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Golden Letters
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Bewertungen

Insgesamt 738 Bewertungen
Bewertung vom 23.01.2018
Bird and Sword / Bird & Sword Bd.1
Harmon, Amy

Bird and Sword / Bird & Sword Bd.1


sehr gut

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vom damaligen König Zoltev getötet wurde, denn diese besaß die Gabe der Weissagung. Bevor ihre Mutter starb, nahm sie Lark die Worte und seit fünfzehn Jahren konnte Lark kein einziges Wort aussprechen.
Nun spitzt sich die Lage in Jeru zu, der Krieg gegen die überlegenen Volgar ist hart und mehr Männer werden benötigt. Bisher hat Larks Vater, Lord Corvyn, keine entsandt, und bis dies geschieht, nimmt König Tiras Lark als Geisel.

"Bird and Sword" ist der Auftakt von Amy Harmons The Bird and the Sword Chroniken, der aus der Ich-Perspektive der zwanzig Jahren alten Lark erzählt wird.
Die Reihe soll mehrere Bände umfassen, jeder davon soll in sich abgeschlossen sein und andere Protagonisten in der Hauptrolle haben.

Lark ist wie ihre Mutter Meshara eine Weissagerin, doch kurz bevor diese starb, hat sie ihrer Tochter die Worte genommen und Lark ist seit dem Vorfall stumm. Doch sie versteht alles, ist klug, auch wenn viele Menschen sie unterschätzen.
Da Meshara das Leben von Larks Vater an das ihrer Tochter gebunden hat, wuchs Lark überbehütet und mehr wie eine Gefangene auf. König Tiras nimmt Lark als Geisel, doch er erkennt schnell ihre Macht und will sich diese zu nutzen machen.

Trotz der Ich-Perspektive hatte ich während der gesamten Geschichte über das Gefühl, dass da eine gewisse Distanz zu Lark vorhanden war. Das soll nicht bedeuten, dass ich sie nicht mochte, aber ich konnte sie nicht komplett verstehen und hatte manchmal den Eindruck, dass sie nicht alles von sich preisgibt. Sie macht in diesem Band eine tolle Entwicklung durch, wird immer stärker und selbstständiger, was mir sehr gut gefallen hat und ich mochte sie als Protagonistin!
Aber auch die Liebesgeschichte zu Tiras ging mir etwas zu schnell und auch hier konnte ich die Gefühle nicht komplett nachvollziehen, wobei sie mir im weiteren Verlauf deutlich besser gefallen hat.

Amy Harmons Schreibstil hat mir ebenfalls richtig gut gefallen, es herrschte eine tolle Atmosphäre und die Geschichte ließ sich sehr gut lesen! Auch den Weltenaufbau fand ich klasse und ich freue mich wirklich sehr darauf, in den nächsten Bänden mehr von Jeru und seinen Bewohnern zu lesen!
In Jeru werden Magische, Menschen mit besonderen Fähigkeiten, seit Jahren gejagt, um so zu erreichen, dass alle Menschen gleich sind. Doch die Wandler, Weissager, Heiler und Spinner leben immer noch im Verborgenen und versuchen so unauffällig wie möglich zu bleiben.
Jeru wird von den Volgar, Vogelmenschen, bedroht, deren gewaltige Anzahl nur schwer zu besiegen ist. Doch das ist nicht der einzige Kampf, den König Tiras ausfechten muss, denn sein Rat zweifelt immer mehr an seiner Herrschaft und lehnt sich gegen ihn auf.

Die Handlung hat spannend begonnen, aber im Mittelteil haben sich, meiner Meinung nach, ein paar Längen eingeschlichen. Trotzdem ließ sich die Geschichte gut lesen und insgesamt hat mir die Geschichte von Lark und Tiras richtig gut gefallen!
Der nächste Band wird von Kjell, Tiras' Halbbruder handeln, den wir in diesem Band schon kennenlernen durften und ich freue mich wirklich sehr auf seine Geschichte!

