Benutzer
Benutzername: 
Giselas Lesehimmel
Wohnort: 
Landshut
Über mich: 
Bücher sind die schönste Unterhaltung

Bewertungen

Insgesamt 813 Bewertungen
Bewertung vom 11.12.2016
Nagel, Daniela

Irgendwas ist doch immer!


ausgezeichnet

Zum Inhalt


Liebe ist, gemeinsam Lebenskonzepte zu entwickeln.

Aus der Nachbarschaft von Alice und Eve hat sich eine innige Freundschaft entwickelt. Das Tässchen Kaffee und ein ausgiebiger Ratsch dazu, brauchen beide, wie die Luft zum Atmen. Eve ist mit ihren Drillingen lange Zeit an Heim und Herd gebunden gewesen. Da die drei Süßen nun in die Schule gehen, möchte Eve wieder beruflich aktiv werden.


Alice arbeitet als Lektorin und hat auch einen eigenen Ratgeber veröffentlicht. Ihr Chef möchte, dass sie wieder Vollzeit arbeitet.
Sie bekommt das Angebot, bei einer Talksendung mitzumachen. Obwohl Alice nicht wohl dabei ist, nimmt sie an. Thema soll unter anderem ihr Ratgeber "Wie man mit Kindern glücklich wird" sein.
Alices beste Freundin Isabel verhält sich sonderbar, seit Alice Mutter ist und nicht mehr so viel Zeit für sie hat.

Meine Meinung

Eine wunderbare Geschichte, die das Leben von Müttern beschreibt. Dies passiert, ohne dabei unrealistisch zu werden. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Wir erleben mit, wie Alice und Eve beruflich richtig durchstarten wollen. Alice kann nur deshalb ihrem Teilzeitjob als Lektorin nachgehen, weil Eve für ihre kleine Tochter Klara babysittert. Schwierig wird es, als ihr Chef möchte, dass sie Vollzeit arbeitet. Ihre Schwiegermutter bietet Hilfe an.
Eve fasst allen Mut zusammen und geht zum Arbeitsamt. Sie möchte mit der Beraterin ihre beruflichen Möglichkeiten abchecken. Die Dame vom Arbeitsamt ist aber weder freundlich- noch hilfsbereit. Sie erinnert eher an eine Hexe, die vergeblich auf Hänsel und Gretel wartet.(Seite 66)
Der lockere Schreibstil lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen. Ernste Themen werden mit einer Leichtigkeit von der Autorin rüber gebracht, dass aus Problemen Problemchen werden
Keineswegs gaukelt man anderen Mütter ein Bilderbuchleben vor. Alice und Eve haben einige Hürden zu überwinden.
Eve fand ich besonders sympathisch. Die Herzliche Mami würde eine Freundin niemals im Stich lassen. Hat immer ein offenes Ohr und frisch aufgebrühten Kaffee. Man verspürt beim Lesen den Wunsch, mit Eve und Alice einen Kaffeeklatsch zu halten.
Eves Leidenschaft ist das Laufen. Sie ist auch in einem Forum angemeldet, um sich mit anderen darüber auszutauschen.
Alices beste Freundin Isabel ging mir zeitweise total gegen den Strich. Stets macht sie Alice ein schlechtes Gewissen, weil diese nicht mehr so viel Zeit für sie aufbringen kann.
Alices Mutter ist eine 50 jährige Frau, die mit beiden Beinen mitten im Leben steht und noch sehr viel Power hat. Eine neue Wohnung, mit einem wunderschönen Garten und den passenden Gärtner dazu, bringen neuen Wind in ihr Leben.
Alices Mann möchte ein Haus erwerben. Alice kann sich nicht vorstellen, von Köln wegzuziehen.



Fazit

Ein Alltag von Müttern, der ohne Weichzeichner beschrieben wird. Freundinnen, die sich gegenseitig auffangen und stützen.
Die Geschichte zeigt, wie man beruflich an Absagen wachsen kann und einen genialen Weg für sich findet.
Auch in einer guten Ehe, kann es manchmal zu Fremd-Träumereien kommen.
Besonder gut gefielen mir die Passagen, in denen Eve wegen ihrem Sohn Florian zur Lehrerin musste. Die Elternabende fand ich auch köstlich.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Eve und ihre Kinder Florian, Anna und Simon wachsen einem ans Herz. Alices kleine Klara hat in Eves Kinder Freunde gefunden.
Die Szenen am Spielplatz sind naturgetreu wieder gegeben und haben oft meine Lachmuskeln gereizt.
Ich habe den 1. Teil der Geschichte nicht gelesen. Das war aber kein Problem, da ich auch ohne Vorkenntnisse, gut in die Geschichte rein kam.

Die drei berühmten Ks:
Macht es die Sache wirklich besser, wenn man Kinder, Küche, Kirche durch Kerle, Konsum und Kariere ersetzt? (Alices Mutter, Seite 36)

Bewertung vom 11.12.2016
Raabe, Melanie

Die Wahrheit


ausgezeichnet

Da sagte die Frau zu dem Fremden: Schön, dass du wieder da bist!

