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Top-Rezensenten Übersicht

Benutzername: 
Rebecca1120
Wohnort: 
Oranienburg
Über mich: 
bin eine absolute Leseratte; besonders gerne lese ich Krimis, Thriller und historische Romane

Bewertungen

Insgesamt 892 Bewertungen
Bewertung vom 11.09.2024
Tränengrab (eBook, ePUB)
Klementovic, Roman

Tränengrab (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Evelyn hat nach mehr als 45 Jahren Ehe und monatelanger intensiver Pflege ihren Ehemann verloren. Zu Hause erinnert sie alles an ihn und darum versucht sie bei der Familie ihrer Tochter zur Ruhe zu kommen. Doch leider ist genau das Gegenteil der Fall. Von einem herzlichen Willkommen bei ihrer Ankunft kann nicht die Rede sein. Der Schwiegersohn ist wortkarg und auch sein Äußeres ist völlig verändert. Tochter Manuela wirkt in sich gekehrt, scheint ihre Umwelt gar nicht richtig wahrzunehmen und Enkeltochter Anja weist alle Annäherungs- und Gesprächsversuche rigoros zurück. Und dann Anjas Aussehen, alles schwarz, die Haare, die mit Kajal umrandeten Augen, die Kleidung und selbst in ihrem Zimmer hat die Finsternis Einzug gehalten. Die Oma ist ratlos, hat so viele Fragen und von allen wird sie nur abgewiesen. Ganz ehrlich, ich habe Evelyn für ihre Beharrlichkeit bewundert.
Den Erzählstil fand ich gelungen. Mittels zeitlicher Vor- und Rückblicke wird der Leser mit Teilwissen versorgt und zu immer neuen Spekulationen verleitet. Zusätzliche Spannung haben mir dann die Auszüge aus Anjas Tagebuch gebracht. Sie verraten nur so viel, dass die Fantasie zusätzlich getriggert wird. Eines kann ich verraten. Nichts ist so wie ich es vermutet hätte. Die Entwicklungen sind einfach unglaublich. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.

Bewertung vom 09.09.2024
MINDREAD
Felsner, Petra

MINDREAD


ausgezeichnet

Nora hat ein Auslandsstipendium für die renommierte Kalifornische Berkeley Universität bekommen. Sie freut sich schon darauf ihr Programmierwissen dort zu vertiefen. Aber am meisten freut sie sich auf ihren Freund Eric Miller, der hier für ein Start Up als CTO arbeitet. Doch leider ist der seit einigen Tagen spurlos verschwunden. Niemand kann ihn mehr erreichen und sein Firmenchef hat noch immer nicht die Polizei über sein verschwinden informiert. So beginnt Nora alleine ihn zu suchen.
Auch wenn ich nicht zur Zielgruppe dieses Jugendbuchs gehöre, habe ich mich damit sehr kurzweilig unterhalten gefühlt. Als ich erst einmal mit den Dingen vertraut war, die im Jahr 2038 aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind, bin ich recht schnell in die spannende Handlung abgetaucht. Die unerwarteten Entwicklungen bei der Suche nach Eric und den Geheimnissen in und um MindRead.ai lassen so richtig Spannung aufkommen. Die Figuren sind so quirlig und lebendig beschrieben, da muss man einfach wissen, wie es weitergeht. Besonders gefallen hat mir die Achtziger Oma von Nora, die ist einfach goldig. Unangemeldet taucht sie bei Nora in Kalifornien auf, will immer mitmischen obwohl sie nur rudimentär englisch spricht und darum auch nur die Hälfte versteht. Sie ist nicht nur spontan, sondern auch einfallsreich um ihre Interessen zu vertreten und Nora zu beschützen. Manchmal erinnerte sie mich an Miss Marple und manchmal an ein hyperaktives Kind, das kaum zu bremsen ist. Ein wenig davon hat Nora auch von ihr geerbt. Denn wie unerschrocken sie versucht an Informationen zu kommen, indem sie sich Zugang zu Räumen und Informationen verschafft, da fand ich ihre Pläne oftmals recht naiv. Doch immer wieder gelingt es ihr dabei noch heil rauszukommen. Ob das so realitätsnah ist bei so stark gesicherten Daten und Räumen und so einem sensiblen Forschungsauftrag, wage ich zu bezweifeln. Dennoch habe ich mich sehr gut mit dem Jugendthriller unterhalten gefühlt und kann ihn uneingeschränkt empfehlen, 5 Lese-Sterne eingeschlossen.

