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Top-Rezensenten Übersicht

Benutzername: 
Herbi.G
Wohnort: 
Hessen

Bewertungen

Insgesamt 79 Bewertungen
Bewertung vom 22.08.2023
Der Teufel in der Flasche
Krieger, Günter

Der Teufel in der Flasche


ausgezeichnet

Günter Krieger erzählt eine Geschichte von dem Dichter Friedrich de la Motte Fouque, die erstmals 1810 erschienen ist. Er schreibt seine eigene Geschichte über das "Galgenmännchen" als Hommage an Fouque. Die Handlung beschreibt die Jahre des 30jährigen Krieges. Weil ihr Vater totkrank ist, muss Henriette für ihn zu einer Pilgerfahrt nach Aachen. Zufällig kommt ein naher Verwandter vorbei und nimmt sie mit. Hier erzählt er ihr den Grund seine Pilgerreise. Er hatte dem Teufel seine Seele verkauft und hofft auf Erlösung in Aachen. Das es die Heiligungsfahrt wirklich gibt und alle 7 Jahr stattfindet ist interessant, mit Ausnahme in der Coronazeit. Selbst in Zeiten der Pest pilgerten die Frommen dahin. Das Buch hat 100 Seiten und ist in einem flüssigen Schreibstiel verfasst. Die Charaktere von Henriette und Reichard sind gut ausgearbeitet. Das Buch ist Illustriert von dem Künstler Franz-Josef Koch. Es ist ein Buch für Leser, die sich für historische Inhalte interessieren. Auch ist die Geschichte spannend und überraschend. Das Galgenmännchen eine Geschichte aus dem Mittelalter wird hier mit viel Liebe zum Detail, neu erzählt. Ich empfehle das Buch für alle die ein interessantes Buch lesen wollen.

Bewertung vom 16.08.2023
Prophet
Blaché, Sin;Macdonald, Helen

Prophet


sehr gut

Wenn Nostalgie zur Waffe wird. Prophet erweckt deine schönste Erinnerungen zum Leben, und nutzt sie um dich zu zerstören. Woher kommt der Diner auf dem Feld. Er steht da, hell erleuchtet, aber ohne Strom . Und die andere Dinge. Als eine Leiche gefunden wird, ruft man Sunil Rao und Adam Rubenstein, um den Fall zu lösen. Mir gefielen die beiden Charaktere am besten. Sie sind ein ungleiches Paar, kennen sich aber aus der Vergangenheit. In einigen Kapitel erfährt man vieles über ihr vergangenes Leben. Rao erkennt wenn etwas falsch ist, er ist ein Lügendetektor. Die Idee zu diesem Buch ist interessant, die Story erinnert an Akte X. Jedoch ist der Schreibstiel etwas langatmig, und schweift manchmal etwas ab. Als Science-Fiction, Fantasie und Liebesroman ist der Roman von dem Autorenduo Sin Blanche und Helen McDonald doch ein lesenswerter Roman ,dem ich gerne 4 Sterne gebe.

Bewertung vom 11.08.2023
Zeit zurück
Schädler, Thomas

Zeit zurück


ausgezeichnet

In Zeit zurück beschreibt der Autor Thomas Schädler verschiedene Charaktere ,die unauffällig durch mehrere Handlungsstränge reisen. Johann Baptist Cantieni, ein Junge aus den Schweizer Bergen, ist ein Außenseiter, deshalb reist er durch Europa und hält sich durch verschiedene Arbeiten über Wasser. Durch Zufall erfährt er von Schweizer Landsleute in Mexiko. Dort trifft er seine große Liebe, den Archäologen Ignatio . Eine weitere Person des Romans ist Mark Wiesner der ein Buch über die Geschichte Johanns schreibt. Hier beschreibt Thomas Schädler in zwei Zeitzonen die Themen, Heimat, Macht, Umwelt und Liebe. Der Schreibstiel ist gut . Da das Buch 213 Seiten hat , lässt es sich auch schnell lesen, auch weil es ab der Mitte spannend aufgebaut ist. Ich kann es sehr empfehlen.