Zum Inhalt

Das ist nun das dritte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Melanie Raabe hat mit Die Wahrheit ein weiteres Meisterwerk geschaffen.

Die 37 jährige Sarah vermisst seit 7 Jahren ihren Mann. Sie weigert sich, ihn für tot erklären zu lassen. Philipp ist von einer Südamerikareise nicht mehr zurückgekehrt.
Sarah vermutet, dass es sich um eine Entführung handelt. Niemals würde Philipp sie und ihren Sohn einfach verlassen.

Sarah macht mit ihrem Sohn einen Zoobesuch. Da klingelt ihr Handy. Ihr Mann lebt. Ihr Mann wird zurückkommen!

Sarah überlegt, was sie am Flughafen zu ihrem Mann sagen wird. Schön, dass du wieder da bist!
Die Medien haben Blut geleckt. Sie sind dabei, als der reiche Geschäftsmann aus dem Flugzeug steigt.
Sie sind dabei, als er seine Frau begrüßt. Sie sehen und hören als sie zu ihm sagt: Schön, dass du wieder da bist!
Sie bemerken nicht, dass Sarah total schockiert ist. Es.ist.nicht.Sarahs.Mann!!!

Meine Meinung

Die Geschichte um Sarah und Philipp hat bei mir viele Fragen aufgeworfen. Ich konnte noch verstehen, dass Sarah Philipp begrüsst hat, als wenn es wirklich ihr Mann wäre. SCHOCK!
Was ich nicht verstehen konnte, dass niemand ihr glaubte, dass es sich nicht um ihren Mann handelt!
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Sarah und Philipp (Fremder) erzählt. Philipps (Fremder) Gedanken machen Angst. Man hat sofort das Gefühl, es mit einem Betrüger zu tun zu haben.

Wie kann jemand die Identität eines Anderen annehmen, ohne dabei entdeckt zu werden? Warum bemerkt kein Mensch diesen Irrtum?
Klar, Philipp war (oder ist er noch?) ein reicher Geschäftsmann, der ziemlich zurückgezogen gelebt hatte. Aber, er muss doch einen Hausarzt, Zahnarzt oder Kollegen gehabt haben, die ihn kannten! Er war ein reicher Geschäftsmann. Müsste der Presse nicht aufgefallen sein, dass dies der falsche Philipp Peterson ist?

Das Katz und Maus Spiel der Beiden raubt einem den Atem. Sarah mit einen fremden Mann im Haus, der sich als ihr Ehemann ausgibt. Sie hat immer wieder Albträume, aus denen sie schweißgebadet erwacht.
Der Fremde und Sarah schlafen kaum noch. Der Fremde und Sarah verlieren langsam aber sicher ihre Kräfte.
Der Schreibstil lässt einen durch die Geschichte rasen. Mit jeder Seite hofft man, der Wahrheit näher zu kommen. Man vermisst eine gewisse Logik!
Da ich den einzigartigen Schreibstil der Autorin bereits kenne, wusste ich, sie führt den Leser erst mal an der Nase herum. Das ist ihr sehr gut gelungen.



Fazit

Ein Schreibstil mit absoluten Erkennungswert und eine Handlung, die den Leser verzweifelt nach der Wahrheit suchen lässt.
Ein Ehepaar, welches einige Geheimnisse hat.
Man spürt die totale Zerrissenheit von Sarah.
Ein Fremder, dessen Absichten dem Leser lange nicht klar werden.
Sarah, die angefangen hat, den Tod von Philipp zu akzeptieren und ein neues Leben in Angriff nimmt.
Ein Fremder, der das nicht zulassen will.
Ob mir das Ende gefallen hat? JA! Meine Fragen wurden beantwortet.
Eine Wahnsinns-Thriller den ich Euch empfehle.
Eine Wahrheit, mit der ich niemals gerechnet hätte.
Die Erkenntnis, dass wir es hier nicht mit den Waltons zu tun haben.

Lieblingszitate aus dem Buch:

Was tot ist, ist tot. Was tot ist, empfindet keinen Schmerz. Was tot ist, leidet nicht. Was tot ist, ist unverwundbar.(Seite 199)

Nichts, was passiert, ist gut oder schlecht. Ereignisse an sich haben keine Bedeutung. Die Bedeutung geben wir ihnen.(Seite 159)

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.12.2016
Kubica, Mary

Pretty Baby - Das unbekannte Mädchen (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung

Ich habe diese Geschichte eben beendet und bin total aufgewühlt.
Was hier mit einem Mädchen passiert, welches seine Eltern verloren hat, ist mehr, als man ertragen kann.