Fazit:
"Bird and Sword" von Amy Harmon ist ein guter Auftakt mit kleinen Schwächen.
Ich hatte während des Lesens oft das Gefühl, dass eine gewisse Distanz zur Protagonistin Lark vorhanden war und auch die Liebesgeschichte konnte ich nicht komplett nachvollziehen. Bis auf die kleinen Längen im Mittelteil konnte mich die Handlung aber sehr gut unterhalten und auch die Entwicklung von Lark hat mir richtig gut gefallen.
Ich vergebe schwache vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den nächsten Band!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.01.2018
One of Us is Lying
McManus, Karen M.

One of Us is Lying


sehr gut

An einem Montagnachmittag müssen Bronwyn, Addy, Nate, Cooper und Simon nachsitzen, doch nur vier von den Fünfen überleben diese Stunde. Am Ende ist Simon tot und jeder der Vier hat ein Motiv, denn Simon ist der Autor von About That, der Gossip App der Schule und er hat vor seinem Tod pikante Geheimnisse von jedem der Vier ausgegraben.

"One of Us Is Lying" ist ein Einzelband von Karen M. McManus, der aus den Ich-Perpektiven von Bronwyn Rojas, Nate Macauley, Addy Prentiss und Cooper Clay erzählt wird.

Die vier Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein: Bronwyn ist klug, engagiert und bricht niemals eine Regel. Addy ist die beliebte Homecoming Prinzessin mit einem perfekten Freund. Cooper ist der Star Pitcher der Schule und als Sportheld ebenfalls sehr beliebt. Nate ist der Außenseiter, der gerade wegen Drogenhandel auf Bewährung ist. Wenn sie vorher nicht in denselben Kreisen unterwegs waren, durch den Tod von Simon Kelleher haben sie plötzlich eine Gemeinsamkeit, denn sie werden alle beschuldigt, für seinen Tod verantwortlich zu sein.

Ich bin jemand, der gerne die letzten Seiten eines Buches als Erstes liest. Bei einem Thriller oder Krimi nicht die schlauste Idee, denn wenn man so versehentlich entdeckt, wer der Mörder ist, geht unweigerlich die Spannung flöten. Bei "One of Us Is Lying" hat es mich wirklich in den Fingern gejuckt, aber ich konnte widerstehen. Zum Glück!
Die Bayview Four oder der Murder Club, wie die Vier bezeichnet werden, haben allesamt Geheimnisse, die mehr oder weniger sehr pikant sind. Man weiß nie, was Wahrheit und was Lüge ist. Mal war ich mir sicher, dass jeder in Frage kommt, der Mörder von Simon zu sein, mal dachte ich, dass es keiner der Vier gewesen sein kann. Man lernt alle der Charaktere besser kennen, nach und nach kommen ihre Geheimnisse ans Tageslicht und man verfolgt, wie sie mit den Geschehnissen umgehen.
Ich fand es sehr spannend, dass man wirklich nie wusste, woran man ist und so konnte ich fast durchgehend mitfiebern!

Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Ermittlungen ein wenig mehr im Fokus der Handlung gestanden hätten. Wir begleiten Bronwyn, Addy, Nate und Cooper dabei, wie sie mit den Anschuldigungen umgehen, wie sie reagieren, als ihre Geheimnisse offenbart werden, aber auch, wie sie sich besser kennenlernen und selbst ermitteln. Oft begleitet man ihr normales Leben und hier hätte ich es interessant gefunden, wenn man mehr von den Ermittlungen und den Befragungen mitbekommen hätte, auch weil ich das Gefühl hatte, dass die Spannung im Mittelteil etwas nachgelassen hat. Der Beginn und das Ende waren natürlich besonders spannend und insgesamt ließ sich die Geschichte sehr gut lesen. Ich musste mich nie zum Weiterlesen zwingen und fand es sehr spannend, jeden der vier Protagonisten besser kennenzulernen!

