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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Volkswirtschaftslehre), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Maßnahmen der Regionalpolitik wie Investitionsförderung, Ausbau einer wirtschaftsnahen Infrastruktur und Produktionssubventionen sind aus dem Baukasten moderner Wirtschaftspolitik kaum noch wegzudenken. Allein die Europäische Union gibt in der Förderperiode von 2000 bis 2006 jährlich im Schnitt 35,5 Mrd. Euro und damit 34 % ihres…mehr

Produktbeschreibung
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Volkswirtschaftslehre), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Zusammenfassung:
Maßnahmen der Regionalpolitik wie Investitionsförderung, Ausbau einer wirtschaftsnahen Infrastruktur und Produktionssubventionen sind aus dem Baukasten moderner Wirtschaftspolitik kaum noch wegzudenken. Allein die Europäische Union gibt in der Förderperiode von 2000 bis 2006 jährlich im Schnitt 35,5 Mrd. Euro und damit 34 % ihres Gesamthaushaltes für Projekte mit regionalpolitischem Hintergrund aus. Angesichts solcher finanziellen Volumina ist eine genaue Untersuchung der Wirkungen von regionalpolitischen Instrumenten unabdingbar. Ziel dieser Arbeit ist es, die bekanntesten wissenschaftlichen Methoden zur Quantifizierung der Effekte regionalpolitischer Maßnahmen darzustellen, die Ergebnisse zu präsentieren und die Methoden einer kritischen Bewertung zu unterziehen.
Ausgehend von einer kurzen Einleitung in Fragestellung, Aufbau und Methodik der Arbeit werden prägnant zentrale Begriffe erklärt. Hierbei gilt es besonders, die Regionalpolitik als Begriff abzugrenzen, wie auch die verschiedenen Instrumente der deutschen und europäischen Regionalpolitik zu beschreiben.
Von zentraler Bedeutung für den weiteren Untersuchungsgang ist es, die Wirkungskontrolle als einen Teil der Erfolgskontrolle darzustellen. Die Wirkungskontrolle meint dabei eine Abbildung der Veränderungen, welche durch eine bestimmte regionalpolitische Maßnahme ausgelöst werden. Hier zeigt sich eine klare Abgrenzung zu weiteren Analysemethoden, welche lediglich die Wirtschaftlichkeit oder den Vollzug von Wirtschaftspolitiken untersuchen.
Die Quantifizierung der Wirkungen bildet dabei den Kern der weiteren Analyse und erlaubt es, anhand ökonomischer Modellierung den Wirkungsgrad eines regionalpolitischen Instruments in Zahlen zu benennen. Es soll dargestellt werden, welche Wirkung Regionalpolitik auf die üblichen Zielvariablen Bruttoinlandsprodukt, Beschäftigung, Investitionen, aber auch den Konsum, das Preisniveau und die Bilanz der öffentlichen Haushalte zeigt. Hier gilt es, die Wirkungen regionalpolitischer Maßnahmen von weiteren Einflussvariablen zu isolieren. Dies führt zu einer eindeutigen Aussage, was die Regionalpolitik bewirkt hat und wie der Zustand mit der regionalpolitischen Maßnahme von dem ohne Regionalpolitik abweicht.
Die Methoden können in Fallstudien, Partialanalytische und Totalanalytische Modelle unterschieden werden. Bei der Totalanalyse wird besonders auf die Berechenbare Allgemeine Gleichgewichtsanalyse, oder im Englischen Computable General Equilibrium Model (CGE), eingegangen. Diese erfreut sich in der ökonomischen Modellbildung immer größerer Beliebtheit. Als bekannteste Methode zur Quantifizierung der bundesdeutschen regionalpolitischen Anstrengungen wird das Münsteraner Modell eingehender beleuchtet. Hier stehen Investitionsanreize und die damit einhergehende Absenkung der Kapitalnutzungskosten in den Förderregionen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) im Vordergrund. Auf der Ebene der Europäischen Union spielen die Modelle HERMIN, QUEST II und die Input-Output Analyse eine gewichtige Rolle. Auch diese Methoden werden mit ihren Ergebnissen eingehend vorgestellt und einer kritischen Betrachtung unterzogen.
Bei der Analyse der Methoden zeigt sich, dass der Wirkungsgrad von Regionalpolitik mitunter vom jeweiligen Modellierungsansatz abhängt. Letztlich überwiegen positive Effekte, doch zeichnet sich kein uneingeschränkt positives Bild der Lage. Besonders bei der Zielvariablen Beschäftigung offenbaren sich immer wieder negative Auswirkungen der Regionalpolitik.
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