Die Sozialarbeiterin Heidi Wood kümmert sich gerne um Menschen, mit denen es das Schicksal nicht so gut meint.
Sie selbst hat immer noch an dem Tod ihres Vaters zu knabbern. Die kinderliebe Heidi will eigentlich eine Großfamilie gründen, was ihr aber nicht möglich ist. Sie muss sich mit ihrer Tochter begnügen. Ihr Mann Chris scheint mit der Situation gut klar zu kommen.

Das Famlienleben der Woods wird am Anfang sehr gut beschrieben. Der Vater muss oft beruflich verreisen. Heidi macht es sich dann in dieser Zeit mit ihrer Tochter Zoe gemütlich. Popcorn und Filme versüßen ihnen die Abende.
Zoe ist ein Teenager, auf dem Weg zur Selbstfindung. Sie ist Vegetarierin.
Scheint sich bei den Woods um eine ganz normale Familie zu handeln ......

Als Chris Wood wieder einmal verreist ist, Zoe bei einer Freundin übernachtet, freut sich Heidi auf einen gemütlichen Abend allein.
Auf dem Heimweg sieht Heidi ein verwahrlostes Mädchen mit einem Baby auf dem Arm. Für sie steht fest: Hier muss ich helfen.

Ab hier passieren Dinge, die sich fern aller Normalität befinden. Heidi gewinnt langsam aber sicher das Vertrauen der Vagabundin. Ihr Name ist Willow. Das Baby heißt Ruby.

Wir wissen alle, dass eine Sozialarbeiterin kein junge Mädchen mit einem Baby einfach mit heim nehmen darf, ohne das Jugendamt oder die Polizei zu informieren.
Genau das macht Heidi aber. Chris ist mehr als verwirrt, als er Willow und das Baby in der Wohnung vorfindet. Er stellt Nachforschungen an.
Anfangs konnte ich Heidi noch verstehen. Sie musste ja Willows Vertrauen gewinnen. Draußen herrscht Dauerregen. Ein Mädchen mit einem kranken Baby auf dem Arm, an dem alle nur vorbei gehen und abwertende Blicke zuwerfen. Klar, Heidi musste helfen ....

Die Geschichte wird einmal aus der Perspektive von Chris- dann aus Heidis- und Willows erzählt. Dadurch lernen wir die Protagonisten sehr gut kennen. Zoe ist in dieser Geschichte mehr eine Randerscheinung.
Die Rückblenden aus Willows Leben haben mich tief erschüttert. Leider könnte so etwas wirklich passieren.
Besonders gut gefielen mir die Passagen, in denen sie von ihrer heißgeliebten Mutter erzählt, die große Ähnlichkeit mit Audrey Hepburn hatte.

Fazit

Menschen mit Psychosen und einer dramatischen Vergangenheit erzählen eine Geschichte, die einen tief erschüttert zurück lässt.
Ein junges Mädchen muss Dinge erleben, die dem Leser Tränen aus Wut und Mitleid entlocken.
Man stellt die Autorität von Sozialarbeiterinnen und Jugendämtern in Frage.
Man fragt sich, ob man zwei Geschwister einfach trennen sollte.
Man fragt sich, ob keiner das Leid einer misshandelten, jungen Frau bemerkt ... oder bemerken will.
Wahnsinn und Grausamkeiten, die ein junges Mädchen erdulden muss, machen die Geschichte zu einem Thriller. Einem Thriller, von dem ich nicht wissen möchte, wie oft er genau in dieser Sekunde gerade wieder passiert.
Irrsinn von Menschen, die eigentlich für das Wohlergehen eines solchen Mädchen verantwortlich sind.

Ich bin wütend. Sehr wütend! Ich weiß, ich urteile ohne selber dabei gewesen zu sein; jedoch haben Heidi, Chris und Willow mir ihre Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die ich Euch auch gerne erzählen würde. Leider darf ich das nicht. Aber, ihr dürft das Buch lesen. Das solltet Ihr unbedingt!!!

Danke Mary Kubica.

Bewertung vom 05.12.2016
Swan, Karen

Winterküsse im Schnee


gut

Allegra ist eine taffe Frau, die sich im Finanzwesen, unter lauter Männern, behauptet. Ihre Schwester Isobel (Iz) ist da ganz anders. Die junge Mutter lebt mit ihrem Mann ein beschauliches Leben. Sie kann Allegra nicht verstehen.
Allegra bekommt einen neuen Kollegen vor die Nase gesetzt, der ihr einen tollen Auftrag vor der Nase wegschnappt. Sam! Jedoch kann sie sich der Anziehungskraft zu Samiboy nicht entziehen. Nach einem Meeting verbringt sie mit ihm eine heiße Nacht. Danach wird sie ihn eh nicht mehr sehen. Falsch gedacht, liebe Allegra.
Allegra räumt mit iher Schwester den Speicher im Elternhaus aus. Sie finden eine wunderschön gearbeitete Kuckucksuhr und ein Adventskalenderkästchen.

