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Die DPU (Dialectos Portugueses del Uruguay) sind ein Sprachkontinuum, das durch die Hispanisierungspolitik des uruguayischen Staates entstanden ist. Dieser besondere Sprachkontakt von Spanisch und Portugiesisch, findet im Norden Uruguays statt. Denn die Sprachgrenze zwischen den beiden Sprachen verlief weiter im Süden als die festgelegte Staatsgrenze. Die Grenzregion zu Brasilien, war ursprünglich von portugiesisch sprechenden Siedlern bewohnt. Das wurde vom uruguayischen Staat lange ignoriert und für politische Zwecke missbraucht, bis Uruguay 1991 dem Mercosur beitrat. In dieser Arbeit gibt…mehr

Produktbeschreibung
Die DPU (Dialectos Portugueses del Uruguay) sind ein Sprachkontinuum, das durch die Hispanisierungspolitik des uruguayischen Staates entstanden ist. Dieser besondere Sprachkontakt von Spanisch und Portugiesisch, findet im Norden Uruguays statt. Denn die Sprachgrenze zwischen den beiden Sprachen verlief weiter im Süden als die festgelegte Staatsgrenze. Die Grenzregion zu Brasilien, war ursprünglich von portugiesisch sprechenden Siedlern bewohnt. Das wurde vom uruguayischen Staat lange ignoriert und für politische Zwecke missbraucht, bis Uruguay 1991 dem Mercosur beitrat. In dieser Arbeit gibt die Autorin einen Überblick über die Entwicklungen der uruguayischen Sprachenpolitik und deren Auswirkungen auf die Grenzregion im Norden des Landes. Dabei werden auf bislang nicht vorhandene Weise historische und soziolinguistische Aspekte miteinander verbunden.
Autorenporträt
Sophie Müllner Dr.phil.: Studium der Romanistik (Spanisch/Portugiesisch) an der Universität Wien mit Schwerpunkt Soziolinguistik, Promotion im Jahr 2009.