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Produktbild: Prima facie

Prima facie Roman. »Für alle, die nicht länger nach den Gesetzen des Patriarchats leben wollen.« Mareike Fallwickl

27

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4669

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/2,8 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Prima facie. A novel

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-45-0

Beschreibung

Rezension

»›Prima Facie‹ ist so viel mehr als ein Roman: eine scharfe Anklage, ein Schritt-für-Schritt-Prozess, in dem wir uns für Zeugen halten, bis wir erkennen, dass wir alle schuldig sind. So muss Literatur sein, die etwas bewirken will. Dieses Buch ist für alle, die nicht länger nach den Gesetzen des Patriarchats leben wollen!« Mareike Fallwickl

Produktdetails

Verkaufsrang

4669

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/2,8 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Prima facie. A novel

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-45-0

Herstelleradresse

Kjona Verlag
Zweibrückenstraße 3
80331 München
DE

Email: hello@kjona.eco

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Wenn Recht nicht gerecht ist

Lana aus Wien am 13.02.2026

Bewertungsnummer: 3044636

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Prima Facie hat mich auf eine sehr unangenehm ehrliche Art getroffen. Die Prämisse ist außergewöhnlich und gleichzeitig erschreckend realistisch: Eine Strafverteidigerin, die jahrelang Täter in Sexualstrafverfahren verteidigt und Aussagen von Opfern hinterfragt hat, wird selbst Opfer einer Vergewaltigung – durch einen Arbeitskollegen. Genau das macht dieses Buch so stark. Es zeigt, dass sexualisierte Gewalt meist nicht durch Fremde passiert, sondern im eigenen Umfeld: durch Kollegen, Partner, Freunde oder Dates. Besonders eindrücklich fand ich nicht nur die Tat selbst, sondern das Danach. Diese Szenen, in denen Tessa nach Hause kommt und sich nicht einmal mehr in den eigenen vier Wänden sicher fühlt, haben mich wirklich getroffen. Wütend gemacht hat mich vor allem die Konfrontation mit dem Täter, in der plötzlich sie zur Gefahr gemacht wird – weil sie seine Karriere ruinieren könnte. Diese Täter:-Opfer-Umkehr ist so bitter und leider so real. Tessa ist als Figur sehr ambivalent. Am Anfang wirkte sie auf mich kalt und fast unsympathisch, aber je mehr man über ihre Vergangenheit erfährt – Arbeiterfamilie, Gewalt in der Kindheit, der Wunsch nach Kontrolle – desto nachvollziehbarer wird ihr Verhalten. Umso spannender ist ihr Wandel. Nach der Tat verändert sie sich, wird offener, verletzlicher, menschlicher. Besonders berührend fand ich, wie sehr sie durch die Geburt ihrer Nichte motiviert wird, ein anderes Vorbild zu sein. Der Schreibstil ist eher nüchtern und fast dokumentarisch, manchmal wie ein Gesetzestext. Aber genau das passt, weil es die Distanz und Kälte des Rechtssystems widerspiegelt. Dieses Buch ist weniger Thriller als Gesellschaftskritik. Es zeigt sehr deutlich, wie sehr das Rechtssystem bei sexualisierter Gewalt oft versagt und wie schwer es ist, als Opfer überhaupt ernst genommen zu werden. Besonders frustrierend ist auch, wie sehr Geld und Privilegien eine Rolle spielen können. Ich würde Prima Facie allen empfehlen, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen wollen oder ungewöhnliche Perspektiven mögen – auch besonders Menschen, die Jura studieren. Gleichzeitig ist es nichts für Leser:innen, die selbst traumatische Erfahrungen noch nicht aufgearbeitet haben, weil es sehr triggernd sein kann und auch ein Gefühl von Ohnmacht auslösen kann. Für mich ist Prima Facie ein wichtiges, einzigartiges und leider zeitloses Buch.