Fazit:
"One of Us Is Lying" von Karen M. McManus hat mir richtig gut gefallen!
Ich hatte viel Freude dabei zu rätseln, wer hinter dem Tod von Simon steckt, denn man wusste nie, wer wirklich der Täter ist. Aber ich mochte auch Bronwyn, Nate, Addy und Cooper richtig gerne und ihre Geschichten konnten mich wirklich mitreißen, sodass ich gute vier Kleeblätter vergebe!

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 14.01.2018
Griechische Göttersagen
Riordan, Rick

Griechische Göttersagen


sehr gut

In "Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen" von Rick Riordan lernen wir die zwölf Olympier und ihre Geschichten besser kennen.

Wie der Titel schon verrät, ist Percy Jackson der Erzähler. Jede der zwölf olympischen Gottheiten bekommt sein eigenes Kapitel, aber auch die Geschichten von wichtigen Bonusgottheiten, wie Persephone oder Hades werden in diesem Buch dargestellt.

Locker und lustig führt Percy den Leser durch die Anfänge der Titanen, bis hin zu deren Sturz und dem Aufschwung der Olympier. Wir lernen Zeus, Hera, Demeter, Poseidon, Hestia, Athene und Co. näher kennen. Ihre größten Siege, aber auch ihre schlimmsten Momente. Und auch viele ihrer Kinder werden erwähnt, wenn sie eine wichtige Rolle in der Geschichte gespielt haben.

Ich mag die griechischen Gottheiten wirklich gerne und die Bücher von Rick Riordan ebenfalls, sodass mich sehr darauf gefreut habe, mehr über die Hintergründe der Götter zu erfahren!
An manchen Stellen hat sich das Buch etwas gezogen, auch weil es wirklich viele Informationen liefert. Aber durch Percy als Erzähler war es eben auch sehr humorvoll verpackt und so habe ich die knapp fünfhundert Seiten doch wirklich schnell gelesen!

Fazit:
"Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen" von Rick Riordan ist ein wunderbares Buch, wenn man mehr über die Geschichten und Hintergründe der griechischen Götter erfahren möchte.
Durch Percy Jackson als Erzähler waren die vielen Informationen humorvoll verpackt, auch wenn es an manchen Stellen doch etwas gezogen hat. Mir hat es insgesamt aber sehr gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.01.2018
Flüstern des Lichts / Soul Mates Bd.1
Iosivoni, Bianca

Flüstern des Lichts / Soul Mates Bd.1


sehr gut

In Chicago und Umgebung verschwinden innerhalb von wenigen Wochen vier Menschen und auch Rayne wird in einer dunklen Gasse bedroht. Doch ihr kommen Colt und Myles zur Hilfe und können Schlimmeres verhindern. Durch die beiden gelangt Rayne in die Welt und den Konflikt der Licht- und Dunkelseelen.

"Flüstern des Lichts" ist der erste Band von Bianca Iosivonis Soul Mates Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Rayne erzählt wird.

Die New Adult Bücher von Bianca Iosivoni haben mich bisher allesamt begeistern können und so war ich gespannt, wie mir ein Fantasybuch von ihr gefallen würde.
Eigentlich wollte ich nur kurz in die Geschichte reinlesen, doch als ich das erste Mal auf die Seitenzahl geschaut habe, hatte ich schon über zweihundert Seiten verschlungen. Die Geschichte von Rayne und Colt konnte mich also von der ersten Seite an mitreißen und das blieb bis zum Ende so!

