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Top-Rezensenten Übersicht

Benutzername: 
Xirxe
Wohnort: 
Hannover
Buchflüsterer: 

Bewertungen

Insgesamt 869 Bewertungen
Bewertung vom 01.11.2009
Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin
Passig, Kathrin;Lobo, Sascha

Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin


ausgezeichnet

Der Titel klingt vielversprechend - wer wünscht sich denn nicht, Dinge geregelt zu kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin? Und das Buch enttäuscht tatsächlich nicht, wenn auch auf ganz andere Art und Weise als erwartet. Hier gibt es (so gut wie) keine Tipps und guten Ratschläge, wie man das ständige Aufgaben-vor-sich-Herschieben überwindet oder vermeidet. Stattdessen seitenweise Vorschläge, wie man damit lernt zu leben:
Dinge einfach liegen lassen - Vieles, wenn nicht sogar das Meiste, erledigt sich von allein.
Deadlines setzen, sich Druck von aussen holen.
Oder auch sofort Umsetzbares, wie 'Fitnessstudiovertrag gar nicht erst unterschreiben (man geht eh nicht hin). Lieber mit dem Rad zur Arbeit.' oder
'Kein Geschirr abtrocknen. Erledigt sich von allein.' usw.
Selbst wenn man kein Extrem-LOBO (Lifestyle of Bad Organisation) ist und vielleicht nur in einigen wenigen Teilbereichen des Lebens prokastiniert, lohnt sich die Lektüre dieses Buches. Zum einen sind ihre Vorschläge auch für die minder schweren Fälle sehr hilfreich. Zum andern ist es tröstlich zu wissen, dass es Menschen gibt, die wesentlich mehr vor sich herschieben als nur die Einkommensteuererklärung oder das Aufräumen des Kellers. Und last but not least: Es macht einfach Spass, dieses nicht nur nützliche, sondern auch witzige Buch zu lesen.

4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2009
Die Perlmutterfarbe
Jokl, Anna M.

Die Perlmutterfarbe


ausgezeichnet

Hm, ein Kinderbuch? Ein Erwachsenenroman? Die Autorin nannte es 'Ein Kinderroman für fast alle Leute' - und das trifft es wohl am besten. Zu empfehlen ab 10-12 (?) ist es aber auch für Erwachsene ein Gewinn zu lesen.
In einer Schulklasse entstehen durch Feigheit und Lüge Verdächtigungen ('jemand hat geklaut') und Schuldzuweisungen, es bilden sich Gruppen (A die Guten und B die Bösen) und nur noch Einzelne haben den Mut und die Kraft, Wahrheit und Gerechtigkeit einzufordern. In dieser an und für sich recht einfachen Geschichte wird beispielhaft gezeigt, wie schnell ein Einzelner die Macht an sich reißen und ein funktionierendes Gemeinwesen zerstören kann, wie plötzlich Schulkameraden zu Mitläufern werden und nach Vergeltung schreien, ohne jedoch die Wahrheit zu kennen.
Der Roman spielt Anfang des letzten Jahrhunderts (was gelegentlich an der Sprache festzustellen ist) und sollte die drohende Welt des Nazismus verdeutlichen. Doch das Thema ist derart zeitlos dargestellt, das es auch rund 100 Jahre später nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2009
Stopfkuchen
Raabe, Wilhelm

Stopfkuchen


sehr gut

Stopfkuchen - eines der Spätwerke Wilhelm Raabes. Eduard, nach vielen Jahren in Afrika lebend zu Besuch in seiner Heimatstadt, kehrt an seinem vorletzten Tag bei seinem alten Jugendfreund Stopfkuchen ein. Dieser erzählt Eduard seine Lebensgeschichte und bringt nebenbei Licht in das Dunkel eines unaufgeklärten Mordes, dessen sein Schwiegervater verdächtigt wurde. Am Tag danach kehrt Eduard per Schiff zurück nach Afrika und schreibt während dieser Reise das Erzählte nieder.
Das Ganze ist nicht gerade leichte Kost, was weniger am Inhalt liegt als an der altertümlichen Sprache (geschrieben wurde das Werk 1891) sowie der zeitweise langatmigen und wiederholenden Ausführungen der Hauptperson Stopfkuchen. Beeindruckend ist jedoch wieviele Anspielungen und doppelsinnige Bedeutungen in dieser Geschichte enthalten sind - die man ohne entsprechende Hinweise jedoch nur schwerlich entdeckt (hier ist die Reclam-Ausgabe empfehlenswert: 17 Seiten Anmerkungen). Macht man sich die Mühe, auch das 19seitige Nachwort zu lesen (ebenfalls Reclam-Ausgabe) erschließen sich einem Blickwinkel, die man in diesem Buch wohl nicht so ohne weiteres vermutet hätte (auch im Hinblick darauf, dass dieses Buch viel von Raabes Leben widerspiegelt, wenn auch sehr verschlüsselt). Hinter der eher schlichten Geschichte offenbart sich eine komplexe Lebenssichtweise, die der Wilhelm Raabes vermutlich nahestand.
Fazit: Wer Lesen als reinen Zeitvertreib betrachtet, wird mit diesem Buch sicher nicht allzu viel Freude haben. Allen Anderen jedoch, die bereit sind, etwas mehr Zeit zu investieren, werden erstaunt sein, wieviel hintergründige Bedeutung in diesem Werk enthalten ist.