Bewertung vom 06.08.2023
Die Erfindung des Lächelns
Hillenbrand, Tom

Die Erfindung des Lächelns


ausgezeichnet

21.08.1911 , in Paris im Louvre ist ein Gemälde gestohlen worden. Die "La Joconde", ein bis dahin unbekanntes Gemälde von Leonardo da Vinci. Ab diesem Datum kennt es die ganze Welt. Die Mona Lisa . Commissaire Lenoir erhält den Auftrag, das Gemälde zu finden. Zuerst stellt er fest, es ist nicht schwierig etwas aus dem Louvre mitzunehmen. Es ist nicht das erste Mal, das etwas entwedet wurde. Auf seiner Suche trifft er auf Persönlichkeiten, die damals auf dem Montmartre lebten. Den Maler Pablo Picasso, den Dichter Guillaume Apollinaire, die Ausdruckstänzerin Isadora Duncan.
Tom Hillenbrand schreibt ein grandiosen Roman mit historischen Details, den er sehr gut recherchiert hat. Als ich das Buch in den Händen hielt, dachte ich 500 Seiten, sehr viel. Doch habe ich angefangen zu lesen und als ich das erste mal auf die Seitenzahl schaute, war ich schon auf Seite 100. Der Schreibstiel ist flüssig und spannend, die Atmosphäre im Anfang des 20. Jahrhunderts, lässt den Leser Paris bildlich erscheinen. Der Autor hat hier im Buch eine Geschichte geschrieben, die sich wirklich zugetragen hat , verbunden mit eigenen Ideen, wie es hätte sein können. Ein gelungener Roman, den ich sehr empfehlen kann

Bewertung vom 29.07.2023
Die Bibel - ein menschliches Buch
Madaus, Angela

Die Bibel - ein menschliches Buch


ausgezeichnet

Die Bibel als Gründungsdokument einer Welteligion. Hier treffen menschliche Erfahrung und göttliche Offenbarung aufeinander. Sie ist das meistgelesene Buch der Menschheit. Angela Madaus hat in ihrem Buch, die Geschichte der Bibel an die heutige Zeit angeglichen. Kapitel über Moses, Judith, Frauen im Alten Testament oder das Johannesevangelium werden besprochen. Die Autorin berichtet an Hand von Logos, über verschiedene Schriftsteller z.B. Kafka,Thomas Mann, Bertolt Brecht und Jean Paul Satre, die in ihren Werken aus der Bibel berichten. Ein weiteres Kapitel beschreibt die Entstehung von Mythen und ihre Bedeutung. Das Buch schließt mit ein Gespräch zwischen Habermas und Ratzinger ab. Untermalt wird das Buch von Zeichnungen von Hans Joachim Madaus, die sehr schön zu den Themen passen. Der Schreibstiel ist flüssig, richtet sich aber an Leser, die wissenschaftliches Interesse haben. Eine Leserschaft, die sich für die oben genannten Themen interessieren, wird dieses Buch gefallen. Für alle, die sich eine moderne Sichtweise aufdie Bibel wünschen, empfehle ich diese Buch.

Bewertung vom 19.07.2023
Sylter Welle
Leßmann, Max Richard

Sylter Welle


sehr gut

Max fährt jedes Jahr mit seinen Großeltern, Oma Lore und Opa Ludwig, nach Sylt in Urlaub, mit dem Wohnwagen. Jetzt als er älter ist nicht mehr. Da ruft Oma an und lädt ihn ein, ein allerletztes mal wollen sie nach Sylt. Dort angekommen, erinnert sich Max an die vielen Jahre, die sie hier gemeinsam waren. Max Leßmann gelingt es spannende, humorvolle und groteske Geschichten mit seinem Großeltern zu erzählen. Der Schreibstiel ist flüssig und gut zu lesen. Die Erinnerungen sind liebevoll dargestellt. Sylturlauber werden die beschriebenen Orte wiedererkennen. Oma Lore ist die bestimmende Person in der Beziehung, Opa Ludwig , liebenswürdig und humorvoll .Max ist ein Esser, darum ist er Omas Liebling. Doch auch er hat seine Geheimnisse, die Oma nicht wissen darf. Der erste Roman von Max Richard Leßmann ist einer mit vielen Details über seine Großeltern geschrieben Erzählung die ich sehr empfehlen kann.

Bewertung vom 05.07.2023
Der Bornholm-Code
Rehm, Thorsten O.

Der Bornholm-Code


ausgezeichnet

Ein Schiffswrack vor Borholm weckt den Forschergeist von Frank Stebe. Wird seine These vom Nibelungenschatz bestätigt und was hat das alles mit Arminius dem Cheruskerfürst zu tun. Thorsten Oliver Rehm schreibt hier einen spannenden Roman, der bis 9 n Chr. zurück führt. Die Strory beginnt gut, man erfährt geschichtliche Aspekte über die Schlacht im Teutoburger Wald und die Sage des Nibelungenlieded. Frank hat die These, beides gehört zusammen. Beim weiterlesen wird es von Kapitel zu Kapitel spannender. Man wird in die Geschichte hineingezogen .Der Schreibstiel ist gut. Zum Schluß will eine fanatische Organisation die Artefakte an sich reißen. Der Schluß ist noch mal überraschend und das Buch findet ein passendes Ende. Es ist ein spannender Roman, der in der heutigen Zeit spielt, aber auch vieles in der historischen Vergangenheit . Ich kann es empfehlen für ein tolles Lesevergnügen.

