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Angie_molly
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Karlsruhe

Bewertungen

Insgesamt 177 Bewertungen
Bewertung vom 06.10.2025
Xander, Iliana

Love, Mom (eBook, ePUB)


weniger gut

Meinung: Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen – für mich stand fest: Dieses Buch muss ich lesen.
Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Tod der bekannten Thriller-Autorin Elisabeth Casper. Alles deutet auf einen Unfall hin, doch ihre Tochter Mackenzie hat Zweifel. Während der Trauerfeier erhält sie anonym einen Brief mit Seiten aus dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter. Bald folgen weitere Nachrichten. Mackenzie beginnt, Nachforschungen anzustellen – nicht nur zum Tod ihrer Mutter, sondern auch zu deren Vergangenheit.
Dabei wird schnell klar: Ihre Mutter hatte Geheimnisse. Mackenzie kann niemandem trauen – nicht einmal ihrer eigenen Familie.
Die Grundidee der Handlung ist spannend: ein mysteriöser Todesfall, ein Tagebuch, Familiengeheimnisse – Zutaten, die eigentlich für einen fesselnden Thriller ausreichen. Leider konnte mich die Umsetzung nicht vollständig überzeugen. Der Einstieg ist sehr ruhig und zieht sich über längere Zeit hin. Obwohl Misstrauen und Unsicherheit gut eingefangen werden, fehlte mir zu Beginn der nötige Spannungsbogen, um wirklich mitzufiebern.
Erst ab der Mitte nimmt die Handlung Fahrt auf, bleibt aber auch dann eher vorhersehbar. Auch mit den Figuren wurde ich nicht wirklich warm.
Der Schreibstil hingegen ist angenehm leicht und flüssig. Die kurzen Kapitel laden zum schnellen Weiterlesen ein, und man kommt gut durch das Buch. Für Leserinnen und Leser, die sich einen unkomplizierten Thriller für zwischendurch wünschen, ist das sicher ein Pluspunkt.
Die Auflösung war für mich keine große Überraschung. Es fehlte der „Wow-Moment“, der in einem Thriller oft den entscheidenden Unterschied macht. Die Enthüllungen wirkten eher konstruiert als schockierend, und am Ende blieb bei mir das Gefühl, dass aus der Geschichte mehr hätte werden können.
Für zwischendurch ganz okay

Bewertung vom 06.10.2025
Mullen, Kelly

Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste


gut

Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, es hat mich regelrecht eingeladen, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Und ich kann euch sagen: Die Geschichte hat mich nicht enttäuscht!
Jane lädt zu einer eleganten Dinnerparty in ihr Herrenhaus ein. Mimi kommt zusammen mit ihrer Enkelin Addie. Klingt erstmal nach einem netten Abend, oder? Doch jeder Gast trägt ein Geheimnis mit sich. Als draußen ein Schneesturm tobt und der Strom ausfällt, sitzen alle Gäste, Personal und die Hausherrin im Herrenhaus fest. Und dann passiert das Unfassbare: Jane wird ermordet aufgefunden. Plötzlich ist klar: Der Mörder ist noch im Haus. Aber wer? Mimi und Addie nehmen sich vor, der Sache auf den Grund zu gehen. Ob sie das schaffen? Das verrate ich euch natürlich nicht, das müsst ihr selbst lesen 😉
Der Schreibstil ist wunderbar bildhaft und flüssig, mit einem angenehmen Hauch Humor. Die Charaktere sind lebendig und spannend gezeichnet. Besonders geliebt habe ich das Setting: ein altes Herrenhaus voller Zimmer, Geheimgänge und Geheimnisse, dazu der Schneesturm, der alle gefangen hält. Genau die richtige Atmosphäre für einen guten Krimi!
Die Spannung war von Anfang bis Ende da, immer wieder gab es überraschende Wendungen, die mich völlig kalt erwischt haben. Vor allem das Ende, damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
Ein Krimi, der mich bestens unterhalten hat.
⭐️⭐️⭐️,5⭐️

