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Lesefastalles

Bewertungen

Insgesamt 192 Bewertungen
Bewertung vom 23.10.2025
Bhatter, Ina

Drei Tage im Schnee


ausgezeichnet

Vom Mut, innezuhalten
Das Buch Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter ist ein leises, nachdenkliches Werk, das den Blick auf die kleinen, oft übersehenen Momente des Lebens richtet.
Die Protagonistin Hannah scheint alles zu haben – ein gut bezahlter Job, finanzielle Sicherheit und ein Leben, das nach außen hin perfekt wirkt. Viele würden sie beneiden. Doch hinter dieser Fassade fühlt Hannah eine wachsende Erschöpfung, eine Leere, die sie nicht mehr ignorieren kann. Schließlich beschließt sie, sich eine Auszeit zu nehmen – in einer kleinen, abgelegenen Hütte, fernab von ihrem Alltag.
Dort begegnet sie Sophie, einem kleinen Mädchen im roten Schneeanzug, das mit seiner unbeschwerten Art und seinen überraschend klugen Fragen etwas in Hannah berührt. Sophie bringt sie dazu, über ihr Leben nachzudenken – über eine alte Freundschaft, die sie hat einschlafen lassen, über die Fähigkeit, auch einmal Nein zu sagen, und über das, was sie auf ihrem Weg verloren hat.
Bhatter gelingt es, viele stille, aber kraftvolle Gedanken anzusprechen, die nicht nur Hannah bewegen, sondern auch die Lesenden dazu einladen, innezuhalten und in sich hineinzuspüren.
Die Geschichte erzählt von Selbstfindung, dem Mut zur Auszeit, dem Wiederentdecken vergessener Sehnsüchte und der Rückkehr zu kindlicher Leichtigkeit. Sophie erscheint dabei fast symbolisch – als Spiegel und Impulsgeberin, die Hannah hilft, ihre Perspektive zu verändern und das Wesentliche wiederzusehen.
Ich kann dieses Buch als kleine literarische Auszeit nur empfehlen. Viele der Gedanken habe ich mir zu Herzen genommen – sie wirken nach, lange nachdem man das Buch geschlossen hat.

Bewertung vom 20.10.2025
Sandmann, Elisabeth

Wir dachten, das Leben kommt noch


ausgezeichnet

Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte
Elisabeth Sandmann gelingt mit ihrem Roman „Wir dachten, das Leben kommt noch“ ein beeindruckendes literarisches Denkmal für die Frauen des britischen Geheimdienstes Special Operations Executive (SOE). Diese Agentinnen kämpften während der deutschen Besatzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg mit Mut, Intelligenz und Entschlossenheit gegen das NS-Regime – und riskierten dabei täglich ihr Leben.
Gwen, die bei der BBC arbeitet, wird 1998 mit der Recherche über genau diese Frauen beauftragt. Sie beschießt, gemeinsam mit ihrer Tochter einige Zeit in Paris zu verbringen, um sich auf Spurensuche zu begeben und stößt dabei auf Familiengeheimnisse ihre eigene Großmutter betreffend.
Eine Schlüsselfigur ist Pat, die in England in einer französisch-englischen Familie aufwächst. Während ihre Schwester Simone alle guten Eigenschaften besitzt und stets im Rampenlicht steht, fühlt sich Pat oft übersehen. Doch ihre Sprachkenntnisse und praktischen Fähigkeiten – vom Autofahren bis zum Schießen – machen sie zu einer idealen Kandidatin für den Einsatz im Widerstand. 1941 beginnt ihr gefährlicher Auftrag in Paris an den sie sich am liebsten nicht erinnern würde.
Auf zwei Zeitebenen entfaltet sich eine fesselnde Geschichte, die historische Fakten und persönliche Schicksale gelungen miteinander verknüpft.
Einzig die vielen Personen waren für mich ein wenig herausfordernd, jedoch insgesamt ist der Roman ein bewegendes, klug recherchiertes und packend erzähltes Werk, das Geschichte lebendig macht und nachhallt.