Rayne ist eine Kämpferin, die keine einfache Vergangenheit hat. Mit ihrer Adoptivmutter Nora und deren Tochter Emma hat Rayne endlich eine liebevolle Familie gefunden, doch ihre Vergangenheit holt sie wieder ein. Mit dem düsteren Colt lernt sie auch die Welt der Licht-, Dunkel- und Nebelseelen kennen und ein Stück von sich selbst besser kennen.
Rayne mochte ich auf Anhieb, eben weil sie mutig ist und niemals aufgibt. Colt hat noch viele Geheimnisse, aber auch ihn mag wirklich sehr und ich freue mich darauf, ihn im nächsten Band besser kennenzulernen!

Die Idee der Licht- und Dunkelseelen hat mir ebenfalls sehr gut gefallen! Hier habe ich allerdings das Gefühl, dass Bianca Iosivoni das Potenzial noch nicht komplett ausgeschöpft hat und bin gespannt, was wir im zweiten Band über deren Hintergründe erfahren werden!
Die Handlung konnte mich, wie oben schon erwähnt, von Anfang an mitreißen! Es gab viele spannende Szenen und langweilig wurde es nie!

Fazit:
"Soul Mates - Flüstern des Lichts" von Bianca Iosivoni ist ein sehr guter Auftakt!
Die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an fesseln und Rayne und Colt haben mir richtig gut gefallen!
Ich freue mich riesig auf den zweiten Band und vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 07.01.2018
Wolkenschloss
Gier, Kerstin

Wolkenschloss


sehr gut

Als Jahrespraktikantin im Wolkenschloss hat Fanny Funke alle Hände voll zu tun, um den Gästen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Für Fanny wird es das erste Weihnachten ohne ihre Familie sein, doch langweilig wird es auf keinen Fall!

"Wolkenschloss" ist ein Einzelband von Kerstin Gier, der aus der Ich-Perpsektive der siebzehn Jahre alten Fanny Funke erzählt wird, die die Schule abgebrochen hat und nun ein Jahrespraktikum im Schweizer Hotel Château Janvier absolviert.

Fanny ist eine angenehme Protagonistin, die mir wirklich sehr gut gefallen hat! Sie ist derzeit in der Kinderbetreuung des Hotels, das gerne als Wolkenschloss bezeichnet wird, eingesetzt. Ihr gelingt nicht alles perfekt, sondern bringt auch mal etwas durcheinander, was aber sehr amüsant war!

Auch die anderen Charaktere waren allesamt liebevoll gestaltet, sowohl das Hotelpersonal, wie Ben Montfort, Monsieur Rocher und Pavel, als auch die Gäste, wie Herr und Frau Ludwig, die Jegerows, oder Tristan Brown. Sie alle waren interessant und haben mir richtig viel Freude bereitet!

Insgesamt ließ sich "Wolkenschloss" richtig gut lesen! Kerstin Gier besitzt einfach einen großartigen Humor und einen lockeren Schreibstil, eine Kombination, die wie immer dafür gesorgt hat, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
Leider kam die richtige Spannung für mich erst im letzten Drittel des Buches auf, was ich etwas schade fand, denn das Finale konnte mich echt packen, was allerdings nicht heißen soll, dass es vorher langweilig war, und auch die kleinen Krimielemente haben mir wirklich sehr gut gefallen! Lange wusste ich außerdem nicht, in welche Richtung die Geschichte gehen würde, auch wenn man durch die ersten paar Seiten schon einen kleinen Eindruck bekommen hat.
Aber dennoch hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen, da konnten meine kleinen Kritikpunkte nichts dran ändern!

Fazit:
"Wolkenschloss" von Kerstin Gier ist für mich ein Wohlfühlbuch!
Ich liebe den Humor und den Schreibstil der Autorin, die dafür gesorgt haben, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Alle Charaktere waren liebevoll gestaltet und auch, wenn die Geschichte ein wenig spannender hätte sein können, bin ich wirklich zufrieden mit dem Buch, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.01.2018
Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
Rowling, J. K.

