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Bewertungen
Insgesamt 869 BewertungenBewertung vom 07.01.2011 | ||
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Schon die erste Seite stimmt darauf ein, was einen mit diesem Buch erwartet: Bernie, 15jähriger Couchpotatoe, findet auf der Suche in der Tiefkühltruhe nach einem Stück Fleisch zur Selbstbefriedigung, einen tiefgefrorenen alten Mann in einem Eisblock. Durch einen Stromausfall unabsichtlich zum Leben erweckt, entpuppt sich der knapp 200 Jahre alte Rabbi als ein überaus geschäftstüchtiger Unternehmer, der sich darauf versteht, die Suche der Menschen nach Glück mit einigem Geschick in klingende Münze umzuwandeln. Doch dies dient nur als Rahmenhandlung für die eigentliche Geschichte: Wie Bernies jüdische Vorfahren seit mehr als 100 Jahren sich durch das Leben kämpften und dabei immer den Rabbi im Eisblock dabei hatten. Es geht vom Ghetto in einem russischen Rayon nach Lodz, dann weiter nach New York. Man erlebt die Entstehungsphase Israels mit und die Rückkehr in die USA, nach Memphis. |
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Bewertung vom 26.12.2010 | ||
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Der Täuscher / Lincoln Rhyme Bd.8 (6 Audio-CDs) Nur noch bar bezahlen... |
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Bewertung vom 24.12.2010 | ||
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Kann man sich etwas Entsetzlicheres vorstellen? Der geliebte Mensch, den man sicher zu Hause wähnte, wird bei einem Bombenatttentat in Stück gerissen. Und als ob dies nicht schlimm genug wäre, erfährt Amin Jaafari, ein hoch angesehener Arzt und arabischer Israeli, dass seine Frau die Attentäterin dieses Anschlags war. Der Mensch, den man liebt und von dem man annimmt, ihn in- und auswendig zu kennen, verrichtet ein Massaker inmitten eines Kindergeburtstags. Für und um Jaafari herum bricht alles zusammen: Seine Liebe zu seiner Frau und ihre Liebe zu ihm scheinen plötzlich nur noch Illusionen und Täuschungen gewesen zu sein. Man verdächtigt ihn der Mitwisserschaft, schlägt ihn zusammen, will ihn von seiner Arbeit verjagen - doch zumindest seine Freunde stehen zu ihm. 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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Bewertung vom 10.12.2010 | ||
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Aufstand der Fischer von St. Barbara Irgendwann Anfang des letzten Jahrhunderts: Die Fischer von St. Barbara leben mehr schlecht als recht von ihrer Arbeit. Die Anteile, die sie von Reeder Bredel für ihre Fänge erhalten, reichen schwerlich zum Überleben. Doch Widerstand regt sich kaum, bis Hull auf die Insel kommt. Ihm gelingt es die Männer davon zu überzeugen, nur zu deutlich verbesserten Bedingungen die Arbeit wieder aufzunehmen. Es ist, als ob sie auf einen wie ihn nur gewartet hätten: Schnell sind sich alle einig, auch die aus den umliegenden Dörfern, und geeint treten sie vor die Vertreter der Reederei, um ihre Forderungen vorzubringen. Doch diese sind alles andere als bereit, den Wünschen der Fischer nachzugeben. Die Fronten verhärten sich, es kommt zu Auseinandersetzungen, einer stirbt und langsam beginnt der Bund der Streikenden sich zu lockern. 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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Bewertung vom 08.12.2010 | ||
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Die 13jährige Cookie ist völlig fertig: Ihre geliebte und bewunderte große Schwester flippte am Heiligen Abend völlig aus und wurde kurz darauf in die Psychiatrie eingewiesen. Cookie ist hin- und hergerissen zwischen der Ohnmacht, ihrer Schwester nicht helfen zu können, der Angst vielleicht selbst durchzudrehen und dem Versuch, einfach alles zu ignorieren. All diese zum Teil auch widersprüchlichen Empfindungen hält sie in meist kurzen, aber dennoch sehr aussagekräftigen Gedichten fest. |
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Bewertung vom 19.11.2010 | ||
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Shit happens! Das Buch zum Fest Pünktlich zum Fest präsentiert Ralph Ruthe nach 10 Jahren endlich mal wieder ein Weihnachts-Special, das zwischen den andern Bücherstapeln wie eine Weihnachtskugel in einem Blauton hervorglänzt. |
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Bewertung vom 13.11.2010 | ||
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Was für ein Anfang! November 1995: Ein Mann, nachfolgend der Reisende genannt, steht auf der A4 zwischen Bad Hersfeld und Eisenach im Stau, stundenlang. Um ihn herrscht dichtes Schneetreiben, es gibt kein Vor und kein Zurück. Irgendwann verlässt er seinen Wagen, geht gegen die Fahrtrichtung und tötet 26 Menschen, die jeweils allein in ihren Autos sitzen. Ein Mythos ist geboren. 2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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Bewertung vom 12.11.2010 | ||
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John le Carré, ein Name der für spannende Agenten- und Spionagethriller steht - mit dieser Erwartungshaltung machte ich mich an sein neuestes Werk. Ich las und las, amüsierte mich prächtig und ertappte mich dennoch dabei, immer oberflächlicher über den Text hinwegzugehen, bis ich bei Seite 202 (ca. der Hälfte) das Buch resigniert zuschlug. Denn von Spannung - keine Spur. Welch eine Enttäuschung! 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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Bewertung vom 27.10.2010 | ||
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Eines steht fest: Marina Lewycka kann schreiben, durchweg amüsant, selbstironisch, mit einem Blick für's Detail (beispielsweise ihre Beschreibung der Dübel-Abteilung im Baumarkt: 'Die Dübel wirkten außerirdisch, gruselig, mit ihren knubbeligen Plastikpanzern, ihren komplizierten Farben und Nummern: Spreiz-Dübel, Kipp-Dübel, Hohlraum-Dübel, Holzdübel.'). Es macht Spass, Georgie Sinclairs chaotisch gewordenem Leben zu folgen, nachdem ihr Mann sie wegen eines nichtangebrachten Zahnbürstenhalters verlassen hat. Doch leider ist die Freude nicht von Dauer. Aber der Reihe nach. 1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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