
Wie Sisi sich verwirrte
Aus dem Tagebuch einer Beinah-Kaiserin
Mitarbeit: Zikofsky, Nadine; Taherianfar, Dena
Versandkostenfrei!
Versandfertig in 6-10 Tagen
PAYBACK Punkte
0 °P sammeln!
Sisi kriegt die Midlife-Crisis:Dunkle Wolken statt Kaiserwetter bestimmen Sisis Leben. Da nutzt auch der berühmte Vorname nichts. Tragisch-komische Episoden kennzeichnen das Leben der 50-Jährigen, die am beruflichen Neustart und ihrer fast vermessenen Sehnsucht nach der Wahrheit der Gefühle kläglich scheitert.Der eigenwillige Roman erzählt von den Schicksalsjahren einer manisch-depressiven Antiheldin, die zwischen zügellosem Selbstbetrug und dem Wunsch nach Selbstbestimmung immer mehr in eine absurde Scheinwelt gerät.Doch bevor die Beinah-Kaiserin endgültig abdankt, zeigt sich ein Silb...
Sisi kriegt die Midlife-Crisis:Dunkle Wolken statt Kaiserwetter bestimmen Sisis Leben. Da nutzt auch der berühmte Vorname nichts. Tragisch-komische Episoden kennzeichnen das Leben der 50-Jährigen, die am beruflichen Neustart und ihrer fast vermessenen Sehnsucht nach der Wahrheit der Gefühle kläglich scheitert.Der eigenwillige Roman erzählt von den Schicksalsjahren einer manisch-depressiven Antiheldin, die zwischen zügellosem Selbstbetrug und dem Wunsch nach Selbstbestimmung immer mehr in eine absurde Scheinwelt gerät.Doch bevor die Beinah-Kaiserin endgültig abdankt, zeigt sich ein Silberstreifen am Horizont ...
Sisi Obermaier war lange Zeit erfolgreich als Wirtschaftsjournalistin in Frankfurt am Main tätig und widmet sich jetzt dem Schreiben. Wolfgang Siesing hat Politikwissenschaft und Fotografie studiert. Wolfgang arbeitet als freier Fotojour-nalist, Kriegsberichterstatter und Autor.
Produktdetails
- Verlag: tredition
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 212
- Erscheinungstermin: 1. Mai 2023
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 120mm x 15mm
- Gewicht: 229g
- ISBN-13: 9783347910621
- ISBN-10: 3347910621
- Artikelnr.: 67872251
Herstellerkennzeichnung
tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
support@tredition.com
Die Autorin zeichnet ein differenziertes Porträt einer Frau in der Midlife-Crisis, die zwischen vorwitziger Lebendigkeit und ausgeprägtem Selbstmitleid hin- und herschwankt. Wie ihre berühmte Namensvetterin entzieht sich die Ex-Journalistin Sisi allen Regeln und lässt sich selbst …
Mehr
Die Autorin zeichnet ein differenziertes Porträt einer Frau in der Midlife-Crisis, die zwischen vorwitziger Lebendigkeit und ausgeprägtem Selbstmitleid hin- und herschwankt. Wie ihre berühmte Namensvetterin entzieht sich die Ex-Journalistin Sisi allen Regeln und lässt sich selbst nicht verbiegen. Ein Plot im engeren Sinne gibt es nicht, aber wer sich auf die seltsame Geschichte einlässt, wird gut unterhalten.
Weniger
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 1 finden diese Rezension hilfreich
Ja, ich gebe zu, der Titel und auch das Cover haben meine Neugier geweckt. Ich wurde jedoch schnell enttäuscht.
Die tatsächliche Namensvetterin der österreichischen Kaiserin macht sich auf Spurensuche nach sich selbst. 50 Jahre, frisch geschieden, gelernte, ehemals erfolgreiche …
Mehr
Ja, ich gebe zu, der Titel und auch das Cover haben meine Neugier geweckt. Ich wurde jedoch schnell enttäuscht.
Die tatsächliche Namensvetterin der österreichischen Kaiserin macht sich auf Spurensuche nach sich selbst. 50 Jahre, frisch geschieden, gelernte, ehemals erfolgreiche Wirtschaftsjournalistin.
Sie entwickelt allerlei Ideen, wie sie ihr neues Leben gestalten könnte.
Zwischen literarischen Zitaten, grotesken Albträumen, verwirrenden Alltagssituationen begegnet ihr auch immer mal ein kleines Mädchen im blauen Kleid, Alice aus dem Wunderland.
Einige Fantasien sind wirklich witzig, z.B. als sie eine Begegnung mit 3 alten Männern in einer Dampfsauna hat, ihr Vater, Altkanzler Helmut Schmidt und Heinrich Böll geben ihre Lebensweisheiten zum Besten.
Die realen Situationen sind weniger überzeugend, die Vorstellung, als Modell für den Playboy zu arbeiten, kann ja wohl nur mit dem gesteigerten Alkoholkonsum der Protagonistin zusammenhängen.