Allegra erhält einen Anruf. Man hat die Überreste ihrer Großmutter in Zermatt gefunden.
Allegra kann das Ganze nicht verstehen. Sie haben ihre Großmutter vor ein paar Jahren beerdigt.
Wer ist die Frau in Zermatt?


Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr schwer. Die ersten ca. 100 Seiten beschrieben fast ausschließlich Allegras Job im Finanzwesen. Damit habe ich wirklich nichts am Hut. Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich mich in weihnachtliche Stimmung bringen wollte. Mein Job ist auch sehr hart. Da kommt keine weihnachtliche Stimmung auf. Ich denke, so geht es jedem, der berufstätig ist. Auch für Mütter ist diese Zeit bestimmt sehr stressig. Da würde man dann schon gerne in einer Weihnachtsgeschichte in Stimmung kommen.

Das ich weiter gelesen habe, ist dem traumhaften Schreibstil der Autorin geschuldet.
Ab dem Moment, als die zwei Schwestern nach Zermatt reisten, kam eine schöne winterliche Stimmung auf.
Allegra und Iz suchten nach Antworten, was die angebliche Großmutter betraf, die seit 60 Jahren vermisst wurde. Sie verbanden den Aufenthalt in Zermatt mit einem Ski-Urlaub. Hüttenzauber und feiern war auch angesagt.
Das hat mir sehr gut gefallen. Eine betrunkene Allegra ist schon ein Erlebnis. Da spülte es den Finanzstaub weg.
Beschreibungen von der Winterlandschaft, nächtliche Ski-Fahrten konnten mir dann doch noch Weihnachts-Feeling vermitteln.


Fazit
Das Setting ist passend für eine weihnachtliche Geschichte.
Wir tauchen in die Welt der Super-Reichen ein, die ihr Geld an der Börse machen.
Allegra wird von ihrem Chef Pierre abwertend behandelt. Sie wendet sich von dem Unternehmen ab.

Wir machen Bekanntschaft mit dem Sohn von dem großen Imperium der Youngs. Zhous bräuchte dringend Hilfe, um sich von seinem Elternhaus zu lösen. Er sollte sich unbedingt mal um sein inneres Kind kümmern. Masse ist ein guter Freund von Zhous und besitze ein Cup-Cake Imperium.Masse erfüllt alle Klischees eines Italieners und hat einen an der Klatsche. :-)
Allegra hat an einem Erlebnis aus ihrer Kindheit zu knabbern. Dies treibt die steinreiche, erfolgreiche Zahlen Jongleurin stets zu Höchstleistungen an.
Die Mutter von Allegra und Isobel leidet an Alzheimer und lebt in einem noblen Pflegeheim, mit eigenem Pfleger.
Wunderschön, fand ich das Familiengeheimnis in der Geschichte. Viele Überraschungen warten auf den Leser. Besonder Erwähnung findet der Speicherfund.
Mir gefiel auch die Welt der Reichen. Ich tauche gerne in andere Welten ab.
Iz hat sich die Kniescheibe beim Skifahren verdreht. Sie wurde in das Luxushaus von Zhou Yong gebracht, wo sofort der eigene Leibarzt geordert wurde.
Wie würde es mir ergehen, nach einem Ski-Unfall? Mich würde man in die Notaufnahme mit stundenlanger Wartezeit bringen! Ein Roman ist schon was Schönes. :)

Eine Liebesszene, deren Ausgang von Anfang an klar ist. Klischee 1.
Masse der sich benimmt wie jemand aus der Kaffeewerbung. Klischee 2.
Ein hollywoodreifes Ende. Klischee 3.
Psychos, verpackt in Geldscheinen, hauchen der Geschichte Luxus pur ein. Klischee 4.
Leider haben mich die Passagen, rund um das Finanzwesen, genervt. Sie haben in diesem Ausmaß nichts in einer Weihnachtsgeschichte verloren.

Bewertung vom 26.11.2016
Atkins, Dani

Der Klang deines Lächelns (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung

Ally und Charlotte waren in ihrer Studienzeit Freundinnen. Ally war mit dem charismatischen David zusammen. David hatte in hat in einer WG mit mehreren Studenten zusammen gelebt. Als die blonde Charlotte bei ihnen einzog, waren sich Ally und Charlotte zwar auf Anhieb sympathisch, aber Ally spürte, dass ihr David immer mehr entglitt.
Wilde Partys wurden gefeiert. Die Musikstudentin Ally hatte Weihnachten einen für sie sehr wichtigen Auftritt. David hielt sein Versprechen nicht ein. Er erschien nicht zum Konzert.
Nach einem heftigen Streit, beendete Ally die Beziehung. Einen Streit, in dem es um Charlotte ging.

Jahre später treffen sich beide Frauen in einem Krankenhaus wieder. Allys Mann Joe liegt im Koma.
Charlotte große Liebe David ist schwer herzkrank und kämpft auf der selben Station um sein Leben.

