Viola Ramsden
Gebundenes Buch
Herzen ohne Mauer
Wie Christen die DDR, die Friedliche Revolution und die Zeit danach erlebten
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Christen in Ostdeutschland haben in den letzten Jahrzehnten viele Veränderungen, Schwierigkeiten und Neuanfänge durchlebt: Die kirchenfeindliche DDR-Zeit, die mutigen Tage der Friedlichen Revolution, die Umbrüche der Wende bis hin zu den Herausforderungen im Heute. Persönlich und nah berichtet Viola Ramsden über Einzelschicksale von Christen im Osten, wie sie diese Zeiten erlebt und überlebt haben, wie ihr Glaube sie getragen hat, welche Zweifel und Hoffnungen ihre Herzen erfüllen - Geschichten, die das Herz berühren. Coverfoto © bpk, Bundesstiftung Aufarbeitung, Jürgen Nagel
Viola Ramsden (Jg. 1976) wurde in der DDR geboren und studierte Germanistik und Anglistik in Marburg. Sie lebte und arbeitete 13 Jahre in London, bis es sie mit Mann und Kind wieder nach Sachsen zog. Sie liebt das Schreiben, ihre Familie und den Osten.
Produktdetails
- Verlag: SCM Hänssler
- Artikelnr. des Verlages: 396135000
- 2. Aufl.
- Seitenzahl: 252
- Erscheinungstermin: 15. Juni 2024
- Deutsch
- Abmessung: 221mm x 144mm x 27mm
- Gewicht: 389g
- ISBN-13: 9783775161350
- ISBN-10: 377516135X
- Artikelnr.: 70305559
Herstellerkennzeichnung
SCM Hänssler
Max-Eyth-Str. 41
71088 Holzgerlingen
info@haenssler.de
»Ist es nicht so: oft hören wir nur das, was wir verstehen oder hören wollen. Dieses Buch ist die Einladung, neu hinzuhören, um besser zu verstehen. Wer die Prägungen und Lebensgeschichten eines Menschen kennt und versteht, kann Brücken sehen, wo sonst oft Gräben das Miteinander unmöglich machten.« Pastor i. R. JOHANNES HOLMER
Ich bin ganz geflasht von diesem tollen Buch!
Als "Wessi" habe ich einfach so wenig Ahnung (gehabt) vom Leben der ostdeutschen Christen. „Herzen ohne Mauer“ schließt für mich eine wichtige Lücke! Ich empfehle es wärmstens jedem Christen, der im Westen …
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Ich bin ganz geflasht von diesem tollen Buch!
Als "Wessi" habe ich einfach so wenig Ahnung (gehabt) vom Leben der ostdeutschen Christen. „Herzen ohne Mauer“ schließt für mich eine wichtige Lücke! Ich empfehle es wärmstens jedem Christen, der im Westen aufgewachsen ist und ostdeutsche Christen verstehen will. Es liefert nicht nur spannende Lebenszeugnisse, sondern vermittelt auch viel historisches Wissen über die deutsch-deutsche Geschichte und immer wieder Einordnungen in die großen geschichtlichen Zusammenhänge.
In 9 Kapiteln und Lebenszeugnissen geht Viola Ramsden dem Lebensgefühl der Christen in der DDR, während der Friedlichen Revolution und danach auf die Spur. Die Autorin ist selbst in der DDR aufgewachsen, aber hat viele Jahre im Ausland gelebt und bringt daher eine gute Distanz zum Thema mit. Ihre eigene Geschichte beschreibt sie in der Einleitung. Die Lebensberichte sind vielfältig und von unterschiedlichen Generationen beigesteuert. Darunter sind Handwerker, Lehrer, Unternehmer, Pfarrer, „Nachwendekinder“.
Für mich war „Herzen ohne Mauer“ ein echtes Lesehighlight. Ich habe dadurch besser verstanden, wie die Lebensbedingungen waren, was es Menschen in der DDR kostete, ihren Glauben zu leben, und wie es sich anfühlte, als die Wende endlich da war. Am liebsten würde ich das Buch jedem zwischen 15 und 50 in die Hand drücken, der in Deutschland Gemeinde bauen und/oder das gesellschaftliche Miteinander positiv prägen möchte. Es hat uns allen so viel zu sagen!
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Mit großem Interesse habe ich die Veröffentlichung des Buches von Viola Ramsden verfolgt und das Buch dann förmlich verschlungen. Das Thema „Christentum in der DDR“ findet in der Öffentlichkeit meinem Empfinden nach bisher wenig Beachtung. Umso gespannter war ich auf …
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Mit großem Interesse habe ich die Veröffentlichung des Buches von Viola Ramsden verfolgt und das Buch dann förmlich verschlungen. Das Thema „Christentum in der DDR“ findet in der Öffentlichkeit meinem Empfinden nach bisher wenig Beachtung. Umso gespannter war ich auf die verschiedenen Berichte von Christ:innen in der DDR – und meine Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht! Schon die Auswahl der Interviewpartner:innen ist gelungen, da eine große Bandbreite abgedeckt wird. Frau Ramsden interviewt z.B. eine Lehrerin, aber auch einen Pfarrer und einen Unternehmer. Alle haben ihre eigenen (teilweise sehr schmerzhaften) Erfahrungen wegen ihrer Glaubensüberzeugungen mit der Staatsgewalt machen müssen. Besonders gelungen fand ich es auch, die Perspektive eines Zugezogenen sowie eines „Nachwendekindes“ am Ende mit einzubauen. Ich mochte sehr, dass es keine bloßen Frage-Antwort-Interviews sind, sondern das Gesagte als Fließtext zusammengefasst wurde, das macht das Lesen angenehmer und die Zeitzeugenberichte insgesamt lebhafter. Das Buch hinterließ mich mit ganz unterschiedlichen Gedanken und Gefühlen: zunächst war ich tief berührt von dem, was viele Zeitzeug:innen über sich ergehen lassen mussten, dann war ich aber auch sehr inspiriert und beeindruckt von dem Mut, den alle Personen aufbrachten, konsequent für ihren Glauben und ihre Überzeugungen einzustehen, selbst im Angesicht unangenehmer Konsequenzen. Bleibt zu hoffen, dass solch düstere Zeiten für religiöse Menschen nie wieder kommen mögen und falls doch, dass es wir uns als Christ:innen ein Beispiel an diesen mutigen Vorbildern nehmen und standhaft bleiben.
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