Bewertung vom 19.10.2025
Fraser, Lu

Flapp lernt fliegen


ausgezeichnet

Mit Mut kann man alles schaffen
„Flapp lernt fliegen“ von Lu Fraser ist ein zauberhaftes Bilderbuch mit liebevoll gestalteten Illustrationen von Sarah Warburton – und einer wunderbaren Botschaft über Mut, Freundschaft und Selbstvertrauen.
Die Geschichte ist in kindgerechten, rhythmischen Reimen erzählt, die sich perfekt zum Vorlesen eignen. Im Mittelpunkt steht die kleine Fledermaus Flapp, die nach ein paar missglückten Flugversuchen ihre Angst vorm Fliegen nicht überwinden kann. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin, die kleine Motte, die fest an sie glaubt.
Als eines Tages ein Sturm aufzieht und Motte in große Gefahr gerät, wächst Flapp über sich hinaus. Im entscheidenden Moment gelingt es ihr nicht nur, ihre Freundin zu retten – sondern endlich auch, selbst zu fliegen.
Besonders schön ist, dass die beiden Hauptfiguren – eine Fledermaus und eine Motte, Tiere, die vielen Menschen zunächst etwas unheimlich erscheinen – hier mit so viel Wärme und Charme dargestellt werden, dass jede Scheu verschwindet.
Ein rundum gelungenes, herzerwärmendes Bilderbuch, das Mut macht und zeigt: Mit Vertrauen und Freundschaft kann man alles schaffen.
Absolut empfehlenswert!

Bewertung vom 19.10.2025
Peterson, Anke

Dudu forscht. Von A bis Z


ausgezeichnet

Tolles MINT-Buch für kleine Entdecker
„DUDU forscht“ ist das ideale Buchgeschenk für junge Entdecker und Forscher ab 5 Jahren.
Die Kinder finden hier eine abwechslungsreiche Sammlung kreativer und lehrreicher Aufgaben. Besonders gelungen finde ich die Vielfalt an Möglichkeiten, die das Buch bietet.
Zu Beginn jeder Doppelseite erkennt man anhand der Überschrift, die für Kinder, die noch nicht lesen können, mit dem entsprechenden Symbol versehen sind, sofort, welche Aktion gerade gefordert ist und im Anhang befindet sich ein Verzeichnis der Lösungen zu den jeweiligen Aufgaben.
Vom Zeichnen über Bastelaufgaben bis hin zu Experimenten wird eine Vielfalt geboten, es sind auch Sticker mit im Umfang, die es an der richtigen Stelle einzukleben gilt. So werden nicht nur die Feinmotorik, sondern auch unterschiedliche Sinne angesprochen.
Die beiden Figuren Dudu und Schnüffel tauchen immer wieder auf und schaffen einen roten Faden, der Kinder spielerisch durch das Buch führt. Insgesamt handelt es sich um ein liebevoll gestaltetes und durchdachtes Mitmachbuch, das Entdeckerfreude und Lernspaß ideal verbindet.