Bewertung vom 06.10.2025
Dröscher, Daniela

Junge Frau mit Katze


sehr gut

Meinung: Zeit ihres Lebens stand Ela im Schatten ihrer Mutter. Deren Körper, den der Vater als „zu dick“ und damit als Ursache allen familiären Unglücks brandmarkte. Nun, da Ela erwachsen ist, richtet sich der Blick auf ihren eigenen, von Krankheit gezeichneten Körper und dieser treibt sie in die Verzweiflung. Eigentlich sollte sie sich auf die Verteidigung ihrer Dissertation konzentrieren, doch stattdessen kreisen ihre Gedanken immer stärker um die Vielzahl von Symptomen, die scheinbar grundlos auftreten. Hals, Herz, Haut alles steht in Flammen. Mit jeder neuen Beschwerde wächst die Panik. Stück für Stück versucht Ela, den Ursachen auf den Grund zu gehen, und stößt dabei unweigerlich auf ihre Familiengeschichte und vor allem auf die schwierige Beziehung zur Mutter.
Der Schreibstil ist einfühlsam, klar und leicht zugänglich. Zwar gerät die Handlung stellenweise ins Stocken, doch die Autorin versteht es, die komplexen Themen rund um Körper, Krankheit und familiäre Prägung sensibel und eindringlich zu entfalten. Besonders reizvoll ist die Struktur: Jedes Kapitel trägt den Titel eines bekannten Romans, klug gewählt und inhaltlich treffend gespiegelt.
Eine leise, zugleich eindringliche Geschichte über Heilung, Selbstsuche und die Rückeroberung des eigenen Körpers. Ein Buch, das ich mit Freude gelesen habe mal was anders, wenngleich die Fülle an Krankheitssymptomen für manche Leserinnen und Leser etwas überfordernd wirken könnte.
⭐️⭐️⭐️,5/5⭐️

Bewertung vom 06.10.2025
Hartung, Alexander

Am Ende des Sturms


sehr gut

Meinung: Im Zuge eines kleinen Lesewochenendmarathons durfte ich dieses Buch lesen und was soll ich sagen: Es war mein erstes Werk des Autors und zugleich bereits der 12. Fall für Jan Tommen. Ich habe offenbar ein Talent dafür, Reihen mittendrin oder sogar mit dem letzten Band zu beginnen 🤣. Aber das hat meinem Lesevergnügen zum Glück keinen Abbruch getan.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überraschend leicht. Die Handlung beginnt direkt spannend: Ein unbekannter Mann wird tot in einer Badewanne mitten in einer Berliner Wohnung aufgefunden. Schnell wird klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelt, Mord liegt in der Luft. Für Jan Tommen und sein Team beginnt eine neue, rätselhafte Ermittlung. Bald identifizieren sie das Opfer, doch mit jeder neuen Spur tauchen weitere Fragen auf. Der Fall entwickelt sich komplexer, als zunächst gedacht, und nimmt einige unerwartete Wendungen, die mich bis zum Ende fesseln konnten.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen: Er ist flüssig, klar und angenehm zu lesen. Gleichzeitig schafft es der Autor, Spannung und Atmosphäre aufzubauen, ohne den Lesefluss zu stören. Die Dialoge wirken natürlichund die Beschreibungen sind anschaulich, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Besonders das Zusammenspiel im Team hat mir gut gefallen, auch wenn manche Situationen nicht ganz realitätsnah wirkten. Zu Jan Tommen selbst konnte ich zwar keine besonders starke emotionale Bindung aufbauen, aber seine Persönlichkeit und sein Ermittlungsstil haben mich neugierig auf die vorherigen Bände gemacht.
Die Handlung ist durchdacht, gut strukturiert und steigert sich stetig. Es gibt kaum Längen, und immer wieder sorgt der Autor für neue Spannungselemente. Besonders das Ende hat mir gefallen, es war stimmig, nachvollziehbar und hat die Geschichte rund abgeschlossen.

Bewertung vom 06.10.2025
Winkelmann, Andreas

Entführung im Himmelreich / Mord auf Achse Bd.2


ausgezeichnet

Meinung: Da mir Band 1 so gut gefallen hat, musste natürlich auch Band 2 gelesen werden. Das Cover mag ich total und sobald ich anfange zu lesen, habe ich das Gefühl, selbst auf dem Campingplatz zu sein und alles aus der Nähe zu beobachten.
Auf dem Campingplatz Himmelreich am Schwielowsee ist alles toll bis eines Morgens der Bäcker verschwindet und die Camper keine frischen Brötchen mehr bekommen. Der ehemalige Schauspieler Kupernikus hat eine echte Spürnase für Kriminalfälle und beginnt sofort zu ermitteln, als der Bäcker spurlos verschwindet. Gemeinsam mit seiner Hündin Pinguin und Annabelle stellt er Fragen und versucht, dem Bäcker auf die Spur zu kommen. Er glaubt nämlich nicht, dass es Selbstmord war.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und mit einer Prise Humor. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, die Schauplätze perfekt beschrieben man hat wirklich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende hoch.

Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten spannend, humorvoll und einfach zum Wohlfühlen.

Absolute Leseempfehlung für alle Cozy-Crime-Fans

Bewertung vom 01.10.2025
Dominik, Chris

Narbenkünstler #Thriller (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meinung: Ich liebe die Bücher von Chris daher habe ich mich riesig gefreut, dieses neue Werk schon vorab lesen zu dürfen. Vielen Dank für die Möglichkeit!
In Frankfurt tauchen plötzlich Leichen auf. Doch was zunächst wie gewöhnliche Mordfälle wirkt, entpuppt sich als weitaus grausamer: Die Opfer wurden bei lebendigem Leib eingefroren und anschließend enthauptet. Doch damit nicht genug, jedes Opfer hinterlässt seinem Finder ein Buch mit persönlicher Widmung. Schon allein diese perfide Idee sorgt für Gänsehaut!
Ein neuer, hochspannender Fall für Marc Davids und Zoe Martin beginnt. Wie gewohnt zieht Chris seine Leser/innen sofort in den Bann. Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch dicht und so fesselnd, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte. Die Figuren sind mir bereits aus den Vorgängern vertraut und längst ans Herz gewachsen. Besonders spannend fand ich, dass diesmal Zoe stärker in den Vordergrund rückt, während Marc weiterhin mit seinen inneren Dämonen ringt. Man spürt ihre Zerrissenheit, fiebert mit ihnen mit. Die Spannung bleibt konstant hoch: Unvorhersehbare Wendungen, dunkle Enthüllungen und Einblicke in die Gedankenwelt des Mörders treiben die Handlung gnadenlos voran. Immer wieder glaubt man, das Motiv entschlüsselt zu haben nur um erneut in die Irre geführt zu werden. Erst Stück für Stück fügt sich das Puzzle zusammen, und doch gelingt es Chris, uns am Ende vollständig zu überraschen.

Ein Thriller, der für Nervenkitzel und Gänsehaut pur sorgt. Absolute Leseempfehlung

Bewertung vom 25.09.2025
Smith, Alex

Die Stimmen, die dich rufen / Detective Robert Kett Bd.4


gut

Meinung: Dies ist mein zweites Buch rund um Chief Inspector Robert Kett. Nach der Rückkehr seiner entführten Frau ist Detective Chief Inspector Kett zwar wieder mit seiner Familie vereint, doch die Strapazen haben deutliche Spuren hinterlassen. Suspendiert vom Dienst reist er mit seinen Kindern an die Küste von Norfolk, wo vier Teenager spurlos verschwunden sind. Sie folgten den Anweisungen eines Kassettenrekorders, direkt in die Falle ihres Entführers. Doch die Zeit läuft unerbittlich ab, und der Einzige, der ihren Aufenthaltsort kannte, ist bereits tot.

Der Einstieg gelingt mühelos, da der Schreibstil flüssig und atmosphärisch ist. Man findet sich schnell mitten in der Handlung wieder, die eine beklemmende Stimmung erzeugt. Besonders gelungen ist die Verbindung aus Ketts persönlicher Verletzlichkeit und seiner professionellen Stärke, das hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte war insgesamt kurzweilig und fesselnd, doch trotz der packenden Grundidee und der dichten Spannung konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Einige Passagen wirkten etwas konstruiert, sodass meine Aufmerksamkeit zwischendurch nachließ