Wenn Recht nicht gerecht ist

Lana aus Wien am 13.02.2026
Bewertungsnummer: 3044636
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Prima Facie hat mich auf eine sehr unangenehm ehrliche Art getroffen. Die Prämisse ist außergewöhnlich und gleichzeitig erschreckend realistisch: Eine Strafverteidigerin, die jahrelang Täter in Sexualstrafverfahren verteidigt und Aussagen von Opfern hinterfragt hat, wird selbst Opfer einer Vergewaltigung – durch einen Arbeitskollegen. Genau das macht dieses Buch so stark. Es zeigt, dass sexualisierte Gewalt meist nicht durch Fremde passiert, sondern im eigenen Umfeld: durch Kollegen, Partner, Freunde oder Dates. Besonders eindrücklich fand ich nicht nur die Tat selbst, sondern das Danach. Diese Szenen, in denen Tessa nach Hause kommt und sich nicht einmal mehr in den eigenen vier Wänden sicher fühlt, haben mich wirklich getroffen. Wütend gemacht hat mich vor allem die Konfrontation mit dem Täter, in der plötzlich sie zur Gefahr gemacht wird – weil sie seine Karriere ruinieren könnte. Diese Täter:-Opfer-Umkehr ist so bitter und leider so real. Tessa ist als Figur sehr ambivalent. Am Anfang wirkte sie auf mich kalt und fast unsympathisch, aber je mehr man über ihre Vergangenheit erfährt – Arbeiterfamilie, Gewalt in der Kindheit, der Wunsch nach Kontrolle – desto nachvollziehbarer wird ihr Verhalten. Umso spannender ist ihr Wandel. Nach der Tat verändert sie sich, wird offener, verletzlicher, menschlicher. Besonders berührend fand ich, wie sehr sie durch die Geburt ihrer Nichte motiviert wird, ein anderes Vorbild zu sein. Der Schreibstil ist eher nüchtern und fast dokumentarisch, manchmal wie ein Gesetzestext. Aber genau das passt, weil es die Distanz und Kälte des Rechtssystems widerspiegelt. Dieses Buch ist weniger Thriller als Gesellschaftskritik. Es zeigt sehr deutlich, wie sehr das Rechtssystem bei sexualisierter Gewalt oft versagt und wie schwer es ist, als Opfer überhaupt ernst genommen zu werden. Besonders frustrierend ist auch, wie sehr Geld und Privilegien eine Rolle spielen können. Ich würde Prima Facie allen empfehlen, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen wollen oder ungewöhnliche Perspektiven mögen – auch besonders Menschen, die Jura studieren. Gleichzeitig ist es nichts für Leser:innen, die selbst traumatische Erfahrungen noch nicht aufgearbeitet haben, weil es sehr triggernd sein kann und auch ein Gefühl von Ohnmacht auslösen kann. Für mich ist Prima Facie ein wichtiges, einzigartiges und leider zeitloses Buch.

Kraftvolle, feministische Streitschrift

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 10.12.2025

Bewertungsnummer: 2674401

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich habe ich es auch gelesen! Ich bin eigentlich oft skeptisch, wenn um ein Buch ein Hype entsteht, aber hier ist es berechtigt! Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, die Geschichte baut sich gut auf und auch die zeitlichen Rückblenden sind gut gemacht. Besonders zum Ende hin entwickelt sich eine regelrechte Sogwirkung und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Meiner Meinung nach ist das Buch ein absoultes Must-read, ein (leider immer noch!) sehr aktuelles und wichtiges Thema - UNBEDINGT LESEN!!   "Jede Dritte - das sind eine ganze Menge  Frauen, die etwas zu sagen haben. Zu viele, um sie zu ignorieren."

Kraftvolle, feministische Streitschrift

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 10.12.2025
Bewertungsnummer: 2674401
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich habe ich es auch gelesen! Ich bin eigentlich oft skeptisch, wenn um ein Buch ein Hype entsteht, aber hier ist es berechtigt! Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, die Geschichte baut sich gut auf und auch die zeitlichen Rückblenden sind gut gemacht. Besonders zum Ende hin entwickelt sich eine regelrechte Sogwirkung und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Meiner Meinung nach ist das Buch ein absoultes Must-read, ein (leider immer noch!) sehr aktuelles und wichtiges Thema - UNBEDINGT LESEN!!   "Jede Dritte - das sind eine ganze Menge  Frauen, die etwas zu sagen haben. Zu viele, um sie zu ignorieren."

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Prima facie

von Suzie Miller

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