Bewertung vom 15.10.2025
Köhlmeier, Michael

Ehrenwerte Affen


ausgezeichnet

Eintauchen in die Welt der Sagen und Mythen
Mit „Ehrenwerte Affen“ entführt Michael Köhlmeier seine Leserinnen und Leser einmal mehr in jene Welt, in der Mythos, Fabel und Gegenwart ineinanderfließen. Das 160 Seiten umfassende Buch besteht aus siebzehn eigenständigen Erzählungen, die jede für sich gelesen werden können und doch durch ihren Ton und ihre gedankliche Tiefe miteinander verbunden sind.
Köhlmeier, bekannt als Meister der modernen Nacherzählung antiker Mythen, bleibt auch hier seinem Stil treu: Er nutzt die Form der Sage und Fabel, um zeitlose Fragen zu stellen – nach Moral, Verantwortung, Wahrheit und Menschlichkeit. Dabei gelingt ihm der Spagat zwischen Unterhaltung und Reflexion. Seine Geschichten sind kurz, oft pointiert, manchmal irritierend, stets jedoch zum Nachdenken anregend.
Thematisch greift der Autor klassische Motive auf, die er mit aktuellen Bezügen und zeitkritischen Beobachtungen verknüpft.
Besonders erwähnenswert sind die sorgfältig gewählten Überschriften und die kleinen Illustrationen, die die Texte begleiten. Sie verleihen dem Buch eine besondere stilvolle Note und unterstreichen den liebevollen Umgang des Autors mit Sprache und Gestaltung.
„Ehrenwerte Affen“ ist kein Buch, das man in einem Zug verschlingt. Jede Geschichte lädt dazu ein, innezuhalten und nachzuspüren, was zwischen den Zeilen mitschwingt.
Michael Köhlmeier beweist mit „Ehrenwerte Affen“ erneut sein Gespür für die Kraft der Erzählung. Ein Buch voller Weisheit, Witz und leiser Melancholie – ideal für alle, die Mythen, Fabeln und tiefgründige Geschichten lieben.
Ein kleines, feines Büchlein, das auch gut als Geschenk geeignet ist!

Bewertung vom 15.10.2025
Korten, Astrid

Zwei Leben: Das Versprechen


ausgezeichnet

Zutiefst berührend
Dieser historische Familienroman, in dem die Autorin Erinnerungen ihres Großvaters väterlicherseits und wahre Begebenheiten einfließen lässt, erzählt von Juna, die nach einem Burn-out in der winterlichen Stille von Brügge Zuflucht sucht. Um sich selbst wiederzufinden, arbeitet sie als ehrenamtliche Begleiterin „Buddy“ und begegnet dabei dem alten, verschlossenen Vincent Molen. Zwischen beiden entsteht nach und nach eine stille, aber tiefe Verbindung.
Während Juna Vincent zuhört, offenbart sich sein bewegtes Leben, geprägt von Mut, Verlust und einer großen Liebe. Seine Erinnerungen wecken auch in Juna eigene, verdrängte Gefühle. Sie ahnt, dass ein verborgenes Geheimnis in Vincents Vergangenheit liegt – ein gebrochenes Versprechen, das ans Licht drängt.
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen geht es um die Begegnung zwischen Juna und Vincent im Jahr 2014, zum anderen um den jungen Vincent und seine große Liebe Esther. Vincent versucht, seine jüdische Freundin zu schützen, indem er sie zunächst versteckt und schließlich zu seiner Tante Lena bringt. Dort bringt Esther Vincents Tochter zur Welt. Doch ihr Versteck wird verraten, und sie wird in ein Konzentrationslager deportiert. Vincent weiß nichts von seiner Tochter, denn da er im Widerstand aktiv ist, wird auch er gefasst.
Astrid Korten gelingt es, ihre Figuren äußerst authentisch darzustellen. Sowohl die Emotionen als auch die Lebensumstände werden eindrucksvoll und mit großer Intensität beschrieben. Es ist erschütternd, zu lesen, zu welchen Gräueltaten Menschen damals fähig waren und wie tief der Hass gegenüber den Juden reichte, der zu solch grausamen Taten führte.
Der Roman ist eine leise, berührende Geschichte über Erinnerung, Heilung und die Kraft der Liebe, die gegen das Vergessen ankämpft.
Ein Zeitdokument, das tief berührt und uns daran erinnert, welche zerstörerische Kraft Hass haben kann. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.