Bewertung vom 09.06.2023
Die Spur der Aale / Ein Fall für Greta Vogelsang Bd.1
Wacker, Florian

Die Spur der Aale / Ein Fall für Greta Vogelsang Bd.1


weniger gut

Greta Vogelsang ist Staatsanwältin im Dezernat für Umweltverbrechen und Artenschutzdelikte. Als ein Kollege von ihr im Main tot aufgefunden wird, erinnert sie sich, dass er ihr vor kurzem Hinweise auf ein internationales Schmuggelnetzwerk vorlegte. Ihre Ermittlungen führen sie zu einem Glasaale Schmuggelring. Der Kriminalroman , "Die Spur der Aale"
ist der Beginn einer neuen Reihe, geschrieben von Florian Wacker. Interessant ist hier der Blickwinkel des Lesers. Man sieht nicht der Polizei oder einen Privatermittler zu, sonder ist dabei, wie die Staatsanwältin ihrer Arbeit nachgeht. Auch ist sie nicht im Morddezernat tätig, sondern für Umweltverbrechen und Artenschutzdelikte. Der Lesr erfährt viel über Umweltverschmutzung, illegale Müllablage und den Tier-Artenschutz. Da es ein Kriminalroman ist, geht es auch um Mord und Verbrechen. Der Schreibstiel ist gut und flüssig. Die Charaktere der Handlung sind gut ausgearbeitet und identisch zu ihren Tätigkeiten. Das Buch ist interessant und ich kann es sehr empfehlen.

Bewertung vom 15.05.2023
Die Revanche des Monsieur Lipaire / Die Unverbesserlichen Bd.2
Klüpfel, Volker;Kobr, Michael

Die Revanche des Monsieur Lipaire / Die Unverbesserlichen Bd.2


sehr gut

Die Unverbesserlichen, der 2. Band des Autoren-Duo Klüpfel und Kobr. "Die Revanche des Monsieur Lipaire"
Der Buchcover ist sehr gut gelungen, er versprüht richtige Frankreich Atmosphäre, und die drei Lesebändchen in den französischen Farben sind wunderbar.
Zum Inhalt: Auch wer Teil 1 nicht gelesen hat, kommt gut zurecht mit dem Buch. Nachdem die Familie Vicomte, Port Grimand laut Urkunde übernommen hatt, änder sich vieles in dem kleinen französischen Örtchen. Alles wird teurer, viele verlieren ihre Arbeit und überhaupt soll sich alles ändern. Das ruft die unverbesserliche Gaunertruppe auf de Plan, sie muss sich wieder zusammenlraufen und der Sache annehmen. Hierbei hilft ihnen wieder das Phantom.
Der Schreibstiel ist einfach und passend zur Handlung, flüssig und humorvoll. Die Charaktere der 6 Mitglieder der Truppe , sind gut beschrieben und es macht Spaß ihnen zu folgen, und mitzuerleben, wie sie wieder zur alten Form auflaufen. Der Schluß ist überraschend, und allem Anschein nach, wird es eine 3. Teil geben.

Bewertung vom 08.05.2023
Lorbeerglanz / Périgord-Krimi Bd.3
Dubois, Julie

Lorbeerglanz / Périgord-Krimi Bd.3


sehr gut

Der neue Roman von Julie Dobois ist ein Regional-Krimi für Frankreich Liebhaber.
Die Beschreibung der Gegend um Perigord weckt Urlaubsstimmung. Das Buch-Cover ist sehr schön und passend.
Jedoch beinhaltete der Roman nicht nur schöne Bilder, sondern auch mehrere Mordfälle.
Kommissarin Marie Mercier ermittelt mit ihren Kollegen in einem mysteriösen Fall, in dem die Tatwaffe, sich um ein altertümliche Artefakt handelt.
In dieser geheimnisvollen Geschichte wird der Leser sehr bald merken, dass es nicht so leicht ist, den Täter zu entlarven. Der Roman überrascht mit mehreren Wendungen in diesem Fall.
Neben der Arbeit der Kommissarin beschreibt die Autorin, auch das Privatleben von Marie.
Der Schreibstiel ist passend zu Erzählung eines Krimis.
Ich kann das Buch sehr empfehlen für Leser von Kriminalromane mit regionalen Landschaftsbeschreibungen