheres über die Tiere? Da finden sich in dem Sachbuch "Von Elstern, Eichhörnchen und Erdhummeln" von Mona und Hinrich Neumann erschienen im LV.Buchverlag reichlich Informationen. Uns hat bereits das toll gestaltete Cover angesprochen, denn hier sind die Tierarten zu sehen, die in unserem Garten reichlich vorhanden sind und die wir wirklich täglich zu sehen bekommen. Also ab mit dem Buch in die Natur und genauer hingeschaut. Die stabilen 160 Innenseiten halten das locker aus. Bei uns sind momentan die Ameisen sehr fleißig und so haben wir direkt hier nachgelesen was es doch Wissenswertes zu diesen emsigen Tierchen gibt. Auch über den Tipp mit dem Igelhaus haben wir uns gefreut, denn unsere Igel hier leben in einem einfachen Laubhaufen hinter den Lorbeerbäumen. Da erscheint uns so ein Haus schon viel komfortabler. Überhaupt haben uns die zahlreichen Tipps in Bezug auf den Garten und die Tiere sehr gefallen. Da konnten wir egal ob Groß oder Klein alle noch durch lernen. Sehr schön ist anfangs das Inhaltsverzeichnis. So haben wir direkt das passende Tier, welches wir gerade im Garten gesehen haben, aufschlagen und nachlesen können. Die zahlreichen bunten, oftmals sogar ganzseitigen Aquarelle von Mona Neumann sind eine wahre Freude zu betrachten und haben die Kinder sogar zum Nachzeichnen verleitet. Also für uns ein rundum gelungenes Buch, Ratgeber und Sachbuch in einem, das sich nun bestimmt häufiger im Garten als im Buchregal aufhalten wird.