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2009
Heidelberger Lügen / Kripochef Alexander Gerlach Bd.2
Burger, Wolfgang

Heidelberger Lügen / Kripochef Alexander Gerlach Bd.2


gut

Wie der Titel bereits vermuten lässt: Ein Krimi, der in und rund um Heidelberg spielt. Kriminalrat Gerlach, Chef der Heidelberger Polizei, hat es mit zwei Fällen zu tun: Zum einen hat ein vermeintlicher Mörder bei seiner Flucht aus der Untersuchungshaft offenbar einen weiteren Menschen getötet. Zum andern entwickelt sich sein Versprechen gegenüber einer jungen Witwe, sich um den Unfalltod ihres Mannes zu kümmern, von einer inoffiziellen Untersuchung nach und nach ebenfalls zu einer Mordaufklärung.
Beide Fälle scheinen nichts miteinander gemein zu haben, so dass sich gelegentlich beim Lesen das Gefühl einstellt, man 'zappt' sich durch das Buch. Zapp - einmal der Fall, zapp - einmal der andere. Erst nach ca. 2/3 bis 3/4 des Krimis enststehen Verbindungen zwischen den beiden Handlungssträngen, so dass die Spannung deutlich zunimmt.
Durch die Schilderung seines recht chaotischen Privatlebens kommt auch der menschliche sowie der amüsante Teil nicht zu kurz: Witwer, Vater von pubertierenden Zwillingen und zudem liiert mit der Frau seines Vorgesetzten - genügend Stoff für kleine Geschichten am Rande.
Alles in allem: Ein ordentlicher Krimi (wenn auch mit leichten Unlogiken) mit witzigen Einsprengseln. Nicht nur was für Heidelbergfans.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2009
Bad Monkeys
Ruff, Matt

Bad Monkeys


gut

Jane Charlotte, festgenommen wegen Mordes, sitzt in der psychiatrischen Abteilung eines Gefängnisses. Sie behauptet, Mitglied einer Organisation zu sein, die sich das Ziel gesetzt hat, das Böse in der Welt zu beseitigen. Jane Charlotte erzählt, - wie die Organisation sie gefunden hat, - über ihre durchgeführten Aufträge und - über Dinge, die immer phantastischer und unglaublicher werden: Miniaturkameras, die überall alle und jeden überwachen, Waffen, die töten ohne Spuren zu hinterlassen - es ist eine Organisation, die jederzeit über alles und jeden informiert ist und sich anmasst, selbstgefällte Urteile zu vollstrecken. Vom Psychiater, der sie befragt, mit Tatsachen konfrontiert, die nicht zu ihren Aussagen passen, hat sie für all diese Ungereimtheiten Erklärungen. Die dann noch eine Spur fantastischer und unglaublicher klingen, doch aus ihrer Sicht (und damit auch der der Leserin und des Lesers) aus der Allgegenwärtigkeit und den Fähigkeiten der Organisation herrühren und damit durchaus plausibel klingen. Das Ganze steigert sich bis zu einem wahrhaft überdrehten Finale (dessen Ende ich natürlich nicht verrate :-)), das man unter Umständen zweimal lesen muss, um sicher zu gehen, die Auflösung richtig verstanden zu haben.
Auch wenn der Ausgangspunkt ein Mord war: Ein Krimi im herkömmlichen Sinne ist dieses Buch nicht. Eher eine Mischung aus Fantasy, Science-Fiction, Actionthriller? Egal - auf jeden Fall gut zu lesen und so spannend, dass man es in einem Rutsch durchbekommt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2009
Shiva Moon
Timmerberg, Helge