Bewertung vom 09.09.2024
Hoffnung der Frauen / Die Berghebamme Bd.1
Winterberg, Linda

Hoffnung der Frauen / Die Berghebamme Bd.1


ausgezeichnet

Maria Roßacker hat in München als Jahrgangsbeste die Hebammenausbildung abgeschlossen. Dabei hatte sie, aufgewachsen als Findelkind im kleinen Brannenburg in Oberbayern nicht unbedingt die besten Lebensvoraussetzungen. Überall im Dorf war sie nur das Bankert. Ohne ihre nun bereits verstorbene Ziehmutter Gerti, hätte sie es nie geschafft so weit zu kommen. Obwohl sie nach der erfolgreichen Ausbildung in München eine Anstellung bei der Stadthebamme bekommen hat, kommt sie der Bitte ihres Jugendfreundes, Max Antretter, nach und kehrt als Berghebamme an den Ort ihrer Kindheit zurück.
Was Maria hier erwartet, hat sie bereits vor ihrer Entscheidung zur Rückkehr geahnt. Noch immer ist sie für viele hier der Bankert und neue Methoden wie Maria sie einführt, gehen schonmal gar nicht. Sehr unterhaltsam erlebt man Marias Kampf um Vertrauen und gegen Misstrauen. Aber vor allem Alma, die alte Hebamme, die an ihren alten Methoden hängt, von Desinfektion nie gehört hat und die die Konkurrentin unbedingt aus dem Dorf haben will, macht Maria das Leben schwer. Wie gut, dass es auch noch andere Denkweisen unter den Frauen im Dorf gibt und darum wirft auch Maria nicht gleich das Handtuch. Der Autorin gelingt es wunderbar Marias Liebe zu ihrem Beruf zu vermitteln. Es sind die kleinen und großen Entscheidungen, Freude und Enttäuschungen, Marias schwankende Gefühle auch ihr großes Engagement bei der Betreuung der Frauen, die dieses Buch so kurzweilig und unterhaltsam machen. Darum freue ich mich auch schon jetzt auf die Fortsetzung. Von mir gibt’s 4,5 Lese-Sterne.

Bewertung vom 06.09.2024
Traum vom besseren Leben / Die Frauen vom See Bd.2
Hauptmann, Gaby

Traum vom besseren Leben / Die Frauen vom See Bd.2


sehr gut

Es ist die Geschichte der Familie Ruggli und der Kampf um den Erhalt des „Hirschen“. So heißt die kleine Wirtschaft in Horn am Bodensee, in der man auch Zimmer mieten kann. Nach dem ersten Weltkrieg gekauft, zwischendurch abgebrannt, wieder aufgebaut und nun nach dem 2. Weltkrieg soll das Geschäft wieder erblühen. Doch dann stirbt, viel zu früh, Anna, die Wirtin. Ihr Mann August holt seine große, verwitwete Tochter Maria wieder ins Elternhaus zurück.
Der Leser kann erleben, wie Maria, die bereits als Kind früh im Geschäft, in der Landwirtschaft und bei der Hausarbeit mit anpacken musste, sich dieser Aufgabe versucht zu stellen. Versucht deshalb, weil Maria recht schnell merkt wie die vielen Aufgaben sie fordern, manchmal auch überfordern. Wie hat ihre Mutter all das geschafft? Da nutzen Maria ihre schwärmerischen Gefühle die sie gegenüber Horst, dem Maler, empfindet wenig diesen Aufgaben gerecht zu werden. So trifft sie eine Entscheidung gegen das Herz und mit dem Verstand.
Es hat Spaß gemacht, die Sorgen und Nöte beim Lesen mit Maria zu teilen und mitzuerleben, wie sie ihr Leben in die Hand nimmt. Gefallen hat mir als Figur auch ihr Vater. Dieser Endfünfziger, der immer neue Ideen für die Geschäftserweiterung und Umsatzsteigerung entwickelt, der sich den Intrigen seines Erzfeindes, Fried Bertschinger, entgegenstellt und auch für einen schelmischen Scherz immer zu haben ist.
Für mich waren das unterhaltsame, kurzweilige Lesestunden. Darum gibt’s von mir auch 4 Lese-Sterne.

