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Voraussetzungen und Bedingungen regionaler Arbeitsförderungspolitik - Vesper, Joachim
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Die Untersuchung will Verha1ten und Argumentation gese- schaft1icher Gruppen in einer Phase be1euchten, die a1s Zeit auBergewohn1icher okonomischer und politi scher 1 Veranderung begriffen wird. ) Die gegenwartige okonomische Situation ist zur Demonstration gruppenegoistischer Eigen 2 interessen ) in besonderem MaBe geeignet, da die Entwick1ung auf dem Arbeitsmarkt der Bundesrepub1ik Deutschland und auch auf regiona1en Arbeitsmarkten mit re1ativer Sicherheit vorherschatzbar ist. Die Einschrankungen des sozia1en Systems, Bestandtei1 restriktiver Wirtschaftpo1itik, treffen die G1eichwertigkeit…mehr

Produktbeschreibung
Die Untersuchung will Verha1ten und Argumentation gese- schaft1icher Gruppen in einer Phase be1euchten, die a1s Zeit auBergewohn1icher okonomischer und politi scher 1 Veranderung begriffen wird. ) Die gegenwartige okonomische Situation ist zur Demonstration gruppenegoistischer Eigen 2 interessen ) in besonderem MaBe geeignet, da die Entwick1ung auf dem Arbeitsmarkt der Bundesrepub1ik Deutschland und auch auf regiona1en Arbeitsmarkten mit re1ativer Sicherheit vorherschatzbar ist. Die Einschrankungen des sozia1en Systems, Bestandtei1 restriktiver Wirtschaftpo1itik, treffen die G1eichwertigkeit der Lebensverha1tnisse derer, die Arbeit haben und derer, die keine haben - und Arbeit ist regional extrem ung1eich vertei1t. Die Argumente z. B. des Fur und Wider einer Verkiirzung der Arbeitszeit, wesent1iche Voraussetzung fur die Vertei1ung der Arbeit "auf mehr Schu1tern",und die Argumente uber Arbeitsbeschaffungspro gramme sind die gleichen wie zur Zeit der Einfuhrung der 3 48- und 40-Stunden-woche. ) 1) Vg1. H~lmut Klages: Die unruhige Gese11schaft, MUnchen 1975. Klages beschreibt 1975 a1s Zeichen, daB bisherige Trends aus1aufen, die Verwendung des Wortes "Tendenzwende". 2) Zur wiederentdeckten Bedeutung der Eigeninteressen a1s Koordinationsinstrument wirtschaft1icher Aktivitaten vg1. Adam Smith: Der Woh1stand der Nationen, MUnchen 1978. "Wir erwarten unser Essen nicht vom woh1wo11en des Metzgers, Brauers oder Backers, sondern von deren Bestehen auf ihrem eigenen Interesse. Wir wenden uns nicht an ihre Humanitat, sondern an ihre Eigen1iebe, und wir sprechen zu ihnen nicht von unseren eigenen Erfordernissen, sondern von ihren Vor tei1en. Nur der Bett1er a11ein will vom Woh1wo11en seiner Mitbiirger 1eben. " Zltiert nach Ra1f Dahrendorf, Der Wo- stand der Nationen, in: Die Zeit, Nr. 5 - 27.