Das ist nun das dritte Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Mit Der Klang deines Lächelns hat sich die Dani Aktins selber übertroffen.
Von der ersten Silbe an wird man in die Geschichte hinein gezogen. In Joe hat Ally einen wunderbaren Mann gefunden. Sie haben ein 6 jährigen Sohn zusammen.
Ihr vollkommenes Glück zerbricht an einem kalten Wintertag. Joe rettet einen Jungen, der auf einem zugefrorenen See eingebrochen ist. Nicht nur dem Jungen hilft er. Er wagt sich nochmal aufs Eis, um dessen Hund vor dem sicheren Ertrinken zu bewahren.

Joe kann man einfach nur lieben. Der Schreiner hat Ally aus einem tiefen Loch geholt. Nach der Trennung von David war er der Einzige, dem sich Ally nach und nach geöffnet hat.

David geht in ein Kaufhaus, um Charlotte ein Geschenk zu besorgen. Ihm wird immer wieder übel. Er bricht zusammen und verliert das Bewusstsein.

Ally und Charlotte begegnen sich im Wartezimmer auf der Intensivstation. Für Beide ist die Begegnung eine zusätzliche starke Belastung.
Durch Rückblenden bekommt man als Leser einen Einblick, was sich vor Jahren zugetragen hat. Man erfährt viel über die Unsicherheiten der Frauen, in Bezug auf David.
Für Ally muss die Situation besonders schwierig gewesen sein. Ihr Mann liegt mit starken Erfrierungen im Koma und ihre erste große Liebe kämpft wegen eines Herzleidens um sein Leben. Zwei Frauen-zwei Schicksale werden unter dramatischen Umständen wieder zusammengeführt.
Weihnachten steht vor der Tür und es schneit.

Fazit

Ich glaube solche Zufälle gibt es öfter als man denkt. Menschen, die emotional verbunden sind, begegnen sich irgendwann wieder. Man leidet mit den Frauen mit. Man beginnt sie zu verstehen. Auf der Intensivstation werden viele Erinnerungen wach. Die Protagonisten kommen authentisch rüber. Der erfolgreiche Modedesigner Max nimmt eine weite Flugreise auf sich, um seiner besten Freundin Ally beizustehen. Joes und Allys Eltern sind sehr warmherzige Menschen und Ally eine große Stütze.
Charlotte tat mir wahnsinnig leid. Sie hatte niemanden, der sie in die Arme nahm. Davids und ihre Eltern kann man nun wirklich nicht als warmherzig bezeichnen.
Ally quält die Frage, ob sie ihrem kleinen Sohn die Wahrheit sagen kann. Da ihre Mutter Krankenschwester ist, hört sie auf ihren Rat.

Hoffen, Bangen, Tränen. Zwei Frauen stützen sich gegenseitig, die wenige Stunden zuvor noch alles andere als Freundinnen waren.
Die emotionale Geschichte hat mir einige Tränen entlockt. Sie hat mich mitfiebern lassen. Joes Sohn hat sich rührend um seinen Vater gekümmert. Das war beinahe zuviel für mich. Bei dieser Szene hätte ich mein Kopfkino am liebsten ausgeschaltet.

Eine folgenschwere Entscheidung muss getroffen werden, die Ally und Charlotte entweder wieder zu Freundinnen- oder Feindinnen werden lässt.

Ob mir das Ende gefallen hat? Ja und nein!

Danke Dani Aktins

Bewertung vom 21.11.2016
Müller, Carin

Tage zwischen Ebbe und Flut


ausgezeichnet

Meine Meinung

Felix ist 70 Jahre und leidet an Alzheimer. Sein Tochter Judith hat eine blendende Idee. Sie möchte mit ihrem Vater eine Mittelmeer-Kreuzfahrt machen. Obwohl Felix Frau nicht von dieser Idee überzeugt ist, schließt sie sich mit ihrer Enkelin Fabienne der Reise an.

Auf dieser Kreuzfahrt wird dem Leser gezeigt, dass man einem Alzheimer-Patienten, so lange wie möglich, am normalen Leben teilhaben lassen sollte.
Felix ist der beste Beweis dafür, welche positiven Auswirkungen eine Schiffsreise haben kann.
Er verglich seine Erinnerungen mit Wellen. Die Wellen sind mein Kopf. Ales ist da. Aber es bewegt sich. Ich kann es nicht festhalten.