Shiva Moon


ausgezeichnet

Timmerberg, seit mehr als 30 Jahren Indienreisender, will bei dieser Tour den Ganges entlang - von der Quelle bis zur Mündung. Wer nun eine detaillierte Schilderung erwartet, Ratschläge, Empfehlungen für Hotels, Restaurants wird enttäuscht sein. Tatsächlich besucht der Autor nur wenige Orte entlang seiner Route (u. a. die Quelle, Rishikesh, Kalkutta..), den Rest des Weges legt er mit Taxi, Bahn oder Flugzeug zurück.
Die Beschreibungen seiner Erlebnisse, der Orte die er aufsucht, der Menschen denen er begegnet wechseln ab mit Gedanken und Reflektionen über sein eigenes Leben - die aber immer im Zusammenhang mit Indien stehen. Beides wird pointiert, manchmal ironisch aber immer unterhaltsam dargestellt. Zum Beispiel die Schwierigkeiten beim Kauf einer Bahnfahrkarte oder das ,Bettlerspießrutenlaufen' - amüsant zu lesen, dennoch: Timmerberg macht sich nicht lustig über dieses Land. Man spürt seine Liebe zu Indien.
ACHTUNG! Wer Probleme mit Haschischkonsum bzw. der Beschreibung von demselben hat, sollte darüber informiert sein, dass der Autor häufiger darüber schreibt - und nicht unbedingt negativ :-).

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2009
Das Echo der Erinnerung
Powers, Richard

Das Echo der Erinnerung


gut

Powers mehr als 500 Seiten starker Roman hat, neben der eigentlichen Handlung, auch zwei große Themen der Menschheit zum Inhalt: Was macht den Mensch zum Individuum? Und die Zerstörung der Umwelt durch den Menschen.
Marc, der nach einem mysteriösen Unfall die ihm gefühlsmäßig am nächsten stehenden Menschen und Dinge nicht mehr erkennt (er glaubt, es sind Doubles bzw. Nachbauten), wird von seiner Schwester Karin aufopferungsvoll umsorgt. Karin ist dafür zurückgekommen in ihre Heimatstadt Kearney, aus der sie vor Jahren floh - vor der eigenen Familiengeschichte. Zurück muss sie erkennen, dass sich nichts geändert hat - all ihre Probleme treten wieder zutage. Sie bittet einen bekannten Neurologen wegen ihres Bruders um Hilfe, der aus Interesse an diesem Fall aus dem fernen New York anreist - und ebenfalls mitten in eine Lebens- und Sinnkrise gerät.
Als roter Faden zieht sich durch diesen Roman der Zug der Kraniche, der jährlich (auch zum Zeitpunkt des Unfalls) Halt an einem Fluss in der Nähe von Kearney macht und die Kleinstadt so für einige Wochen zur Attraktion von Touristenmassen wird. Doch durch den sinkenden Wasserpegel sind die seit Urzeiten auf dieser Route ziehenden Kraniche gefährdet, was sich durch geplante Bauvorhaben noch verschlimmern würde.
Schwerpunkt des Buches ist die Bruder-Schwester-Beziehung, die nicht nur durch Marcs anhaltende Verletzung belastet ist, sondern auch durch Karins persönliche Schwierigkeiten. Ihr Zwang, von allen gemocht zu werden, nie gut genug zu sein, verstärkt sich durch Marcs Krankheit noch.
Durch die Einbeziehung des Neurologen werden geschickt ausführliche und gut verständliche neurologische Fallbeschreibungen miteinbezogen, die bei mir besonders einen Eindruck hinterließen: Wie fragil unser Gehirn und damit unsere Persönlichkeit ist. Nur eine kleine Störung - und wir erkennen unsere Umwelt nicht mehr, unseren eigenen Körper, sehen Bilder die Andere nicht sehen und und und. Erschreckend!
Durch den wiederholten Wechsel der Perspektiven (Sicht Marcs, Karin, Neurologe, Kraniche) erhält man einen guten Einblick in die jeweiligen Personen.
Spannung erhält der Roman durch den ungeklärten Unfallhergang. War es ein Selbstmordversuch, waren seine Freunde eventuell daran beteiligt, vielleicht sogar eine Verschwörung? Und was ist mit Barbara, der mysteriösen Schwesternpflegerin, die mehr zu sein scheint als das was sie vorgibt? Und von wem stammt der rätselhafte Zettel an Marcs Krankenbett? Fragen, die genügend Stoff für einen Kriminalroman bieten würden, hier jedoch mehr am Rande vorkommen.
Alles in allem: Von allem etwas - und damit vielleicht etwas zuviel. Das Buch liest sich gut weg, es ist spannend genug dass man dran bleibt, aber so richtig der Schmöker ist es nicht.