Bewertung vom 06.09.2024
Der Honigmann
Huth, Peter

Der Honigmann


sehr gut

Schnell wird der Leser vertraut gemacht mit der ländlichen Idylle in Fischbach, einem kleinen Ort im Umland von Berlin. Da sind Fine und Tim, Robert und Katja und Louisa und Robert. Ihr regelmäßiges Ritual des gemeinsamen Grillens und dem ewig gleichen Mitbringsel, derselben angepriesenen Flasche Wein. Doch die Dorfidylle bricht auf einmal zusammen als alarmierende Gerüchte über den Honigmann bekannt werden. Den Mann, der im Ort in seinem kleinen Laden unnütze Dekoartikel verkauft, vor allem aber mit rumänischem Honig und Teesorten verkauft. Er hat für Jung und Alt immer ein offenes Ohr und bei ihm kehrt egal ob jung oder alt jeder gerne ein.
Ich finde, dem Autor ist es sehr gut gelungen zu beschreiben, wie die ländliche, friedliche Stimmung im Ort umschlägt, vom friedlichen Miteinander zu Hass und Gewalt. Dabei spielt Fine ungewollt eine Hauptrolle. Sie ist es, die eine WhatsApp-Gruppe ins Leben ruft in der sie ihre Informationen über die Vergangenheit des Honigmannes mit anderen besorgten Müttern teilen möchte. Eine Initiative, die sie recht bald nicht mehr unter Kontrolle bekommt, die das Dorf spaltet und Fines Leben völlig auf den Kopf stellt. Ich fand das alles sehr glaubhaft dargestellt. Ja, so etwas könnte sich wirklich zugetragen haben. Ein wirklich sehr unterhaltsamer Lesestoff. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.

Bewertung vom 02.09.2024
Mit kaltem Kalkül / Die Sabine Yao-Reihe Bd.2
Tsokos, Michael

Mit kaltem Kalkül / Die Sabine Yao-Reihe Bd.2


gut

Es ist ein Treffen auf alte Bekannte. Dr. Sabine Yao und ihr Team von der Spezialeinheit „Extremdelikte“ untersuchen wieder ungewöhnliche Todesfälle. Zwei im Wald erhängte Eheleute, ein erschossener Polizeipräsident a.D. und eine nur an einer Seite Leichenfäule aufweisende Leiche. Wieder zeigt der Autor, wieviel Fachwissen bei dieser Aufklärungsarbeit notwendig ist. Fachbegriffe werden dem Leser nachvollziehbar vermittelt. Doch leider kam es mir in diesem Thriller sehr schulmeisterhaft vor. Ich denke da an einen Dialog zwischen Dr. Yao und Kriminalkommissarin Monti, der mir sehr gestellt und wenig realitätsnah vorkam.
Der ehemalige libanesische Geheimdienstleister, Hassan Khalaf, hat mir da als Figur wesentlich besser gefallen. Dieser Einzelkämpfer hat mich mit seiner Beharrlichkeit, aber auch seinem Ehrgefühl für sich eingenommen. Sein Vorgehen bei der Suche nach dem kleinen Yasser fand ich wesentlich spannender als die ausufernden Erklärungen zur rechtmedizinischen Arbeit. Insgesamt gibt’s von mir daher auch nur 3 Lese-Sterne.