Harry Potter and the Prisoner of Azkaban


ausgezeichnet

Mit dem dritten Band von J. K. Rowlings Harry Potter Reihe habe ich eine ganz besondere Verbindung, denn "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" war das erste Buch, das ich selbst gelesen habe und ist immer noch mein absolutes Lieblingsbuch!

Die von Jim Kay illustrierten Schmuckausgaben gefallen mir bisher richtig gut, da habe ich mich natürlich sehr auf "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" gefreut und das Buch von der ersten bis zu letzten Seite einfach nur genossen!

Ich liebe die Geschichte und die Zeichnungen von Jim Kay und so war das Lesen wieder ein tolles Ereignis! Ich freue mich auf jede Schmuckausgabe! Die Geschichte habe ich schon so oft gelesen, aber durch die wunderschönen Illustrationen ist es doch wieder etwas anderes, denn diese begleiten die Geschichte perfekt und man kann noch viel Neues entdecken!

Fazit:
Ich bin begeistert von Jim Kays Arbeit und auch das Lesen von "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" war wieder ein besonderes Erlebnis!
Ich liebe die Geschichte des dritten Bandes so sehr und Jim Kay ist es gelungen, diese mit seinen Illustrationen perfekt zu begleiten! Verdiente fünf Kleeblätter!

Bewertung vom 31.12.2017
Magonia Bd.1
Headley, Maria D.

Magonia Bd.1


weniger gut

Aza Ray Boyle leidet seit ihrem ersten Lebensjahr an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr das Atmen fast unmöglich macht. Kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag sieht sie am Himmel ein Luftschiff, das sonst keiner sieht und wenig später findet sie sich in der magischen Welt von Magonia wieder.

"Magonia" ist der erste Band einer Dilogie von Maria D. Headley, der überwiegend aus der Ich-Perspektive von Aza erzählt wird, aber auch in die Sicht ihres besten Freundes Jason durften wir hin und wieder eintauchen.

Mit den beiden Protagonisten habe ich mich sehr schwer getan und so bin ich leider mit keinen der beiden wirklich warm geworden.
Aza weiß, dass sie an ihrer seltsamen Krankheit irgendwann sterben wird. Die Ärzte halten es für ein Wunder, dass sie überhaupt älter als fünfzehn Jahre geworden ist. Aza ist sehr sarkastisch und versucht immer stark zu sein. Sie hat eine spezielle Art an sich, mit der ich besonders am Anfang des Buches einfach nicht klargekommen bin.
Auch der hochintelligente Jason machte es mir nicht leicht. Er und Aza sind seit Jahren die besten Freunde und er würde alles für sie tun, denn er ist heimlich in Aza verliebt. Jason war mir fast schon zu speziell. In Stresssituationen sagt er die Nachkommastellen von Pi auf und für seine sechzehn Jahre hat er bereits einen Haufen von wichtigen Kontakten, die ihm alle möglichen Informationen besorgen.

Die Handlung hat sehr lange gebraucht, bis sie mich packen konnte, dabei gefällt mir die Idee von Magonia wirklich gut!
Kurz, nachdem Aza ein Luftschiff am Himmel gesehen hat, erleidet sie einen Anfall, bei dem sie keine Luft mehr bekommt. Sie erwacht an Bord der Amina Pennarum, einem Schiff aus Magonia, umgeben von Rostrae, einer Mischung aus Menschen und Vögeln. Gemeinsam mit Milekt, ihrem Canwr, der sich in ihrer Lunge eingenistet hat, kann sie mit ihrem Gesang besondere Dinge bewirken, was sie zu einer wichtigen Schachfigur macht.