Auf der Reise wurde Judith zum ersten mal klar, wie ausgepowert ihre Mutter Ellen ist.
Ellen und ihre Tochter giften sich auf der Fahrt ständig an. Sie müssen lernen, ihre Emotionen freien Lauf zu lassen. Auch Judith hat ein schweres Päckchen aus ihrer Vergangenheit zu tragen.
Ich konnte Ellen gut verstehen. Sie kümmert sich 24 Stunden am Tag um ihren kranken Mann. Nur wer so etwas schon mal erlebt hat, kann nachempfinden wie schlimm es ist, jeden Tag ein Stückchen mehr von einem geliebten Menschen zu verlieren.
Judiths beste Freundin Selma arbeitet auf dem Schiff als Joga-Lehrerin. Sie ist mit dem Offizier liiert. Mir gefiel sehr gut, wie unbefangen sie mit Felix umging. Sie gab auch Judith gute Ratschläge. Ellens giftige Art Selma gegenüber, ärgert Judith maßlos. Ich musste schmunzeln als Ellen Judith fragte, was denn der nette Offizier an dieser Selma findet. Judiths Antwort: Sie ist eine Granate im Bett. Felix lachte verschmitzt. Daran erkannte ich, dass er manch schöne Dinge noch nicht vergessen hat. :-)
Enkelin Fabienne genießt die Kreuzfahrt in vollen Zügen. Eigentlich hat sie ja vor berühmt zu werden. Aber, das bildhübche Mädchen gewinnt sehr viele neue Eindrücke. Schließt neue Freundschaften. Sie wird nach dieser Kreuzfahrt andere Ansichten haben. Sie hat den Dreh heraus, wie sie mit ihrer Oma umgehen muss. Die beiden sind ein Herz und eine Seele.
Als Ellen einen Landausflug unternimmt, möchte Felix auf dem Schiff bleiben. Er will seine Ruhe. Dann verlässt er unbemerkt alleine das Schiff und geht spazieren. Auf dem Rückweg landet er auf einem anderen Schiff.
Die Passage gefiel mir besonders gut. Warum? Das verrate ich jetzt natürlich nicht. Ich würde der Geschichte die Spannung rauben.

Fazit

Es ist schon eine Ironie des Schicksals, dass manche Menschen mit Alkohol und Drogen das Vergessen herbeiführen wollen, während ein Alzheimer Patient verzweifelt nach Erinnerungen sucht.
In dieser Story geht es nicht nur um Alzheimer. Familienprobleme wollen aufgearbeitet werden. Mutter und Tochter lernen auf der Schifffahrt neue Seiten aneinander kennen.
Es wird einem vor Augen geführt, wie dringend ein dementer Mensch einen normalen Tagesablauf braucht. Dieser kann sehr wohl auf einem Schiff stattfinden. Es sind seine Angehörigen die er dringend braucht.
Ich kann mir nicht ansatzweise ausmalen, was es bedeutet, einen dementen Partner zu haben.
Carin Müller hat ein sehr ernstes Thema in eine wunderschöne Reise gepackt. Humor und wunderschöne Landausflüge in Italien, verhindern, dass dieses Buch trübselig daherkommt.
Man merkt beim Lesen, dass die Autorin eigene Erfahrungen mit einem Familienmitglied hat.
Bald schon beherzigen Ellen und Judith die Ratschläge von Selma: Was auf dem Schiff ist, bleibt auf dem Schiff.
Sonne und das Meer mit seinen Wellen. Ja, ich kann mir vorstellen, dass diese Mischung die Seele reinigen kann. Weit weg vom normalen Leben, wird manches unwichtig.

Meine Wüste heißt Alzheimer. Ein Sandsturm hat innerhalb kürzester Zeit fruchtbares Land verwüstet und lässt nichts als Ödnis übrig. (Ellen, Seite 138)

Eine klare Empfehlung von mir.

Danke Carin Müller

Bewertung vom 14.11.2016
Colgan, Jenny

Die kleine Bäckerei am Strandweg / Bäckerei am Strandweg Bd.1


ausgezeichnet

Zum Inhalt

Polly flüchtet nach einer großen Lebenskrise von Plymouth in das wenig beschauliche Polbearne in Cornwall. Die Beziehung zu ihrem Freund scheiterte, nachdem er Konkurs anmelden musste. Geld weg, Wohnung futsch, Beziehung kaputt!
Polly mietet ein Haus, das aussieht, als wenn eine Abrissbirne angebracht wäre. Nahe am Meer und kaum Tourismus.
Bald schon hat sie zu den Fischern einen herzlichen Kontakt. Ihre Vermieterin Gillian Manse ist gleichzeitig die Besitzerin eine Bäckerei im Ort. Das Brot, welches sie herstellt, ist einfach nur geschmacklos.
Polly hat ein Faible für das Backen von Brot.
Nachdem Polly das verkommene Häuschen einigermaßen auf Vordermann gebracht hat, lenkt sie sich mit Brot herstellen von ihren Sorgen ab. Ein köstlicher Duft weht die Küste entlang.
Ihrer Vermieterin ist Pollys Brot ein Dorn im Auge!