Bewertung vom 02.09.2024
All die gestohlenen Erinnerungen
Nohant, Gaëlle

All die gestohlenen Erinnerungen


ausgezeichnet

Bisher hatte ich noch nie vom International Tracing Service (ITS) und seiner so wichtigen wie schwierigen Aufgabe gehört. Hier entspinnt die Autorin eine spannende und berührende Geschichte zur Arbeit dieser Organisation. Ein Stoffperrot und ein Medaillon, beides Effekten wie die Fundstücke im Archiv des ITS bezeichnet werden, sind Ausgangspunkt für Irènes Suche nach den ehemaligen Besitzern oder deren Angehörigen.
Mich hat die Autorin mit diesem Roman eingefangen. Die Schwierigkeit bei dieser Suche, eine Aufgabe die für Irène nicht nur Beruf, nein in meinen Augen ist es ihre Berufung, darf der Leser sehr eindrucksvoll miterleben. Aus einer aufgenommenen Spur ergeben sich weitere, die mitunter auch auf andere Schicksale weist. Hier den Überblick zu behalten und die Geduld, wenn die Antworten mitunter Jahre dauern, wie auch mit Enttäuschungen und Ablehnung umzugehen, wenn man in eine Sackgasse gerät, dafür habe ich Irène Martin bewundert. Keines der Schicksale lässt Irène kalt. Die Schwierigkeit ihrer Arbeit besteht darin die richtigen noch vorhandenen Quellen zu finden, geschichtliche Zusammenhänge richtig einzuordnen und den Überblick über alles zu behalten.
Dabei beweist die Autorin nicht nur wie tief sie sich mit der Arbeit des IST, mit der Geschichte der NS-Zeit und deren Parallelen zu heutigen politischen Entwicklungen auseinandergesetzt hat. Sie regt den Leser gleichermaßen an hinter die Gruppierungen zu schauen. Ich fand dieses Buch wunderbar. Eine 100%ige Leseempfehlung und 5 Lese-Sterne sind da absolut verdient.

Bewertung vom 02.09.2024
Deine größte Angst (eBook, ePUB)
Bürgel, Matthias

Deine größte Angst (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Falk Hagedorn ist gerade in Konstanz unterwegs, als ein Amokfahrer auf dem dortigen Weihnachtsmarkt für Fassungslosigkeit und Entsetzen sorgt. Falk versucht noch einem schwer verletzten kleinen Jungen zu helfen. Doch jede Hilfe kommt zu spät wie für noch viele weitere Opfer. Der Oberbürgermeister bittet Falk eine Gruppe traumatisierter Opfer und Angehöriger therapeutisch zu betreuen. Nur widerwillig stellt sich Falk dieser schwierigen Aufgabe. Gemeinsam mit Falk kann der Leser miterleben, wie unterschiedlich die Opfer auf diesen Anschlag reagieren. Durch diese Einblicke fand ich den Aufbau dieses Thrillers sehr spannend gemacht.
Die Gespräche in der Opfergruppe gehen Falk Hagedorn zunehmend sehr nah, wecken sie bei ihm doch eigene, schreckliche Erinnerungen. Doch wie immer beweist er wieder einmal wie gut er in seinem Job ist. Ich finde diese Figur sehr sympathisch und ihre Darstellung auch lebensnah.
Überhaupt war mit der Rückkehr von Kriminalrätin Nadine Adler, Kriminalhauptkommissar Marius Bannert und Falk Hagedorn ein erfolgreiches Trio am Werk. Sie können zwar nicht alle retten, aber eine noch größere Katastrophe können sie verhindern. Mich hat dieser Thriller sehr spannend unterhalten. Darum gibt’s von mir auch 5 Lese-Sterne wie auch eine klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 20.08.2024
Die Gräfin
Nelles, Irma