Die Idee von Magonia und seinen vogelähnlichen Bewohnern fand ich super, aber ich habe das Gefühl, dass Maria D. Headley viel mehr aus dieser hätte herausholen können! Bei vielen Dingen hatte ich außerdem den Eindruck nur an der Oberfläche gekratzt zu haben, was ich wirklich schade fand! Viele Entwicklungen gingen mir dann auch noch zu schnell, da hätte sich die Autorin gerne mehr Zeit nehmen dürfen, auch um ihrer Welt etwas Tiefe zu geben.
Lange konnte mich die Geschichte auch nicht wirklich fesseln. Die letzten hundert Seiten haben mir deutlich besser gefallen, denn es gab ein spannendes Finale! Allerdings sind dann die letzten zwanzig Seiten angebrochen und wieder gab es eine Entwicklung, die mir nicht ganz so gut gefallen hat.
Man merkt, dass bei "Magonia" viele Dinge für mich nicht gepasst haben, schade, denn die Idee war wirklich gut!

Fazit:
Von Maria D. Headleys "Magonia" habe ich deutlich mehr erwartet!
Ich habe mich leider sehr schwer getan, was die Charaktere und die Geschichte anging. Weder mit Aza, noch mit Jason bin ich wirklich warm geworden und die Handlung konnte mich lange Zeit nicht mitreißen. Die Idee von Magonia fand ich spannend, aber auch hier hatte ich den Eindruck, dass Maria D. Headley mehr hätte herausholen können.
Schade, für mich hat hier vieles nicht gepasst und so vergebe ich leider nur zwei Kleeblätter.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.12.2017
Der Hammer des Thor / Magnus Chase Bd.2
Riordan, Rick

Der Hammer des Thor / Magnus Chase Bd.2


sehr gut

Thor hat wieder mal seinen Hammer verloren, doch dieses Mal ist er in die Hände des Feindes gefallen. Magnus und seine Freunde Samirah, Blitzen und Hearthstone machen sich auf die Suche danach, denn ein Angriff der Riesen bedroht Midgard. Und auch der Gott Loki verfolgt wieder üble Pläne.

"Der Hammer des Thor" ist der zweite Band von Rick Riordans Magnus Chase Trilogie, der wieder aus der Ich-Perspektive von Magnus erzählt wird.

Magnus ist seit gut zwei Monaten einer von Odins Einherjerkrieger und lebt im Hotel Walhalla. Seine neuen Kräfte hat er mittlerweile gut im Griff und sich auch schon mehr oder weniger mit seinem neuen Leben angefreundet. In diesem Band machen er und seine Freunde sich auf die Suche nach Thors Hammer, der mal wieder verloren gegangen ist, doch sie müssen sich beeilen, denn die Riesen ahnen Thors Schwäche und bereiten einen Angriff auf Midgard vor.

Magnus hat mir in diesem Band wieder sehr gut gefallen und auch seine vielen Freunde und Verbündete mochte ich sehr! Die Walküre Samirah, der Zwerg Blitzen und der Elf Hearthstone lernen wir besser kennen, aber auch Magnus Flurgenossen Halbgeboren Gunderson, Mallory Keen und Thomas Jefferson jr. sind wieder mit dabei! Am spannendsten fand ich Alex Fiero, die wir in diesem zweiten Band neu kennenlernen durften. Wie Sam ist sie ein Kind des Gottes Loki und sie spielt eine wichtige Rolle!

Der Schreibstil von Rick Riordan ließ sich, wie gewohnt, richtig gut lesen und seinen Humor liebe ich ja wirklich! Wir lernen die Charaktere, aber auch die Neun Welten und ihre Bewohner besser kennen. Ich hätte mir im Nachhinein vielleicht gewünscht, dass wir noch ein wenig mehr über die nordischen Götter erfahren hätten, aber die Geschichte konnte mich gut unterhalten und das Ende macht viel Lust auf den dritten und abschließenden Band!