Meine Meinung

Polly ist mir sehr sympathisch. Trotz ihrer großen Pechsträhne fängt sie ganz von vorne an. Von einer luxuriösen Wohnung zu einer Bruchbude ist bestimmt nicht leicht. Doch, Polly und ihr Sinn für Humor, ebnen ihr den Weg zu einem Neuanfang.
Einen guten Draht hat sie zu einem Amerikaner, der Honig herstellt. Das Haus an einem Waldrand, in welchem er wohnt, erinnert Polly an ein Märchenhaus. Polly spürt, dass auch Huckle vor irgendwas davongelaufen ist.
Die Geschichte liest sich wie ein schöner Urlaub. Davon ist Polly jedoch erstmal weit entfernt.
Die Einheimischen verstehen sie und Huckle nicht. Polbearne wurde von den meisten Bewohnern verlassen. Arbeit ist rar. Tourismus gibt es kaum. Das Leben auf der Insel ist ein einziger Überlebenskampf.
Trotzdem spürt man die Liebe zur Insel zwischen den Zeilen. Man würde die Insel, die zeitweise vom Festland abgeschnitten ist, gerne selber erleben.
Man möchte von dem leckeren, frischgebackenen Brot kosten, welches Polly mit so viel Liebe bäckt.
Dazu die verschiedensten Sorten Honig von Huckle.
Süß fand ich das Papageientaucherjunge, das mit einem verletzen Flügel bei Polly gestrandet ist. Polly wird vom Tierarzt gewarnt, keine enge Beziehung zu dem Tier aufzubauen. Sobald sein Flügel wieder gesund ist, muss er zu seinen Artgenossen. Und sie soll ihm keinen Namen geben.
Viele Dinge kommen ins Rollen, nachdem Gillian Manse einen Unfall hat.

Fazit

Cornwall, das Meer, der Duft von köstlichem Brot und ein Papageientaucher, haben mich in eine märchenhafte Welt entführt.
Abgeschnitten vom Rest der Welt! Manchmal träumt wohl jeder davon.
Der wunderbare Schreibstil und die sympathischen Protagonisten haben mir eine Reise ermöglicht, wie man sie in keinem Reisebüro angeboten bekommt.
Ich durfte miterleben, wie Polly ihre Träume verwirklicht.
Die Geschichte zeigt, dass ein Mensch wie Gillian nicht immer so grimmig war.
Auch ein starker, großer Mann wie der Amerikaner, kann eine sehr sensible Seite haben.
Ich weiß zwar nicht, ob ein Papageientaucher wirklich zahm werden kann, aber ein bisschen Märchen darf in einem Roman schon dabei sein.

Ob der Perlentaucher wieder zurück zu seinen Artgenossen geflogen ist? Das verrate ich nicht. Nur soviel: Sie nannte ihn ...........

UNBEDINGT LESEN!

Danke Jenny Collan

Bewertung vom 13.11.2016
Fitzek, Sebastian

Das Paket


ausgezeichnet

Meine Meinung

Ich gebe zu, dass die Aufmachung des Buches stark zu meiner Kaufentscheidung beigetragen hat. Ich liebe Pakete. Vor allem die, die ein Buch enthalten. Der Name Fitzek dazu hätte sowieso kein Entkommen zugelassen.

Die Psychiaterin Emma Stein hat eine trostlose Kindheit hinter sich. Ihr Vater ist Anwalt. Er schlug sie stets mit Worten und verhinderte jegliches Geborgenheitsgefühl. So wunderte es mich nicht, dass Emma eine imaginären Freund in ihrer Kindheit hatte, der sich bei ihr im Kleiderschrank versteckt hielt.

Emma wird in einem Hotel vergewaltigt. Ihre Haare werden abrasiert. Sie hat an diesen Gewaltakt nur noch schemenhafte Erinnerungen.
Emma traut sich nicht mehr vor die Haustüre. Sie bunkert sich in ihrem Haus in Berlin, am Rande Grunewalds ein. Alles was sie und ihr Mann zum Leben brauchen, bestellt sie per Internet.
Einzig mit ihrer besten Freundin und dem Briefträger pflegt sie noch flüchtigen Kontakt.

Ich wusste nie, was Emma zusammen fantasierte und was sie wirklich erlebte. Der Täter wird in der Presse "Friseur" genannt. Emma ist zornig ob der Verniedlichung des Täters, mit dieser Bezeichnung.
Der Briefträger hinterlegt für einen Nachbarn ein Paket bei ihr. Der Name des Nachbars ist ihr unbekannt, obwohl sie schon seit vielen Jahren in dieser Straße lebt.

Gekonnt spielt der Autor mit der Psyche von Emma. Man hat eine Ahnung, die sich innerhalb weniger Seiten wieder in Luft auflöst. Vermutliche Täter und Emmas Labilität treiben einen beim Lesen immer weiter an.
Wer Freund- und wer Feind ist, erschließt sich dem Leser erst fast am Ende.

Fazit

Das Paket hat mir eine schlaflose Nacht beschert. Nicht nur Emma wird auf falsche Spuren geführt. Nein, ich dachte mehr als einmal, dass ich Bescheid wüsste.
Ein Psychothriller, der durch Strategie besticht.

