Darmstadt Anfang der 1970er Jahre. Anton geht aus dem Dorf zum Studium in die Stadt. Die gesellschaftlichen Umbrüche dieser Zeit spiegeln sich in der kleinen Welt eines Studentenwohnheimes wieder, in das er einzieht. Der terroristischen Gewalt elitärer linker Gruppen jener Zeit entsprechen dort im Kleinen kommunikative Gewalt und individuelles Erfolgs- und Überlegenheitsstreben, wenn auch versteckt unter dem Deckmantel eines sozialen Gerechtigkeitssinns, aber bereits ganz nach dem Muster einer ehrgeizigen Leistungsgesellschaft. Dazu zählen auch der beginnende Fitness- und Kampfsportkult. Anton macht daneben in seiner neuen Umgebung die Erfahrung echter, hilfreicher Gemeinschaft. Sein Leben nimmt eine plötzliche Wende, als er ein Zufallsopfer terroristischer Gewalt wird.
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