Fazit:
"Der Hammer des Thor" von Rick Riordan ist ein sehr guter zweiter Band der Magnus Chase Trilogie!
Besonders die vielen spannenden Charaktere mochte ich gerne und auch die Geschichte konnte mich sehr gut unterhalten. Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den finalen Band!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.12.2017
Die Illuminae-Akten_01 / Illuminae Bd.1
Kaufman, Amie;Kristoff, Jay

Die Illuminae-Akten_01 / Illuminae Bd.1


ausgezeichnet

Als Kady sich am Morgen von Ezra trennt, dachte sie, das wäre das Schlimmste, was an diesem Tag passieren könnte. Am Nachmittag wird allerdings ihr Heimatplanet Kerenza angegriffen und Kady und Ezra müssen zusammen fliehen.
Doch es spielen sich merkwürdige Dinge sowohl an Bord der Alexander als auch der Hypatia ab, den Schiffen, die die Bevölkerung von Kerenza gerettet haben und Kady will unbedingt wissen, was dahintersteckt, auch wenn sie dafür auf die Hilfe ihres Exfreundes angewiesen ist.

"Illuminae" ist der erste Band von Amie Kaufmans und Jay Kristoffs Die Illuminae Akten Trilogie.
Wir begleiten die siebzehn Jahre alten Kady Grant und Ezra Mason, doch das Buch hat eine ganz besondere Erzählweise.

Es gibt Befragungen, Chatverläufe, offizielle Mitteilungen, Tagebucheinträge, E-Mails, Einsatzberichte, Zusammenfassungen von Überwachungsvideos und vieles mehr. "Illuminae" erzählt durch diese Medien die Geschichte von Kady und Ezra und es war, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, ein ganz besonderes Erlebnis!
Ich finde es großartig, wie detailreich die Dokumente sind und auch, wie echt sie wirken. Die Autoren haben da viel Mühe reingesteckt, das merkt man und ich finde, das ist den beiden sehr gut gelungen!

Nach dem Angriff auf den Planeten Kerenza können die beiden zwar gemeinsam fliehen, doch Kady wird auf der Hypatia, einem Forschungsschiff untergebracht, während Ezra an Bord der Alexander, einem Schlachtkreuzer gebracht wird. Die Flotte hat schwere Schäden erlitten und ist auf der Flucht, denn die Lincoln, ein Schiff der Angreifer, ist immer noch hinter ihnen her.

Ich war gespannt, wie mir die Charaktere gefallen würden und auch, ob es mir gelingen würde mit ihnen warm zu werden, weil die Erzählweise ja doch sehr anders ist, als bei anderen Büchern. Aber Kady und Ezra haben mir schon nach kurzer Zeit wirklich sehr gut gefallen! Besonders der liebe, romantische, aber auch mutige Ezra, der immer noch viel für Kady empfindet, hat es mir angetan! Kady ist irgendwie härter, als Ezra und hat schon viele Verluste hinnehmen müssen. Sie ist eine geniale Hackerin, die sehr neugierig ist und viele Dinge hinterfragt. Ich mochte die beiden wirklich gerne und hoffe, dass wir sie im zweiten Band wiedersehen werden!

Kady hat die Vermutung, dass die Führungsstäbe auf beiden Schiffen wichtige Informationen zurückhalten. Kadys Neugier ist geweckt und was sie herausfindet, ist kaum zu glauben, denn die künstliche Intelligenz der Alexander, AIDAN, wurde schwer beschädigt und gerät immer mehr außer Kontrolle.
Die Geschichte nimmt schon nach wenigen Seiten richtig an Fahrt auf und macht wirklich süchtig! Am Anfang war es noch ein wenig verwirrend, zu viele Informationen auf einmal, aber nach und nach bin ich immer besser zurechtgekommen und die Geschichte konnte mich wirklich mitreißen. Ich bin begeistert und freue mich schon riesig auf den zweiten Band!

Fazit:
"Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff macht wirklich süchtig!
Nach kurzer Eingewöhnungsphase in die ungewöhnliche, aber unglaublich geniale Erzählweise des Buches, konnte mich die Geschichte komplett in ihren Bann ziehen! Ich bin begeistert und vergebe verdiente fünf Kleeblätter!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.