Bewertung vom 11.09.2025
Cleave, Paul

Todeskälte


weniger gut

Meinung: Ich lese die Bücher von Paul Cleave wirklich gerne, deshalb war ich sehr gespannt auf sein neues Werk. In Acacia Pines wird der Schüler Lucas entführt. Sheriff Cohen übernimmt den Fall und entdeckt, dass Lucas in die Hände eines Serienmörders geraten ist. Eine nervenaufreibende Jagd nach dem Täter beginnt, mit der Hoffnung, Lucas noch lebend zu finden. Gleichzeitig kämpft der Sheriff aber auch mit seinem eigenen Leben: Er ist geschieden, pleite und droht, sein Haus zu verlieren. Die hohe Belohnung für das Ergreifen des Killers könnte seine Probleme lösen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, die kurzen Kapitel lassen sich schnell lesen. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in das Denken und Fühlen der Ermittler, aber auch in das Umfeld des Opfers. Allerdings hatte ich Probleme mit den Charakteren. Sie wirkten auf mich ziemlich blass und distanziert, sodass ich keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Manche ihrer Handlungen konnte ich nachvollziehen, andere wiederum gar nicht. Die Handlung ist rasant, es gibt viele Wendungen und viel Action, mir persönlich war das irgendwann zu viel. Zwischendurch zieht sich die Geschichte etwas, wird dann aber durch überraschende Twists wieder spannender.
Die Auflösung ist stimmig und am Ende bleiben keine Fragen offen. Trotzdem hat mir etwas gefehlt.

Bewertung vom 11.09.2025
Strobel, Arno

Welcome Home - Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder? (eBook, ePUB)


weniger gut

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext klang richtig spannend. Schon da hatte ich das Gefühl, dass mich eine packende Geschichte erwartet. Ines und Marco Winkler freuen sich riesig, als sie den Schlüssel zu ihrem neuen Haus in den Händen halten, doch dieses Glück verwandelt sich schon bald in einen Albtraum. In dem Ort passieren merkwürdige Dinge, die für eine unheimliche Atmosphäre sorgen. Die Ausgangssituation war für mich vielversprechend und ich wollte unbedingt wissen, wer oder was dahintersteckt.
Der Schreibstil von Arno hat mir wirklich gefallen. Er ist angenehm leicht, flüssig und
unkompliziert, sodass man schnell in die Handlung hineinkommt und ohne große Mühe vorankommt. Besonders die kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich sehr zügig durch die Seiten geflogen bin. Ideal, wenn man ein Buch gerne in kurzer Zeit lesen möchte. Leider konnte mich die Geschichte inhaltlich nicht durchgehend überzeugen. Die Figuren wirkten auf mich blass, distanziert und zum Teil sogar recht anstrengend, sodass ich keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Dadurch fiel es mir schwer, ihre Emotionen nachzuvollziehen oder wirklich mitzufiebern. Auch die Spannung, die am Anfang durchaus vorhanden war, ließ im weiteren Verlauf deutlich nach. Stellenweise empfand ich die Handlung als wenig glaubwürdig, manche Entwicklungen konnte ich nicht richtig nachvollziehen.
Die Auflösung konnte mich allerdings nicht abholen, da sie auf mich konstruiert und unrealistisch wirkte. Das hat leider meinen

Gesamteindruck stark geschwächt.

Bewertung vom 11.09.2025
Tsokos, Michael

Mit kalter Hand / Die Sabine Yao-Reihe Bd.3


ausgezeichnet

Meinung: Da ich bereits die beiden Vorgängerbände mit großer Begeisterung verschlungen habe, stand für mich außer Frage, dass ich auch den dritten Teil um Dr. Sabine Yao unbedingt lesen musste. Schon der Prolog jagt einem Gänsehaut über den Rücken: Ein Mann kämpft verzweifelt um sein Leben doch wer ist er, wird er überleben?
Die Geschichte packt von der ersten Seite an und zieht einen unaufhaltsam in ihren Bann. Auf einer Erotikplattform für Männer bahnt sich ein Treffen an, das in einer tödlichen Falle enden soll, während in Berlin grausige Leichenteile auftauchen. Dr. Sabine Yao, Rechtsmedizinerin der BKA-Sondereinheit „Extremdelikte“, wird in die Ermittlungen

hineingezogen und steht gemeinsam mit Profiler Milan Hasanović vor einer komplexen und kaum zu durchschauenden Verbrechensserie. Parallel dazu sorgt der sogenannte „Pferderipper von Lübars“ für zusätzliche Unruhe. Ich mag wie der liebe Michael die Spannung aufbaut. Sein packender, zugleich leicht lesbarer Schreibstil, die kurzen Kapitel und die präzise eingestreuten forensischen Details machen das Buch zu einem echten Pageturner.
Die Mischung aus Rechtsmedizin, True-Crime-Elementen und rasantem Thrill ist absolut gelungen. Alle Handlungsstränge laufen am Ende schlüssig zusammen, die Auflösungen überraschen, wirken aber jederzeit logisch und durchdacht.

Eine klare Leseempfehlung für alle True-Crime-Fans.