Bewertung vom 01.11.2009
Halbnackte Bauarbeiter
Brandl, Martina

Halbnackte Bauarbeiter


sehr gut

Fast 40jährige Singlefrau, Durchschnitt pur, ohne Superjob, Superbody, Superwohnung, Superfreunde kämpft sich so recht und schlecht, ohne große Höhen und Tiefen durch's Leben. Als dann eine Art 'Lichterscheinung' (Brad-Pitt-Verschnitt) in ihr Leben treten will, schafft sie es auch noch, das zu verhindern. Doch der Ärger über die verpasste Chance ist groß und mit allen möglichen Mitteln versucht sie diese Chance nochmals zu bekommen.
Dies und den ganz normalen drögen Alltag mit all den üblichen Problem(chen)en, Hindernissen und manchmal auch Lichtblicken schildert die Autorin aus Sicht ihrer Protagonistin Ute in leicht genervtem, aber für die LeserInnen vergnüglich zu lesendem Tonfall. Insbesondere dadurch, dass es immer wieder Szenen gibt, in denen man(?)/frau sich wiedererkennen kann. Kein Buch für große Lacher, aber zum Schmunzeln reicht es allemal. Und das ist doch auch schon was!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2009
Der Pakt
Kerr, Philip

Der Pakt


sehr gut

Basierend auf realen Geschehnissen (II. Weltkrieg, Schlacht bei Stalingrad, Treffen der Großen Drei) wird eine fiktive Story erzählt, die allgemein bekannte Tatsachen und Personen geschickt mit einbezieht. Dadurch entsteht beim Lesen immer mehr das Gefühl, es handle sich eher um eine Dokumentation in Romanform (was der Spannung zugute kommt) statt um einen rein fiktiven Spionagethriller. Aber wer weiß...
Die Story springt überwiegend zwischen deutscher und amerikanischer Seite hin und her und durch die unzähligen Intrigen und Machtkämpfe jeder gegen jeden ist die Verwirrung der Leserin und des Lesers bald groß, wer zu wem gehört. Dazu trägt auch die große Anzahl an handelnden Personen bei, die der Autor meist recht detailliert beschreibt. Für Nicht-Intimkenner des Dritten Reiches dürften die Angaben zu Rang und Einsatzgebiet bald unüberschaubar sein :-). Durch den Protagonisten des Buches, aus dessen leicht zynischer und sarkastischer Sicht der Großteil der amerikanischen Seite erzählt wird, erhält der Roman auch eine witzige Komponente (wobei man aber nicht zuviel erwarten sollte). Für einen Thriller -insbesondere bei dieser Thematik- doch eher ungewöhnlich.
Fazit: Ich fand das Buch durchweg spannend, wobei die letzten knapp 100 Seiten klar der Höhepunkt sind. Um nicht völlig den Überblick über das ,Personal' zu verlieren, habe ich mir die Mühe gemacht, dieses nebenbei in Kurzform festzuhalten. Hat geholfen!
Zum guten Schluß: Der Übersetzer und auch das Lektorat haben ein paar üble Patzer hinterlassen:
S. 97 unten: ein Kind im Ofen für schwanger
S. 165 eher unten: ...dass Cole öfters in Whites ...Haus... übernachtete. Richtig wäre Melon statt Cole.
S. 334, Mitte: ...ein kleiner Mann im weißen Leinenanzug...kam auf mich zu. Der Mann trug einen grauen Hut und einen leichten grauen Sommeranzug...
S. 470, Mitte: Molotow gab zu: Das ist gar nicht schlecht. Sie sind ein verdammt listiger Fuchs, Molotow....". Der ,erste' Molotow müsste Berija heissen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2009
German Angst / Tabor Süden Bd.2
Ani, Friedrich

German Angst / Tabor Süden Bd.2


ausgezeichnet

Außerordentlich realistischer Thriller: Nazis entführen eine Deutsche, um so die Ausweisung ihres nigerianischen Verlobten und dessen 14jähriger krimineller Tochter zu erzwingen. Es entsteht ein Medienrummel ohnegleichen. Ich musste das Buch immer wieder weglegen, weil es einfach unerträglich ist.
Zu diesem Buch gibt es eine Menge Verrisse: Hauptvorwurf: zu klischeebeladen. Meiner Meinung können diese Leute es lediglich nicht akzeptieren, dass ihnen ein Spiegel vorgehalten wird, der ihnen nur zu deutlich zeigt, wie weit verbreitet Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in unseren Landen noch ist.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.