Wieder einmal hat Sebastian Fitzek mit der Psyche seiner Protagonisten gespielt und den Leser in tiefste, seelische Abgründe blicken lassen.
Das Paket ist einerseits ein typischer Fitzek- anderseits etwas ruhiger als seine Vorgänger.
Mich hat das Paket voll und ganz überzeugt.

Eine uneingeschränkte Empfehlung von mir.

Danke Sebastian Fitzek.

5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.10.2016
Lang, Mara

Girl in Black


ausgezeichnet

Meine Meinung

Ich habe mit der Geschichte begonnen, und nur ein Messebesuch hat es geschafft, mich von Lia und Nevio zu trennen. Lia ist ein Seelenauge. Sie kann die Gefühle anderer Menschen spüren und ihnen mitten in die Seele blicken. Als dunkles Geheimnis würde ich diese Gabe nicht bezeichnen. Dunkel sind vielmehr die Geheimnisse manch anderer in dieser Geschichte.
Ich habe mit Lia mitgefiebert, als sie von ihrer "Mafioso-Hochzeit geflüchtet ist. Die Umstände, unter denen sie den charismatischen Nevio kennen lernt, haben schon etwas Märchenhaftes. Nevio spürt von Anfang an den weichen Kern, unter Lias rauher Schale.
Nachdem Lea von Italien nach Berlin geflüchtet ist, gehört sie erst einmal zu den Obdachlosen der Großstadt. Eine Stadt, in der Lia ihr Talent als Modedesignerin ausleben kann. Der Weg dorthin ist hart und gefährlich.Lia lebt eine Zeit lang in einem ausrangierten Wohnwagen. Sie muss ihn von Mäusekot und sämtlichen anderen Ungeziefer befreien. Dort lernt sie einen Hund kennen. Angekettet und traurig. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Sie nennt ihn Lagerfeld und eine große Freundschaft beginnt. Eine Freundschaft, die sogar der Mafia trotzt.
Lia befreit ein Mädchen aus einer misslichen Lage. Eine große Freundschaft beginnt. Das arme, reiche Mädchen Mavia ist Model und lebt in Charlottenburg. Ihre Eltern sieht sie kaum. Nestwärme ist ihr fremd. Sie buhlt um die Liebe ihres Vaters.
Weil seine Liebe alles ist, was sie braucht. Und ihr selbst seine Geringschätzung noch gut genug ist. (Seite 317 im Buch)


Lia ist eine bildhübsche, tapfere und hochsensible Kämpfernatur. Zitat von Lia: Das Leben ist gespickt mit Hindernissen. Das gehört dazu, davon darf man sich nicht unterkriegen lassen. Niemand hat je behauptet, dass es einfach ist, seinen Weg zu gehen. (Seite 22 im Buch)
Lias Emotionen sind an einem Rankenmuster zu erkennen, welches sich auf ihrer gesamten Haut bildet. Sobald Lia Ängste, Traurigkeit und Agressionen verspürt, beginnt ein Tanz auf ihrer Haut. Lia versucht stets dieses Schauspiel vor anderen geheim zu halten. Doch, gelingt ihr das immer?
Viele Geheimnisse ranken um ihre Familiengeschichte. Sie versteht nicht, warum ihre verstorbene Mutter ihr so viele offene Fragen hinterlassen hat. Wenn sie an die Geborgenheit denkt, die sie stets bei ihrer Mutter verspürt hatte, beginnt ein trauriger Tanz auf ihrer Haut.
Lia lernt, mit ihren Kräften umzugehen. Sie ist keine "MUSETTI!"

Fazit

Der Schreibstil vermittelt ein klares Bild von den Protagonisten. Ich hatte das Gefühl, in Berlin durch die Straßen zu wandern. Ich war Zuschauerin bei Modeschauen. Ich bin vor der Mafia geflüchtet.
Die Autorin hat wunderbare Charaktere geschaffen. Ich könnte schwören, alle schon mal irgendwo gesehen zu haben.
Wundervolle Zitate, die ich gerne mehrmals gelesen habe. Hier mein Lieblings-Zitat: Man gehört nicht automatisch zu den Guten, bloß weil einem vonseiten der Bösen Leid angetan wurde. Man muss sich schon für das Richtige entscheiden. (Seite 362 im Buch)
Die Geschichte enthält Wendungen, mit denen ich im Leben nicht gerechnet hätte.
Liebe, Spannung. Aktion. Drama und eine Prise Humor, machen "Girl in Black" zu einem einmaligen Leseerlebnis.
Besonders erwähnenswert finde ich das Cover. Eine coole Frau im kleinen Schwarzen mit einer blonden, ungezähmten Mähne. Das Ganze umrankt. Ein echter Hingucker! Unter dem Cover ranken sich Geheimnisse ......
Ob mir das Ende gefallen hat? Ja!
Eine absolute Empfehlung von mir:
Danke Mara Lang