Die Gräfin


weniger gut

Auf der Hallig Südfall lebt die Gräfin Reventlow-Criminil mit nur einem Hausmädchen sowie Kurt Maschmann einer Art Hausmeister und nicht zu vergessen Hunter, ihrem treuen wachsamen Gefährten. Der ist es auch, der den abgestürzten englischen Piloten als Erster bemerkt. Die Gräfin versteckt ihn auf ihrer Warft. Wie schon viele andere, die ins Visier der Gestapo geraten sind, versorgt sie ihn, versteckt ihn vor den Blicken Fremder, denn die Augen der Nazischergen sind überall. Doch irgendwie bringt dieser junge Mann auch ihre Gedanken durcheinander, ruft ferne Erinnerungen wieder hervor. Ein gewisses Misstrauen ihm gegenüber bleibt aber doch.
Ich habe mich mit der Lektüre sehr schwergetan und bin etwas enttäuscht. Die Autorin hat zwar in diversen Dialogen die Gedanken der Gräfin geschildert, es ergab für mich aber keinen Sinn. Episoden aus ihrer Vergangenheit, mal von rauschenden Bällen, dann vom strengen herrschsüchtigen Vater, ein andermal von ihrer englischen Verwandtschaft, empfand ich als losgelöst und zusammenhanglos. Mir fehlte hier der rote Faden, wo die Reise hingehen soll. Einzig Kurt Maschmann mit seinem Plattdeutsch, hat mir als Figur gefallen.
Das abrupte Ende, ich habe es jedenfalls so empfunden, hat mich dann endgültig enttäuscht.
Mehr als 2 Lese-Sterne kann ich leider nicht geben.

Bewertung vom 18.08.2024
Der Plan der Gefährten
Carsta, Ellin

Der Plan der Gefährten


ausgezeichnet

Es ist nun bereits der 10 Band der Falkenbach-Saga und noch immer macht es mir unwahrscheinlich Spaß die weiteren Entwicklungen der Familien Falkenbach und Lehmann zu verfolgen. Hauptgrund ist hier sicher, wie glaubhaft Ellin Carsta die Gegebenheiten der damaligen Zeit in die Geschichte einfließen lässt und wie liebevoll und lebendig sie die Figuren entwickelt und beschreibt. Ohne zu viel vom Inhalt zu verraten, möchte ich hier einige meiner Eindrücke schildern. Ich fand es einfach herrlich, wie Wilhelmine ihrer Vermieterin sowie ihrer neidischen Nachbarin Paroli bietet. Ich habe mich köstlich über ihre Schlagfertigkeit und ihre Spitzen amüsiert.
Meinen Blutdruck hat Elisabeth um einiges in die Höhe getrieben. Diese verblendete Frau, empfinde ich für alle Bewohner von Falkenbach als Bedrohung. Dabei ist es doch gerade sie, die so düstere Geheimnisse hat.
Die Silvesterfeier, die alle auf Gut Falkenbach zusammen feiern, jeder seine Erwartungen, Ängste und Hoffnungen gedanklich Revue passieren lässt, empfand ich als sehr gelungenen Rundumblick. Denn diese Zeit der Bespitzelung, der ständigen Bedrohung anders Denkender und der Ausweitung des Krieges zum Flächenbrand waren sicher alles andere als leicht.
Den gewaltsamen Tod von Paul-Friedrichs Vertrauten, Constantin Trost, fand ich schockierend. Zeigt das doch einmal mehr auf wie gefährlich eine andere Gesinnung damals war. Constantin kannte seinen Mörder. Doch wer die heimtückische Tat begangen hat, verschweigt die Autorin. Richtig so, denn so wird die Vorfreude auf Band 11 geweckt.
Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.