Bewertung vom 13.10.2025
Glück, Tobias

Erwachsen


ausgezeichnet

Wann ist man erwachsen?
Dieses vom Psychologen und Psychotherapeuten Dr. Tobias Glück verfasste Sachbuch behandelt das Erwachsensein und Erwachsenwerden und es soll helfen, Zustände hinter sich zu lassen, die die persönliche Freiheit und Unabhängigkeit behindern.
Kindheitsprägungen sollen erkannt und aufgespalten werden, damit man selbstbestimmt und unabhängig Entscheidungen treffen kann.
Mir war zum Beispiel nicht bewusst, dass es bereits in der Antike klare Regelungen gab, ab wann man als Erwachsener galt und noch heute gilt man in verschiedenen Ländern und Kulturen ab einem anderen Alter als erwachsen.
Die einzelnen Kapitel sind kurz und leicht verständlich, Fachbegriffe werden gut erklärt und sehr hilfreich fand ich die Fallbeispiele aus seiner Praxis, die Dr. Tobias Glück immer wieder einfließen lässt, sie machen die Thematik leichter verständlich und begreifbar.
Auch das Innere Kind, das die kindlichen Anteile in uns Erwachsenen bezeichnet, wird thematisiert und gut erklärt.
Bestimmt werde ich dieses gut strukturierte, informative Sachbuch, dem ich viel Wissenswertes entnehmen konnte, noch öfter zur Hand nehmen und ich empfehle es gerne weiter!

Bewertung vom 12.10.2025
Ottenschläger, Madlen

OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland


ausgezeichnet

Otto beim Weihnachtsmann
Otto fährt los – Weihnachten in Finnland ist ein neuer Band dieser entzückenden Bilderbuchreihe, wo es darum geht, dass eine Ferienfamilie mit Otto ein Reiseabenteuer erlebt.
Otto ist aber nicht irgendein Campingbus, er ist ein lebendiger Zauberbus, der aktiv am Geschehen mitwirkt.
Das neue Abenteuer führt Otto und die Familie von Anton nach Finnland, wo man auch im Winter campen kann, wie man sieht.
Wunderschön bei dieser Reihe finde ich, dass den Kindern allerhand Wissenswertes über die Gegend, die Otto bereist, erzählerisch vermittelt wird.
So fährt die Familie mit Otto erst mit einer Fähre und begegnet Kindern, die das Fest der heiligen Lucia feiern. Auch nach dem Saunieren und anschließenden Eisbaden kann sich Anton und seine
Familie in den wohlig warmen Bauch von Otto kuscheln. Das Highlight ist wohl die Begegnung mit dem Weihnachtsmann.
Obwohl Anton schon Weihnachten feiern möchte, helfen sie einem Mann, der nach Hause zu seiner Familie möchte, wo sie alle eine wundervolle Überraschung erleben.
Auf Ottos Reisen ist immer was los, die Kinder lernen nicht nur viel über die bereisten Länder, sondern auch über Werte wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft und wie schön es ist, als Familie gemeinsam etwas zu erleben.
Die Illustrationen im Buch sind sehr schön und farbenfroh aber doch eher einfach und altersgerecht, die Geschichte wird warmherzig mit viel Humor erzählt.
Von mir gibt es eine unbedingte Empfehlung für alle Fans von Otto und diejenigen, die es noch werden möchten!

