Die Lebensverhältnisse der Drogensüchtigen und die Position des Rechtsstaates in diesem Sektor degenerieren in zunehmendem Maße. Die dadurch geschaffenen Probleme existieren sowohl in Deutschland als auch in Frankreich. Die Arbeit untersucht daher die Prohibition, ihre Instrumente und ihre Auswirkungen in beiden Ländern. Nach einem historischen Abriß der Entstehung der Drogenstrafgesetze folgt eine Analyse des strafrechtlichen Status quo. Weiterhin versucht der Autor, mit Hilfe eines verfahrensrechtlichen Teiles die unterschiedliche Praxis bei der Verurteilung wegen Drogendelikten in beiden Ländern darzustellen. Im verfassungsrechtlichen Teil wird das geltende Drogenrecht auf seine jeweilige Verfassungskonformität überprüft. Schließlich enthält die Arbeit die Skizze eines Liberalisierungsmodelles.