Die Überlegungen sind sehr sprunghaft, emotional gesteuert und so versucht sie sich in allerlei Berufsfelder hineinzudenken und diese zu erproben (Lehrerin, Animateurin, Playmate, Fitnesstrainerin, Influencerin, Fotografin, Mental Coach, Polo-Trainerin, Pflegekraft, Ernährungsberaterin, Hundetrainerin, Wetterfee). Begleitet und unterstützt wird sie von ihrem Freund Wolfgang, der Fotograf ist und immer die passenden Kontakte parat hat.
Bis sie dann endlich darauf kommt, Schriftstellerin sein zu wollen.
Dieses Produkt haben wir nun in den Händen. Der autobiografische Hintergrund ist nicht zu leugnen. Die sehr naiven Gedankenspiele, das sprunghafte Verhalten waren für mich kaum zu ertragen. Selbst wenn wir hier von einer starken Midlife-Krise gepaart mit exzessiven Alkoholkonsum ausgehen, stellt sich mir die Frage, was ich mit diesem Buch anfangen soll. Warum macht die Protagonistin nicht das, was sie kann und für das sie qualifiziert ist?
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Sisi Obermaier, die beinahe Kaiserin, lässt uns in ihrem Buch daran teilhaben, wie sie sich in ihrer Midlife-Crisis einen neuen Lebensinhalt sucht.
Sisi ist Anfang 50, frisch getrennt von ihrem Mann bzw. Kaiser, die Kinder sind aus dem Haus und das Leben steht plötzlich Kopf. Sie …
Mehr
Sisi Obermaier, die beinahe Kaiserin, lässt uns in ihrem Buch daran teilhaben, wie sie sich in ihrer Midlife-Crisis einen neuen Lebensinhalt sucht.
Sisi ist Anfang 50, frisch getrennt von ihrem Mann bzw. Kaiser, die Kinder sind aus dem Haus und das Leben steht plötzlich Kopf. Sie weiß einfach Nichts mit sich anzufangen und begibt sich auf die Suche nach einem neuen Lebensinhalt in Form eines Jobs. Hierbei probiert sie sich als Lehrerin, Künstlerin, Tiertrainerin und vielem anderen. Leider soll es nicht so ganz klappen mit den gesteckten Zielen.
Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, wie ich das Buch finden soll. Auf der einen Seite ein richtig tolles Cover, was einen förmlich anspringt und eine teils lustige Geschichte, in der sich jeder irgendwie wiederfinden kann. Auf der anderen Seite waren die Verweise auf Alice im Wunderland sehr verwirrend und lassen mich mit einem großen Fragezeichen zurück.
Lässt man diese Verwirrung mal außer acht, dann ist es schon ein amüsantes Buch.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Nur weil man Sisi heißt, muss das Leben nicht kaiserlich verlaufen. Mit ihrer prominenten Namensvetterin hat die Protagonistin so gar nichts gemeinsam. Das verträumte Bild, das der Mythos um die österreichische Kaiserin zaubert, wird in diesem (autobiographischen?) Roman …
Mehr
Nur weil man Sisi heißt, muss das Leben nicht kaiserlich verlaufen. Mit ihrer prominenten Namensvetterin hat die Protagonistin so gar nichts gemeinsam. Das verträumte Bild, das der Mythos um die österreichische Kaiserin zaubert, wird in diesem (autobiographischen?) Roman gründlich auf den Kopf gestellt.
Sisi steckt mitten in einer großen Lebenskrise, sie möchte sich völlig neu erfinden. Doch wie das anstellen? Sie ist über 50 und wurde nach Jahren der Kindererziehung von ihrem Ehemann, von dem sie mehr oder weniger innig als „dem Kaiser“ spricht, verlassen.
Früher hat sie als Wirtschaftsjournalistin gearbeitet, doch nach so langer Abwesenheit und der vielen Veränderungen kann oder will sie nicht mehr dahin zurückkehren.
Sisi erlebt die tollsten Geschichten: sie probiert sich durch viele berufliche Möglichkeiten. Dabei erlebt sie die eine oder andere Katastrophe, die sie auch mithilfe des Alkohols zu überstehen versucht. Sie wird von ihren Freunden unterstützt. Diese haben immer einen passenden Kontakt oder ein offenes Ohr.
Entsprechend der neuen Berufswünsche sind die Kapitel gegliedert. Die verschiedenen Episoden sind in sich schlüssig und bringen den Leser durchaus zum Schmunzeln, aber irgendwie ist das alles etwas sehr verworren. Die Geschichten sind gespickt von Klischees, Gedanken über den zeitgemäßen Alltag oder Begebenheiten, die jeder irgendwann einmal erlebt hat.
Die Handlung wechselt sich mit Traumsequenzen ab, auch taucht ein kleines Mädchen auf, was nicht unbedingt nötig gewesen wäre.
Sisi Obermaiers Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Durch seine eher negativ behaftete Art ist er direkt und authentisch, trotzdem streckenweise satirisch.
Beschrieben wird der Alltag einer Frau über 50 mit seinen Begleiterscheinungen. Dabei werden die Suche nach neuer Arbeit, ihre Ängste vor dem Scheitern, die depressiven Phasen ehrlich - teilweise sogar erfrischend - erzählt.
Das Cover finde ich gelungen und machte mich neugierig auf den Inhalt. Leider hat mir das Buch kein so überzeugendes Lesevergnügen bereitet, darum 3 Sterne für die Idee.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für