Bewertung vom 12.10.2025
Höck, Maria

Ein Einhorn namens Oktober


ausgezeichnet

Zauberhaft süß
Das Bilderbuch „Ein Einhorn namens Oktober“ von Maria Höck mit den liebevollen Illustrationen von Juliana Kralik vermittelt eine wunderbare Botschaft.
Das kleine Einhorn namens Oktober erwartet sehnsüchtig seinen ersten Geburtstag, denn um den ersten Geburtstag herum – so heißt es – bekommen Einhornkinder ihre Zauberkräfte offenbart.
Oktober ist ein wenig betrübt, denn alle anderen Einhornkinder kennen ihre magischen Fähigkeiten bereits, nur Oktober hat keine Ahnung, was seine magische Kraft sein soll.
Auch als das Einhörnchen ein Wettrennen mit Oktober vorschlägt, bemerkt Oktober, dass Schnelligkeit nicht seine Stärke sein kann, er verliert zu viel Zeit, indem er seinen Freunden Hallo sagt oder ihnen behilflich ist. Doch dann hat das Einhörnchen eine Idee, was Oktobers Zauberkraft sein könnte.
Dieses wunderschön illustrierte, mit liebevollen Details ausgeschmückte Bilderbuch vermittelt den Kindern eine tolle Botschaft – Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und nette Gesten machen das Leben schöner und wertvoller, beinahe so schön wie eine Wolke aus Funkelstaub!
Unbedingt empfehlenswert!!!

Bewertung vom 12.10.2025
Kaiser, Vea

Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels


ausgezeichnet

Was würdest du für dein Glück riskieren?
In ihrem neuesten Roman „Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels“ wagt sich Vea Kaiser an eine große Herausforderung.
Ein Roman über das Leben einer Frau, die einige Millionen Euro unterschlagen hat und jahrelang damit durchkam – eine Gratwanderung zwischen Fiktion und Wahrheit.
Angelika ist nicht gerade auf die Butterseite des Lebens gefallen. Ihre Mutter ist alleinerziehende Hausbesorgerin im Veza-Canetti-Hof und sie selbst muss als Kind in all seinen Facetten erfahren, was es bedeutet, nicht gerade wohlhabend zu sein. Dennoch erhält sie einen Job als Buchhalterin im renommierten Grandhotel Frohner und schon bald erkennt der Direktor des Hauses ihre Fähigkeiten und Qualitäten. Integrität und Fleiß sowie gewissenhaftes Arbeiten lassen sie in der Gunst des Direktors steigen und er erteilt ihr eine besonderes Zusatzaufgabe.
Nachdem Angelika unwissentlich ein Gspusi mit dem Sohn des Hoteldirektors hat, bekommt sie von ihrem Freund Freddy ein Kind. Freddy ist sehr unzuverlässig und im Nu ist auch Angelika das, was sie nie sein wollte, eine quasi alleinerziehende Mutter.
Angelika wird zur Abteilungsleiterin befördert und nachdem das Geld immer knapp ist, beschließt sie, sich kleine Darlehen vom Hotel auszahlen zu lassen. Akribisch notiert sie jede Summe, die sie sich überweist, im Ansinnen, diese auch zurückzuzahlen. Leider kommen immer wieder unvorhergesehene finanzielle Herausforderungen daher, sie muss sich um ihrer immer dementer werdende Mutter kümmern und ihr Sohn verliert eine große Summe beim Onlinespiel.
Vea Kaiser zeichnet ihre Charaktere sehr authentisch.
Man kann Angelikas Beweggründe nachvollziehen und verstehen und sie wird derart sympathisch dargestellt, dass sie einem direkt leidtut, weil sie eigentlich auch immer auf ihre liebsten Menschen schaut und für diese wirklich bis auf äußerste alles tun würde, auch wenn ich mir das für mich niemals vorstellen könnte.
Gut dargestellt sind die zwischenmenschlichen Beziehungen von Angelika zu ihrer besten Freundin Ingi, ihrem Sohn, den diversen Lebensabschnittspartnern und ihren Kollegen und ihrem Vorgesetzten.
In den Ausschnitten, in denen Vea Kaiser ihre Besuche bei der echten „Angelika“ in der Vollzugsanstalt schildert, wird klar, wie sehr sie für ihren Roman recherchiert hat und wie ihr diese Person auch ans Herz gewachsen ist.
Nicht nur einmal habe ich mich beim Lesen gefragt, wie weit die Fiktion reicht und was wirklich so oder ähnlich passiert ist. Auf jeden Fall eine gelungene Story, die trotz des über 500 Seiten starken Umfangs durchgehend fesselt.
Ich kann diesen Roman nur empfehlen!